CH293880A - Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes.

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CH293880A
CH293880A CH293880DA CH293880A CH 293880 A CH293880 A CH 293880A CH 293880D A CH293880D A CH 293880DA CH 293880 A CH293880 A CH 293880A
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azo pigment
carboxylic acid
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/10Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group
    • C09B29/18Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides
    • C09B29/20Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides of the naphthalene series

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    eines     Azopigmentes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  wertvollen     Azopigment    gelangt, wenn man       diazotiertes        4-Chlor-2-methyl-1-aminobenzol     mit     2-Oxynaphthalin-3-ca.rbonsäure-N-benzyl-          anilid    kuppelt.  



  Das neue Pigment besitzt, nach dem     Um-          kristallisieren    aus Benzol, eine leuchtend  scharlachrote Farbe und zeigt rote Fluo  reszenz.  



  Die Kupplung wird zweckmässig in einem  schwach sauren, z. B. essigsauren und mit       Alkaliacetat        abgepufferten    Medium vorgenom  men, in welchem das als Kupplungskompo  nente dienende     Carbonsäurearylid    in mög  lichst fein verteilter Form vorliegt.

   Um eine  genügend feine Verteilung zu erzielen, wird  das     Carbonsäurearylid    vorteilhaft zuerst unter  Zugabe von     Alkalihydroxyd    als     Alkaliverbin-          dung    in Wasser heiss gelöst. und dann in der  Kälte durch Zugabe von Essigsäure wieder  ausgefällt, worauf es sieh empfiehlt, vor dem  Ausfällen noch eine geringe Menge     Türkisch-          rotöl    zuzufügen.  



  <I>Beispiel:</I>  18,57 Teile     2-Oxynapht.halin-3-carbonsäiire-          N-benzylanilid    werden unter Rühren in eine  Lösung von 18,68 Teilen 30     o/oiger    Natrium  hydroxydlösung in 240 Teilen Wasser und  175 Teilen     Äthanol    bei 80 bis 90  eingetragen,  wobei sich das     2-Oxynaphthalin-3-carbonsäure-          arylid    allmählich mit gelbbrauner Farbe klar  löst.

   Die klare und noch warme Lösung wird  innerhalb von 1.5 Minuten in ein Gemisch von  10 Teilen Eisessig, 50 Teilen Wasser, 66,7 Tei-         len    zerkleinertem Eis und 2,5 Raumteilen  eines handelsüblichen kalkbeständigen Tür  kischrotöls unter sehr gutem Rühren unter  Niveau einfliessen gelassen, wobei die Tempe  ratur zwischen 5 und 10  zu halten ist. Dann  wird noch 2 bis     21/=    Stunden weitergerührt,  wobei die gelbliche, feine     Arylidsuspension     allmählich Raumtemperatur annehmen darf.  Vor Beginn der Kupplung werden noch 14,2  Teile kristallisiertes     Natriumacetat    zugesetzt  und die homogene, gut rührbare Suspension  auf 30  aufgeheizt.  



  Eine klare und vor Licht geschützte  Lösung von     diazotiertem        4-Chlor-2-methyl-          1-aminobenzol,    welche aus 9,36 Teilen     4-Chlor-          2-methyl-l-aminobenzol-chlorhydrat,    20 Teilen  Wasser, 10 Raumteilen 30     11/oiger        Salzsäure     und 12,5 Raumteilen     4n-N        atriumnitr        itlösung     erhalten wurde,

   lässt man     innert    3 Stunden  unter kräftigem Rühren unter Niveau zur       Arylidsuspension        zutropfen.    Das Kupplungs  gemisch wird dabei allmählich von 50 auf 65   erwärmt, und nach Zugabe aller     Diazolösimg     wird noch eine     Stunde    bei 65  weitergerührt.  



  Danach tropft man zum     Wiederauflösen     von etwa nicht     umgesetztem        Carbonsäure-,          arylid    24,5 Teile     30o/oige        Natriumhydroxyd-          lösung    zu, so dass eine deutliche und bleibende  alkalische Reaktion auf     Phenolphthalein    ein  tritt. Man rührt 30 Minuten bei 50 ,     nutscht     darauf noch warm und wäscht mit heissem  Wasser, bis das Filtrat farblos und neutral  abläuft. Das erhaltene Pigment wird während  24 Stunden bei 80 bis 95  im Vakuum ge-      trocknet. Es kann     aus    350 Raumteilen Benzol  umkristallisiert werden.  



  Das     2-Oxynaphthalin-3-carbonsäure-N-          benzylanilid    kann z. B. wie folgt hergestellt  werden  In einem Reaktionsgefäss, das mit Rühren  Thermometer und     Rückflusskühler    versehen  ist, werden 194 Teile     2-Oxynaphthalin-3-          carbonsäure,    800 Raumteile     vorgängig    über       Calciumchlorid    getrocknetes     Toluol    und 30  Raumteile     Phosphortrichlorid    während 30  Minuten bei 30 bis 35      verrührt.    Darauf wer  den innert 30 Minuten 183,

  24 Teile     N-Benzyl-          anilin        zugetropft,    wobei viel Salzsäure ent  weicht.  



  Man bringt die Reaktionstemperatur da  nach     innert    30 Minuten auf 90 bis 95  und  rührt eine weitere Stunde bei dieser Tempe  ratur. Es werden nun     innert.    10 Minuten wei  tere 10 Raumteile     Phosphortrichlorid        zuge-          tropft    und das Reaktionsgemisch mit. einem  Ölbad 15 Stunden am     Rüekflusskühler    zum  Sieden erhitzt. Die anfangs starke Salzsäure  entwicklung lässt allmählich ganz nach.  



  Nach dem Abkühlen wird das     Toluol    durch  Zusatz von 40 Teilen.     kristallisiertem    Natrium  acetat und 20 Teilen     Natriumbicarbonat    mit  Wasserdampf vollständig abgetrieben (bis  etwa 4000 Raumteile Destillat übergetrieben    sind). Man     dekantiert    die oben befindliche       wässrige    Schicht. noch heiss ab und löst. den  erhaltenen gelben Rückstand     zwecks    Um  kristallisation mit 600 Raumteilen Eisessig auf  dem siedenden Wasserbad. Beim langsamen       Erkaltenlassen    bildet sieh eine gelbe Kristall  masse, von welcher das Lösungsmittel     dureh          Nutschfiltration    abgetrennt wird.

   Man     iväseht     das     Nutschgnt    zuerst mit. wenig Eisessig und  darauf mit viel heissem Nasser und trocknet  es schliesslich im     Vakuum    während 12 Stun  den bei 60 bis 70 .  



  Man erhält das     2-Oxynaphthalin-3-earbon-          säure-N-benzylanilid    als ein gelbes     kristallini-          sehes    Pulver vom Schmelzpunkt 160,5 bis 161. .  Nach nochmaligem     Umkristallisieren    aus Eis  essig beträgt der     Sehmelzpunkt    161,5 bis 162 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CH Verfahren zur Herstellung eines Azopig- mentes, dadurch gekennzeiehnet, dass man diazotiertes 4-Chlor-2-methyl-l-aminobenzol mit 2-Oxynaphthalin-3-carbonsäure-N-ben7.yl- a.nilid kuppelt. Das neue Pigment besitzt, nach dem Um- kristallisieren aus Benzol, eine leuchtend scharlachrote Farbe und zeigt rote Fluo reszenz.
CH293880D 1951-01-30 1951-01-30 Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes. CH293880A (de)

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CH293880T 1951-01-30

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1487796A4 (de) * 2002-03-28 2005-11-16 Neurogen Corp Substituierte biarylamide als modulatoren des c5a-rezeptors

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