CH303526A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstofes. Es wurde gefunden, dass man zu einem neuen, wertvollen metallhaltigen Azofarbstoff gelangt, wenn man auf den llonoazofarbstoff der Formel
EMI0001.0007
kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht,
der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
Der neue Farbstoff bildet ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder essigsaurem Bade in braun gelben Tönen färbt.
Der als Ausgangsstoff dienende, der oben stehenden Formel entsprechende Monoazofarb- stoff kann durch Kupplung des 1-(2'-Chlor- plienyl)-3-methyl-5-pyrazoloiis mit nach an sieh bekannten Methoden, z. B. mittels Salz säure und Natrittmnitrit dianotiertem 2-Amino- 1-oxybenzol-4-sulfonsäureäthylamid hergestellt werden.
Das hierbei verwendete 1-(2'-Chlorphenyl)- 3-methyl-5-pyrazolon kann nach an sich be kannten Methoden erhalten werden, z. B. in dem man dianotiertes 2-Chloranilin reduziert und das entstandene 2-Chlorphenylhydrazin mit. Acetessigsäureamid oder Acetessigestern zum gewünschten Py razolon kondensiert.
Die Behandlung mit den kobaltabgebenden Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfahren in der Weise, dass ein kobalthaltiger Farb stoff entsteht, der zwei Farbstoffmoleküle an ein Atom Kobalt komplex gebunden enthält. Demgemäss führt. man die Metallisierung zweckmässig mit solchen kobaltabgebenden Mit teln und nach solchen Methoden durch, welche erfahrungsgemäss komplexe KobaltverbindLin- gen dieser Zusammensetzung liefern.
Es emp fiehlt sich im allgemeinen, auf ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein Atom Kobalt zu verwenden und(oder die Metallisierung in schwach saurem. bis alkalischem Medhun aus zuführen. _Als kobaltabgebende Mittel verwen det man komplexe Kobaltverbindungen ali- phatischer Dicarbonsäuren oder Oxy carbon- säuren, z.
B. komplexe Kobaltverbindungen der Weinsäure oder vorzugsweise einfache Ko- baltsalze, wie Kobaltsulfat oder Kobaltacetat, gegebenenfalls auch frisch gefälltes Kobalt hYdroxyd.
<I>Beispiel,:</I> 21,6 Teile 2 - Amino -1- oxi>benzol-4-sulfon- sättreäthylamid' werden in 50 Teilen Wasser und 14 Teilen 30 % iger Salzsäure gelöst -und bei 0 bis 5 mit einer wässerigen Lösung von 6,9 Teilen Natriumnitrit dianotiert.
Die mit Natriumcarbonat neutralisierte Diazosuspen- sion wird bei 10 bis 12 in eine Lösung aus 22 Teilen 1-(2'-Chlorphenyl)-3-methyl-5-pyr- azolon, 50 Teilen Wasser und 14,0 Teilen 309/oiger Natriumhy droxy dlösung eingegossen. Die Kupplung verläuft sehr rasch. Der Farb stoff wird durch Hinzufügen von Natrium- ehlorid abgeschieden.
Die abfiltrierte Farbstoffpaste wird in <B>600</B> Teilen Wasser aufgeschlämmt und durch Zugabe von 100 Volumteilen 2n-NatriLim- hy droxy dlösungundErwärmen gelöst. Die etwa 80 warme Farbstofflösung versetzt man mit 300 Teilen einer 70 warmen Kobaltsulfat- lösung mit einem Kobaltgehalt von 1,39/0.
Nach kurzer Zeit ist, die Komplexbildung beendet, und die Kobaltverbindun- des Farbstoffes kann durch Zugabe von Natriuniehlorid -Lind verdünnter Essigsäure abgcsehieden erden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellun- eines nietall- halt.igen Azofarbstoffes, dadurch @,e@ennzeich- net, dass man auf den llonoazofarbtoff vier Formel EMI0002.0033 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.Der neue Farbstoff bildet einwasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder essigsaurem Bade in braun gelben Tönen färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobalt-- abgebenden Mittels anwendet. 2.Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die 1Ietall i- sierung in alkalischem lIecliuni ausführt. 1). Verfahren gemäss Patentansprueli, da durch gekennzeichnet., class man als kobaltab- gebende Mittel einfache Kobaltsalze verwen- det.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH708699X | 1951-06-15 | ||
| CH298323T | 1951-06-15 | ||
| CH303526T | 1951-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH303526A true CH303526A (de) | 1954-11-30 |
Family
ID=27178252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH303526D CH303526A (de) | 1951-06-15 | 1951-08-07 | Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH303526A (de) |
-
1951
- 1951-08-07 CH CH303526D patent/CH303526A/de unknown
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