CH269712A - Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.

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CH269712A
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imidazoline
methoxyphenyl
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ethylenediamine
benzyl
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/04Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D233/20Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/24Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Imidazolins.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Imid-          azolins,    welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man     ;lthylendiamin    mit, einer den Rest  
EMI0001.0005     
    abgebenden Verbindung umsetzt, wobei 2-     [N-          (2'-,11lethoxy-phenyl)        -N-benzy    1-     aminomethy    1 ]     -          imidazolin    erhalten wird. Als den genannten       s    Rest abgebende Verbindungen können z. B.

    die     N-(2-Methoxy-phenyl)-N-benzyl-amino-          essigsäure,    ihre     Imidoäther,        Imidhalogenide,          Thioimidoäther,    Ester,     Halogenide,        Amide,          Thioamide    oder     Amidine    oder ihr     Nitril    ver  wendet werden. Statt die Säurederivate selbst  als Ausgangsstoffe zu benützen, kann das Ver  fahren auch unter solchen Bedingungen durch  geführt werden, dass sie im Laufe der Um  setzung 'entstehen.

   Die Reaktion lässt sich in       s    An- oder Abwesenheit von     Verdünnungs-          mitteln        und/oder    Kondensationsmitteln, bei  niederer oder höherer Temperatur und     ver-          sehiedenen    Drucken durchführen. Ferner  kann die eine Reaktionskomponente im     ilber-          0        schuss    verwendet werden; eine vorteilhafte  Ausführungsform des Verfahrens besteht.  z.

   B. darin, dass man auf     N-(2-Methoxy        -          phenyl)-N-benzyl-aminoessigsäure    einen     Über-          schuss    an     Ätbylendiamin    zur Einwirkung    bringt. Das Verfahren lässt sieh auch in zwei  Stufen durchführen, indem z. B. zuerst das       Acylderivat    des     Äthylendiamins    gebildet und  dieses mit Wasser abspaltenden Mitteln, wie       Calciumoxy    d, erhitzt wird. Das     Äthy        lendiamin     kann als freie Base oder in Form seiner Mono  salze, wie z.

   B. seines     p-Toluolsulfonates,    um  gesetzt werden.  



  Das so erhaltene     2-[N-(2'---#Iethoxy-phenyl)-          N-benzy        1-aminomethyl]        -imidazolin    ist in der       schweiz.    Patentschrift Nr. 245888 beschrieben.  Es soll als Heilmittel Verwendung finden.  



       Beispiel   <I>1:</I>  In eine     Lesung    von 25,2 Teilen     N-(2-Me-          thoxy-phenyl)-N-benzyl-aminoacetonitril    (her  gestellt aus N-(2     Methoxy-phenyl)-N        benzyl-          amin,        Paraformaldehyd    und     konz.        Cy        an-          natriumlösung    in Eisessig) und 6,8 Teilen       Äthylendiamin        (98 /oig)    in 70     Teileis    Alkohol  leitet man 0,5 Teile     Sehwefelwasserstoff    ein.

    Hierauf kocht man gelinde während 4 bis 5  Stunden auf dem Wasserbad. Die Reaktions  masse wird     zur    Trockne eingedampft und  zweimal mit je 50 Teilen     Alkohol    oder Essig  ester, zuletzt unter vermindertem Druck, ab  geraucht. Den Rückstand löst man in der  äquivalenten Menge werd. heisser Salzsäure.  Beim Abkühlen der filtrierten Lösung fällt  das entstandene     3-[N-(2'-Methoxy        -pheny1)-          N    -     benzyl    -     aminomethyl]    ,     imidazolin    -     hy        dro    -.       ehlorid    in Form von farblosen Kristallen aus.

    Nach     Umkristallisieren    aus     Methyläthylketon     schmilzt es bei 168-169 .      Statt Schwefelwasserstoff kann     eine    ent  sprechende Menge     Schwefelkohlenstoff    oder  ein anderes Schwefelwasserstoff abgebendes  Mittel,     wie    z. B.     Phosphorpentasulfid,        Alkali-          und        Ammoniumsulfide,        Eisensulfid    oder Alu  miniumsulfid, gegebenenfalls in Gegenwart  von geringen Mengen Wasser, verwendet wer  den.    An Stelle von     Äthylalkohol    lassen sich  auch andere Alkohole oder andere indifferente  Lösungsmittel verwenden.

      <I>Beispiel 2:</I>    28,6     Teile        N-(2-Methoxy-phenyl)-N-benzyl-          aminoacetothioamid    (erhalten aus     N-(2-Me-          thoxy    -     phenyl)-    N -     benzyl    -     aminoacetonitril     durch Erhitzen mit einer mit Ammoniak und  Schwefelwasserstoff gesättigten     abs.    alkoholi  schen     Lösung    bei 120 ) werden mit 7 Teilen       98o/oigem        Äthylendiamin    langsam auf 130        aiügeheizt.    Sobald die Reaktion     eingesetzt    hat,

    kühlt     Tran    auf<B>1000</B>     und    setzt     zwecks        Absaugens     von entstehendem Ammoniak und Schwefel  wasserstoff leichtes Vakuum an. Nach dem  Nachlassen der     Gasentwicklung    wird ganz zur  Trockne verdampft und der Rückstand wie  im Beispiel 1 mit der     äquivalenten    Menge  heisser, werd.     Salzsäure    gelöst     -und    weiterver  arbeitet, wobei     2-[N-(2'-1-Ietho:

  ,-y-phenyl)-iT-          benz-#rl-aminomethyl    ]     -imidazolin    -     hydrochlor        id     vom F. 168-169  erhalten wird.    <I>Beispiel 3:</I>  38,7 Teile N:     (2-Methoxy-phenyl)        -N-benzyl-          aminoacetothioimido    -     äthyl-äther-,        dihydrochlo-          rid    (erhalten aus N-(2-Methoxy-phenyl)-N-         benzyl-aminoacetonitril    und     Xthylmereaptan     in Chloroform durch Einleiten von Chlorwas  serstoff bei -10 , zweitägigem Stehenlassen  und anschliessendem Ausfällen mit Äther,

    werden in eine auf<B>00</B> gekühlte Lösung von  7 Teilen     Äthylendiamin        (98o/oig)    in     abs.    Alko  hol eingetragen. Die Reaktionsmischung lässt  man einige     Stunden    bei     0o,    dann bei Raum  temperatur stehen. Hierauf wird auf 60  er  wärmt, von entstandenem     Ammoniumchlorid          abfiltriert    und das mit Salzsäure schwach  kongosauer gestellte Filtrat. eingedampft.

   Nach       Umkristallisieren    aus     Methyläthylketon    erhält  man das     2-[N-(2'-Methoxy-phenyl)-N-benzyl-          aminomethy    1] -     imidazölin    -     hydrochorid    vom  F. 168-169 .  



  An Stelle des mit     Äthylmercaptan    gewon  nenen     Thioimidoätherskann    auch der mit     abs.     Alkohol     herstellbare        Imidoäther        als    Ausgangs  stoff verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Imidazo- lins, @ dadurch gekennzeichnet, dass man Äthy- lendiamin mit einer den Rest EMI0002.0069 abgebenden Verbindung umsetzt. Das so erhaltene 2,[N-(2' 1Vlethoxy-phenyl)- N - benzyl - aminomethyl] - imidazolin soll als Heilmittel Verwendung finden.
CH269712D 1946-03-13 1946-03-13 Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins. CH269712A (de)

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