CH307166A - Verfahren zur Herstellung eines gelben metallhaltigen Disazofarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines gelben metallhaltigen Disazofarbstoffes.Info
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 290294. Verfahren zur Herstellung eines gelben metallhaltigen Disazofarbstoffes. Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Ver fahren zur Herstellung eines metallisierbaren Disazofarbstoffes, welches darin besteht, dass
EMI0001.0006
mit 1 Mol Pumarsäuredichlorid, gegebenen falls in Gegenwart eines säurebindenden Mit tels, kondensiert.
EMI0001.0009
worin Y Wasserstoff oder die Sulfonsäuregruppe bedeutet, und 1 Mol des Aminomono- pvrazolons der Zusammensetzung
EMI0001.0014
man 2 Mol der Monoazoverbindung der Zu sammensetzung Es wurde nun gefunden, dass man zu ähn lichen Farbstoffen gelangen kann,
wenn man 1 Mol einer Aminoazoverbindung der Zusam- mensetzung mit 1 Mol eines Dicarbonsäurehalogenids der Zusammensetzung
EMI0002.0003
worin Hal. Chlor oder Brom und A Wasser stoff, Chlor, Brom oder Methyl bedeuten, um setzt, die erhaltene Zwischenverbindung mit
EMI0002.0006
worin Y die obengenannte Bedeutung hat, kuppelt und den erhaltenen Disazofarbstoff in Substanz oder auf der Faser mit metall abgebenden Mitteln behandelt.
Die Verknüpfung der Aminoazoverbin- dung (a) mit dem Aminomonopyrazolon (b) mittels des Dicarbonsäurehalogenids (c) er folgt auf ähnliche Weise, wie im Hauptpatent beschrieben wurde, während die Kupplung der Zwischenverbindung mit der Diazoverbin- dung aus einer 1-Aminobenzol-2-carbonsäure (d) nach bekannten Methoden geschieht.
Die nach dem vorliegenden Verfahren er haltenen Disazofarbstoffe sind gelbe Pulver, die sich in Wasser und in konzentrierter Schwefelsäure mit gelber Farbe lösen. Sie fär ben Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cellulose in reinen gelben Tönen, die - mit metallabgebenden Mitteln behandelt - aus gezeichnet licht- und nassecht sind.
Die Disazofarbstoffe können auch in Sub stanz auf bekannte Weise durch Behandeln mit metallabgebenden Mitteln, z. B. Kupfer acetat oder Kupferoxydammoniak, in die entsprechenden Metallkomplexverbindungen übergeführt werden. Stellt man in Substanz metallisierte Disazofarbstoffe her, so können die Aminoazoverbindungen (a) auch in Form ihrer Metallkomplexverbindungen Verwen dung finden. 1 Mol der Diazoverbindung aus einer 1-Amino- benzol-2-earbonsäure der Zusammensetzung Die metallhaltigen, z.
B. kupferhaltigen Disazofarbstoffe sind braune Pulver, welche sich in Wasser mit gelber Farbe lösen und Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cel- lulose in reinen gelben Tönen von sehr guter Licht- und vorzüglichen Nasseehtheiten färben.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung eines gel= ben metallhaltigen Disazofarbstoffes, welches darin besteht, dass man 1 Mol der durch Kup peln von dianotierter l-Amino-2-earboxyben- zol-4-sulfonsäure mit 1-[4"-Amino-1.',l."-stil- benyl-(4') ]-3-methyl-5-pyrazolon-2',2"-disul.- fonsäure erhaltenen Azoverbindung und 1 Mol 1.-[4"-Amino-1',1"-stilbenyl-(4')
]-3-methyl-5- pyrazolon - 2',2" - disulfonsäure in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit 1 Mol eines Fumarsäuredihalogenids kondensiert, das er haltene Produkt mit 1 Mol dianotierter 1- Amino-2-carboxybenzol-4-sulfonsäure kuppelt und die nun vorliegende Disazoverbindung mit einem kupferabgebenden Mittel behandelt.
Im nachfolgenden Beispiel bedeuten die Teile Gewichtsteile.
<I>Beispiel.:</I> 68 Teile der durch Kuppeln von diano tierter 1-Amino-2-carboxybenzol-4-sulfonsäure mit 1-[4"-Amino-1',1"-stilbenyl-(4')]-3-methj-1- 5 - py razolon - 2',2" - disulfonsäure erhaltenen Aminoazoverbindung und 45 Teile 1- [4"- Amino-1',1"-stilbenyl-(4') ]-3-methyl-5-pyrazo- lon-2',2"-disulfonsäure werden in 3000 Teilen Wasser mit der hierzu notwendigen Menge Natriumcarbonat gelöst.
Hierauf wird der Lö sung, nachdem sie durch Eiszusatz auf 5 bis 1-0 abgekühlt worden ist, innerhalb von 2 bis 3 Stunden unter sehr gutem Rühren so viel einer l0o/oigen Lösung von Fumarsäuredichlo- rid in. Chlorbenzol zugetropft, bis keine freie Aminogmuppe mehr nachweisbar ist. Durch nleichzeitige Zugabe von verdünnter Natrium- li,##di@oxydlösung wird dafür gesorgt, dass die Kondensationslösung stets schwach alkalisch reagiert.
Ist die Kondensation beendigt, so stellt man die Lösung durch Zusatz von 35 bis 40 Teilen Natriumcarbonat deutlich alka lisch, erwärmt sie auf 70-80 und rührt sie während ungefähr einer halben Stunde bei dieser Temperatur. Das nun vorliegende Re aktionsgemisch wird auf 0-5 gekühlt und mit der Diazosuspension aus 21,7 Teilen 1-Amino-2-carboxybenzol-4-sulfonsäure ver setzt. Nach beendigter Kupplung wird der ein- lieitliclie Disazofarbstoff bei ungefähr 90 aus gesalzt, abfiltriert und getrocknet.
Er ist ein orangegelbes Pulver, welches sich in Wasser und in konzentrierter Schwefelsäure mit gel ber Farbe löst. Seine Ausfärbungen auf Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cel- lulose sind rein gelb und besitzen, besonders wenn sie mit kupferabgebenden Mitteln be handelt werden, ausgezeichnete Licht- und Nasseehtheiten.
Zur Überführung in die Kupferkomplex verbindung wird die Disazoverbindung bei 80 bis 90 in 3000 Teilen Wasser gelöst; nach Zusatz von 60 Teilen Natriumacetat lässt man so viel einer 20 /oigen wässerigen Kupfersul- fatlösung zufliessen, bis sich überschüssige Kupfer (TI)-lonen bleibend nachweisen lassen. Die auf übliche Weise isolierte Kupferkom- plexverbindung ist ein olivbraunes Pulver, welches sich in Wasser mit gelber Farbe löst.
Sie ist mit der nach Patent Nr.296256 er hältlichen identisch; ihre Ausfärbungen auf Baumwolle und Fasern aus regenerierter Cel- lulose sind im Ton rein gelb und besitzen aus gezeichnete Echtheitseigenschaften.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines gelben. metallhaltigen Disazofarbstoffes, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1 Mol der durch Kup peln von diazotierter 1-Amino-2-carboxyben- zol-4-sulfonsäure mit 1-[4"-Amino-1',1"-stil- benyl- (4') ] - 3-methyl-5 -pyrazolon- 2',2"-disul- fonsäure erhaltenen Azoverbindung und 1 Mol 1-[4"-Amino-1',1"-stilbenyl-(V)]-3-methyl-5- pyrazolon-2',2"-disulfonsäure in Gegenwart eines säurebindenden Mittels mit 1 Mol eines Fumarsäuredihalogenids kondensiert, das er haltene Produkt mit 1 Mol diazotierter 1- Amino-2-ca.rboxybenzol-4-sulfonsäure kuppelt und die nun vorliegende Disazoverbindung mit einem kupferabgebenden Mittel behandelt. UNTER-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Konden sation in wässerigem Medium ausführt. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Fuinarsäuredihalogenid Pumar- säuredichlorid wählt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man als säurebindendes Mittel Natriumhydroxyd wählt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH290294T | 1952-09-04 | ||
| CH307166T | 1952-09-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH307166A true CH307166A (de) | 1955-05-15 |
Family
ID=25732939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH307166D CH307166A (de) | 1952-09-04 | 1952-09-04 | Verfahren zur Herstellung eines gelben metallhaltigen Disazofarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH307166A (de) |
-
1952
- 1952-09-04 CH CH307166D patent/CH307166A/de unknown
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