CH327592A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes

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CH327592A
CH327592A CH327592DA CH327592A CH 327592 A CH327592 A CH 327592A CH 327592D A CH327592D A CH 327592DA CH 327592 A CH327592 A CH 327592A
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cobalt
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dyes
azo dye
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Willy Dr Widmer
Christian Dr Zickendraht
Arthur Dr Buehler
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 288729    Verfahren     zur    Herstellung eines     metallhaltigen        Azofarbstofes       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen metallhaltigen     A.zofarbstoff       gelangt, wenn man auf ein Gemisch der zwei       Monoazofarbstoffe,    die den .folgenden Formeln  
EMI0001.0006     
    entsprechen,     kobaltabgebende    Mittel derart       einwirken    lässt, dass ein     kobaltlialtiger        Azo-          farbstoff    entsteht, der je ein Molekül der zwei       :

  lusgangsmonoazofarbstoffe    an ein     Kobaltatom     komplex gebunden enthält.  



  Der neue     kobalthaltige    Farbstoff bildet  ein dunkles Pulver, das sieh in Wasser löst  und Wolle aus neutralem oder schwach essig  saurem Bade in rotbraunen Tönen färbt.  



  Die zwei beim vorliegenden Verfahren als  Ausgangsstoffe dienenden     Monoazofarbstoffe          können    nach an sich bekannten Methoden     her-          "(,stellt    werden, werden, indem man dianotiertes 4  Nitro-6-chlor-2-amino-l-oxybenzol mit 3,     4-Di-          inetliyl-1.-oxyben7,ol    und     diazotiertes        2-Amino-          1-oxybenzol-4-sulfonsäuremethylamid    mit     2-          Oxynaphthal.in    jeweils in alkalischem Medium  kuppelt.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt     gemäss    vorliegendem Verfahren  in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb-         stoff    entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die       Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss komplexe  K     obaltverbindungen    dieser Zusammensetzung  liefern.

   Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf  ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein  Atom Kobalt zu verwenden     undloder    die     Me-          tallisierung    in schwach saurem bis alkalischem  Medium auszuführen. Als     kobaltabgebende     Mittel verwendet. man zweckmässig einfache       Kobaltsalze,    wie     Kobaltsulfat    oder     Kobalt-          aeetat,    gegebenenfalls auch frisch gefälltes       Kobalthydroxyd.     



       Beispiel     16,0 Teile des Farbstoffes aus dianotiertem       4-Nitro-6-ehlor-2-amino-l-oxybenzol    und 3,4  Dimethyl-l-oxybenzol und 17,9 Teile des Farb  stoffes aus dianotiertem     2-Amino-l-oxybenzol-          4-sulfonsäuremethylamid    und 2-Oxynaphtha-           lin,    beide Farbstoffe     iri    Form einer feuchten  Paste (Filterkuchen), werden in 800 Teilen  Wasser unter Zusatz von 8,0 Teilen     Natrium-          hy-droxy-d    gelöst.

   Nun wird auf 80  erwärmt  und mit 110 Teilen einer     Kobaltsulfatlösung     mit einem     Kobaltgehalt    von     2,95114    versetzt.  Nach kurzem Erwärmen auf. 85  ist die Kom  plexbildung beendet. Durch Neutralisieren    mit verdünnter Essigsäure und N     atrium-          ehloridzugabe    wird der Farbstoff abgeschie  den.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRITCH Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeielz- net, dass man auf ein CTeiniseh der zwei Mono azofarbstoffe, die den folgenden Formeln EMI0002.0017 entsprechen, kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azo- farbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue kobalthaltige Farbstoff bildet ein dunkles Pulver, das sich in Wasser löst und Wolle aus neutralem oder schwach essig saurem Bade in rotbraunen Tönen färbt. <B>UN</B> TERAN SPRi?CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende --Henge eines kobalt- abgebenden Mittels anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentansprueh. da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli- sierting in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentarisprueh, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver- tvendet.
CH327592D 1950-04-21 1954-09-21 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes CH327592A (de)

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