CH301679A - Verfahren zur Herstellung eines Pyranderivates. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Pyranderivates.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Pyranderivates. Es wurde gefunden, dass Verbindungen der a110,emeinen Formel
EMI0001.0004
worin R einen ein- oder mehrfach verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit mehr als 5 C-Atomen bedeutet, bei geringer Toxizität für den Warmblüter gute bakterizide Wirkung aufweisen.
Die neuen Verbindungen können gemäss der Erfindung in der 'eise hergestellt wer den, da(;') man homologe Acetessigester der all gemeinen Formel R-CO-CH.-COOR', worin R die oben angegebene Bedeutung zu kommt und R' einen niederen Alkylrest dar stellt, bei Gegenwart eines basisch reagieren den Katalysators, vornehmlich Natriumhydro- rienearbonat,
auf 180 bis 220 C erhitzt und den bei der Reaktion sich bildenden Alkohol abdestilliert. Die Reaktion kann in genau glei- @#lic@r Weise wie in der Patentsehrift des Haupt patentes beschrieben durchgeführt werden.
Die erfindungsgemäss erhaltenen neuen Verbindungen vermögen das Wachstum von verschiedenen Mikroorganismen kräftig zu hemmen. So vermag beispielsweise 3-(a,d-Di- inetliv 1- capronvl) - 6 - (a,8-dimethvlpent@-1) -2, 3- dihydropyran-2,4-dion das Wachsomi von staphylococcus aureus in synthetischem iXIi- lieu noch bei einer Verdünnung von 0,5 y/cm3 während 3 Tagen vollständig zu hemmen.
Gegenstand des Patentes ist nun ein Ver fahren zur Herstellung von 3-(8,b-Dimethyl capronyl)-6-(ss,b-dimethyl-pentyl)-2,3-dihydro- pyran-2,-l-dion, welches dadurch gekennzeich net ist, dass man einen niederen (ss,ö-Dimethyl- capronyl)-essigsäure-alkylester in Gegenwart eines basisch reagierenden Katalysators auf 180 bis 220 C erhitzt und den bei der Reak tion sich bildenden Alkohol abdestilliert. Die neue Verbindung soll als Desinfektions mittel und zu Heilzwecken Verwendung fin den.
<I>Beispiel:</I> Der Ausgangsstoff kann folgendermassen hergestellt werden: Das nach 3stündigem Ko- chen-mit Phosphortrichlorid aus der (8,b-Di- methyl-capronyl)-essigsäure erhaltene Säure chlorid (17 Gewichtsteile) wird unter Eis kühlung tropfenweise zu 60 Gewichtsteilen Natriumacetessigester in 270 Raumteilen Ben zol gegeben. Das Gemisch wird 15 Minuten auf dem Dampfbad erwärmt, abgekühlt und auf Eis, das 5 % Schwefelsäure enthält, ge gossen; dabei soll das Eiswasser congosaure Reaktion zeigen.
Man setzt 100 Räumteile Äthylalkohol zu, trennt. die Benzolschicht ab, wäscht mit Wasser und trocknet mit Natrium sulfat. Das Benzol wird im Vakuum der Was serstrahlpumpe abgedampft und der verblei- bende Rückstand mit einer Lösung von 6 Ge wichtsteilen Natrium in 190 Gewichtsteilen absolutem Methanol versetzt. Das Gemiseli wird nach 18stündigem Stehen bei Zimmer temperatur auf Eis gegossen und mit ver dünnter Schwefelsäure eongosauer gestellt.
Man extrahiert das Öl mit Äther und fraktio niert die ätherische Sehieht im Vakuum, wo bei der (ss,h-Dimethyl-capronyl)-essigsäure- niethylester unter 12 min bei 117 bis 1190C siedet.
11 Gewichtsteile (ss,b-Dimethyl-eapronvl)- essigsäure-methy lester werden mit 0,025 Ge wichtsteilen Natriumbiearbonat 6 Stunden auf 200 bis 210 C erwärmt, wobei zwei Raumteile Methanol abdestillieren. Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum von 0,05 mm destilliert.
Nach einem kleinen Vorlauf von (ss,b-Dimethyl- capronyl)-essigsäure-methylester geht das<B>3-</B> <B>(ss, ö</B> -Dimethy 1-capronyl) -6- (ss, 3-dimethyl-pen- tvl j=?,3-dihydropvran-@.l-dion bei 111 bis 117 C über.
Claims (1)
- PATENTANSPRL"CII Verfahren mir Herstellung von 3-(ss,d=Di- iiiethyl-eapronvl) -6- (ss, b-diin cthy 1-pentvl) - 2,3 dilivdropy ran-2,l-dion, dadurch gekennzeieli- n.et, dass man einen niederen (ss,b-Dimethvl- eapronyl)-essig-säure-alkylestei# in Gegenwart eines basisch \reagierenden Katalysators auf 180 bis 220 C erhitzt und den bei der Reak tion sieh bildenden Alkohol abdestilliert. Die neue Verbindung ist eine ölige Flüs sigkeit vom Siedepunkt 111 bis 117 C(0,05 mm Hg. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als basischen Ka talysator Natriumhydrogenearbonat, verwen det.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH296481T | 1951-05-29 | ||
| CH301679T | 1951-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH301679A true CH301679A (de) | 1954-09-15 |
Family
ID=25733694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH301679D CH301679A (de) | 1951-05-29 | 1951-10-23 | Verfahren zur Herstellung eines Pyranderivates. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH301679A (de) |
-
1951
- 1951-10-23 CH CH301679D patent/CH301679A/de unknown
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