CH326257A - Verfahren zur Herstellung von gerippten Bewehrungsstäben für den Stahlbetonbau - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gerippten Bewehrungsstäben für den StahlbetonbauInfo
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- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D8/00—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
- C21D8/06—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires
- C21D8/08—Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires for concrete reinforcement
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Description
<B>verfahren zur</B> Herstellung <B>von gerippten</B> Bewehrungsatäben <B>für den</B> Stahlbetonbau Es ist. bekannt, glatte Bewehtungsstäbe aus Stahl für den Stahlbetonbau durch Kalt verformung zu härten; zu diesem Zweck wur den die INTa.lzstäbe in sich verdrillt. oder ge reckt oder verdrillt und gereckt., indem bei spielsweise die Streckgrenze durch Kalt recken ohne Verdrehen des Einzelstabes auf über 2800 kg/cm2 erhöht wurde. Aus der Er kenntnis heraus, dass durch das Kaltrecken die Aussenhaut des Materials beschädigt wurde, ist. empfohlen worden, Stäbe zu verwenden, deren.
Oberfläche zwecks H erbeiführung grösserer Haftfestigkeit z. B. .durch Riffeln, Prägen, Einkerben oder durch chemische Be- 5 handlunc auf(rerauht ist..
Werden nun Walzstäbe mit. aufgewalzten, quer oder schräg zur Stabachse verlaufenden Rippen einer Drill- oder einer Reck- und Drillbehandlung unterworfen, so zeigen solche Stäbe zwangläufig eine Neigung zur Alte rungsversprädung,
welche sich durch die bei Verwendung der Stäbe notwendige weitere Kaltverformung an den Abbiegestellen beson- clers ungünstig auswirkt. Die bei gerippten Stäben gleichzeitig vorhandene Kerbwirkung ant Fusse der Rippen bewirkt dann Spröd brüche an den zum Einbau fertig gebogenen Stäben.
Aus den bisherigen Erfahrungen. über die > Alterungssprödigkeit musste man schliessen, dass jede Art von Kaltverformung, wenn sie nur den gleichen Grad erreichte., auch den etwa gleichen Grad von Alterungssprödig- keit zur Folge haben müsse.
Demgegenüber ist es daher überraschend, dass quer bzw. schräg gerippte Walzstäbe, die erfindungsgemäss bis zu einer bleibenden Ver formung zur Kaltverfestigung gereckt sind, in geringerem Masse zur Alterungssprödig- keit neigen und unbedenklich Biegekorrektu ren aushalten.
Der Erfindung liegt also die Erkenntnis zugrunde, dass die Neigung der Stäbe zur Alterungsversprödung durch An wendung des bekannten Kaltreckverfahrens bis zu einer bleibenden Verformung gemin dert werden kann, womit. dann auch bei gebo genen Walzstäben bei Biegekorrekturen die Bruchgefahr entsprechend vermindert wird.
Beispielsweise liessen sich derart gerippte Walzstäbe, die um 10 bis 15 /o mit Hilfe einer Zerreissmaschine gereckt und anschliessend nach Ablauf .einer Woche um 45 um einen Dorn vom. sechsfachen Probendurchmesser gebogen waren, trotz Abkochens in Wasser während einer halben Stunde, nach welcher Zeit eine Alterung hätte erwartet werden müssen, dennoch ohne Bruch oder Anrisse um 22 und mehr zurückbiegen. Diese Tat saehe, die den bisherigen Erkenntnissen zu widerläuft, zeigt also, da.ss der Stab nicht die sonst befürchtete Alterungsneigung in sich trägt.
Diese allein durch Reckeng erreichte Wir kung wird nicht beeinträchtigt., wenn der Stab in Ergänzung zur Rekung noch .einer geringen Drilleng unterworfen wird, die na türlich dann nicht, wie bei den bekannten ungerippten Stäben, das wesentliche Ver fahrensmerkmal zur Erreichung der Festig- keitssteigerung darstellt.
Es kann also bedenkenlos - obwohl für den aalgestrebten Zweck nicht notwendig - in Ergänzung zur Reekung eine Drilleng vor gesehen werden, die jedoch nur eine un wesentliche Festigkeitssteigerung hervorrufen soll, die nicht mehr als 10 /o, gegebenenfalls sogar nicht. mehr als 5 /a, der durch die Reckeng bedingten Festigkeitssteigerung ausmacht.
Die Sicherung gegen Alterungsversprö- dung kann schliesslich noch dadurch gestei gert werden, da.ss ein Stahl verwendet wird, der durch an sieh bekannte Massnahmen gegen Alterung widerstandsfähiger als Stahl von normaler Thomas-Handelsgüte gemacht ist.
Beispielsweise kann dies in an sieh bekann ter Weise dadurch erfolgen, dass der Stahl mit reinem Sauerstoff .oder sauerstoffange- reicherter Luft erblasen und/oder besonders weitgehend deso-xydiert worden ist; auch S3I-Stahl ist. an sieh alterungsbeständiger als normale Thomas-Handelsgüte und kann durch besonders weitgehende Desotydation in dieser Eigenschaft noch weiter verbessert werden.
Wenn auch die Erzeugung solcher Stahlsorten umständlicher und auch kost spieliger ist, so wird doch die mit dem zu vor erläuterten, grundsätzlichen Verfahren, den Stab bis zu einer bleibenden Verformung einer Reckeng zu unterwerfen, angestrebte Wirkung in noch vollkommenerer Weise er reicht, als dies bei Verwendung von Stählen normaler Thomas-Handelsgüte möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von wenigstens mit quer oder schräg zur Stabachse verlaufen den Rippen versehenen, alterungsbeständigen Bewehrungsstä,ben für den Stahlbetonbau durch Kaltverfestigqing von gerippten NValz- stäben, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Walzstäbe bis zu einer bleibenden Verfor mung gereckt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss ausser der Reekung noch eine Drilleng vorgenommen wird, die jedoch eine Festigkeitssteigerung von. nicht mehr als 10% der durch\. die Reekung be- dingten Festigkeitssteigerung ausmacht. 2.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass ein Stahl verwen det wird, der einer Behandlung unterworfen worden ist, um ihn alterungsWiderstands- fähiger zu machen.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ4191A DE1000818B (de) | 1954-02-01 | 1954-02-01 | Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtriisobutyl |
| DE348406X | 1954-02-01 | ||
| DE326257X | 1954-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH326257A true CH326257A (de) | 1957-12-15 |
Family
ID=27190633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH326257D CH326257A (de) | 1954-02-01 | 1954-06-15 | Verfahren zur Herstellung von gerippten Bewehrungsstäben für den Stahlbetonbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH326257A (de) |
-
1954
- 1954-06-15 CH CH326257D patent/CH326257A/de unknown
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