CH361575A - Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole

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CH361575A
CH361575A CH361575DA CH361575A CH 361575 A CH361575 A CH 361575A CH 361575D A CH361575D A CH 361575DA CH 361575 A CH361575 A CH 361575A
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halogen
alkyl
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Karl Dr Hoffmann
Alfred Dr Hunger
Jindrich Dr Kebrle
Alberto Dr Rossi
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Ciba Geigy
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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer     Benzimidazole       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren     zur     Herstellung von     1-(tert.-Amino-niederalkyl)-2-(p-          alkyl-benzyl)-benzimidazolen    der Formel  
EMI0001.0005     
    worin A einen niederen     Alkylenrest,    R eine tertiäre       Aminogruppe    und     alkyl.    eine     Alkylgruppe    bedeutet,  und worin einer der Reste     R1    und     R.,    für Wasserstoff  oder Halogen und der andere für Halogen. steht.

   Die  tertiäre     Aminogruppe    ist beispielsweise eine gege  benenfalls durch ein     Heteroatom    unterbrochene  niedere     Alkyleniminogruppe,    wie eine     Piperidino-,          Pyrrolidino-    oder     Morpholinogruppe,    besonders aber       eine        Di-niederalkyl-aminogruppe,    vor allem die     Di-          äthylarninogruppe.     



  Die neuen Verbindungen sind wirksam als An  algetika und     Muskelrelaxantia    und können dement  sprechend als Arzneimittel Verwendung finden. Von  besonderem Interesse wegen ihrer therapeutischen  Eigenschaften sind die Verbindungen der     Formel     
EMI0001.0024     
         worin:        alkyl    für eine     Niederalkylgruppe,    z. B.     Methyl,          Propyl,    insbesondere Äthyl, steht, und     R1        und/oder     R2 Chlor bedeuten, wie     1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-          (p-methyl-benzyl)-5-chlor-benzimidazol,    und ihre  Salze.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man ein     2-(p-Alkyl-benzyl)-5-          und!/oder        -6-halogen-benzimidazol    mit einem reak  tionsfähigen Ester     eines    Alkohols der Formel  HO     A-R     umsetzt. Als     reaktionsfähllge    Ester     kommen    insbe  sondere solche von starken anorganischen oder orga  nischen Säuren, wie     Halogenwasserstoffsäuren    oder       organischen        Sulfonsäuren,    z. B.     p-Toluolsulfomäure,     in Frage.

   Die     Umsetzung        wird    vorzugsweise vorge  nommen in Gegenwart von     Kondensationsmitteln,     insbesondere solcher, die mit den     2-(p-Alkyl-benzyl)-          benzimidazolen    Metallsalze zu bilden vermögen, wie  Alkali und     Erdalkalimetalle,    beispielsweise Natrium,       Lithium    und     Calcium,    ihre     Amide,    Hydride,     Kohlenr          wasserstoffverbindungen,        Alkoholate,    Oxyde und       Hydroxyde,    z.

   B.     Natriumamid,        Natriumhyd'rid,        Butyl=          lithium,        Phenylkalium,        Phenyllithium,        Kalium-terL-          butylat,        Kalium-tert.-amylat,        Natriumäthylat,    Na  triumoxyd und     Natriumhydroxyd,    oder unter Ver  wendung der     vorgebildeten        Metallsalze    der     Benz-          imidazole.     



  Die Umsetzung     kann.    in An- oder Abwesenheit  von     Verdünnungs-    und/oder     Kondensationsmittelh,          wenn.        ,nötig    bei erhöhter Temperatur, im     offenen    oder  im geschlossenen Gefäss unter Druck     ausgeführt     werden.  



  Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen       Verbindungen    in Form der freien Basen oder     ihrer     Salze. Aus den Salzen     können        in    an sich bekannter  Weise die freien     Basen        gewonnen    werden. Von      letzteren lassen sich durch Umsetzung mit Säuren,  die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze  geeignet sind, Salze gewinnen, wie z.

   B. von Halogen  wasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure,  Phosphorsäure,     Rhodanwasserstoffsäure,    'Essigsäure,       Propionsäure,        Oxalsäure,        Malonsäure,        Bernsteinsäure,          Äpfelsäure,        Methansulfonsäure,        Äthansulfonsäure,          Oxyäthansulfonsäure,    Benzol- oder     Toluolsulfon-          säure    oder von therapeutisch wirksamen Säuren.  



  Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder     können     nach an sich bekannten Methoden     gewonnen    werden.  Die neuen Verbindungen können als     Arzneimittel,     z. B. in Form     pharmazeutischer    Präparate, Verwen  dung     finden,    welche sie oder     ihre    Salze in Mischung  mit einem für die     enterale,        parenterale    oder     topicale     Applikation geeigneten,     pharmazeutischen,    orga  nischen oder anorganischen, festen oder flüssigen       Trägermaterial    enthalten.  



  Im folgenden     Beispiel    .sind die Temperaturen in  Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel</I>  2,56 g     2-(p-Methyl-benzyl)-5-chlor-benzimidazol,     gelöst     in    50     cm3        Dioxan,    werden bei     70     mit 0,4 g       Natriumamid    versetzt.

   Bei der gleichen Temperatur  wird während einer halben Stunde 1,4 g     ss-Diäthyl-          amino-äthylchlorid,    gelöst in 10     cm3        Dioxan,        zuge-          tropft.    Nach beendetem     Zutropfen    wird die Reak  tionsmischung für 2 Stunden bei 70  gehalten, dann  nach Zugabe von      Norit         (Markenprodukt)        heiss     filtriert,

       eingedampft    und der Rückstand in 100     cm3     Äther     aufgenommen.    Der Ätherextrakt wird mit  50     cm3        1n        wässriger    Salzsäure ausgezogen, die     wäss-          rige    Schicht mit Natronlauge alkalisch gestellt und  die     freigesetzte    Base in 100     em3    Äther aufgenommen.

    Der Ätherextrakt wird mit     Magnesiumsulfat    ge  trocknet,     eingedampft    und der Rückstand durch Zu  gabe von einem Äquivalent alkoholischer Salzsäure  in das     1-(fl-Diäthylamino-äthyl)-2-(p-methyl-benzyl)-          5-chlor        benzimidazol-hydrochlorid    vom F. 90-110   übergeführt.  



  Das     als    Ausgangsmaterial verwendete     2-(p-Methyl-          benzyl)-5-chlor-benzimidazol    kann wie folgt herge  stellt werden:  7,86 g     p-Methyl-abenzylcyanid    in 3,5     cm3    Äthanol  und 100     cm3    Chloroform werden bei 0  mit trocke  nem     Salzsäuregas    gesättigt, 12 Stunden bei Zimmer  temperatur stehengelassen, dann mit 7,13 g 2     Amino-          5-Chlor-anüin        versetzt    und 12 Stunden. am Rück  fluss gekocht.  



  Das abgekühlte Reaktionsgemisch wird kräftig       mit    100     cm3    In wässriger     Ammoniaklösung    durchge-    schüttelt, die klare     Chloroformschicht    wird abgetrennt,  mit     Magnesiumsulfat    getrocknet, eingedampft und  der Rückstand aus Essigester     umkristallisiert.     



  Der Schmelzpunkt des so erhaltenen     2-(p-Methyl-          benzyl)-5-chlor-benzimidazols    liegt bei l63 .  



  In     analoger    Weise können die folgenden Verbin  dungen hergestellt werden:       1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-(p-äthyl-benzyl)-          5-chlor-benzimidazol     vom Kp. 190-200 /0,1 mm;       1-(ss        Diäthylamino-äthyl)-2-(p-methyl-benzyl)-          5,6-dichlor-benzimidazol,     F. des Hydrochlorids 235 ;       1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-[p-(n-propyl)-benzyl]-          5,6-dichlor-benzimidazol,     F. des     Hydrochlorids    160 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole der Formel EMI0002.0084 worin A einen niederen Alkylenrest, R eine tertiäre Aminogruppe und alkyl eine Alkylgruppe bedeutet, und worin einer der Reste R1 und R2 für Wasser stoff oder Halogen und der andere für Halogen steht, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-(p-Alkyl- benzyl)
    -5- und/oder -6-halogen-benzimidazol mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel HO-AR umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die erhaltenen basischen Ver bindungen in ihre Säureadditionssalze überführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-(p-Alkyl benzyl)-5- und/oder -6-halogen-benzimid- azol mit einer Verbindung der Formel Hal-AR, worin Hal ein Halogenatom bedeutet, umsetzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-(p-Niederalkyl-benzyl)-5- und/oder -6-chlor-benzimidazol mit einem ss-Diäthylamino- äthylhalogenid umsetzt.
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