CH298746A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Disazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Disazofarbstoffes.

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CH298746A
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/12Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups
    • C09B43/136Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents
    • C09B43/145Preparation of azo dyes from other azo compounds by acylation of amino groups with polyfunctional acylating agents with polycarboxylic acids

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 290294.    Verfahren zur     .Herstellung    eines     metallhaltigen        Disazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man wertvolle  gelbe     substantive        Disazofarbstoffe    erhält,    wenn man die     Aminoazoverbindiing    der Zu  sammensetzung  
EMI0001.0007     
    mit.

   der     Aminoazoverbindung    -der Zusammensetzung  
EMI0001.0009     
    in Gegenwart eines säurebindenden Mittels durch die     Einwirluing    eines     Dihalogenids    der  Zusammensetzung  
EMI0001.0012     
    worin     Hal.    Chlor oder Brom, und A Wasser  stoff, Chlor, Brom oder     Methyl    bedeuten, kon  densiert.  



  Die     Aminoazoverbindung    I kann zur       Aminoazoverbindung        II    im Molekülverhält  nis 1:1 stehen; man kann aber die Eigen  schaften des Endproduktes nach Wunsch etwas  verschieben, wenn die Komponenten in andern    Verhältnissen, z. B. 4: 1,<B>3:</B> 1, 2: 1, 1: 2, 1 : 3,  1 : 4, eingesetzt werden.  



  Die     zur    Verknüpfung der Ausgangsstoffe  dienenden     Dihalogenide    der Zusammenset  zung     III    sind beispielsweise die     Dichloride     oder     Dibromide    der     Fumar-    oder     Maleinsäure,     der     Mesaconsäure,    der     Citracönsäure    oder der  Chlor- oder     Brom-Fumarsäure.    , Sie werden      in einem Verhältnis verwendet, worin auf je  2 Moleküle der     Aminoazoverbindungen    I und       II    zusammen je 1 Molekül des     Dihalogenids     kommt.

   Um eventuelle Verluste durch Hydro  lyse auszugleichen, kann das     Dihalogenid    in  leichtem     Übersehuss    verwendet werden.  



  Zur Ausführung des Verfahrens wird das  Gemisch der     Aminoazoverbindungen    in Was  ser gelöst und bei niedriger Temperatur, etwa  -10 bis 30  C, mit dem     Dihalogenid    versetzt.  Man lässt kräftig rühren und sorgt. durch  Zugabe eines säurebindenden Mittels, wie z. B.

    eines Alkali- oder     Erdalkalimetallsalzes    einer       niedrigmolekularen    Fettsäure, eines     Alkali-          oder        Erdalkalimetallcarbonates,        -bicarbonates,          -hydroxydes,    eines     sekundären    oder tertiären       Alkalimetallphosphates,    einer entsprechenden       Magnesiumverbindung    oder von     Magnesium-          oxyd    dafür, dass die Reaktion immer unge  fähr neutral bleibt.  



  Das     Dihalogenid        kann.    gegebenenfalls durch  ein indifferentes Lösungsmittel, wie z. B.       Tetrachlorkohlenstoff,    Chloroform, Benzol  oder Chlorbenzol verdünnt werden. Die Kon  densation ist beendet, wenn kein freies     Ainin     mehr nachweisbar ist.  



  Die so erhaltenen neuen     Disazofarbstoffe     sind gelbe Pulver, die sich in Wasser und in  konzentrierter Schwefelsäure mit gelber Farbe  lösen. Sie färben     Batunwolle    und regenerierte       Cellulose    in reinen gelben Tönen, die - mit  metallabgebenden     -Mitteln    behandelt - aus  gezeichnet licht- und     nassecht    sind.  



  Die     Disazofarbstoffe    können auch in Sub  stanz auf bekannte Weise durch Behandeln  mit metallabgebenden Mitteln, wie z. B. Kup  feracetat oder     Kupferoxydammoniak,        in    die  entsprechenden     Metallkomplexverbindungen          übergeführt    werden.  



  Die     Metallisierung    des     Farbstoffgemisches     in Substanz kann auch     vorgängig    der     Fumaroy-          lierung    erfolgen, indem dann die Metallkom  plexe der     Aminoazoverbindungen    I und     II    zur  Kondensation gelangen.  



  Die z. B.     gekupferten        Disazofarbstoffe    sind  braune     Pulver,    welche sieh in Wasser mit gel  ber Farbe lösen und Baumwolle und Fasern  aus regenerierter     Cellulose    in reinen gelben    Tönen von sehr guter Licht-     und    vorzüglichen       Nassechtheiten    färben.  



  Gegenstand des     vorliegenden    Patentes ist  nun ein Verfahren zur Herstellung eines me  tallhaltigen     Disazofarbstoffes,    welches darin  besteht, dass man 1     Mol    der durch Kuppeln  von     diazotierter        1-Carboxy        2-aminobenzol-5-          sulfonsäure    mit     4-Amino-4'-(3"-methyl-5"-          pyrazolon-1")-stilben-2,

  2'-disulfonsäure    erhält  lichen     Aminoazov        erbindung    und 1     Mol    der  durch Kuppeln von     diazotierter        2-Amino--ben-          zol-l-carbonsäure    mit     4-Amino-4'-(3"-methyl-          5"-pyrazolon-1")-stilben-2,2'-disiilfonsäure    er  hältlichen     Aminoazoverbindung    mit. 1     Mol     eines     Fumarsäuredihalogenids    kondensiert und  den erhaltenen     Disazofarbstoff    mit einem kup  ferabgebenden Mittel behandelt.  



  Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die  Teile Gewichtsteile.         Beispiel:     34 Teile der durch Kuppeln von     diazotier-          ter        1-Carboxy-2-aminobenzol-5-sulfonsäure    mit  4-     Amino    - 4' -     (3"-methyl    -     5"-pyrazolon-1"    )     -stil-          ben-2,

  2'-disulfonsäure    erhältlichen     Aminoazo-          verbindung        und    30 Teile des durch Kuppeln  von     diazotierter        2-Aminobenzol-l-carbonsäure     mit 4 -     Amino-4'-    (3"-     methyl    -     5"-pyrazolon-1")        -          stilben-2,2'-disulfonsäure    erhältlichen     Amino-          azoverbindung    werden unter Zugabe von Na       triumcarbonat    in 1500 Teilen Wasser gelöst.

    Hierauf     kühlt    man die Lösung durch Zusatz  von zerstossenem Eis auf 5 bis 10  und lässt  ihr     bei,    dieser Temperatur so viel einer 10 %     igen     Lösung von     Fumarsäuredichlorid    in Benzol  gleichmässig     und    unter sehr gutem Rühren zu  tropfen, bis sich in ihr keine freie     Amino-          gruppe    mehr nachweisen lässt. Diese Operation  beansprucht ungefähr 1 bis 2 Stunden.

   Durch  gleichzeitiges     Zutropfen    einer 10 %     igen        wäss-          rigen        Natriumcarbonatlösung        wird    die Reak  tionslösung stets schwach alkalisch gehalten.  Das Kondensationsprodukt wird auf übliche  Weise durch     Aussalzen    und Filtrieren iso  liert. Es ist ein gelbes Pulver, das sich in  Wasser und in konzentrierter Schwefelsäure  mit gelber Farbe löst und Baumwolle und  Fasern aus regenerierter     Cellulose    in reinen      gelben Tönen färbt. Die mit metallabgebenden  Mitteln behandelten Färbungen sind ausge  zeichnet licht- und     nassecht.     



  Zur Überführung in die in Substanz vor  liegende     Kupferkomplexverbindung    wird das  Kondensationsprodukt bei 60 bis 70  in 1000  Teilen Wasser gelöst. Nachdem der Lösung  30 Teile kristallisiertes     Natriumacetat    zuge  setzt worden sind, wird ihr so viel einer 10 %     igep          Kupfersulfatlösiing        zugetropft,    bis sich in der  Reaktionslösung bleibend freie     Kupfer(H)-          Ionen    nachweisen lassen. Hierauf fällt man  die     Kupferkomplexverbindung    durch Zusatz  von Salz     zur    Reaktionslösung aus, sammelt  sie auf einem Filter und trocknet sie.  



  Der neue kupferhaltige     Disazofarbstoff     ist ein braunes Pulver, das sich in Wasser  mit gelber Farbe löst und Baumwolle und  Fasern aus regenerierter     Celluiose    in reinen  gelben Tönen von sehr     guter    Licht- und vor  züglichen     Nassechtheiten    färbt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Disazofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man 1 Mol der durch Kuppeln von diazotierter 1-Carboxy-2-aminobenzol-5- sulfonsäure mit 4-Amino-4'-(3"-methyl-5"- pyrazolon-1")-stilben-2,
    2'-disulfonsäure erhält lichen Aminoazoverbindung und 1 Mol der durch Kuppeln von diazotierter 2-Aminoben- zol-l-carbonsäure mit 4-Amino-4'-(3"-methyl- 5"-pyrazolon-1")-stilben-2,2'-disulfonsäure er hältlichen Aminoazoverbindung mit 1 Mol eines Fumarsäuredihalogenidskondensiert und den erhaltenen Disazofarbstoff mit einem kup ferabgebenden Mittel behandelt.
    Der neue kupferhaltige Disazofarbstoff ist ein braunes Pulver, das sich in Wasser mit gelber Farbe löst und Baumwolle und Fasern aus -regenerierter Cellulose in reinen gelben Tönen von sehr guter Licht- und vorzüglichen Nassechtheiten färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass man als Fumarsäure- dihalogenid Fumarsäuredichlorid wählt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation in wässrigem Mediiun ausführt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation in Gegenwart eines säurebindenden Mittels ausführt.
CH298746D 1951-07-21 1951-07-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Disazofarbstoffes. CH298746A (de)

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