CH294957A - Verfahren zur Herstellung eines unlöslichen Penicillinsalzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines unlöslichen Penicillinsalzes.

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CH294957A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D499/00Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring

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Description


  Verfahren zur Herstellung     eines    unlöslichen     Penicillinsalzes.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung des neuen       2-Chlor-procain-Salzes    von Penicillin G, wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  freies Penicillin G mit freiem     2-Chlor-proeain     in einem Lösungsmittel, in welchem das     2-          Chlor-procain-Salz    des Penicillins G wenig  löslich ist, zur Reaktion bringt, wobei das  Penicillin G und das     2-Chlor-proeain    in     sol-          ehen        -Mengen    verwendet werden,

   dass beträcht  lich mehr     2-Chlor-proeain-Salz    des Penicillins  G gebildet. wird, als sieh im Reaktionsmedium  lösen kann, so, dass ein Niederschlag erhalten  wird, welcher hierauf isoliert wird.  



  Das     2-Chlor-proeain-Salz    des     Penicillins    G  weist eine Löslichkeit in Wasser von etwa.       0,25%        (Gewicht-Volumen)        bei        29         C        und        einen          Smp.        von    etwa 92 bis     94     C auf.  



  Das neue     Penicillinsalz    besitzt ausser in  Wasser auch in den gewöhnlichen organischen  Lösungsmitteln eine     geringe    Löslichkeit. Bei  Verabreichung in geeigneter therapeutischer  Form liefert. das neue     Penicillinsalz        eine        thera-          peutiseh    wirksame Blutkonzentration des  Penicillins, die während einer Dauer von 24  Stunden oder selbst länger andauert.  



  Das neue     2-Chlor-procain-Salz    des Penicil  lins kann durch die folgende Formel dar  gestellt werden  
EMI0001.0031     
    in welcher HP die saure Form des Penicillins  bezeichnet.  



  Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem  organischen Lösungsmittel, z. B. in einem       Essigsäure-alkylester,    durchgeführt.         Beispiel   <I>1:</I>    40 g reines     Benzylpenicillinnatrium    werden  in 5 Liter kaltem Wasser (5  C) gelöst.

   Man  säuert die     Lösung        mit    Schwefelsäure bis auf  einen     pH--@,        ert    von etwa. 2,2 an und extrahiert  die     wä.ssrige    Lösung mit     etwa    5 Litern     Amyl-          aeetat.    In den     Amylacetatextrakt,    welcher  freies     Benzylpenicillin    enthält, wird langsam  und unter kräftigem Rühren eine kalte Lö  sung aus etwa 32 g     2-Chlor-procain    und  500     em3        Amylacetat    eingetragen.

   Während  der Zugabe der     2-Chlor-procain-Lösung    schei  den sich weisse Kristalle des     2-Chlor-procain-          Salzes    von     Benzyl-penicillin    ab. Die Kristalle  werden     abfiltriert,    mit Aceton gewaschen und  in einer     evakuierten    Kammer getrocknet.

      <I>Beispiel 2:</I>    Eine     Lösung    von Penicillin (in der Haupt  sache aus     Benzylpenicillin    bestehend, jedoch  auch geringe Mengen Penicillin F,     Dehydro-          penicillin    F und Penicillin K enthaltend)  in     Amylacetat    wird nach bekannten tech  nischen Methoden durch Züchtung eines       penicillinerzeugenden    Schimmelpilzes, Ex  traktion des     Sehimmelpilzkulturmediums    mit.       Am.ylacetat    und     Klärung    des Extraktes      gewonnen.

   In 10 Liter dieser     Amvjacetat-          lösung,    die etwa 9 g freies Penicillin ent  hält, werden langsam und unter Rühren  200     cm3        Amylacetat,    in welchem 7 g     2-Chlor-          procain    gelöst sind, eingetragen. Nach been  deter Zugabe der     2-Chlor-procain-Lösung    wird  während etwa 2 Stunden weiter gerührt, um  eine praktisch     vollständige    Ausfällung des     2-          Chlor-procain-Salzes    des Penicillins G     ztz    er  zielen. Das kristallisierte Salz wird dann ab  filtriert und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des 2-Chlor- procain-Salzes des Penicillins G, dadurch ge kennzeichnet, dass man freies Penicillin G in einem Lösungsmittel, in welchem das 2-Chlor- procain-Salz des Penieillins G wenig löslich ist, mit freiem 2-Chlor-procain zur Reaktion bringt, wobei das Penicillin G und das 2-Chlor- proeain in solchen Mengen verwendet .
    werden, dass sich beträchtlich mehr - 2-Chlor-procain- Salz des Penieillins G bildet, als sich im Reaktionsmedium lösen kann, so, da.ss ein Nie dersehlag erhalten wird, welcher hierauf iso liert. wird.
    Das 2-Chlor-procain-Salz des Penicillins G weist eine Löslichkeit in _N\Tasser von etwa 0,25% (Gewicht-Volumen) bei 29 C und einen Smp. von etwa 92 bis 94 C auf. UNTERANSPR.UICHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein organisehes Lösungsmittel verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel ein Essigsäurealkvlester verwendet wird.
CH294957D 1948-10-26 1949-10-24 Verfahren zur Herstellung eines unlöslichen Penicillinsalzes. CH294957A (de)

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