CH334829A - Verfahren zur Herstellung eines 11-Oxy-steroids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 11-Oxy-steroids

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CH334829A
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Charles Murray Herbert
Harold Peterson Durey
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Upjohn Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P33/00Preparation of steroids
    • C12P33/06Hydroxylating
    • C12P33/08Hydroxylating at 11 position
    • C12P33/10Hydroxylating at 11 position at 11 alpha-position

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Description


  Verfahren zur Herstellung     eines        11-Oxy-steroids            Die        Erfindung    bezieht. sieh auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines neuen     Steroids,     das     1l        a,17a,21.-Trioxy-4-pregnen-3,20-dion    aus       17a,21-Dioxy-4-pregnen-3,20-dion    oder dessen       21-Carbonsäureester.     



  Dieses Verfahren ist     dadureh        gekennzeicli-          iiet,        class    man     17a,21-Dioxy-4-pregnen-3,20-          dion    oder einen     21-Karbonsäureester    desselben  einer     bioehemisehen    Oxydation mittels Enzy  men unterwirft, die von einer Spezies der       Pilzgattung        Rhizopus    erzeugt werden.

   Vor  zugsweise wird der lebensfähige Pilz -und das       lusgangssteroid    unter     Fermentationsbedin-          #,-iin:.#,eil    in     (?egenwart    eines für den Pilz ge  eigneten Nährmediums zusammengebracht,  wie     ini    folgenden Beispiel näher erläutert.  



  Die neue Verbindung     1.1a,17a,21-Trioxy-          4-pi-eg@nc@n-3,20-dion    kann zur     I3erstellung    von       17a,21-Dioxy-4-pregnen-3,11,20-trion,    auch als       Cortison    bekannt, und deren Ester verwendet       werden.        Naeli        Veresterung    mit einem     Aeylie-          rnngsmittel,    z.

   B.     einem        Säureanhydrid    oder       @äureehlorid,        lind    nachfolgender Oxydation  des n erhaltenen     1la,17a-Dioxy-21-acyloxy-4-          pregnen-3,20-dions    mit einem     Oxydationsmit-          tel,    z. B.     Chromtrioxyd,    nach bekannten Me  thoden wird ein     Cortisonester    erhalten. Das       gemä        ss    der     Erfindung    hergestellte Produkt ist.

         therniostabil,    und seine     11-Oxygruppe    ist, zur       Veresterung    und zum Schutz vor Oxydation  geeignet.     .'Ausserdem    hat. das     erfindungsgemäss       hergestellte     11.a,1.7a,21-Trioxy-4-pregnen-3,20-          dion    an sieh     pharmakologiselie    Wirksamkeit.

      <I>Beispiel</I>  Es wurde ein Nährmedium aus 20g     Lae-          talbuminauszug    ( Endamin ,     enzymatischer          Laetalbiiminauszug),    5 g Maisquellwasser       (corn-steep        liquor)    und 50 g technischer Dex  trose, verdünnt in einem Liter Leitungswas  ser, und auf einen     pH-Wert    von 4,3 bis 4,5  gebracht, hergestellt.

   4 Liter dieses sterilisier  ten Nährmediums wurden mit     R.hizopus        nigri-          eans    minus     (ATCC        Nr.6227b),    beimpft und  24 Stunden bei einer Temperatur von 28  C  unter Belüftung und Rühren, so dass die  Sauerstoffaufnahme 6,3 bis 7 Minimole je Li  ter und Stunde von     Nass03,    entsprechend  der Methode von Cooper, Fernstrom und       Millen        Ind.    Eng.     Chem.,    36, 504     (1944),    be  trug, bebrütet. Zu diesem.

   Nährmedium, wel  ches eine 24     Stunden    alte Kultur von     Rhizo-          pus        nigrieans    minus enthielt, wurden 2 g     17a,          21-Dioxy-4-pregnen-3,20-dion        (Reiehsteins          Substanz    S) in 50     cm3    Azeton hinzugefügt,  um eine Suspension des     Steroids    in der     Kultur     zu bilden.

   Nach einer weiteren Brutperiode  von 96     Stunden    unter denselben     Temperatur-          und    Belüftungsbedingungen wurden die  Würze und das     Mycel    extrahiert. Das     Mycel     wurde     abfiltriert    und zweimal mit je einem  ,innähernd der     Myeelmenge    entsprechenden      Volumen Aceton gewaschen und zweimal mit  je einem annähernd der     Mycelmenge    entspre  chenden Volumen     Methylenehlorid    extrahiert.  Die Aceton- und     Methylenchloridextrakte    ein  schliesslich des Lösungsmittels wurden dein       Würzefiltrat    zugesetzt.

   Die gemischten Ex  trakte und das     Würzefiltrat-    wurden der Reihe  nach mit zwei, ihrem halben Volumen entspre  chenden     Methylenchlorid    und sodann mit zwei  einem Viertel ihres     Volumens    entsprechenden  Mengen     Methylenchlorid    extrahiert. Die ver  einigten     idethylenchloridextrakte    wurden mit  zwei, einem Zehntel ihres Volumens entspre  chenden Teilen einer 2      /o        igen.    wässerigen Na;       triiimbicarbonatlösung    und dann mit zwei,  einem Zehntel ihres Volumens entsprechenden  Teilen Wassers gewaschen.

   Nach Trocknung  des     iVTethylenchlorids    mit ungefähr 3 bis 5 g  wasserfreiem Natriumsulfat pro Liter Lösung  und Filtration wurde das Lösungsmittel  durch Destillation entfernt. Der halbkristal  line Rückstand, der 1,988 g wog,     wurde    vier  mal vermahlen,     jedesmal    mit 6     ein-'    eisgekühl  tem     Methylenchlorid.    Als unlöslichen     Rüek-          stand    blieben 630 mg Kristalle mit einem  Schmelzpunkt von 191-199  C.

   Die     Umkri-          stallisation    dieser Kristalle in einem     CTemiseli     von 3     eins    Methanol und 10     cm3    Äther ergab  404 mg Kristalle mit einem Schmelzpunkt von  205 bis 210  C. Zweimaliges     Umkristallisieren     aus     demselben    Lösungsmittel ergab 132 mg       11a,17a,21-Trioxy-4-pregnen-3,20-dioxi        mit.     einem konstanten Schmelzpunkt von 209 bis  212  C und, in Abhängigkeit von der Kristall  form, von 217 bis 219  C, [a] D =     +        113      (C = 1,568 in Methanol).

    
EMI0002.0031     
  
    Analyse
<tb>  <B>0</B>/<B>9</B> <SEP> berechnet. <SEP> für <SEP> <B>C211-12005:</B> <SEP> C <SEP> 69,58 <SEP> 1<B>1</B> <SEP> 8,35
<tb>   /o <SEP> gefunden: <SEP> C <SEP> <B>69,26</B> <SEP> hl <SEP> 8,34       In diesem     Verfahren    können auch     17a-          Oxy-21-aeetoxy-4-pregnen-3,20-dion    oder an  dere     21-Carbonsäureester    als     deich    gutes     Aus.-          gangsmaterial    dienen und ergeben identische  Resultate. Ebenso können andere     Rhizopus-          Arten,    z.

   B.     Rhizopus        arrhizus,    statt     Rhizöpus          nigricans    im Verfahren nach dem Beispiel ver  wendet werden.  



  Oxydation von     17a,17a,21-Trioxv-4-pre-          gnen-3,20-dion    mit     Cr03    in Eisessig mit nach  folgender Extraktion durch Äther und     Wa-          sehen    in Wasser ergab     Adrenosteron    mit  einem Schmelzpunkt von 217 bis 220  C.  
EMI0002.0051     
  
    Analyse:
<tb>   /o <SEP> berechnet <SEP> für <SEP> C19I1_40:#: <SEP> C <SEP> 75,96 <SEP> 11 <SEP> 9,06
<tb>  1/o <SEP> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> 75,61 <SEP> 1f <SEP> 8,10

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1.1.a,1 7cc,21- Trioxy-4-pi@egnen-3,20-dion, dadurch gekenn zeichnet, da.ss man 17a,21-Dioxy-4-pi egnen- 3,20-dion oder einen 21=Karbonsäureester des selben einer bioehemisehen Oxydation mittels Enzymen unterwirft., die von einer Spezies der Pilzgattung Rliizopus erzeugt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass als Pilz R.hizopus arrhizus verwendet wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Pilz Rhizopus nigrieans verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ausgangsste- roid mit einem lebensfähigen Pilz dieser Gat tung unter Fermentationsbedingungen in Ge genwart eines Nährmediums für den Pilz zu sammengebraeht. wird.
CH334829D 1950-08-19 1951-08-03 Verfahren zur Herstellung eines 11-Oxy-steroids CH334829A (de)

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