CH292080A - Verfahren zur Herstellung des Lactams einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Lactams einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.

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CH292080A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D201/00Preparation, separation, purification or stabilisation of unsubstituted lactams
    • C07D201/02Preparation of lactams
    • C07D201/08Preparation of lactams from carboxylic acids or derivatives thereof, e.g. hydroxy carboxylic acids, lactones or nitriles

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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    des     Lactams    einer     a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure.       Das vorliegende Verfahren bezweckt die       Herstellung    eines bekannten     Farbstoffzwi-          sehe.nproduktes    aus einem technisch leicht     zu-          g_änglichen    Ausgangsmaterial nach einer  neuen, sehr gute Ausbeuten liefernden Me  thode, nämlich die     Herstellung    des     Dilactams     der     4,4'-Diaminodiphenyl-3,3'-diglykolsäure,

            -Di-        (halogenacetylamino)        -3,3'-dialkoxy-          i    aus4,4'       diphenylv        erbindungen.    Das     Dilactam    lässt sich  durch alkalische Mittel leicht in die löslichen  Salze der freien     Dicarbonsäure    überführen,       tetrazotieren    und zum Aufbau von kupfer  baren     Cellulosefarbstoffen    benützen.  



  Zur Herstellung der     4,4'-Diaminodiphenyl-          diglykolsäure    aus     4,4'-Diamino-3,3'-di-          alkoxy-diphenylverbindungen    sind die folgen  den zwei vierstufigen technischen Verfahren  bekannt geworden.  



  1. Stufe:     4,4'-Diamino-3,3'-dialkoxy-diphe-          nyi    wird bei erhöhter Temperatur, beispiels  weise mit Aluminiumchlorid, in einem     inerten     Lösungsmittel     entalkyliert.     



  ?. Stufe: Das so gebildete     4,4'-Diamino-3,3'-          clioxy-diphenyl    wird a     diacetyliert    oder b     di-          cliloraeetvliert.     



  3. Stufe:     cr-)    Das     4,4'-Diacetamino-3,3'-          clioxy-diphenyl    wird in alkalischer Lösung mit       chloressigsauren        Alkalisalzen    zur     4,4'-Diacet-          aminodiphenyl-3,3'-digjykoLsä.ure    umgesetzt;  b) das     4,4'-Di-(ehloracetamino)-3,3'-dioxy-          diphenyl    wird durch die     Einwirkung    von  Alkalien in der Kälte in das     Dilactam    der       d.,4'-Diaminodiphenyl-3,3'-diglykolsäure    über  geführt.    4. Stufe: Die so erhaltenen Reaktionspro  dukte werden verseift.  



  Es wurde nun gefunden, dass man das       Dilactam    der     4,4'-Diaminodiphenyl-3,3'-digly-          kolsäure    in einfacherem Arbeitsgang, der das  Auftreten des oxydationsempfindlichen     4,4'-          Diamino-3,3'-dioxy-diphenyls    als Zwischenpro  dukt vermeidet, in sehr guten Ausbeuten her  stellen kann, wenn man     4,4'-Di-(halogenace-          tylamino)-3,3'-dialkoxy-diphenyle    in einem in  differenten Verdünnungsmittel bei erhöhter  Temperatur mit einem     Metallhalogenid    als  Kondensationsmittel behandelt.

   Die neue Re  aktion verläuft in sehr guten Ausbeuten unter  Abspaltung von     Halogenalkyl    und     Ringschluss     zum     Laetam    ohne wesentliche     Kernalkylierung,     die man als     Hauptreaktion    erwarten sollte.  



  Als     Di-(halogenacetyl)-verbindungen    kom  men praktisch nur die     Chloracetyl-    und die       Bromacetylderivate    der     4,4'-Diamino-3,3'-di-          alkoxydiphenyle    in Frage. Als     Alkylreste    in  den     Alkoxysubstituenten    kommen vor allem  die niedermolekularen, wie     Methyl    und Äthyl,  in Betracht.     Als    indifferente Verdünnungs  mittel kommen hauptsächlich über 100  sie  dende organische     Lösungsmittel,    z. B.

   Kohlen  wasserstoffe wie     Toluol    oder     Xylole,        Halogen-          und        Nitrokohlenwasserstoffe,    wie     Nitroben-          zol,    Chlorbenzol,     Polyhalogenbenzole,    Tetra-'       chloräthan,    in Frage und oft mit Vorteil  Schmelzen von anorganischen Salzen oder  tertiären organischen Aminen mit     Friedel-          Crafts'schen    Katalysatoren. Die Reaktions  temperatur ist abhängig von der Wirksamkeit  des verwendeten Katalysators und liegt im      allgemeinen bei über 100  C.

   Unter den be  kannten     1Ietallhalogeniden,    die als     Friedel.-          Crafts'sche    Katalysatoren in Frage kommen,  seien das     Ferriehlorid    und das Aluminium  ehlorid genannt, wobei das     zweite        als;    beson  ders wirksam hervorgehoben sei.  



  Die Erfindung gestattet die Herstellung  der als     Farbstoffzwischenprodukt    sehr wert  vollen     4,4'-Diaminodiphenvl-3,3'-diglvkolsä.tire,     ausgehend von den technisch leicht     zugän    g  liehen     3,3'-Dialkoxy-4,4'-diaminodiphenvlen,    in  einem nur dreistufigen     Arbeitsgang.     



  Die folgenden Beispiele veranschaulichen  die Erfindung. Teile sind als Gewichtsteile  und     Temperaturen    als     Centigrade    verstanden.  <I>Beispiel 1:</I>  Das Ausgangsprodukt wird wie     folgt    her  -estellt       244    Teile     4,4'-Diamino-3,3'-dimet.hoxv-di-          pheny    1 werden in 1600 Teilen     troekenem     Chlorbenzol heiss gelöst, die     Lösung    innerhalb  zwei Stunden bei 100  mit 239 Teilen Chlor  acety     lchlorid    versetzt und so lange bei dieser  Temperatur gehalten, bis keine Salzsäure mehr  entweicht.

   Dann wird auf Raumtempera  tur abgekühlt, wobei das     4,4'=Di-(eliloracet.yl-          amino)-3,3'-diinethoxy-diphenyl.    zum Teil aus  fällt. Aus Chlorbenzol kristallisiert die Ver  bindung in schwach gelblich gefärbten     Nädel-          ehen    vom     Snip.222         (corr.).     



  In obiges     Gemisch    werden nun 100 Teile  wasserfreies Aluminiumchlorid     eingetragen     und die Temperatur langsam gesteigert, wobei  bald eine kräftige Entwicklung von Salzsäure  und     hIethylchlorid    einsetzt.

   Die Temperatur  wird bis zum Sieden des Chlorbenzols erhöht,  und so lange dabei gehalten, bis kein     1lethyl-          ehlorid    mehr entwickelt wird.     Dass    auf Raum  temperatur abgekühlte     Reaktionsgemiseh    wird  auf 1500 Teile Eis     gegossen,    mit. ?80 Teilen       konz.    Salzsäure angesäuert und (las Chlorben  zol mit     ZV        asserdampf    abgetrieben. Das un  lösliche     Dilaetam    der Formel  
EMI0002.0039     
         @vird        abfiltriert    und mit     Wasser    gewaschen.

         Die        Ausbeute        beträgt        über        90%        der        Theorie.     



  Das     Dilaetam    ist- in den     gebräuchlieheii          Lö,sung_,smitteln    schwer löslich. Durch Ver  seifen, mit     Ätzalkalien    nach bekannten Me  thoden kann es in entsprechende Salze der       4,4'-Dianiinodiphenvl-3,3'-diglykolsäure        über-          -eführt.    werden.  



  Zur     Darstellung,    der     analysenreinen        Sub-          stanz    wurde das     Dilactam    durch Erhitzen mit       30%iger        Kalilange        in        das        Di-Kaliumsalz        der          4,4'-Diaminodiplienvl-3,3'-cliglykolsäure    über  geführt, das aus heissem Wasser in silbrig  glänzenden Blättchen kristallisiert.

       Durch    Er  hitzen des so gereinigten     Di-Kaliumsalzes    mit  verdünnter     Salzsäure    wurde das reine, weisse       Dilaetam    erhalten, das beim     Erhitzen        aua'     300  nicht schmilzt.  



       Ber.:        C        61,86%        11        -1,05%        N        9,-16%          CTef.:

          C        651,02)        1/o        11        4,25%        N        9,54%     Dasselbe Produkt erhält     inan,    wenn     a1,     indifferentes     Lösungsmittel,    an Stelle von  1600 Teilen Chlorbenzol, 2000 Teile     Xylol,     1.800 Teile Nitrobenzol, 2000 Teile     o-Diehlor-          benzol,    2000 Teile     Trichlorbenzol    oder 2000  Teile     Tetraehloräthan    verwendet werden.

           Beispiel   <I>2:</I>  In eine     Sehmelze    von 2000 Teilen wasser  freiem     Aluminiumehlorid    und 500 Teilen       Natriumehlorid    werden bei     12011        397    Teile       4,4'-Di-        (ehloracetvlamino)-3,3'-dimetlioxydi-          plienvl        portionenweise    eingetragen,

   wobei     H('1     und     lletlivlehlorid-        entweieht.    Nach     Atifhö-          r    en der     llet.hv        lehloridentwiekhirig    wird die  Schmelze auf 5000 Teile Eis und 5000 Teile  Wasser gegossen     und    mit 1500 Teilen     konz.     Salzsäure     angesäuert.    Das     ausgefallene,    weisse       Dilaetan    i wird     abfiltriert    und mit Wasser       gewaschen.    Das Produkt ist identisch mit der  nach Beispiel 1 erhaltenen Verbindung.

   Die       ;ausbeute        beträgt        über        90%        der        Theorie.     



  Verwendet man an Stelle von 397 Teilen       -1:,4'-        Di    -     (chloraeetvla        niino)    - 3,3'     -dimethoxvdi        -          phenvl    511 Teile     4,4'-Di-(bromacetviamino)-          3,3'-diät-lio.xy-diphenyl,    oder an Stelle von 500  Teilen     Natriumchlorid    500 Teile     Naliumchlo-          rid    oder 180 Teile     Triäthvlamin    als Verdün-           nungsmittel,    so wird dieselbe Verbindung er  halten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Laetams einer u-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure, .dadurch r"ekennzeichnet, dass man 4,4'-Di-(halogena.ce- tyIamino)-3,3'-dialkoxydiphenyle in einem in differenten Verdünnungsmittel bei erhöhter Temperatur mit einem Metallhalogenid als Kondensationsmittel behandelt.
    _UNTERANSPRÜCHE: l . Verfahren nach Patentanspruch, gekenn- zeiehnet. durch die Verwendung von Alumi niumchlorid als Kondensationsmittel. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem indifferenten, über 100 sie denden organischen Lösungsmittel gearbeitet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Aluminiumchloridschmelze ge arbeitet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass 4,4'-Di-(chloracetylamino)-3,3'- dimethoxy-diphenyl verwendet wird.
CH292080D 1951-02-02 1951-02-02 Verfahren zur Herstellung des Lactams einer a-(o-Amino-aryloxy)-fettsäure. CH292080A (de)

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