CH263489A - Verfahren zur Herstellung einer a,B-Di-(benzimidazyl-(2))-äthylen-disulfonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer a,B-Di-(benzimidazyl-(2))-äthylen-disulfonsäure.

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CH263489A
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benzimidazyl
disulfonic acid
ethylene
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dehydrating
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Ciba Geigy
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  <B>Verfahren zur Herstellung einer</B>     a,@-Di-[benzimidazyl-(2)]-äthylen-disulfonsäure.       Es wurde gefunden, dass man zu einer       a,ss-Di-        [benzimidazyl-    (2)     ]-äthylen-disulfon-          säure    gelangt, wenn man die durch     Sulfonie-          ren    von     a,ss-Di-[benzimidazyl-(2)]-äthan    mit       Schwefeltrioxyd    enthaltender Schwefelsäure  erhaltene     a,ss-Di-        [benzimidazyl-    (2)

   ]     -äthan-          disulfonsäure    bei erhöhter Temperatur mit  dehydrierenden Mitteln behandelt.  



  Als dehydrierende Mittel kommen bei  spielsweise milde Oxydationsmittel     inBetracht.     Beispiele dafür sind: Verbindungen des     zwei-          wertigen    Quecksilbers, wie     lGlercuriacetat    oder       Queeksilberoxyd;    Kaliumpermanganat oder  Braunstein; Kupferoxyd oder Kupfersulfat;  Wasserstoffsuperoxyd;     Selendioxyd;    Platin.

         oxyd;    insbesondere aber     Ferrisalze,    wie     Ferri-          sulfat,        Ferrichlorid    oder     Kaliumferricyanid;          schliesslich    oxydierend wirkende organische  Verbindungen, wie Nitroverbindungen, z. B.  Nitrobenzol.  



  Eine weitere Gruppe von dehydrierenden  Mitteln bilden die Elemente Selen und  Schwefel.  



       Schliesslich    können als dehydrierende Mit  tel auch     Dehydrierungskatalysatoren,    z. B. fein  verteiltes Nickel, Kupfer, Platin oder Palla  dium, sei es für sich oder auf Träger, heran  gezogen werden.  



  Die geeignetsten     Dehydrierungsmittel    sind  jedoch milde Oxydationsmittel wie     Ferrisulfat.     Die Behandlung mit den dehydrierenden  Mitteln erfolgt bei erhöhter Temperatur, z. B.       bei    80-300 , vorzugsweise in Gegenwart von    Lösungsmitteln für die     a,fl'-Di-[benzimidazyl.-          (2)        ]-äthandisulfonsäure,    z.

   B. unter Zusatz  von Wasser.     Ferricyankalium,    das sich als  besonders vorteilhaftes     Dehydrierungsmittel     erwiesen hat., lässt man zweckmässig bei etwa  100  einwirken, vorzugsweise     unter    Zusatz von  verdünnter Mineralsäure, wie verdünnter       Sehwefelsäure.     



  Das     Natriumsalz    der gemäss vorliegendem  Verfahren erhaltenen     a,f-Di-        [benzimidazyl-          (2)    ]     -äthy        len-disulfonsäure    ist ein hellgelblich       gefärbtes    Pulver, fluoresziert blau im ultra  violetten Licht und kann als optisches Bleich  mittel verwendet werden.

           Beispiel:     20 Teile     a,ss-Di-        [benzimidazyl-(2)        ]-äthan     werden in 40 Teilen Monohydrat aufgelöst  und mit 100 Teilen 24     %        igem        Oleum    hei 15  bis 25      sulfiert.    Wenn eine Probe des     Sulfier-          gemisches    in 10     70        iger        Natriumcarbonatlösung     klar löslich ist, wird das Reaktionsgemisch auf  500 Teile Eis ausgetragen.

   Die ausgefällte       Disulfosäure    wird     abgenutscht,    neutral ge  waschen, die Aufschlämmung mit Natronlauge  neutralisiert und die erhaltene Lösung zur  Trockne eingedampft. 9,2 Teile des so er  haltenen     a,l-di-[benzimidazyl-    (2)     ]-äthan-di-          sulfonsauren    Natriums werden in 500 Teilen       Wasser    gelöst und mit 40 Teilen     1/_9-n-Natron-          lauge    schwach alkalisch gestellt. Nun fügt  man 18 Teile     Ferricyankalium    hinzu und er  hitzt die Lösung während 12 Stunden am       Rückflusskühler    zum Sieden.

        Nach dem Erkalten     wird    von     einer    ge  ringen Menge brauner Ausscheidung     abfil-          triert    und durch     Ansäuern    des     Filtrates    mit       Salzsäure    die     DiS1.11fosäure        ausgefällt.    Man       filtriert    letztere ab und wäscht sie mit Wasser  gut aus. Die     wässrige        Aufschlämmung    der  selben     in.    Wasser wird mit Natronlauge neu  tralisiert und die     Lösung    zur Trockne einge  dampft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer a,fl-Di- [benzimidazyl-(2) ]-äthylen-disulfonsäure, da durch gekennzeichnet, dass man die durch Sulfonieren von a,ss-Di- [benzimidazyl-(2)]- äthan mit Schwefeltrioxyd enthaltender Schwe felsäure erhaltene a,ss-Di-[benzimidazyl-(2)]- äthan-disulfonsäure bei erhöhter Temperatur mit dehydrierenden Mitteln behandelt.
    Das Natriumsalz der gemäss vorliegendem Verfahren erhaltenen a,ss-Di- [benzimidazyl- (2)]-äthylen-disulfonsäure ist ein hellgelblich gefärbtes Pulver, fluoresziert blau im ultra- violetten Licht und kann als optisches Bleich mittel verwendet werden. LTNTERANSPRt1 CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die dehydrie renden Mittel in Gegenwart von Wasser ein wirken lässt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als dehydrie rende Mittel milde Oxydationsmittel verwen det. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als dehydrie rende Mittel Ferrisalze benützt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als dehydrie rendes Mittel Ferricyankalium benützt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Ferricyan- kalium bei etwa l00 einwirken lässt.
CH263489D 1944-12-21 1944-12-21 Verfahren zur Herstellung einer a,B-Di-(benzimidazyl-(2))-äthylen-disulfonsäure. CH263489A (de)

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