CH331120A - Verfahren zur Herstellung neuer quaternärer Ammoniumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer quaternärer Ammoniumverbindungen

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CH331120A
CH331120A CH331120DA CH331120A CH 331120 A CH331120 A CH 331120A CH 331120D A CH331120D A CH 331120DA CH 331120 A CH331120 A CH 331120A
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quaternary ammonium
tertiary amines
stearic acid
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Otto Dr Albrecht
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G73/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing nitrogen with or without oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule, not provided for in groups C08G12/00 - C08G71/00
    • C08G73/02Polyamines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2603/00Systems containing at least three condensed rings
    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
    • C07C2603/04Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings
    • C07C2603/22Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing only six-membered rings
    • C07C2603/26Phenanthrenes; Hydrogenated phenanthrenes

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer   quaternarer    Ammoniumverbindungen
Es wurde gefunden, dass man zu neuen, wertvollen, quaternären   Ammoniumverbin-      dungen    gelant, wenn man tertiäre Amine, die mindestens 2 h¯hermolekulare Reste mit je mind, estens 8 Kohlenstoffatomen enthalten, von welchen mindestens einer die Atomgruppierung
EMI1.1     
 aufweist, mit Epihalogenhydrinen   quaterniert.   



   Ais Ausgangsmaterialien geeignete tertiäre Amine sind entweder bekannt oder können jedenfalls nach bekannten Methoden hergestellt werden.   Der hohermolekulare    Rest mit mindestens   8    Kohlenstoffatomen der tertiären Amine, der eine
EMI1.2     

  <SEP> 0
<tb>  <SEP> 0
<tb> CN-Gruppierung
<tb>  enthält, kann sich von höhermolekularen aliphatisehen oder   cycloalipha. tischen    Carbonsäureamiden mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen oder entsprechenden Urethanen ableiten.   Erwähnt    seien unter den Carbonsäureamiden, die Bestandteile der tertiä. ren Amine darstellen, das   Caprylsäure-,      Laurinsäure-,    PalmitinsÏure-, StearinsÏure-, ÍlsÏure-, Linolsäureamid ;

   ferner das Amid der gehärteten Tranfettsäure oder die Amide der Harzsäuren, wie   Abietinsäure    und Naphthensäuren, schliesslich am Stickstoff substituierte Amide, wie   N-Methyl-,      N-Athyl-,      N-Oxyäthyl-,    N-Di  oxypropyllaurinsaurea. mide.    Unter den Verbindungen der Urethangruppe, die zum Aufbau der tertiären Amine dienen können, sei beispielsweise das Octadecyluret. han genannt.



  Die Gruppierung
EMI1.3     
 der   hohermolekularen    Reste mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen kann mit dem tertiären Stickstoffatom durch ein   niedrigmolekulares    zweiwertiges aliphatisehes Bindeglied, das vorzugsweise noch durch ¯thersauerstoffatom unterbrochen ist, verbunden sein.   Souche      Atomkonfigurationen besitzen    z.

   B.   Konden-    sationsprodukte aus N-Methylolamiden von höhermolekularen Carbonsäuren mit   minde-    stens 8 Kohlenstoffatomen oder von entspre  chenden    Urethanen mit   Oxyalkylaminen,    wie   Triäthanola. min.    Die als Ausgangsmaterialien dienenden tertiären Amine sollen wie gesagt mindestens einen eine Gruppierung
EMI1.4     
 aufweisenden höhermolekularen Rest mit mindestens 8 Kohlenstoff atomen enthalten ; es können auch Verbindungen mit 2 oder 3 solchen Resten benützt werden. Vorzugsweise ge langen solche Amine zur Anwendung, die 2 solche Reste enthalten.

   Besonders wertvolle
Produkte werden erhalten, wenn das tertiäre
Amin zweimal den Rest eines   Fettsäureamides      5    mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere des Stearinsäureamides und überdies noeh eine Oxyalkylgruppe enthält. Genannt sei beispielsweise das Kondensationsprodukt aus   2    Mol StearinsÏure-N-methylolamid und 1 Mol Triäthanolamin der Formel
EMI2.1     

Der zweite   hohermolekulare    Rest mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen, die die erfindungsgemäss zu quaternisierenden tertiaren Amine aufweisen sollen, kann, wie schon er  wähnt,    ebenfalls eine Gruppierung
EMI2.2     
 enthalten.

   Daneben kommen aber aueh unsubstituierte gerad-oder verzweigtkettige oder cyelische höhermolekulare   Kohlenwasserstoff-    reste mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen in Betracht, die direkt an das   tertiäre Stickstoff-    atom gebunden sind. Genannt seien beispielsweise   der Dodecyl-,    Cetyl-, Octadecyl-, Octa  decenyl-, Abietyl-oder 2-Athyloetylrest.    Ein solches Amin mit einem unsubstituierten   ho-    hermolekularen Rest ist z.   B.    das Kondensationsprodukt aus 1 Mol   Stearinsäuremethylol-    amid und 1 Mol Dioxyäthyloctadeeylamin der Formel
EMI2.3     
 An Stelle von einzelnen   t. ertiären    Aminen können auch Gemische von mehreren Verbindungen benützt werden.



   Zur   Quaternierung werden    beim   vorlie-    genden Verfahren Epihalogenhydrine, wie Epichlorhydrin verwendet.



   Die Umsetzung zwischen den tertiären Aminen und den   Quaternierungsmitteln.    der angegebenen Art erfolgt   zweekmäRig    durch Erwärmen der Komponenten, z.   B.    auf 90 bis   120 ,    bis das Reaktionsprodukt in heissem Wasser loslich ist. Gegebenenfalls können or   ganische Losungsmittel mitverwendet werden.   



   Die neuen quaternären   Ammoniumverbin-      dungen    sind wasserlöslich,   kationaktiv    und besitzen eine starke AffinitÏt zur Cellulosefaser. Sie können   als Textilhilfsstoffe,    z. B. als Netz-,   Schaum-,    Dispergier-oder Egali  siermittel, insbesondere    aber als sehr wirksame Weichmachungsmittel, Anwendung finden. Als Weichmachungsmittel eignen sich be  sonders solche Verbindungen, die    zwei aliphatische Reste mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen, z. B. zweimal den Amidrest einer Fettsäure mit 16 bis 18 Kohlenstoffatomen, beispielsweise den Stearinsäureamidrest, enthalten.

   Im allgemeinen besitzen die erfindungsgemässen Produkte eine gute Hitzebeständigkeit und   gilben    die behandelten Textilfasern nieht oder nur sehr wenig an. Gelangen sie auf   gefärb-    tem Material zur Anwendung, so wird die Lichtechtheit der FÏrbungen im allgemeinen nicht oder nicht stark beeinträchtigt. Die neuen Verbindungen eignen sich auch sehr gut, um in   Knitterfreibädern    angewendet zu werden, wobei das behandelte Material eine   Knitterfreiausrüstung    und zugleich einen weichen Griff erhält.



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten Teile Gewichtsteile.



   Beispiel 1
250 Teile technisches StearinsÏureamid werden in bekannter Weise mit Hilfe von   36,    3 Teilen Paraformaldehyd ins StearinsÏure N-methylolamid  bergef hrt. Man f gt 160 Teile Triäthanolamin und 7, 3 Teile wasserfreies Natriumcarbonat hinzu und erhitzt unter Rühren auf   108 ,    wobei man das Reak  tionsgefäss    auf einen Druck von etwa   640    mm Hg evakuiert. Man rührt während etwa 3 bis 4 Stunden bei 108 bis   111 ,    nachdem der Druck auf 340 mm Hg erniedrigt worden ist.



   Man vermischt 143 Teile des so erhaltenen Kondensationsproduktes mit 75 Teilen Stea  rinsäure-N-methylolamid    und 5 Teilen was  serfreiem    Natriumearbonat und erhitzt im   Stiekstoffstrom    unter Rühren auf 1080. Ansehliessend hält man die Temperatur während etwa 4 Stunden auf 108 bis   111 ,    wobei man das Reaktionsgefäss allmählich auf einen Druck von etwa   140    mm Queeksilbersäule evakuiert. Man lässt auf   85     abkühlen, füllt die Apparatur mit   Stiekstoff    und lässt das Reaktionsgut in der StickstoffatmosphÏre erkalten. Man erhält das   Eondensationsprodukt    in einer Ausbeute von etwa 212 bis 217 Teilen.



     42,    4 Teile des so erhaltenen   Umsetzungs-    produktes werden mit 9, 2   Teilen Epichlor-      hydrin    im Stickstoffstrom wÏhrend 6 Stunden auf 95 bis 100  erwärmt.



   So hergestellt, bildet das neue quaternäre   Ammoniumehlorid    eine feste, praktisch farblose Masse, welche in heissem Wasser fast klar   loslieh    ist. Das neue quaternäre Ammoniumsalz kann als Weichmachungsmittel ben tzt werden, z. B. für Polyacrylnitrilfasern.



   Beispiel 2
105 Teile einer handelsüblichen Mischung aus   93 io    Octadecylamin,   6 /o      Hexadeeylamin    und   1 /o      Octadecenylamin werden mit    0, 5 Teilen Natrium im   Stickstoff ström    auf   120     er  hitzt,    worauf man Äthylenoxyd als fein verteilten Gasst-rom bei 120 bis   135  so lange    einleitet, bis 29, 4 Teile aufgenommen sind.



   40 Teile des so erhaltenen   oxyä. thylierten    Amingemisehes werden mit 60 Teilen Stearin  säuremethylolamid    (aus technischer StearinsÏure) und 4 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat im   Stiekstoffstrom unter Rühren    auf 108¯ erhitzt. Man r hrt anschlie¯end 4 Stunden bei   108    bis   111 ,    wobei man den Druck während der ersten Stunde auf etwa   540    mm, während der zweiten und dritten Stunde auf etwa   340    mm und während der vierten Stunde auf etwa 140 mm. reduziert. Nach dem Abkühlen auf   80     lϯt man Luft in das   Reaktions-    gefass eintreten.



   Man erhitzt 19, 3 Teile des so erhaltenen Kondensationsproduktes mit 5, 6 Teilen Epi  chlorhydtin    im Stiekstoffstrom während 8 Stunden in einem siedenden Wasserbad und destilliert die fliichtigen Anteile unter ver  mindertem Druck    bei etwa 100¯ ab.   



   So hergestellt, bildet das neue quaternä. re    Ammoniumsalz eine   wacbsartige    Masse, welche von heissem Wasser zu einer opaleszierenden Lösung aufgenommen wird. Das neue Produkt eignet sich   zum Weichmachen    von Textilfasern, insbesondere solchen   aus Poly-    acrylnitril.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen qua- ternären Ammoniumverbindungen, dadurch gekennzeichnet, da¯ man tertiÏre Amine, die mindestens 2 hohermolekulare Reste mit je mindestens 8 Kohlenstoffatomen enthalten, von welchen mindestens einer die Atomgrup- pierung EMI3.1 aufweist, mit Epihalogenhydrinen quaterniert.
    UNTER. ANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da. man tertiäre Amine verwendet, die mindestens einmal den Amidrest einer Fettsäure mit 16 bis 18 Koh- lenstoffatomen enthalten.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man tertiÏre Amine verwendet, die zweimal den Stearinsäureamidrest enthalten.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als tertiÏres Amin das Kondensationsprodukt aus 1 Mol TriÏthanolamin und 2 Mol StearinsÏure-Nmethylolamid der Formel EMI4.1 verwendet.' 4. Verfahren nach Patentanspruch, durch gekennzeichnet, dass man die Quater nierung mit Epichlorhydrin ausfühi't.
CH331120D 1952-12-06 1953-10-29 Verfahren zur Herstellung neuer quaternärer Ammoniumverbindungen CH331120A (de)

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