CH303543A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH303543A
CH303543A CH303543DA CH303543A CH 303543 A CH303543 A CH 303543A CH 303543D A CH303543D A CH 303543DA CH 303543 A CH303543 A CH 303543A
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  Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.            I',s        wurde    gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen, metallhaltigen     Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf ein Gemisch der  zwei     Monoazofarbstoffe,    die den Formeln  
EMI0001.0006     
    entsprechen,     ehromab.ebende    Mittel derart  einwirken lässt, dass ein chromhaltiger     Azo-          farbstoff    entsteht, der je ein Molekül der zwei       Ausgangsmonoazofarbstoffe    an ein Chromatom  komplex     gebunden    enthält.  



       Der    neue metallhaltige Farbstoff ist. ein  wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach  alkalischem, neutralem oder schwach essig  saurem Bade in orangen Tönen von guter  Licht- und Waschechtheit färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren als  Ausgangsstoffe dienenden     Monoazofarbstoffe     können nach an sich bekannten Methoden her  gestellt werden, indem man     diazotiertes    2  Amino-l-oxv     benzol-4-sulfonsäuredimethvlamid     und     diazotiertes        2-Amino-l-oxpbenzol-4-sulfon-          säure    -     di    -     (,B    -     oxyäthyl)    -     amid    mit     1-Phenyl-3-          methyl-5-pyrazolon    jeweils in alkalischem Me  dium kuppelt.  



  Bei der Durchführung des Verfahrens       empfiehlt    es sich im allgemeinen, auf ein ins-    gesamt aus etwa 2     Mol        Monoazofarbstoff    be  stehendes und je etwa 1     Mol    der beiden als       Ausgangsstoffe    verwendeten Farbstoffe enthal  tendes Gemisch eine etwa ein Grammatom Chrom  enthaltende Menge eines chromabgebenden  Mittels zu verwenden     und/oder    die     Metallisie-          rinmg    in schwach saurem bis alkalischem Me  dium auszuführen. Es sind z.

   B. als chrom  abgebende Mittel für die Durchführung des  Verfahrens besonders gut geeignet komplexe  Chromverbindungen     aliphatischer    oder aro  matischer     o-Oxycarbonsäur    en, welche das  Chrom in komplexer Bindung enthalten. Als  Beispiele aromatischer     Oxycarbonsäuren    kön  nen unter anderem diejenigen der     Benzolreihe     wie die     4-,    5- oder     6-Methyl-l-oxybenzol-2-          carbonsäure    und vor allem die     Salicylsäure     selbst genannt werden.  



  Die Umwandlung der Farbstoffe in die  komplexen     Chromverbindungen    geschieht mit  Vorteil in der     WVärme,    offen oder unter Druck,      z. B. bei Siedetemperatur des Reaktions  gemisches,     gegebenenfalls    in Anwesenheit ge  eigneter Zusätze, z. B. in Anwesenheit von       Salzen    organischer Säuren, von Basen, organi  schen Lösungsmitteln oder weiteren die Kom  plexbildung fördernden Mitteln.

           Beispiel:     4,01 Teile des Farbstoffes aus dianotiertem  2 -     Amino    -1-     oxybenzo!1-4-sulfonsäuredimethyl-          amid    und     1-Pheny        l-3-methyl-5-pyrazolon    und       -1,61    Teile des Farbstoffes aus dianotiertem     2-          Amino    -1-     oxybenzol    - 4 -     sulfonsäLire-di    -     (ss-oxy-          äthyl)-amid    und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazo-          lon,

      beide Farbstoffe in Form einer feuchten  Paste     (Filterkuchen),    werden in 300 Teilen    Wasser verrührt und mit 25 Teilen einer Lö  sung von     ehroinsalieylsaureni        Natrium;Kalium     mit einem Chromgehalt von 2,6<B>%</B> versetzt.  Nach Zugabe von 6 Teilen sulfoniertem     Ri-          cinusöl    wird das Ganze drei Stunden unter       Rückflusskühlung    gekocht. Nach dieser Zeit  ist die     Metallisierung    beendet. Der gebildete  Komplex kann durch Ansäuern mit Essigsäure  oder durch Zugabe von     Natriumchlorid    ab  geschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL CH Verfahren zur Herstellung eines nietall- lialtigen Azofarbstoffes, dadurch gekenn7eicli- net., dass man auf ein Gemisch der zwei Mono azofarbstoffe, die den Formeln EMI0002.0032 entsprechen, ehroniabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein chromhaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chrom atom komplex gebunden enthält..
    Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach essig saurem Bade in orangen Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Pateirtansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man pro Molekül der im Ausgan-sgemiseh vorhandenen Mono- _C eine weniger als ein Atom Chrom enthaltende Menge chromabgebender Mittel verwendet. 2.
    Verfahren --emäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass man die Chroniie- rung in alkalischem Medium durchführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chrom abgebende Mittel Chromverbindungen ver wendet, welche eine aromatische Oxy carbon- säure in komplexer Bindung enthalten. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als ehroin- abgebende Mittel eine Chromverbindung ver wendet, welche Salicylsäure in komplexer Bin dung enthält.
CH303543D 1951-08-07 1951-08-07 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH303543A (de)

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