CH298406A - Verfahren zur Herstellung von Testosteron. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Testosteron.

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CH298406A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren        zur        Herstellung   <B>von Testosteron.</B>    Es wurde     gefunden.,        da,ss    man in     einfacher     Weise Testosteron erhalten kann, wenn man       d5-3-Oxy-20-keto-pregnen,    unter vorüberge  hendem Schutz der Doppelbindung, bei Ab  wesenheit eines organischen     Veresterungs-          mittels    und ohne     Zusatz    eines sauren Kataly  sators, bei einer Temperatur unter     115     mittels  einer aromatischen     Persäure    oxydiert. und das  gebildete Testosteron isoliert.

   Das Verfahrens  produkt, das d4 - 3' -     Keto    -17 -     oxy-androsten,          Testosteron,    ist bereits     bekannt.    Es     kann     als Heilmittel oder als Zwischenprodukt zur  Herstellung therapeutisch wertvoller Verbin  dungen verwendet werden.  



  Als aromatische     Persäure    verwendet man  vorteilhaft     Phthalmonopersäure    oder     Benzo-          persäure.    Die Oxydation wird zweckmässig in  einem organischen     Lösungsmittel,    zum Bei  spiel in einem     halogenierten    Kohlenwasserstoff  oder einem Äther, durchgeführt. Besonders  vorteilhaft. ist die Verwendung von Chloro  form. Ferner empfiehlt es sich, die Oxydation  bei etwa 0  durchzuführen.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine Lösung von     0g6'3        Gewichtsteilen          Pregnenolon        (d5-3-Oxy-20-keto    -     pregnen)    in  3     Volumteilen        Chloroform    versetzt     mann    un  ter     Eiskühlung    mit 0,32 Gewichtsteilen Brom,  gelöst in 2     Volumteilen        T'etrachlorkohlenstoff.     Nach     Entfärbung    der Lösung wird im     Va-          ku-tun    bei 15  eingedampft und mit.

   8,2     Volum-          teilen    Chloroform, das 1,2 Gewichtsteile       Phtlralmonopersäure    enthält, versetzt. Die    Reaktionslösung lässt man während vier Wo  chen bei 0  im     Dunkeln    stehen. Darauf ver  setzt man die     Reaktionsmischung    mit Wasser  und Äther, wäscht die ätherische Lösung mit       Natriumbicarbonatlösung        iurd    Wasser und  verdampft sie nach dem Trocknen.

   Dann  wird mit 6     Gewichtsteilen    Zinkstaub und  20     Volumteilen    Eisessig     entbromiert.    Zur       Trennung    in     ketonische    und     nichtketonisehe     Anteile kocht man das Reaktionsprodukt mit  1     Grewichtsteil        Girard-R.eagens    P, 2,02 Ge  wichtsteilen     Eisessig    und 20     Volumteilen        Me-          thanöl        während:

          einer    Stunde unter     Rückfluss.     Darauf     wird    auf Eiswasser, das 1,6 Ge  wichtsteile Soda enthält, gegossen und mit  Äther ausgeschüttelt. Aus dem Rückstand der  mit Wasser gewaschenen,     getrockneten    und       eingedampften        ätherischen        Lösung    erhält man  nach     Chromatographie    an<B>16</B> Gewichtsteilen       Aluminiumoxyd    eine kleine     Menge        d5-Andro-          sten-3$,17ss-diol-17-monoacetat    vom F. = 146  bis 147 .  



  Die aus der     wässerigen    Lösung der     Girard-          Derivate    in bekannter Weise     regenerierten          ketonischen    Anteile werden zur     Verseifung     in 10     Volumteilen    Methanol gelöst und mit  einer Lösung von 0,08     Gewichtsteil    Pottasche  in 1     Voliunteil    Wasser und 5     Volumteilen     Methanol während 1     ,Stunde    unter     Rückfluss     gekocht.

   Nach Verdünnen der     Verseifungs-          lösung    mit Äther     wird,die        ätherische    Lösung  mit     verdünnter    Salzsäure und Wasser     ge-,     waschen, getrocknet und     eingedampft    Das  erhaltene Öl     chromatographiert    man an 20 Ge-           wichtsteilen        Aluminiumoxyd.    Mit Benzol wer  den nacheinander Progesteron,

       Pregnenolon     und     Testosteron        eluiert.    Nach Umkristalli  sieren aus     Chloroform-Isopropyläther    und  Sublimation im Hochvakuum schmilzt. das       Testosteron;    bei 149 bis 150 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Testosteron, dadurch gekennzeichnet, dass man das d5-3- Oxy-20-keto-pregnen, unter vorübergehendem Schutz der Doppelbindung, in Abwesenheit eines organischen Veresterungsmittels und ohne Zusatz eines sauren Katalysators, bei einer Temperatur unter 15 , mittels einer aro matischen Persäure oxydiert. und das gebil dete Testosteron isoliert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Oxydation mittels Benzopersäure in Chloroform bei etwa 0' vornimmt.
CH298406D 1949-07-15 1949-07-15 Verfahren zur Herstellung von Testosteron. CH298406A (de)

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