CH304038A - Verfahren zur Herstellung eines neuen sulfongruppenhaltigen Triphenylmethanabkömmlings. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen sulfongruppenhaltigen Triphenylmethanabkömmlings.

Info

Publication number
CH304038A
CH304038A CH304038DA CH304038A CH 304038 A CH304038 A CH 304038A CH 304038D A CH304038D A CH 304038DA CH 304038 A CH304038 A CH 304038A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
new
preparation
derivative containing
sulfone groups
triphenylmethane derivative
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Farbe Bayer
Original Assignee
Bayer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer Ag filed Critical Bayer Ag
Publication of CH304038A publication Critical patent/CH304038A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D321/00Heterocyclic compounds containing rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D317/00 - C07D319/00
    • C07D321/02Seven-membered rings
    • C07D321/10Seven-membered rings condensed with carbocyclic rings or ring systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines neuen     sulfongruppenhaltigen        Triphenylmethanabkömmlings.       Aus den     deütschen    Patentschriften 595106,  604980 und 618033 sind     o-Alkoxy-    und o  Aralkoxydi- und     -triphenylmethane        bekannt-          eworden.Insbesondere    die     Sulfonsäuren    dieser       Verbindungen    haben sich als geeignet zum  Schützen von     keratinhaltigem    Material, wie  Wolle, Federn, Pelzwerk und dergleichen,  gegen die Angriffe von Schädlingen, wie Mot  tenraupen oder dergleichen, erwiesen.

   Diese       _llkoxy-    bzw.     Aralkoxyverbindungen    weisen  gegenüber den entsprechenden bekannten     Oxy-          @-erbindungen    den Vorzug einer gesteigerten  Wasch- und Lichtechtheit der damit ausge-    rüsteten Materialien auf. Ihrer allgemeinen  Anwendung steht jedoch ihre für praktische  Zwecke zu geringe Löslichkeit in neutralen  oder sauren Bädern entgegen; insbesondere       erwiesen    sie sich empfindlich gegen die Härte  bildner des Wassers, mit denen sie Ausfällun  gen bildeten.  



  Gegenstand der vorliegenden Anmeldung  ist nun ein Verfahren zur Herstellung eines  neuen wertvollen Äthers eines     Dioxytriphenyl-          methanabkömmlings,    nämlich des     Methylen-          äthers    des     2,2'-Dioxy-3,5,3',5',4"-pentachlortri-          phenylmethan-6"-sulfonsauren    Natriums  
EMI0001.0023     
    Diese Verbindung wird erhalten durch Reak  tion von     2,\?'-Dioxy-3,5,3',5',4"-pentachlortri-          phenylmetha.n-6"-sulfonsaurem    Natrium mit  einem     Dihalogenmethan    in     natronalkalischem     Medium.

   Die neue Verbindung ist ein farb  loses kristallines Pulver, das sich ausgezeichnet  in Wasser löst. Vorzugsweise werden Dichlor-    oder     Dibrommethan    für die     Umsetzung    ver  wendet.. Es ist. zweckmässig, die Reaktion bei  erhöhter Temperatur, erforderlichenfalls im  geschlossenen Gefäss,     durchzuführen.    Das als  Ausgangsmaterial verwendete     Dioxytriphenyl-          methanderivat    und seine Herstellung     sind     z. B. aus den deutschen Patentschriften 503256,      <B>5</B>30219, 505152, 541629, 544293 sowie der oben  bereits erwähnten deutschen Patentschrift  604980 bekannt.  



  Die neue Verbindung verleiht     -den    damit  behandelten     keratinhaltigen    Materialien bei  gleich guter Wasch- und Lichtechtheit einen  gleich guten Schutz gegen den Angriff von  Schädlingen wie die     erwähnten    bekannten Al  kyl- und     Aralkyläther.    Sie zeichnet sich aber  vor diesen durch eine ausgezeichnete Löslich  keit in den Behandlungsbädern aus, in wel  cher Eigenschaft sie sogar die     nichtveräther-          ten        Dioxyverbindungen    übertrifft.

           Beispiel:     1     Mol        2,2'-Dioxy-3,5,3',5',4"-pentachlortri-          phenylmethan-6"-sulfonsaures    Natrium wer  den in 2 bis 2,5     Mol    verdünnter Natronlauge  gelöst und nach Zugabe von 1 bis 1,5     Mol          Methylenchlorid    5 bis 10     Stunden    bei etwa  100      verrührt.    Die Reaktion ist beendet, wenn  der Druck     konstant    bleibt.

   Die ausgeschiedene  farblose     Methylenätherverbindung    gemäss der  Formel  
EMI0002.0019     
    wird abgesaugt, gegebenenfalls aus     Wasser          umkristallisiert    und getrocknet.  



  Verwendet man in obigem Beispiel die ent  sprechende Menge     Methylenbromid,    so kann  man durch schwaches Sieden des Reaktions  gemisches am     Rückfluss    die gleiche Verbin  dung darstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Methylen- äthers des 2,2'-Dioxy-3,5,3',5',4"-pentachlortri- phenylmethan-6"-sulfonsauren Natriums der Formel EMI0002.0028 dadurch gekennzeichnet, dass man 2,2'-Dioxy- 3,5,3',5',4"-pentachlortriphenylmethan- 6"-sul- fonsaures Natrium in natronalkalischem Mittel mit einem Dihalogenmethan umsetzt. Die neue Verbindung ist farblos und gut wasserlöslich.
CH304038D 1951-05-30 1952-04-30 Verfahren zur Herstellung eines neuen sulfongruppenhaltigen Triphenylmethanabkömmlings. CH304038A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE304038X 1951-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH304038A true CH304038A (de) 1954-12-31

Family

ID=6115230

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH304038D CH304038A (de) 1951-05-30 1952-04-30 Verfahren zur Herstellung eines neuen sulfongruppenhaltigen Triphenylmethanabkömmlings.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH304038A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH304038A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen sulfongruppenhaltigen Triphenylmethanabkömmlings.
DE877764C (de) Verfahren zur Herstellung sulfongruppenhaltiger Triphenylmethanabkoemmlinge
DE1269617B (de) Verfahren zur Herstellung von sauren Derivaten von beta-Hydroxyaethylsulfonyl-o-hydroxybenzophenonen
CH308271A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen sulfongruppenhaltigen Triphenylmethanabkömmlings.
AT163167B (de) Verfahren zur Darstellung von basischen Estern und Amiden von 1-Aryl-cycloalkyl-1-carbonsäuren
AT271095B (de) Schädlingsbekämpfungsmittel
CH263037A (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Derivates der 2-Oxy-5-amino-benzoesäure.
DE709632C (de) Verfahren zur Herstellung von Nitrofarbstoffen
AT134629B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminoalkoholen.
AT147785B (de) Verfahren zur Darstellung von Nitrofarbstoffen.
AT205023B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonylaminoverbindungen
AT218530B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des 2, 3-Dimercaptochinoxalins
AT233526B (de) Schutzmittel gegen Ultraviolettstrahlung
CH369446A (de) Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsäureestern
DE803297C (de) Verfahren zur Darstellung neuer Derivate des 1,8-Naphthyridins
AT276407B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 1,2,3,4-Tetrahydrochinazolinderivate und ihrer Salze
DE1146883B (de) Verfahren zur Herstellung von Dithiophosphinsaeureestern
CH326786A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Esters
CH285622A (de) Verfahren zur Herstellung eines diuretisch wirksamen substituierten 2,4-Diamino-1,3,5-triazins.
CH193835A (de) Verfahren zur Herstellung einer Quecksilberverbindung der Urethanreihe.
CH357066A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfurylamiden
CH297840A (de) Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.
DE1102749B (de) Verfahren zur Herstellung von Chinoxalino-[2, 3:4, 5]-(1, 3-dithiolanen) und hoehermolekularen Derivaten des 2, 3-Dimercaptochinoxalins
CH310139A (de) Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes.
CH333795A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes