CH269714A - Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.

Info

Publication number
CH269714A
CH269714A CH269714DA CH269714A CH 269714 A CH269714 A CH 269714A CH 269714D A CH269714D A CH 269714DA CH 269714 A CH269714 A CH 269714A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
imidazoline
benzyl
parts
ethoxy
phenyl
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH269714A publication Critical patent/CH269714A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/04Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D233/20Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/24Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Imidazolins.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Imid-          azolins,    welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man     Äthylendiamin    mit einer den Rest  
EMI0001.0005     
    abgebenden Verbindung umsetzt, wobei<B>2-[N-</B>  (2'-     Äthoxy    -     pheny    1)     -N-benzy    1. -     aminomethyl    ]     -          imidazolin    erhalten wird. Als den genannten  Rest abgebende Verbindungen können z. B.

    die     N-(2-Äthoxy-phenyl)-N-benzyl-aminoessig-          säure,    ihre     Imidoäther,        Imidhalogenide,        Thio-          imidoäther,    Ester,     Halogenide,        Amide,        Thio-          amide    oder     Amidine    oder ihr     Nitril    verwendet  werden. Statt die Säurederivate selbst als Aus  gangsstoffe zu benützen, kann das Verfahren  auch unter solchen Bedingungen durchge  führt  erden, dass sie im Laufe der Umsetzung  entstehen.

   Die Reaktion lässt sich in An- oder  Abwesenheit von Verdünnungsmitteln und/  oder Kondensationsmitteln, bei niederer oder  höherer Temperatur und verschiedenen     Druk-          ken    durchführen. Ferner kann die eine Reak  tionskomponente im Überschuss verwendet  werden; eine vorteilhafte Ausführungsform  des Verfahrens besteht z. B. darin, dass man  auf     N-(2-"lthoxy-phenyl.)-N-.benzyl-amino-          essigsäure    einen Überschuss an     Äthylendiamin     zur Einwirkung bringt. Das Verfahren     lässt       sich auch in zwei Stufen durchführen, indem  z.

   B. zuerst das     Acy        l.derivat    des Äthylen  diamins gebildet und dieses mit Wasser ab  spaltenden Mitteln, wie     Caleiumoxyd,    erhitzt  wird. Das     Äthy        lendiamin    kann als freie Base  oder in Form seiner Monosalze, wie z. B. sei  nes     p-.Toluolsulfonates,    umgesetzt werden.  



  Das so erhaltene     2-[N-(2'-Äthoxy-phenyl)-          N-benzyl-.aminomethyl]        -imidazolin    ist in der  Schweiz. Patentschrift Nr. 245890 beschrieben.  Es soll als Heilmittel Verwendung finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  In eine Lösung von 26,6 Teilen N-     (2-          .lthoxy    -     phenyl)    - N -     benzyl    -     aminoacetonitril     (hergestellt aus     N-(2-Äthoxy@phenyl)-N-ben-          zyl-amin,        Paraformaldehyd    und     konz.        Cy        an-          natriumlösung    in Eisessig) und 6,8 Teilen       Äthy        lendiamin        (98o/oig)    in 70 Teilen Alkohol  leitet man 0,5 Teile Schwefelwasserstoff ein.

    Hierauf kocht man gelinde während 4 bis 5  Stunden auf dem Wasserbad. Die Reaktions  masse wird zur Trockne eingedampft und  zweimal mit je 50 Teilen Alkohol oder Essig  ester, zuletzt unter vermindertem Druck, ab  geraucht. Den Rückstand löst man in der  äquivalenten     Menge    werd. heisser Salzsäure.  Beim Abkühlen der filtrierten Lösung fällt  das entstandene     2-[N-(2'-Äthoxy.-phenyl)-N-          benzyl-aminomethyl]        -imidazolin-hydrochlorid     in Form von farblosen Kristallen aus. Nach       Umkristallisieren    aus     Methyläthylketon    und  hierauf aus wenig Wasser schmilzt es bei 187  bis 188 .

        Statt Schwefelwasserstoff kann eine ent  sprechende Menge     Schwefelkohlenstoff    oder  ein anderes Schwefelwasserstoff abgebendes  Mittel, wie z, B.     Phosphorpentasulfid,    Alkali  ; und     Ammoniumsulfide,    Eisensulfid oder Alu  miniumsulfid, gegebenenfalls in Gegenwart  von geringen Mengen Wasser,     verwendet.    wer  den.  



       An    Stelle von     Äthylalkohol    lassen sich  auch andere     Alkohole    oder andere indifferente  Lösungsmittel verwenden.  



       Beispiel   <I>2:</I>  30,0 Teile     N-(2-Äthoxy-phenyl)-N-ben-          zyl-aminoacetothioamid    (erhalten aus     N-(2-          Äthoxy    -     phenyl)    - N -     benzyl    -     aminoacetonitril     durch Erhitzen mit einer mit Ammoniak und  Schwefelwasserstoff gesättigten     abs.    alkoho  lischen Lösung     bei-1200)    werden mit 7 Teilen       98o/oigem        Äthylendiamin    langsam auf 1300       atügeheizt.    Sobald die Reaktion eingesetzt hat,

    kühlt man auf 1000 und setzt zwecks     Absau-          gens    von entstehendem Ammoniak und Schwe  felwasserstoff leichtes Vakuum an. Nach dem  Nachlassen der Gasentwicklung wird ganz zur  Trockne verdampft und der Rückstand wie im  Beispiel 1 mit der äquivalenten Menge heisser,       verd.    Salzsäure gelöst und weiterverarbeitet,  wobei     2-[N-(2'-Äthoxy-phenyl)-N-benzyl-          a.minomethyl]    -     imidazolin    -     hydrochlorid    vom  F. 187-1880 erhalten     wird.            Beispiel   <I>3:

  </I>  40,1 Teile     N-(2-Äthoxy-phenyl)-NT-ben-          zyl-aminoacetothioimido    -     äthyl    -     äther-dihydro-          chlorid    (erhalten aus     N-(2-Äthoxy-phenyl)    N  i     benzyl-aminoacetonitril    und     Äthylmercaptan       in Chloroform durch Einleiten von Chlorwas  serstoff bei -100, zweitägigem Stehenlassen  und anschliessendem Ausfällen mit Äther)  werden in eine auf 00 gekühlte Lösung von  7     Teilen        Äthylendiamin        (98%ig)

          in        abs.        Alko-          hol    eingetragen. Die Reaktionsmischung lässt  man einige Stunden bei 00, dann bei Raum  temperatur stehen. Hierauf wird auf 600 er  wärmt, von entstandenem     Ammoniumchlorid          abfiltriert    und das mit Salzsäure sehwach  kongosauer gestellte Filtrat eingedampft.

    Nach     Umkristallisieren    aus     Methyläthylketon          und    hierauf aus wenig Wasser erhält man  das     2-[N-(2'-Äthoxy-phenyl)        N-benzyl-amino-          methyl]-imidazolin-hydrochlorid    vom F. 187  bis 1880.  



  An Stelle des mit     Äthylmercaptan    gewon  nenen     Thioimidoäthers    kann auch der mit     abs.          Alkohol        herstellbare        Imidoäther    als Ausgangs  stoff verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Imidazo- lins, dadurch gekennzeichnet, dass man Äthy- lendiamin mit einer den Rest EMI0002.0063 abgebenden Verbindung umsetzt. Das so erhaltene 2-[N-(2'-Äthoxy-phenyl)- N - benzyl - aminomethyl] -imidazolin soll als Heilmittel Verwendung finden.
CH269714D 1946-03-13 1946-03-13 Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins. CH269714A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH269714T 1946-03-13
CH265662T 1946-03-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH269714A true CH269714A (de) 1950-07-15

Family

ID=25730806

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH269714D CH269714A (de) 1946-03-13 1946-03-13 Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH269714A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2902438C2 (de)
DE1239692B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-(alpha-Arylalkyl)-sydnoniminen, ihren Salzen und N-Acylderivaten
CH269714A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
DE2121694C3 (de)
CH269715A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
CH269713A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
CH269712A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
CH269717A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
DE1011424B (de) Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten 7-Alkyl-xanthinderivaten oder deren Salzen
CH269716A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
AT244987B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolylalkylguanidin-Derivate
CH269718A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
CH269720A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
AT146504B (de) Verfahren zur Herstellung von Amiden der Pyrazinmonocarbonsäure.
CH269719A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
AT343114B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 5-methylisoxazol-3-carbonsauresalzen
DE908020C (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-pyridinverbindungen
AT256835B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminoalkyl-substituierten 5-gliedrigen Heterocyclen und ihren Salzen
CH373759A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen herzwirksamen Salzes
AT338278B (de) Verfahren zur herstellung von neuen chinazolinderivaten
AT215996B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridinderivaten
DE957943C (de) Verfahren zur Herstellung der 3 Methyl-3-carboxycyclohexanon-(l)-2-/?-propionsaure und deren Derivaten
AT229866B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 1,2,-Diphenyl-4-carbamoyl-3, 5-pyrazolidindions
CH283646A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Phenoxyacetamidins.
CH346879A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Guanidinen