CH310076A - Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure.

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CH310076A
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isopropylaminosalicylic
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Rheinpreussen Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C229/00Compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C229/52Compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton having amino and carboxyl groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton
    • C07C229/54Compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton having amino and carboxyl groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton with amino and carboxyl groups bound to carbon atoms of the same non-condensed six-membered aromatic ring
    • C07C229/64Compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton having amino and carboxyl groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of the same carbon skeleton with amino and carboxyl groups bound to carbon atoms of the same non-condensed six-membered aromatic ring the carbon skeleton being further substituted by singly-bound oxygen atoms

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   4-Isopropylamino-salicylsäure.   



     4-Alonoalkylamino-salieylsäuren    4  (Vlono-alkyloxyalkyl)-amino-salie, ylsäuren der    allgemeinen Formel :
EMI1.1     
 in der R   Alkyl-oder      Alkyloxyalkylgruppen      hedeuten, welehe    2-oder mehr C-Atome in der   am N-Atom gebundenen Alkylgruppe    tragen, sind noeh nieht beschrieben worden.



   Man kann zu diesen alkylierten bzw.   alliyloxyalkylierten    Amino-salicylsäuren gelangen, indem man 4-Amino-salicylsäure (4-Amino-2-oxy-benzoesäure) einer   Alkylie-      rung unterwirft.    Die Alkylierung kann z. B. in der Weise erfolgen, dass man   4-Amino-    salieylsäure mit substituierten oder nicht substituierten Aldehyden bzw. Ketonen mit der mehr   C-Atomen,    vornehmlich mit 2-10 C-Atomen, in Wasser und bzw. oder einem organischen Lösungsmittel umsetzt und die   gebildeten N-Alkylidenverbindungen unter    Anwendung   von IIydrierungskatalysatoren    mit Wasserstoff reduziert. Die Hydrierung wird gegebenenfalls bei erhöhten Tempera  turen    mit oder ohne Druckanwendung durchgeführt.

   Es hat sich dabei gezeigt, dass eine vorherige Isolierung der   4-N-Alkylidenverbin-    dungen nicht erforderlich ist ; vielmehr kann die das Kondensationsprodukt aus 4-Aminosalicylsäure und dem Aldehyd bzw. Keton enthaltende Lösung unmittelbar der Hydrierung unterworfen werden.

   Besonders zweekmässig ist es, zu der in Wasser oder einem organischen Lösungsmittel suspendierten oder gelösten   4-Amino-salicylsäure    einen Hydrie  rungskatalysator,    wie Platinoxyd, Palladiummohr oder   Raneynickel,    zu geben und diesem Gemisch unter Einleiten von Wasserstoff den Aldehyd bzw. das Keton mit einer solchen Ge  schwindigkeit    kontinuierlich oder absatzweise hinzuzufügen, dass die primär entstehenden   4-      N-Alkylidenverbindungen    unmittelbar zu den    4-N-Alkyl-bzw. 4-N-Alkyloxyalkylverbindun-    gen reduziert werden.

   Diese   Ausführungs-    form hat neben der Einsparung eines Arbeitsganges den weiteren Vorteil, dass hierbei grössere Ausbeuten an den gewiinschten Endprodukten erzielt werden. Es empfiehlt sich ferner, den Aldehyd oder das Keton im Überschuss anzuwenden.



   Es wurde ferner gefunden, dass die Mono  alkylamino-bzw.    Monoalkyloxyalkylaminosalicylsäuren auch durch Umsetzung der 4  Amino-salieylsäure    mit einem unsubstituierten oder substituierten Alkylhalogenid oder   A1-    kyloxyalkylhalogenid, welches 2 oder mehr, vornehmlich 2-10, C-Atome in der am N Atom gebundenen Alkylgruppe trägt, herge stellt werden können.   Zweekmässig    werden als Halogenide die Bromide oder Jodide angewandt. Die Reaktion kann in Wasser und bzw. oder einem organischen Lösungsmittel, zweckmässig bei erhöhter Temperatur,   durch-    geführt werden. Als   organisehe    Lösungsmittel sind insbesondere Alkohole geeignet.

   Es ist wesentlieh, dass die Reaktion bei Gegenwart von so viel AIkali oder Erdalkali durchgeführt wird, dass das Reaktionsmedium immer alkalisch bleibt. Damit erreicht man, dass die   Zersetzungstendenz    der   -Amino-salicylsanre,    welche bei Erhitzen in neutraler oder saurer Lösung sehr leicht in m-Amino-phenol und   C02    zerfällt, weitgehend zurückgedrängt wird. Als Alkalien können die Oxyde,   Hydr-    oxyde, Carbonate und Bicarbonate der   Alkali-    und Erdalkalimetalle verwendet werden.



   Die alkylierten bzw. alkyloxyalkylierten 4  Amino-salicylsäuren    haben tuberkulostatisehe Eigenschaften und dienen ferner zur Herstellung wertvoller   Therapeutica,    wie z. B. Lokal  anästhetica.   



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung der   4-Iso-    propylamino-salicylsäure, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man 4-Amino-salieylsäure mit einem Isopropylhalogenid in Gegenwart einer alkalisch reagierenden Verbindung eines Metalles der 1. oder 2. Gruppe des periodisehen Systems der Elemente in einem Lo  sungsmittel,    zweckmässig bei erhöhter Tem  peratur,    zur Umsetzung bringt.



   Beispiel :
153 g   4-Amino-salieylsäure      (1    Mol) und 138 g   Kaliumearbonat      (1    Mol) werden in 2 Liter   75% igem    Isopropylalkohol auf 70  erhitzt. Unter Rühren werden innerhalb von 7 Stunden 125 g Isopropylbromid   (1    Mol) eingetropft. Nach weiteren 5 Stunden wird im Vakuum eingedampft und das Reaktionsgut mit Wasser aufgenommen. Nach dem   Abtren-    nen der nicht wasserlöslichen Anteile säuert man die   wässrige Losung    bis auf einen PH Wert von   4-5    an. Die ausfallende rohe 4 Isopropylamino-salieylsäure wird aus Benzol umkristallisiert. Fp.   120  (Zersetzung).   



   Die   4-Isopropyla. mino-salicylsaure    soll für therapeutische   Zweeke,    nämlich als Tuber  kuloseheilmittel,    sowie zur Herstellung von   Lokalanästhetiea    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von 4-Isopro pylamino-salicylsäure) dadurch gekennzeichnet, dass man 4-Amino-salieylsäure mit einem Isopropylhalogenid in Gegenwart einer alkalisch reagierenden Verbindung eines Metalles der 1. oder 2. Gruppe des periodischen Systems der Elemente in einem Lösungsmittel zur Umsetzung bringt.
    Die erhaltene 4-Isopropylamino-salicyl- säure bildet farblose Kristalle (aus Benzol) vom Schmelzpunkt 120 (Zersetzung).
CH310076D 1951-08-16 1952-07-14 Verfahren zur Herstellung von 4-Isopropylamino-salicylsäure. CH310076A (de)

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