CH330657A - Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester

Info

Publication number
CH330657A
CH330657A CH330657DA CH330657A CH 330657 A CH330657 A CH 330657A CH 330657D A CH330657D A CH 330657DA CH 330657 A CH330657 A CH 330657A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
weight
carbamic acid
formula
ethyl
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hellmut Dr Ensslin
Konrad Dr Meier
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH330657A publication Critical patent/CH330657A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C271/00Derivatives of carbamic acids, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C271/06Esters of carbamic acids
    • C07C271/08Esters of carbamic acids having oxygen atoms of carbamate groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C271/10Esters of carbamic acids having oxygen atoms of carbamate groups bound to acyclic carbon atoms with the nitrogen atoms of the carbamate groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C271/12Esters of carbamic acids having oxygen atoms of carbamate groups bound to acyclic carbon atoms with the nitrogen atoms of the carbamate groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms to hydrogen atoms or to carbon atoms of unsubstituted hydrocarbon radicals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur lIerstellung von Carb  aminsäureestern    der Formel
EMI1.1     
 Darin bedeuten   Rl    und   R2    je einen einwertigen oder zusammen einen zweiwertigen   gesät-      tigten oder ungesä.

   ttigten aliphatisehen    Koh  lenwasserstoffrest und R3    einen mindestens    H Kohlenstoffatome enthaltenden gesättigten    oder ungesättigten   aliphatisehen    Kohlenwas  sel stoffrest.    Die Erfindung betrifft besonders die Herstellung von Verbindungen der obigen Formel, in   welpher Rg für Äthyl    steht und R1 einen höheren Alkylrest wie Pentyl, Hexyl oder Heptyl und R2 einen niederen Alkylrest oder   Ri    und R2 zusammen einen   Pentylen-      (1, 5)-rest    darstellen.



   Die den obigen Estern zugrunde liegenden   C'arbinole    sind zum Teil bekannt. Von diesen wird das ¯thinyl-methyl-Ïthyl-carbinol als Schlafmittel verwendet. Die neuen Carbaminsaureester besitzen sedative und   narkotische      Wirknngen und können. als-Sedativa    oder   Sehlafmittel Verwendung    finden. Gegenüber den entsprechenden Carbinolen zeigen sie eine wesentlich grössere   WVirkungsbreite.   



   Die neuen Ester werden erfindungsgemäss erhalten, indem man Carbinole der Formel
EMI1.2     
 mit Isocyanaten der Formel R3-NCO umsetzt. Dabei kann das Isocyanat auch in Ge  genwart    der Reaktionsteilnehmer gebildet werden, z. B. aus dem entsprechenden SÏureazid.



   In den folgenden Beispielen besteht zwischen Gewichtsteil und   Volumteil    die gleiche Beziehung wie zwischen Gramm und Kubikzentimeter. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
21, 5   Gewichtsteile Äthyl-isocyanat    werden unter Feuchtigkeitsaussehluss tropfenweise zu   40    Gewichtsteilen   Methyl-äthyl-äthinyl-carbi-    nol getropft, wobei die Temperatur etwas ansteigt. Nach Stehen  ber Nacht bei   Raum-    temperatur werden 2   Gewiehtsteile    wasserfreies   Kaliumaeetat    und 5, 5   Volumteile    Tri  äthylamin    zugegeben, wobei die Temperatur nochmals kurz ansteigt. Nach seehstägigem Stehen bei Raumtemperatur ist der Geruch nach Isocyanat verschwunden.



   Das Reaktionsprodukt wird dann   in Ather    aufgenommen, zweimal mit wenig Wasser, dreimal mit verdünnter Salzsäure und   noch-    mals mit Wasser gewaschen, mit   Natriumsul-      fat getrocknet    und der ¯ther abdestilliert. Im Wasserstrahlvakuum wird nun das übersehüs sige Carbinol abdestilliert und der   Ruckstand    im Hochvakuum destilliert. Der so erhaltene   Äthyl-carbaminsä. ureester    der Formel
EMI2.1     
 siedet bei   107108 /13mmHg und sehmilzt    bei   25 .   



   Beispiel 2
17, 8   GewichtsteileÄthyi-isocyanatwerden    mit 52, 5 Gewichtsteilen   Amyl-methyl-äthinyl-    carbinol wie in Beispiel   1    umgesetzt. Der er  haltene Äthyl-carbaminsäureester    der Formel
EMI2.2     
 destilliert bei 137-138 /12 mmHg als farbloses   61.   



   Beispiel 3    8,    9 Gewichtsteile   Athyl-isocyanat    werden mit 20   Gewichtsteilen Äthinyl-cyclohexanol    und 3   Volumteilen Triäthylamin    in eine Ampulle eingeschmolzen und 10 Tage bei   60     stehengelassen. Aufgearbeitet wird wie in Beispiel 1. Der   Äthyl-carbaminsäureester    des   Äthinyl-eyelohexanols    der Formel
EMI2.3     
 siedet bei   135-142 /11    mm Hg und kristallisiert   aus Äther-Petroläther    in farblosen Prismen vom F. 64-65 .



   Beispiel 4
8, 3 Gewichtsteile   Allyl-isocyanat    werden mit 20 Gewichtsteilen Amyl-methyl-äthinylcarbinol und 2 Volumteilen Triäthylamin eine Woche bei   60     in einer zugeschmolzenen Ampulle stehengelassen. Der so entstandene   Allyl-    carbaminsäureester des   Amyl-methyl-äthinyl-      carbinols    der Formel
EMI2.4     
 siedet bei   87 /0,    08 mm Hg.



   Beispiel 5
6,   5    Gewichtsteile n-Propyl-isocyanat werden mit 11, 8 Gewichtsteilen Methyl-äthyl-äthinyl-carbinol wie in Beispiel 3 umgesetzt. Der n-Propyl-earbaminsäureester der Formel 
EMI3.1     
   siedet bei 114-116, 5 /13 mm Hg und schmilzt, aus    Ligroin umkristallisiert, bei 35, 5-36,   5 .   



   Beispiel 6
12, 75 Gewichtsteile   i-Propyl-isoeyanat    werlen mit 20 Gewichtsteilen   Methyl-äthyl-äthi-    nyl-carbinol und 3 Volumteilen Triäthylamin wie in Beispiel 3 umgesetzt. Der i-Propylcarbaminsäureester der Formel
EMI3.2     
 siedet bei 105¯/11 mm und schmilzt, aus   Äther-Petroläther    umkristallisiert, bei   46-47 .   



   Beispiel 7
11, 16 Gewichtsteile i-Propyl-isoeyanat wer  Sen    mit   24,    5 Gewichtsteilen Amyl-methylathinyl-carbinol unter Zusatz von 3 Volumteilen Triäthylamin wie in Beispiel 3 umgesetzt. Der i-Propyl-carbaminsäureester der Formel
EMI3.3     
 destilliert bei 139-140¯/11 mm bzw.   75 /0,    09 mm Hg.



   Beispiel   8       13,    2 Gewichtsteile n-Butyl-isoeyanat werden mit   17,    4 Gewichtsteilen   Methyl-äthyl-    äthinyl-earbinol unter Zusa. tz von 3   Volum-    teilen Triäthylamin wie in Beispiel 3 umgesetzt. Der erhaltene   n-Butyl-earbaminsäure-    ester der Formel
EMI3.4     
 siedet bei 128¯/11 mm Hg und schmilzt bei   25-27 .   



   Beispiel 9
13,   2    Gewichtsteile   n-Butyl-isoeyanat    werden mit 22 Gewichtsteilen   Äthinyl-cyclohexa-    nol unter Zusatz von 3 Volumteilen   Triähtyl-    amin umgesetzt. Der   n-Butyl-carbaminsaure-    ester der Formel 
EMI4.1     
 siedet bei 159-162 /11   mm Hg und schmilzt,    aus Äther-Petroläther umkristallisiert, bei   54, 5-55, 5 .   



   Beispiel 10
9, 9 Gewichtsteile   i-Butyl-isocyanat    werden mit 14, 7 Gewichtsteilen Methyl-äthyl-äthinylcarbinol wie in Beispiel 3 zur Reaktion gebracht. Der i-Butyl-carbaminsÏureester der Formel
EMI4.2     
 wird aus Ather-Petroläther umkristallisiert und schmilzt bei 56-57¯.



   Beispiel 11
10 Gewichtsteile i-Butyl-isocyanat werden mit 15 Gewichtsteilen   Amyl-methyl-äthinyl-      earbinol    unter Zusatz von 3 Volumteilen Tri  äthylamin    wie in Beispiel 3 umgesetzt. Der   i-Butyl-carbaminsäureester    der Formel
EMI4.3     
 destilliert bei 152-154¯/11 mm Hg.



   Beispiel 12    9,    9 Gewichtsteile i-Butyl-isocyanat werden mit 15   Gewichtsteilen Äthinyl-cyelohexanol    wie in Beispiel 3 umgesetzt. Der   i-Butyl-carb-    aminsäureester der Formel
EMI4.4     
 siedet bei 155-157¯/11 mm Hg und   kristallisiert aus Ather-Petroläther    in flachen Prismen vom F.   69-70 .   



   Beispiel   13   
9 Gewichtsteile   Äthinyl-dimethyl-carbinol    werden unter Zusatz von   2    Volumteilen Tri  äthylamin    mit 7, 1 Gewichtsteilen   Äthyliso-    cyanat wie in   Beispiel 3 umgesetzt. Der Athyl-    carbaminsäureester   des Äthinyl-dimethyl-car-      binols    der Formel 
EMI5.1     
 wird aus   Äther-Petroläther umkristallisiert    und schmilzt bei   70-71 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester, dadurch gekennzeichnet, dass man Carbinole der Formel EMI5.2 wobei R1 und R2 je einen einwertigen oder zusammen einen zweiwertigen gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeuten, mit Isocyanaten der Formel R3-NCO, worin Rs einen gesättigten oder ungesättigten aliphatisehen Kohlenwasser- stoffrest mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen bedeutet, umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ man Äthylisocyanat verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass man das Athinyl-pentyl-methyl-carbinol als Ausgangsstoff verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Isocyanat in G egenwart der Reaktionsteilnehmer gebildet wird.
CH330657D 1952-04-10 1952-04-10 Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester CH330657A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH330657T 1952-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH330657A true CH330657A (de) 1958-06-15

Family

ID=4501766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH330657D CH330657A (de) 1952-04-10 1952-04-10 Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH330657A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH330657A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester
DE953875C (de) Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsaeureester
DE2029293C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffen Bayer AG, 5090 Leverkusen
US2759945A (en) Nicotinic acid esters of pyranmethanol
CH311599A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Carbaminsäureesters.
CH330307A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Carbaminsäureester
CH410942A (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäurethiolestern
DE971471C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbaminsaeureestern
CH311598A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Carbaminsäureesters.
CH311597A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Carbaminsäureesters.
CH311600A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Carbaminsäureesters.
DE724757C (de) Verfahren zur Herstellung von Diazoketonen
CH311602A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Carbaminsäureesters.
DE662732C (de) Verfahren zur Herstellung von gemischten Kieselsaeureestern
CH311601A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Carbaminsäureesters.
DE938015C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Phenyl-2-dichloracetamidopropan-1, 3-diolen
CH307797A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Carbaminsäureesters.
AT209906B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dicarbamaten aliphatischer 1, 3-Diole
DE962611C (de) Verfahren zur Herstellung von therapeutisch wertvollen 1-Phenyl-2, 3-dimethyl-pyrazoln-(5)-4-amido-thiophosphorsaeure-dialkylestern
DE843549C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Isoamylcarbaminsaeureestern
AT160725B (de) Verfahren zur Herstellung von Säureamiden bzw. -ureiden.
AT229856B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen schwefelhältigen Estern
DE959277C (de) Verfahren zur Herstellung von Benzilsaeure-[1-alkyl-piperidyl-(4)]-estern
AT219599B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, basisch substituierten Thioäthern von Pyrimidinen
AT239252B (de) Verfahren zur partiellen oder vollständigen Carbamylierung von zweiwertigen Alkoholen oder von deren partiell O-substituierten Derivaten