CH299274A - Verfahren zur Herstellung eines Pyranderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pyranderivates.

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CH299274A
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methyl
capronyl
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

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      Verfahren        zur        Herstellung    eines     Pyranderivates.       Es wurde     gefunden,    dass Verbindungen der  allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
    worin R einen gesättigten oder ungesättigten       Alkylrest    mit mehr als 5     C-Atomen,    der am  1. oder 2.     C-Atom    verzweigt ist, bedeutet, bei  geringer Toxizität für. den Warmblüter gute  bakterizide     Wirkungen    aufweisen.

      Die neuen Verbindungen können gemäss  der Erfindung in der Weise hergestellt wer  den, dass man Homologe des     Acetessigesters     von der Formel       R_CO-CH2-COOR',     worin R die oben angegebene Bedeutung zu  kommt und R' einen niederen     Alkylrest    dar  stellt, bei Gegenwart eines basisch reagieren  den     Katalysators,    vornehmlich     Natriumhydro-          gencarbonat,    auf 180-220  C erhitzt und den  bei der Reaktion sich bildenden Alkohol ab  destilliert.

   Die     Umsetzung    wird durch folgen  des Formelschema illustriert  
EMI0001.0018     
    Die neuen     Verbindungen    zeigen eine aus  geprägte wachstumshemmende Wirkung ge  genüber den verschiedensten Mikroorganismen.  Die     bakteriostatische        Wirkung    der einzelnen  Glieder     ist    von der Beschaffenheit des Restes  R weitgehend abhängig in dem Sinne, dass die       Wachstumshemmung    mit steigender Anzahl  von     C-Atomen        zunächst    zu-, dann abnimmt.

    Bei Verbindungen mit gleicher     C-Atomzahl     sind aber stets die Glieder mit Verzweigung  am     l..    oder 2.     C-Atom    den entsprechenden be  kannten Verbindungen mit     geradkettigem     oder andersartig verzweigtem Rest überlegen.    Die neuen     Pyranabkömmlinge    sind somit  durch besonders wertvolle Eigenschaften aus  gezeichnet und sollen als Desinfektionsmittel  und zu Heilzwecken     Verwendung    finden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von     3-(,l-Me-          thyl-capronyl)    -6-     (@        -methyl-pentyl)-2,3-di-          hydropy        ran-2,4-dion,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man einen niederen     (ss-Me-          thyl-capronyl)-essigsäure-alkylester    in Gegen  wart eines basisch reagierenden Katalysators  auf 180-2'20  C erhitzt und den bei      der Reaktion sich bildenden Alkohol ab  destilliert.  



  <I>Beispiel:</I>  Der Ausgangsstoff kann folgendermassen  hergestellt werden:  Das nach dreistündigem Kochen mit     Phos-          phortrichlorid    aus der entsprechenden Säure  erhaltene     ss-iVIethyl-capronyl-chlorid    (23,7 g)  wird unter Eiskühlung zu     Natriumacetessig-          ester    (77,2 g) in Benzol (300     cm3)    gegeben.  Das Reaktionsgemisch wird 15 Minuten auf  dem Wasserbad erwärmt. Man kühlt und giesst  auf Eis und versetzt mit     verdünnter        Schwefel-          säure    bis zur kongosauren Reaktion.

   Die     Ben-          zolschicht    wird nach vorherigem Zusatz von  100     cm3    Äthanol abgetrennt, gewaschen und  mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet.  Die trockene     Benzolschicht    wird im Vakuum  von 12 mm eingeengt und der verbleibende  Rückstand mit einer Lösung von 6,6g Na  trium in 190     cms    absolutem Methanol behan  delt. Das Gemisch wird 18 Stunden lang ste  hengelassen, dann auf Eis gegossen und mit       10%iger        Schwefelsäure        bis        zur        kongosauren     Reaktion versetzt.

   Man extrahiert mit Äther       -und    fraktioniert die ätherische     Lösung    nach  dem Abdampfen des Äthers im Vakuum. Man  erhält ein farbloses Öl vom Siedepunkt 12     mm/          121-123         C.        Ausbeute:

          35%        der        Theorie.       14 g     (ss-Methyl-capronyl)        -essigsäure-me-          thylester    werden mit 0,03g     Natriumhydrogen-          earbonat    während 4 Stunden auf 200-210  C  erhitzt, wobei 2,5     cm3    Methanol     abdestillieren.     Die fraktionierte Destillation liefert nach  einem Vorlauf, der im wesentlichen aus     (ss-Me-          thyl-capronyl)-essigsäure-methylester    besteht,  ein     gelbes    Öl vom Siedepunkt 0,

  3 mm     Hg/160          bis        162         C.        Ausbeute:        30%        der        Theorie        3-(ss-          Methyl-        capronyl)-    6 -     (ss-methyl-pentyl        )-2,3-di-          hydropyran-2,4-dion    als Gemisch der beiden       Stereoisomeren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 3-(ss-Me- thyl-capronyl) -6- (ss-methyl-pentyl) - 2,3-di- hydropyran - 2,4 - dion, dadurch gekennzeich- net, dass man einen niederen (ss-llethyl-capro- nyl)-essigsäure-alkylester in Gegenwart eines basisch reagierenden Katalysators auf 180 bis 220 C erhitzt und den -bei der Reaktion sich bildenden Alkohol abdestilliert. Die neue Verbindung ist eine ölige Flüs sigkeit vom Siedepunkt 160-162 C/0,
    3 mm Hg. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als basischen Kata lysator Natriumhydrogencarbonat verwendet.
CH299274D 1951-05-29 1951-05-29 Verfahren zur Herstellung eines Pyranderivates. CH299274A (de)

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