CH310648A - Verfahren zur Herstellung von 4-Butylamino-salicylsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Butylamino-salicylsäure.

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CH310648A
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butylamino
salicylic acid
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butyraldehyde
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Rheinpreussen Aktienges Chemie
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Rheinpreussen Ag
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  Verfahren zur Herstellung von   4-Butylamino-salicylsäure.   



     4-Monoalkylamino-salieylsäuren    und4  (Alono-alkyloxyalkyl)-amino-salieylsäuren    der allgemeinen Formel :
EMI1.1     
 in der   r'Alkyl-oder Alkyloxyalkylgruppen    bedeuten, welche 2 oder mehr C-Atome in der am   N-Atom    gebundenen Alkylgruppe tragen, sincl noch nicht beschrieben worden.



   Man kann zu diesen alkylierten bzw.   alkyl-       oxyalkyliertenAminosalicylsäurengelangen,    indem man   4-Amino-salieylsäure (4-Amino-'M-      oxv-benzoesäure)    einer Alkylierung unterwirft. Die Alkylierung kann zum Beispiel in der Weise erfolgen, dass man 4-Amino-salieylsäure mit substituierten oder   nichtsubstituier-    ten Aldehyden bzw.

   Ketonen mit 2 oder mehr C-Atomen, vornehmlich mit 2 bis 10   C-Ato-      men,    in Wasser und bzw. oder einem organisehen Lösungsmittel umsetzt und die   gebilde-    ten   N-Alkylidenverbindungen unter    Anwen  dung    von Hydrierungskatalysatoren mit Was  serstoff reduziert.    Die Hydrierung wird ge  gebenenfalls    bei erhöhten Temperaturen mit oder ohne Druckanwendung durchgeführt. Es hat sieh dabei gezeigt, dass eine vorherige Iso   lierung'der 4-N-Alky] idenverbindungen nicht    erforderlich ist ; vielmehr kann die das Kon  densationsprodukt    aus 4-Amino-salieylsäure und dem Aldehyd bzw.

   Keton enthaltende Lösung unmittelbar der Hydrierung   unterwor-    fen werden. Besonders zweckmässig ist es, zu der in Wasser oder einem Lösungsmittel suspendierten oder   gelosten    4-Amino-salieylsäure einen   Hydrierungskatalysator,    wie Platinoxyd, Palladiummohr oder   Raneynickel,    zu geben und diesem Gemisch unter Einleiten von Wasserstoff den Aldehyd bzw. das Keton mit einer solehen Gesehwindigkeit kontinuierlich oder absatzweise hinzuzufügen, dass die primär entstehenden 4-N-Alkylidenverbindungen unmittelbar zu den 4-N-Alkyl-bzw. 4-N  Alkyloxyalkylverbindungen    reduziert werden.



  Diese Ausführungsform hat neben der Einsparung eines Arbeitsganges den weiteren Vorteil, dass hierbei grössere Ausbeuten an den   gewünsehten    Endprodukten erzielt werden. Es empfiehlt sich ferner, den Aldehyd oder das Keton im Überschuss anzuwenden.



   Die alkylierten bzw. alkyloxyalkylierten 4  Amino-salieylsäuren    haben tuberkulostatisehe Eigenschaften und dienen ferner zur Herstellung wertvoller   Therapeutica,    wie z.   B.    Lokal  anästhetiea.   



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung von   4-Butyl-    amino-salieylsäure, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man 4-Amino-salicylsäure mit Butyraldehyd in Gegenwart eines Lösungsmit tels umsetzt und die entstandene N-Alkylidenverbindung unter Anwendung eines Hydrierungskatalysators, gegebenenfalls bei erhöhten Temperaturen und/oder erhöhten Drucken, hydriert. Die Hydrierung kann auch gleichzeitig mit der Kondensation durehgeführt werden, indem man den Butyraldehyd mit einer solchen Geschwindigkeit zusetzt, dass die    primär entstandene 4-N-Alkylidenverbindung    unmittelbar zu der   4-N-Butylverbindung    re  duziert wird.   



   Beispiel 1 :
153 g 4-Amino-salicy]sÏure (1 Mol) werden in 300 cm3 Isopropanol suspendiert und dann mit einer Lösung. von 72 g   n-Butyraldehyd      (1    Mol) in 100 ems Isopropanol versetzt. Unter   Rotfsirbung    der L¯sung tritt   Auflöstmg    der 4-Amino-salieylsäure ein. Diese klare Lösung wird dann bei Gegenwart von   Raney-    nickel im Autoklaven bei Raumtemperatur unter einem Druek von   20    atm mit Wasserstoff bis zur Beendigung der Wasserstoffaufnahme behandelt. Man filtriert vom Kontakt ab und dampft die Lösung im Vakuum zur Trockne.



  Der Rückstand wird mehrmals mit Essigester heiss extrahiert. Man dampft aus den vereinigten   Extrakten    das Lösungsmittel ab und kristallisiert den R ckstand aus Benzol aus, wobei die   4-n-Butylamino-salieylsäure    vom Schmelzpunkt   134-135     (Zers.) gewonnen wird.



   Beispiel 2 :
15, 3 g   4-Amino-salieylsäure(/ioMol)    werden in 200 cm3 96%igem ¯lthanol hei¯ gelöst und nach Zugabe von 0, 5 g Platinoxyd und 7, 2 g   n-Butyraldehyd    (1/10 Mol) in einer   1-Literflasehe    bei Zimmertemperatur und geringem Überdruck mit Wasserstoff gesehüttelt.   1%, Taeh    etwa 2 Stunden ist nahezu die be  rechnete    Menge Wasserstoff aufgenommen.



  Nach dem Abfiltrieren vom Katalysator wird die L¯sung im Vakuum abgedampft. Die kristallisierte   4-n-Butvlamino-salieylsäure wird    aus wenig Essigester umkristallisiert. Nadeln :   Fp.    134-135¯   (Zers.).   



   Beispiel 3 :
3,   82    g   4-Amino-salieylsäure    (1/40 Mol) werden in 80 cm3 Isopropanol heiss gelöst und in einer Schiittelbirne von   250    em3 Inhalt bei Zimmertemperatur in Gegenwart von   Raney-    nickel unter Wasserstoff geschüttelt.   Es wer-    den dann 7, 2 g n-Butyraldehyd (1/10 Mol) in Abständen von je   l/2    Stunde in Anteilen von 1   em3      zugesetzt. Die Reaktionslosung wird    wie im Beispiel 1 aufgearbeitet. Nach dem   Umkri-    stallisieren aus wenig Essigester erhält man die 4-n-Butylamino-salicylsÏure in Form von Nadeln vom Schmelzpunkt   134-135     (Zersetzung).



   Die   4-Butylaminosalieylsäure kann    als Tuberkuloseheilmittel verwendet werden ; ferner ist sie ein wertvolles Zwischenprodukt zur   Herstellung von Lokalanästhetica.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 4-Butyl- amino-salicylsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-Amino-salieylsäure mit Butyralde- hyd in Gegenwart eines Lösungsmittels umsetzt und die gebildete N-Alkylidenverbindung unter Anwendung eines Hydrierungskatalysa- tors hydriert, Die erhaltene 4-Butylamino-salicylsäure bildet farblose Kristalle (aus Benzol) vom Schmelzpunkt 134-135 (Zersetzung).
    UNTERANSPRUCH : Verfahren nach Patentansprueli, dadurch gekennzeiehnet, dass unter gleiehzeitiger Durch- führung der Hydrierung und der Kondensation der n-Butyraldehyd mit einer solchen Geschwindigkeit zugesetzt wird, dass die pri mär entstehende 4-N-Butylidenverbindung un- mittelbar zu der 4-N-Butylverbindung redu ziert wird.
CH310648D 1951-08-10 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung von 4-Butylamino-salicylsäure. CH310648A (de)

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