CH299531A - Verfahren zur Herstellung eines Piperidions. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Piperidions.

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CH299531A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren     zur        Herstellung        eines        Piperidions.       Die     2,4-Dioxo-3,3-dialkyl-piperidine    und  ihre     N-Alkylderivate    besitzen sedative Eigen  schaften (Festschrift Emil     Barell,    Basel, 1936,  S.195).  



  Es wurde nun gefunden, dass     Piperidione     der allgemeinen Formel  
EMI0001.0009     
    worin     R,    Wasserstoff oder einen     Methylrest,     R2 und R3 niedere     Alkylreste    bedeuten,  die sich von den bekannten     Verbindungen          durch.die        Methylgruppe    in     5-Stellung    unter  scheiden, tiefen und langdauernden Schlaf       bewirken.     



  Gemäss vorliegender Erfindung werden  die Verbindungen der angeführten allgemei  nen     Formel    dadurch gewonnen, dass man ein       2,4-Dioxo-3,3-dialkyl-piperidin        bzw.    sein     N-          Methyl-Derivat    durch Umsetzung mit einem       Ameisensäureester    in Gegenwart     eines    Alkali  metalles in das     2,4-Dioxo-3,3-Dialkyl-5-oxy-          methylen-piperidin    bzw. sein     N-hlethyl-Deri-          vat    überführt und dieses zum     2,4-Dioxo-3,3-          dialkyl-5-methyl-piperidin    bzw.

       zu        seinem          N-hIethyl-Derivat    reduziert. Dieselben Ver  bindungen     können    auch dadurch gewonnen  werden, dass die     Oxymethylen-Verbindungen       durch Umsetzung     mit    Ammoniak,     Alkyl-    oder       Dialkylaminen    in die     Aminomethylen-,-Alkyl-          oder        Dialkylamino-methylen-Verbindungen     übergeführt und diese der Reduktion unter  worfen werden.  



  Die neuen Verbindungen sind farblos, fest  oder flüssig, sie lösen sich leicht     in    Wasser  und in den gebräuchlichen     organischen        Lö-.          sungsmitteln    und können     unter    vermindertem  Druck     unzersetzt    destilliert werden. Sie sollen  als Arzneimittel Verwendung     finden.     



       Gegenstand    des Patentes ist nun ein Ver  fahren zur Herstellung von     2,4-Dioxo-3,3-di-          äthyl-5-methyl-piperidin,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man     2,4-Dioxo-3,3-diäthyl-          piperidin    mit einem     Ameisensäureester    in  Gegenwart eines     Alkalimetalles    in das 2,4  Dioxo-diäthyl-5-oxymethylen-piperidin über  führt und dieses zum     2,4-Dioxo-3,3-diäthyl-5-          methyl-piperidin    reduziert.

      <I>Beispiel:</I>  In 100 Raumteilen absolutem Benzol wer  den 24 Gewichtsteile     Natriumpulver    suspen  diert und unter Rühren mit einer     friseh    her  gestellten Lösung von 150 Gewichtsteilen       Ameisensäuremethylester    und 165 Gewichts  teilen     2,4-Dioxo-3,3-diäthyl-piperidin    in 900  Raumteilen absolutem Benzol versetzt. Die  Temperatur wird durch     Wasserkühlung    zwi  schen 25 und 28  C gehalten. Man     rührt    wäh  rend 12     Stunden.    Dann wird das Reaktions  gemisch unter Kühlung mit 200 Raumteilen      0,6     n-1\Tatronlauge    versetzt.

   Die wässerige  Schicht wird abgetrennt und mit     351/o    Salz  säure     congosauer    gestellt. Das     2,4-Dioxo-3,3-          diäthyl-5-oxymethylen-piperidin    fällt in guter  Ausbeute fest aus. Nach     Umlösen    aus     Chloro-          form-Petroläther    schmilzt es bei 140-141  C.  



  5 Gewichtsteile     2,4-Dioxo-3,3-diäthyl-5-oxy-          methylen-piperidin    werden mit etwa 2 Ge  wichtsteilen alkoholfeuchtem     Raney-Nickel    in  25     Raumteilen    Methanol bei 100 atü und  120  C mit Wasserstoff hydriert. Nach Auf  nahme von     21M1        Wasserstoff    wird die Hydrie  rung unterbrochen, die Lösung vom Kataly  sator getrennt und eingeengt und das Roh  produkt im Vakuum destilliert. Das bei 74    bis 75  C schmelzende     2,4-Dioxo-3,3-diäthyl-          5-methyl-piperidin    siedet unter 16 mm Druck  zwischen 178-185  C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dioxo- 3,3-diäthyl-5-methyl-piperidin, dadurch ge kennzeichnet, dass man 2,4-Dioxo-3,3-diäthyl- piperidin mit einem Ameisensäureester in Gegenwart eines Alkalimetalles in das 2,4-Di- oxo-3,3-diäthyl-5-oxymethylen-piperidin über führt und dieses zum 2,4-Dioxo-3,3-diäthyl- 5-methyl-piperidin reduziert. Die neue Verbindung schmilzt bei 74 bis 75 C und siedet bei 178-185 C/16 mm.
CH299531D 1951-10-05 1951-10-05 Verfahren zur Herstellung eines Piperidions. CH299531A (de)

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