CH309345A - Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure.

Info

Publication number
CH309345A
CH309345A CH309345DA CH309345A CH 309345 A CH309345 A CH 309345A CH 309345D A CH309345D A CH 309345DA CH 309345 A CH309345 A CH 309345A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
preparation
hydrogenation
isopropylaminosalicylic
acetone
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rheinpreussen Aktienges Chemie
Original Assignee
Rheinpreussen Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinpreussen Ag filed Critical Rheinpreussen Ag
Publication of CH309345A publication Critical patent/CH309345A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   4-Isopropylamino-salicylsäure.   



      4-MonoaJkylamino-salicyIsäureuund4-      ! i4lono-alkyloxyalkyl)-amino-salicylsäuren    der allgemeinen Formel :
EMI1.1     
 in der   R    Alkyl-oder   Alkyloxyalkylgruppen    bedeuten, welche 2 oder mehr C-Atome in der am   N-Atom    gebundenen Alkylgruppe tragen, sind noch nicht   besehrieben    worden.



   Man kann zu diesen alkylierten bzw.    alkyloxyalkylierten Aminosa. licylsäuren gelan-    gen, indem man   4-Amino-salicyIsäure(4-      Amino-2-oxy-benzoesäure)    einer Alkylierung unterwirft. Die Alkylierung kann z. B. in der Weise erfolgen, dass man   4-Amino-salieylsäure    mit substituierten oder nicht substituierten Aldehyden bzw. Ketonen mit 2 oder mehr C Atomen, vornehmlieh mit 2-10 C-Atomen, in Wasser und bzw. oder einem   organisehen    Lösungsmittel umsetzt und die gebildeten N Alkylidenverbindungen unter Anwendung von Hydrierungskatalysatoren mit Wasserstoff reduziert. Die Hydrierung wird ge  gebenenfalls    bei erhöhten Temperaturen mit oder ohne   Druekanwendimg    durchgeführt.

   Es hat sich dabei gezeigt, dass eine vorherige Isolierung der   4-N-Alkylidenverbindungen    nicht erforderlich ist, vielmehr kann die das Kondensationsprodukt aus 4-Amino-salicylsäure und dem Aldehyd bzw. Keton enthaltende   Losung    unmittelbar der Hydrierimg unterworfen werden.

   Besonders zweckmässig ist es, zu der in Wasser oder einem   Lösungs-    mittel suspendierten oder gelösten 4-Aminosalicylsäure einen Hydrierungskatalysator, wie Platinoxyd, Palladiummohr oder   Raney-    nickel, zu geben und diesem Gemisch unter Einleiten   von WÅasserstoff    den Aldehyd bzw. das Keton mit einer   solehen    Geschwindigkeit kontinuierlich oder absatzweise hinzuzufügen, dass die primär entstehenden   4-N-Alkyliden-    verbindungen unmittelbar zu den 4-N-Alkylbzw.   4-N-Alkyloxyalkylverbindungen    reduziert werden. Diese Ausführungsform hat neben der Einsparung eines Arbeitsganges den weiteren Vorteil, dass hierbei grössere Ausbeuten an den gewünschten Endprodukten erzielt werden. Es empfiehlt sich ferner, den.



  Aldehyd oder das Keton   im Ubersehuss anzu-    wenden.



   Es wurde ferner gefunden, dass die Monoalkylamino-bzw. Monoalkyloxyalkylaminosalicylsäuren auch durch Umsetzung der 4  Amino-salicylsäure    mit einem unsubstituierten oder substituierten Alkylhalogenid oder Alkyloxya. lkylhalogenid, welches 2 oder mehr, vor nehmlich 2-10, C-Atome in der am N-Atom gebundenen Alkylgruppe trÏgt, hergestellt werden können. Zweckmϯig werden als Halogenide die Bromide oder Jodide ange  wandt.    Die Reaktion kann in Wasser und bzw. oder einem organischen Losungsmittel,   zweekmässig    bei erhöhter Temperatur, durehgeführt werden. Als organisehe Losungsmittel sind insbesondere Alkohole geeignet. Es ist wesentlieh, dass die Reaktion bei Gegenwart von so viel Alkali oder Erdalkali durchgeführt wird, dass das Reaktionsmedium immer   alka-    lisch bleibt.

   Damit erreicht man, dass ¯ die Zer  setzungstendenz    der 4-Amino-salicylsÏure, welche bei Erhitzen in neutraler oder saurer Losung sehr leicht in m-Amino-phenol und CO2 zerfällt, weitgehend zurückgedrängt wird. Als Alkalien können die Oxyde, Hydroxyde, Carbonate und Bicarbonate der Alkali-und Erdalkalimetalle verwendet werden.



   Die alkylierten bzw. alkyloxyalkylierten 4 Amino-salicylsÏuren haben tuberkulostatische Eigenschaften und dienen ferner zur   Herstel-    lung wertvoller Therapeutica., wie z. B. LokalanÏsthetica.



   Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist ein Verfahren zur Herstellung der   4-Iso-      propylamino-salieylsäure, welehes dadureh    ge  kennzeiehnet    ist, dass man 4-Amino-salieylsäure mit Aceton in einem Lösungsmittel umsetzt und die entstandene 4-Alkylidenverbindung unter Anwendung eines Hydrierungskatalysators, gegebenenfalls bei erhöhten Tem  peraturen undloder erhöhten Drueken,    hydriert. Die Hydrierung kann auch gleichzeitig mit der Kondensation durchgefiihrt werden, indem man das Aceton mit einer solchen Ge  schwindigkeit    zusetzt,   dass die primär entstan-    dene 4-N-Alkylidenverbindung unmittelbar zu der   4-Isopropylverbindùng    reduziert wird.



   Beispiel :
15, 3   g 4-Amino-salicylsäure (10 Mol) wer-    den in 200 cm3 96% igem ¯thanol hei¯ gel¯st und bei Gegenwart von Raneynickel wird eine Lösung von 23, 3 g Aceton (4/10 Mol) in 150 cm3   96 /aigem Athanol    im Iaufe der Hy  drierung    tropfenweise zugesetzt. Nach   Auf-    nahme der   theoretisehen Alenge    Wasserstoff filtriert man vom Katalysator ab und dampft die Lösung im Vakuum zur   Troekne.    Der   Rüelçsta. nd    wird aus Benzol umkristallisiert.



  Die so   erhaltene 4-Isopropylamino-salicylsäure    hat einen Schmelzpunkt von   120       (Zerset-    zung).



   Die   4-Isopropylamino-salicvlsäure    soll f r   therapeutisehe Zweeke, nämlieh    als   Tuberku-      loseheilmittel,    sowie zur Herstellung von Lokalanästhetiea verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylÏure, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-Amino-salievlsäure mit Aeeton in Gegenwart eines Losungsmittels umsetzt und die gebildete N-Alkylidenverbindung un- ter Anwendung eines Hydrierungskatalysators hydriert.
    Die erhaltene 4-Isopropylamino-salieylsäure bildet farblose Kristalle (aus Benzol) vom Schmelzpunkt 120 (Zersetzung).
    UNTERANSPRUCH : Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unter gleichzeitiger Durchführung der Hydrierung und der Kondensa. tion das Aceton mit einer solchen Ge schwindigkeit zugesetzt wird, dass die primÏr entstehende 4-N-Alkylidenverbindung unmit- telbar r zu der 4-N-Isopropylverbindung reduziert wird.
CH309345D 1951-08-10 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure. CH309345A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE309345X 1951-08-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH309345A true CH309345A (de) 1955-08-31

Family

ID=6121986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH309345D CH309345A (de) 1951-08-10 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH309345A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2301739C3 (de) Verfahren zur Herstellung von, gegebenenfalls halogensubstituierten m-Aminobenzolsulfonsäuren
CH309345A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure.
DE905246C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoalkoholen
CH309344A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Propylamino-salicylsäure.
CH309346A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Methoxyäthylamino-salicylsäure.
CH310077A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Methoxyäthylamino-salicylsäure.
CH310076A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure.
CH310078A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Propylamino-salicylsäure.
AT228779B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen araliphatischen Aminen und deren Salzen
DE629313C (de) Verfahren zur Herstellung substituierter Phenylaethylamine
AT213878B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basisch substituierten Diphenylalkan-Derivaten und deren Säureadditionssalzen bzw. quartären Ammoniumsalzen
DE3020298C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,2,4,5,5-Pentamethyl-3-formyl-3-pyrrolin
CH310648A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Butylamino-salicylsäure.
DE730789C (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Oxyaryloxy-3-alkoxy-2-propanolen bzw. -2-propanonen
DE2921139A1 (de) Ethylether des isocamphyl-guajakols, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur herstellung von 3- eckige klammer auf isocamphyl-(5) eckige klammer zu -cyclohexanol
AT155800B (de) Verfahren zur Herstellung von Diaminoalkoholen.
AT257579B (de) Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Benzamide und deren Säureadditionssalze
AT331253B (de) Verfahren zur herstellung von 2,4-diamino-5-formylpyrimidin
DE2207111C2 (de) 9-(3-Oxo-1-propenyl)-9,10-dihydro-9,10-äthano-anthracen-Verbindungen
AT225359B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 17-β-Oxy-17-α-methylandrostan-(3, 2, -c)-iso-oxazols
DE2311185A1 (de) Verfahren zur herstellung von phthalazon
CH287711A (de) Verfahren zur Herstellung eines Racemates von 1-(p-Oxy-phenyl)-2-( -methyl- -phenyl-propylamino)-propanol-(1).
DE2613645B2 (de) Verfahren zur Hydrierung von Zimtaldehyden
CH415601A (de) Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Propanolen und daraus durch Wasserabspaltung erhältlichen Alkenylaminen
CH152089A (de) Verfahren zur Darstellung von 1-p-Oxyphenyl-2-aminopropanol-1.