CH216317A - Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes.

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CH216317A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/34Anthraquinone acridones or thioxanthrones

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     stickstoffhaltigen        Kondensationsproduktes.       Es wurde gefunden, dass ein stickstoff  haltiges Kondensationsprodukt erhalten wer  den kann, wenn man auf das Produkt der  Formel  
EMI0001.0003     
    kondensierende Mittel und hierauf     Phthal-          säureanhydrid    bis zum Eintritt eines     Phthal-          oylrestes    einwirken lässt.  



  Das erhaltene Kondensationsprodukt bildet  ein schwarzes Pulver, das sich in konzentrier  ter Schwefelsäure mit grüner Farbe löst und  einen Zersetzungspunkt von 360-370<B>0</B> be-    sitzt. Es färbt Baumwolle aus rotbrauner       Küpe    in kräftigen, sehr echten     Olivetönen.     



  Als kondensierende Mittel, die auf die       Umsetzungsprodukte    einwirken gelassen wer  den,     können    beispielsweise     saure    kondensie  rende     Mittel,    wie z. B.     Halogenide    organischer  Säuren, Schwefelsäure oder     Halogensulfon-          säure    verwendet werden. Die     Einwirkung     dieser kondensierenden Mittel kann bei höhe  ren     Temperaturen    in Anwesenheit von     Lö-          sungs-    oder     Verdünnungsmitteln    erfolgen.

   Als  kondensierende Mittel eignen sich die Ha  logenide von     garbonsäuren,    wie z. B.     Acetyl-          chlorid    oder     Benzoylchlorid,    besonders gut.  <I>Beispiel:</I>  33,6 Teile     1-Chloranthrachinon-2-karbon-          säure,    52 Teile     3-Aminopyren,    26 Teile ent  wässertes     Natriumacetat    und 4,2 Teile Kup  feracetat werden mit 700 Teilen     Amylalkohol     während 13;

   4     Stunden        unter        Rückfluss    zum  Sieden erhitzt.     Hierauf        wird    heiss von anor  ganischen Bestandteilen     und        Verunreinigungen         filtriert und das Filtrat erkalten     gelassen.     Dabei scheidet sich ein     Umsetzungsprodukt     als dunkles,     kristallines    Pulver ab, das     nach     dem     Abfiltrieren,

          Auswaschen    und Trocknen  mit 240 Teilen Nitrobenzol und     33    Teilen       Acetylchlorid             Stunden zum Sieden erhitzt  wird. Nach dem Erkalten auf<B>901</B> wird     ab-          genutscht,    mit Benzol und Alkohol ausge  waschen und getrocknet.  



  In eine Schmelze von 500 Teilen     Alumi-          niumchlorid,    100 Teilen Chlorkalium und 70  Teilen Kochsalz wird unter     Rühren    innert       'f2    Stunde bei     11-115'    eine     Mischung        aus     45 Teilen     Phthalsäureanhydrid    und     22,5    Teilen  des im 1. Absatz erhaltenen     Farbstoffes    ein  getragen. Hierauf wird die     Temperatur    auf       125-1301'    erhöht und während     S    Stunden  diese Temperatur gehalten.

   Nach dem Er  kalten wird die     Reaktionsmasse    zerkleinert,  in verdünnte Salzsäure eingetragen, aufge  kocht, filtriert und ausgewaschen. Der rohe  Farbstoff wird durch Behandeln mit heisser,  verdünnter     Sodalösung    und     nachherigem    Aus  kochen mit     Alkohol    gereinigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines stiekstoff- haltigen Kondensationsproduktes, dadureh ge kennzeichnet, dass man auf das Produkt der Formel EMI0002.0033 kondensierende Mittel und hierauf Phtlial- säureanhydrid bis zum Eintritt eines Phthal- ovlrestes einwirken lässt.
    Das erhaltene Kondensationsprodukt bildet ein schwarzes Pulver, das sich in konzentrier ter Schwefelsäure mit grüner Farbe löst und einen Zersetzungspunkt von360--370" besitzt.
    Es färbt Baumwolle aus rotbrauner Küpe in kräftigen, sehr echten Olivetönen. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als kondensierendes Mittel ein Halogenid einer organischen Kar bonsäure verwendet.
CH216317D 1936-10-24 1936-10-24 Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes. CH216317A (de)

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