CH267590A - Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates.

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CH267590A
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biguanide
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Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C279/00Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C279/20Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom, e.g. acylguanidines
    • C07C279/24Y being a hetero atom
    • C07C279/26X and Y being nitrogen atoms, i.e. biguanides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Biguanid-Derivates.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur     Herstellung    eines     Bi-          gUarüd-Derivates,    nämlich des     N1-3,4-Diclilor-          IilLenyl-N'-isopropyl-biguanids,        welches    sich als       ('liemotlierapeutikum    oder als Zwischenpro  dukt für Chemotherapeutika eignet. Es ist  insbesondere ein wertvolles     Antimalariamittel.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man     Isopropyl-          guanidin    mit     3,4-Dichlor-phenylcyanainid    zur       Umsetzung    bringt.  



  Die Reaktion wird zweckmässig durch Er  hitzen der vereinigten Reaktionsteilnehmer,       gewünschtenfalls    in Gegenwart eines     Lö-          sung"-    bzw.     Verdünnungsmittels,    ausgeführt.  



  Das     Isopropylguanidin    kann in Form der  freien Base oder, sofern dies     erwünscht    er  scheint, in     Forin        eines    Salzes, beispielsweise  des Hydrochlorids,     Carbonat.s    oder Sulfats,       verwendet    werden, Das     3,4-Diehlor-pbenyl-          eya.namid    kann     gewünschtenfalls    in Form  eines Salzes mit einer Base verwendet wer  den, wobei das     Isopropylguanidin    dann zweck  mässig ebenfalls in Form eines Salzes zur  Anwendung gelangt.  



  Das als Ausgangsmaterial     verwendete        Iso-          propylguanidin    kann durch     Kondensation    des       entsprechenden        Aminhydrochlorids    mit Cyan  ainid,     beispielsweise    nach dem von     Bratni     (.Journal of     the        Ainerican        Chemical        Soeiety,     1933, 55, Seite 1282) beschriebenen Verfah  ren, hergestellt werden.

   Es kann auch durch    Umsetzung von     Isopropylamin    mit     S-lIethy    l  isothioharnstoff,     beispielsweise    nach dem von       Phillips    (Journal of     the        American        Chemical          Society,   <B>1923,</B> 45, 1755) beschriebenen     Ver-          fa.hren    hergestellt werden.

      Das     3,4-Diehlor-plieny        lcy        ananiid    kann bei  spielsweise nach dem von Steiglutz und     3lcKee     (Berichte der deutschen Chemischen Gesell  schaft,<B>1900,</B> 33, 808) beschriebenen Verfah  ren,     nämlich    durch     Umsetzung    von Bleiacetat  mit 3,4 -     Dichlor    -     pheny        lthioharnst.off,    herge  stellt werden.  



  Das nach dem.     erfindungsgemässen    Verfah  ren erhaltene     N1-3,4-Dichlor-phen,#-1-Ni,-isopro-          pyl-biguanid    ist eine starke Base, die mit or  ganischen und     anorganischen    Säuren bestän  dige Salze bildet, welche in vielen Fällen in  Wasser leicht löslich sind. Diese Salze kön  nen durch Lösen des     Biuanids    in wässerigen  Lösungen der Säure und durch. anschliessendes  Abdampfen des Wassers hergestellt werden.

    Zweckmässiger werden sie jedoch in trockener  Form erhalten, indem man die Komponenten  in einem organischen Lösungsmittel,     beispiels-          weise    in Aceton oder in einem Alkohol, in  welchem die Salze schwer     löslieli    sind,     ver-          iniselit.    Auf diese Weise lassen sieh leicht  beispielsweise die Salze mit Essigsäure,     Milch-          säure,        1letha.usulfonsäure,        llethyiendisalicyl-          säure,        lIethylen-bis-2,3-oxynaplithoesäure    und  Salzsäure herstellen.

        <I>Beispiel 1:</I>  Man löst 0,55 Teile Natrium in 20 Teilen       n-Butanol,    versetzt die Lösung mit 7,5 Teilen       Isopropylguanidin-sulfat    und schüttelt das  Gemisch während 15 Minuten. Dann werden  4,6 Teile     3,4-Dichlorpheny        lcy        anamid    zugesetzt,  worauf man das Gemisch während 3     Stunden     bei Siedetemperatur unter     Rüekfluss    erhitzt.  Hierauf kühlt man das Reaktionsgemisch, ver  setzt mit 60 Teilen Äther, filtriert das Ge  misch und extrahiert das Filtrat mit 50 Teilen  7prozentiger Salzsäure.

   Man neutralisiert den  v:     ässerigen    Extrakt mit Ammoniak     und.filtriert     das abgeschiedene rohe     Biguanid-hydrochlorid     ab. Dieses wird durch Lösen in 7prozentiger  wässeriger Salzsäure und durch Zugabe eines  Überschusses von     Natriumhydroxydlösung    in  die freie Base übergeführt. Die ausgefällte  freie Base wird     abfiltriert    und aus einem Ge  misch von Benzol Lind     Cyclohexan    umkristalli  siert. Die Base schmilzt bei 124 bis 126  C.

    Das     N1-3,4-Dichlor-phenyl-NJ-isopropyl-bi-          guanid    -     monohydrochlorid    weist einen     Smp.     von 248 bis 249  C auf.    <I>Beispiel 2:</I>  Man löst 1,15 Teile Natrium in 20 Teilen       n-Butanol,    versetzt die Lösung mit 7,35 Teilen       Isopropy        lguanidin-stdfat    und erhitzt das Ge  misch während 20 Minuten bei Siedetempera  tur     -unter        Rückfluss.    Main kühlt und filtriert    das Gemisch und wäscht den Natriumsulfat  Rückstand mit 10 Teilen     n-Butanol.    Hierauf  trägt man 10,2 Teile     3,

  4-Dichlor-phenyleyan-          amid    in die     n-Butanollöstmg    ein und erhitzt  das Gemisch während 30     31inuten    bei Siede  temperatur unter     Rückfluss.    Man kühlt hier  auf das Reaktionsgemisch ab, versetzt es     zeit     60 Teilen Benzol und extrahiert das     Gemiseh     mit 60 Teilen 7prozentiger Salzsäure.

   Der  wässerige Extrakt wird mit wässeriger     Na-          triumhydroxydlösiuig        alkaliseh    gestellt, wor  auf man das abgeschiedene     Bigtianid        abfil-          triert        Lind    aus einem Gemisch von     Benzol    und       Cyclohexa.n    umkristallisiert. Das     N13,4-Di-          ehlor-phenyl-N5-isopropyl-biguanid    wird in  Form farbloser Kristalle     vom        Smp.    124 bis  1.26 C erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Big-Ltanid- Deiivates, nämlich des NI-3,4-Dichlor-phen i-1- NJ-isopropyl-biguanids, dadurch gekermzeieh- net, da.ss man Isopropylguanidin mit 3,4-Di- ehlor-pheny lcy ananiid zur Umsetzung, bringt. Das N1-3,
    4-Dichlor-pheiiyl-N'-isopropyl- biguanid ist eine starke Base vom Smp. 124 bis 126 C; es bildet ein IIydroehlorid, das bei 248 bis 249 C schmilzt. Das Biguanid Lind dessen. Salze besitzen eine starke Antimalaria-Wirksamkeit.
CH267590D 1945-12-31 1946-12-30 Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. CH267590A (de)

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