CH297987A - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Sulfonamiden aus Amino-4-methyl-1,3-dioxanen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Sulfonamiden aus Amino-4-methyl-1,3-dioxanen.

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CH297987A
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dioxanes
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dioxane
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Aktiengesel Anilin-Soda-Fabrik
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Basf Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D319/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  verfahren     zur        Herstellung        eines        Gemisches    von     Sulfonamiden        aus        Amino.4.methyl-          1,3.diozanen.       Es wurde     gefunden,    dass man.

   Sulfon  amide der     1,3-Dioxanreihe    erhält, wenn man       1,3-Dioxane,    die     primäre    oder sekundäre       Aminogruppen    enthalten, mit     Sulfonsäure-          halogeniden    der     Benzolreihe        umsetzt,    die  eine gegebenenfalls durch     Alkyl-    oder     Acyl-          reste    substituierte     Aminogruppe    oder eine in  eine     Aminogruppe        umwandelbare    Gruppe,  z.

   B. eine     Urethan-,        Ureido-,        Nitro-,        Azo-          oder        Azomethingruppe,    enthalten.  



  Die als Ausgangsstoffe verwendeten  Amine der     1,3-Dioxanreihe    sind beispielsweise  durch     Umsetzen,    von     Monohalogen-1,3-dioxa-          nen    mit Ammoniak oder primären Aminen  zugänglich.

   Die     Monohalogen-1,3-dioxane    sind  ihrerseits beispielsweise erhältlich durch Ha  logenieren von     1,3-Dioxanen    oder durch Um  setzen von     Halogenolefinen    mit Formaldehyd  in saurem     wässrigem    Medium bei erhöhten  Temperaturen, entsprechend dem Verfahren  der     französischen    Patentschrift Nr. 847255  oder durch     Umacetalisieren    eines in     2-Stel-          lung        unsubstitui.erten        1,3-Dioxans    mit     Halo-          genacetaldehyd.     



  Die Umsetzung der     aminogruppenhaltigen          Dioxane    mit     .Sulfonsäurehalogeniden    kann in  der für derartige Reaktionen üblichen Weise  durch Erhitzen der beiden Ausgangsstoffe,  gegebenenfalls in Gegenwart. eines Lösungs  mittels und eines     säurebindenden    Stoffes  erfolgen. Man kann erfindungsgemäss auch    Sulfonamide herstellen, in denen die     Amino-          gruppen    durch zwei     1,3-Dioxangruppen    sub  stituiert sind, z.

   B.     aus    dem bei der Umset  zung von 2     Mol        Halogen-1,3-diöxan    mit 1     Mol     Ammoniak gebildeten     Imin.     



  Die erhaltenen Sulfonamide sind, erfor  derlichenfalls nach Überführung der in eine       Aminogruppe    umwandelbaren Gruppe im       Benzolrest    in eine     Aminogruppe,    insbeson  dere in Form der     Acylaminoverbindung,    als  Heilmittel verwendbar. Vor den üblichen Sul  fonamiden zeichnen sie sich beispielsweise in  der     Wundbehandlung    dadurch aus, dass sie  neben !der     bakteriziden    auch noch eine stark  blutstillende     Wirkung    besitzen..  



  Das vorliegende Patent. betrifft ein Ver  fahren     zur        Herstellung        eines    Gemisches von  Sulfonamiden, welches dadurch gekennzeich  net     ist,    dass man ein Gemisch von     Amino-          4-methyl-1,3-dioxanen,    wie es durch Umsetzen  des durch     Chlorieren    von siedendem     4-Me-          thyl-1,3-dioxan    bis zum Siedepunkt 160   erhältlichen Produkts mit überschüssigem  Ammoniak erhältlich ist,

   mit     N-Acetylsul-          fanilsäurechlorid    behandelt und die     Acetyl-          gruppe    abspaltet.  



  Das zu verwendende     Amino-4-methyl-          1,3-dioxan-Gemisch        wird    z. B. wie folgt  erhalten  In siedendes     4-Methyl-1,3-dioxan        (gp    1l6 )  leitet man so lange Chlor ein,     bis        die    Tempe-           ratur        im        Dampfraum    auf     1ss0     gestiegen     ist.     Durch     Destillation    des Reaktionsproduktes  wird das     Chlor-4-methyl-1,3-dioxan    mit einem  Siedepunkt von<B>160</B> 'bis     168     erhalten.

   Das  Produkt. hat. eine Dichte von     D2oo=1,0837.     



  410 Teile     Chlor-4-methyl-1,3-dioxaii    wer  den mit 410 Teilen     konz.    Ammoniak und 20 g  Kupfersulfat im     Autoklav    12 Stunden auf  130  erhitzt.. Das Reaktionsprodukt wurde zur  Entfernung des überschüssigen Ammoniaks  kurz am     Rückflusskühler    gekocht, nach dem  Abkühlen mit Pottasche gesättigt. und mit.       Isopropylalkohol    extrahiert. Durch Destilla  tion wird dann das     Amino-4-methyl-1,3-dioxan-          Gemisch    abgetrennt;     es    siedet bei 180 bis 1860.  



  Man erhält das gleiche     Amino-4-methy        1-          1,3-dioxan-Gemisch    auch, wenn man das       Chlor-4-methyl-1,3-dioxan-Gemisch    (Kp 160  bis     170 ,    hergestellt durch     Chlorieining    von       4-lIethyl-1,3-dioxan)    in     wässrigem    Medium  mit. überschüssigem Ammoniak in Gegenwart  von Kupfersulfat in einem     Druckgefäss    bei  120  behandelt, das so erhaltene '-Reaktions  produkt mit Säure     versetzt.,    vom Ungelösten  befreit, alkalisch macht.

   und das     Amino-          4-methyl-1,3-dioxan-Gemisch    durch Destilla  tion abtrennt (Kp 180 bis 186 ).  



  Im folgenden Beispiel     bedeutet    Teile     Ge-          wielitsteile.     



       Beispiel:     Zu einer Lösung von 115 Teilen eines wie  oben beschrieben: erhältlichen     Amino-4-me-          thyl-1,3-dioxan-Gemisches    in<B>250</B> Teilen     3Ie-          tlianol    gibt man unter Kühlung und Rühren  langsam 233 Teile     N-Acetylsulfanilsäure-          ehlorid.    Die     Mischung    wird mit     Natriumear-          bonatlösung    schwach alkalisch gemacht. und    nach     einstündigem    Stehen auf ein     Viertel    des  Volumens eingedampft.

   Nach dem Abkühlen  kristallisieren die     4-Aminohenzolsulfonsäure-          amide    des     Amino-4-meth@-1-1,3-dioxan-Gemi-          sehes    aus. Das Erzeugnis schmilzt nach dem       Umkristallisieren    aus     Methanol    bei 134  und  stellt ein weisses kristallines Pulver dar. Es  dient zur     Wundbehandlung,    wobei es neben  einer bakteriziden     aiieh    noch eine blutstil  lende Wirkung hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Gemi sches von Sulfonamiden, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein Gremisch von Amino- 4-methyl-1,3-dioxanen, wie es durch Umsetzen des durch Chlorieren. von siedendem 4-1Iethyl- 1,3-dioxan bis zum Siedepunkt. 160 gewonne nen Produktes mit. überschüssigem Ammoniak erhältlich ist, mit. N-Aeetylsulfanilsäure- ehloricl behandelt und die Aeety lgruppe ab spaltet.
    Das so erhaltene Gemisch. von N-(4'- Aminobenzolsulfony 1) - amino - 4 - methy 1 -1,3- dioxanen schmilzt bei 134 und stellt ein wei sses kristallines Pulver dar. Es dient zur Wundbehandlung, wobei es neben einer bakte riziden, auch noch eine blutstillelide Wirknric hat. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man das Amino- 4-inethyl-1,3-dioxan-Gemiseh in @ethanollö- sung anwendet. \_'. Verfahren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass man das Reaktions- geniiseh mit Natriiimearhonat behandelt.
CH297987D 1948-12-03 1950-06-06 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Sulfonamiden aus Amino-4-methyl-1,3-dioxanen. CH297987A (de)

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