CH293879A - Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes.

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CH293879A
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azo pigment
carboxylic acid
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Inventor
Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/10Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group
    • C09B29/18Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides
    • C09B29/20Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group ortho-Hydroxy carbonamides of the naphthalene series

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung eines     Azopigmentes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       wertvollen        Azopigment    gelangt, wenn man       diazotiertes        3-Chlor-l-amiliobenzol    mit     2-Oxv-          naplit.halin    -     3-eai-bonsäure-N        -n-buty        1-o-anisidid     kuppelt.  



  Das neue Pigment besitzt, nach dem     Um-          kristallisieren    aus einem     (lemiseh,    bestehend  aus 1 Teil Benzol und 3 Teilen     Äthanol,    eine  leuchtend     seliarlaehrote    Farbe und zeigt rote  Fluoreszenz.  



  Die Kupplung wird zweckmässig in     einen-          schwach    sauren, z. B. essigsauren und mit       Alkaliaeetat        abgepufferten        Mediunivorgenom-          men,    in welchem das als     Kupplungskompo-          nente    dienende     Carbonsäurearylid    in     mög-          lielist    fein verteilter Form vorliegt.

   Um eine       genügend    feine Verteilung zu erzielen, wird  das     Carbonsäurearvlid    vorteilhaft zuerst  unter Zugabe von     Alkalihydroxyd    als Alkali  verbindung in Wasser heiss gelöst und dann  in der Kälte durch Zugabe von Essigsäure  wieder     ausefällt,    worauf es sieh empfiehlt.,  vor     clem    Ausfällen noch eine geringe Menge       Türkisehrotöl        zuzufügen.     



       Beispiel,:     18,34 Teile     2-Oxynaphthalin-3-earbonsäure-          N-n-butyl-o-anisidid    werden unter Rühren in  eine Lösung von 9,34 Teilen 30     o/oiger        Natrium-          hydroxydlösung    in 80 Teilen Wasser bei 80  bis 90  eingetragen, wobei sich das     2-Oxy-          naphthalin-3-carbonsäurearylid    allmählich mit       1-elbbrauner    Farbe klar löst.

   Sollte es sieh zu       langsam    lösen, so kann der     Lösungsvorgang       durch Zugabe von 1 bis 2 Teilen     30o/oiger          Natriumhvdroxydlösung    und 10 bis 20 Teilen  Wasser beschleunigt werden. Die klare und  noch warme Lösung wird innerhalb von 1.5       Minuten    in ein     Gemisch    von 6,0 Teilen Eis  essig, 62 Teilen Wasser, 66,7 Teilen zerklei  nertem Eis und 2,5 Raumteilen eines handels  üblichen kalkbeständigen     Türkischrotöls    unter  sehr gutem Rühren unter Niveau einfliessen  gelassen, wobei die Temperatur zwischen \'  und 12  zu halten ist.

   Dann wird noch 2 bis 21/2       Stunden    weitergerührt, wobei die weisse, feine       Ary        lid-Suspension    allmählich Raumtempera  tur annehmen darf. Vor Beginn der Kupp  lung werden noch 14,2 Teile kristallisiertes       Natriumacetat    zugesetzt und die homogene,  gut rührbare Suspension auf 30  aufgeheizt.  



  Eine klare und vor Licht geschützte Lö  sung von     diazotiertem        3-Chlor-l-aminobenzol,     welche aus 6,38 Teilen     3-Chlor-l-aminobenzol,     40 Raumteilen     5n-Salzsäure    und 12,5 Raum  teilen     4n-Natriumnitritlösung    erhalten     wurde,     lässt man innert 51/2 Stunden unter kräftigem  Rühren unter Niveau zur     Arylidsuspension          zutropfen.    Das     Kupplungsgemisch    wird dabei  stets bei 30 bis 35  gehalten, und nach Zugabe  aller     Diazolösung    wird noch eine Stunde bei       40     weitergerührt.  



  Danach tropft man zum     Wiederauflösen    von  etwa nicht     -umgesetztem        Carbonsäurearylid    24,5  Teile 30     o/oige        Natriumhydroxydlösung    zu, so  dass eine deutliche     und    bleibende     alkalische        Re-          ah--t.ion    auf     Phenolphthalein    eintritt. Man rührt  30 Minuten bei 50 , rutscht darauf     noel:         warm und wäscht mit heissem Wasser, bis das  Filtrat farblos und neutral abläuft. Das erhal  tene Pigment. wird während 36 Stunden bei  80 bis 95  im Vakuum getrocknet.

   Es kann  aus einem Gemisch, bestehend aus 1 Teil  Benzol und 3 Teilen     Äthanol    umkristallisiert  werden.  



  Das     ?-Oxvnaphtlialin-3-earbonsäure-N-n-          buty        1-o-anisidid    kann z. B. wie folgt herge  stellt werden  In einem Reaktionsgefäss, das mit     Rühren     Thermometer und     Rüekflusskühler    versehen  ist, werden 204,4 Teile     2-Oxy        naphthalin-3-          c        arbonsä.ur    e,

   800 Raumteile v     orgängig    über       Caleiumehlorid        getrocknetes        Toluol    und 33  Raumteile     Phosphortrichlorid    während 30  Minuten bei 30 bis 35  verrührt. Darauf wer  den innert 30     Minuten    189 Teile     1-n-Butyl-          amino-2-methoxybenzol        zugetropft,    wobei viel  Salzsäure entweicht.  



  Man bringt die Reaktionstemperatur da  nach innert 30 Minuten auf 90 bis 95  und  rührt eine weitere Stunde bei dieser Tempera  tur. Das Reaktionsgemisch hat unter schwa  cher     Salzsäureentwicklung    eine klare Braun  färbung angenommen. Es werden nun innert  10 Minuten weitere 15 Raumteile Phosphor  trichlorid     zugetropft    und das klare Reaktions  gemisch mit einem Ölbad 15     Stunden    am       Rüekflusskühler    zum Sieden erhitzt. Die  anfangs starke     Salzsäureentwicklung    lässt all  mählich ganz nach.  



  Nach dem     Abkühlen    wird das     Toluol    nach       Zusatz    von 40 Teilen kristallisiertem N     at.r    ium-         aeetat    und 20 Teilen     Natriuinbiearbonat        inii          Wasserdampf    vollständig abgetrieben (bis  etwa 4000 Raumteile Destillat übergetrieben  sind). Man dekantiert die oben befindliche       wässrige    Schicht noch heiss ab und löst das  beim Erkalten fest werdende grüne Harz  zwecks Umkristallisation mit. 300 Raumteilen  Eisessig auf dein siedenden Wasserbad.

   Beim  langsamen     Erkaltenlassen    bildet sieh eine  weisse     Kristallmasse,    von welcher das Lösungs  mittel durch     Nutsehfiltration    abgetrennt wird.  Man wäscht das     Nutschgut    zuerst mit wenig  Eisessig und darauf mit viel heissem Wasser  und trocknet, es schliesslich     ini    Vakuum wäh  rend 12 Stunden bei 60 bis<B>700.</B>  



  Man erhält. das     2-Oxynaphthalin-3-earbon-          säure-N-n-butyl-o-anisidid    als ein weisses  kristallinisches Pulver vom Schmelzpunkt 134  bis 135,5 . Nach     nochinalieni        Umkristallisie-          ren    aus Eisessig beträgt. \der Schmelzpunkt  <B>135</B> bis 136 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Azopig- inentes, dadurch gekennzeichnet, dass man diazotiertes 3-Chlor-l-aminobenzol mit 2-Oxy- n aphthalin - 3-carbonsäure-N-n-buty 1-o-anisidid kuppelt. Das neue Pigment. besitzt, nach dem Um kristallisieren aus einem Gemisch, bestehend aus 1 Teil Benzol und 3 Teilen Äthanol, eine leuchtend scharlachrote Farbe und zeigt rote Fluoreszenz.
CH293879D 1951-01-30 1951-01-30 Verfahren zur Herstellung eines Azopigmentes. CH293879A (de)

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