CH268383A - Verfahren zur Herstellung eines Aufhellungsmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Aufhellungsmittels.

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CH268383A
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  Verfahren zur Herstellung eines     Aufhellungsmittels.       Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines     Aufhellungs-          mit.tels.    Das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet,     class    man     4,4'-@Titro-a-mino-stilben-          2,2'-disulfonsäure    in beliebiger Reihenfolge  mit 1     Mol    eines     2,4,6-Trihalogen-1,3,5-triazins     und 1     3Iol    einer den     Phenoxi-essigsäure-Rest     einführenden Verbindung umsetzt, indem  man die     4,4'-Nitro-amino-stilben-2,

  2'-disulfon-          säure    mit der einen     Verbindung    reagieren  lässt, die Nitroverbindung reduziert und mit  der andern Verbindung behandelt und im  Verlaufe des Verfahrens die restlichen     Flalo-          genatome    des     Triazinringes    mit Ammoniak       durch        Aminogruppen    ersetzt.  



  Das erhaltene neue     Aufhellungsmittel     stellt. ein schwach gelblich gefärbtes Pulver  dar und verleiht aus wässriger Lösung anima  lischen Fasern ebenso wie     Cellulosefasern    ein  weisseres Aussehen.  



  <I>Beispiel,<B>1.-</B></I>  54,8 Teile der     Nitroverbindung,    wie sie       durch    Kondensation von 40 Teilen     4,4'-Nitro-          amino    -     stilben    - 2, 2' -     disulfonsäure    mit 18,5  Teilen     Cyanurchlorid    nach der     amerikani-          sehen        Patentsehrift    Nr. 2368844 hergestellt  werden kann, setzt. man in wässriger Lösung  erst. bei 20-25", dann bei 90-95  mit 28  Teilen     konzentriertem    Ammoniak um.

   Das  Reaktionsprodukt wird nach     Bechamp    mit  Eisen und Salzsäure reduziert und das Re  duktionsprodukt dann bei     Zimmertemperatur       in wässriger Lösung in Gegenwart eines säure  bindenden     Mittels,    wie z. B. von 17 Teilen       Natriumacetat    mit 21 Teilen     Phenoxyessig-          sä.urechlorid    in 250 Teilen     Benzol    unter  gutem Rühren umgesetzt.

   Nach beendeter       Acylierung    wird die     ausgesalzene    Verbin  dung     isoliert    und nötigenfalls durch Um  fällen, eventuell     -unter        Verwendung    von Mit  teln, die geeignet sind, schwach gefärbte Ne  benprodukte zu     adsorbieren    oder zu zerstö  ren, gereinigt. Die so erhaltene Verbindung  stellt in getrocknetem Zustande ein schwach  gelbliches Pulver dar. Sie zieht aus wässriger  Lösung in schwach saurem Bade auf Wolle  und verleiht dieser, besonders wenn sie be  reits     scliwaeh        vorgebleicht    ist, am Tageslicht  ein rein weisses Aussehen.

   Neben dem     Aufhel-          lungseffekt    ist ferner eine sehr gute Wasser  und     Waschechtheit    sowie eine gute Lichtecht  heit     festzustellen.    Die Verbindung eignet sich  aber auch zum Aufhellen von     Cellulosefasern,     da sie aus     glaubersalzhaltigeni    Bade auch  z. B. auf Baumwolle, Zellwolle aufzieht und  diese Fasern ebenfalls stark aufhellt, wobei  ausserdem noch eine gute Lichtechtheit und  gute     Nassechtheit        festzustellen    ist.

      <I>Beispiel</I>     N:     Man setzt nach der im Beispiel 1 angege  benen Methode 40 Teile     4,4'-Nitro-amino-          stilben-2,2'-disulfonsäure    mit 21 Teilen     Phen-          oxyessigsäurechlorid    uni und führt. die     Nitro-          gruppe    in eine     Aminogruppe    über. Hierauf.  kondensiert man 18,5 Teile     Cyanurchlorid         mit 54 Teilen der so erhaltenen     4-Ainino-4'-          (phenoxyacetamino)        -stilben-2,        2'-disulfonsäure     und 28 Teilen konzentriertem Ammoniak.

    Nach dem     Isolieren    und eventueller     Reini-          gLwg    erhält man eine schwach gelbliche Sub  stanz, welche ein vorzügliches     Aiühellungs-          mittel    für     Textilfasern    darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Aufhel- lungsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass man 4,4'-Nitro-amino-stilben-2,2'-disulfon- säure in beliebiger Reihenfolge mit 1 31o1 eines 2,4,6-Trihalogen-1,3,5-triazins und 1 Mol einer den Phenoxyessigsäure-Rest einführen den Verbindung umsetzt, indem man die 4,4'-Nitro-amino-stilben-2,2'-disnlfonsäure mit der einen Verbindung reagieren lässt,
    die Ni troverbindung reduziert und mit der andern Verbindung behandelt und im Verlaufe des Verfahrens die restlichen Halogenatome des Triazinringes mit Ammoniak durch Amino- gruppen ersetzt. Das erhaltene neue Aufhellungsinittel stellt ein schwach gelblich gefärbtes Pulver dar und verleiht aus wässriger Lösung anima lischen Fasern ebenso wie Cellulosefasern ein weisseres Aussehen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man 4,4'-Nitro- amino-stilben-2,2'-disulfonsäure mit Cyanur- ehlorid umsetzt, die Nitrogruppe reduziert und das Reduktionsprodukt mit Phenoxy- essigsäurechlorid acyliert und im Verlaufe der Reaktion die restlichen Chloratome des Triazinringes mit Ammoniak umsetzt. 2.
    Verfahren nach Patentarispriieh, da durch gekennzeichnet, dass man 4,4' Nitro- amino-stilben-2,2'-disulfonsäure mit Phenoxy- essigsäurechlorid acyliert, die 1@Titrogruppe re duziert, das Reduktionsprodukt mit Cyanur- ehloridumsetzt und die restlichen Chloratome des Triazinringes mittels Ammoniak durch Aminogruppen ersetzt.
CH268383D 1947-10-24 1947-10-24 Verfahren zur Herstellung eines Aufhellungsmittels. CH268383A (de)

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