CH361285A - Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole

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CH361285A
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acid
benzimidazole
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benzimidazoles
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Inventor
Karl Dr Hoffmann
Alfred Dr Hunger
Jindrich Dr Kebrle
Alberto Dr Rossi
Original Assignee
Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung neuer     Benzimidazole       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur  Herstellung von 1 -     (tert.        -Amino    -     niederalkyl)    - 2     -          benzyl-benzimid'azolen    der Formel  
EMI0001.0007     
    worin A einen niederen     Alkylenrest,    R eine     tertiäre          Aminogruppe    und     R1        eine        Alkylgruppe    bedeutet.

    Die     tertiäre        Aminogruppe    ist beispielsweise eine     ge-          gebenenfalls    durch ein     Heteroatom    unterbrochene  niedere     Alkyleniminogruppe,    wie eine     Piperidino-,          Pyrrolidino-    oder     Morpholinogruppe,    besonders aber  eine     Di-niederalkyl-aminogruppe,    vor allem die     Di-          äthylaminogruppe,        R1    ist vorzugsweise eine niedere       Alkylgruppe,    wie     Methyl,

          Propyl,    in erster Linie die       Äthylgruppe.     



  Die neuen Verbindungen sind wirksam als Anal  getika und     Muskelrelaxantia    und können dement  sprechend als Arzneimittel Verwendung finden. Von  besonderem Interesse wegen ihrer therapeutischen  Eigenschaften sind die Verbindungen der Formel  
EMI0001.0032     
    worin     R1    für eine     Niederalkylgruppe    steht, vor allem  1-     (ss    -     Diäthylamino-        äthyl)-2-(p-äthoxybenzyl)-benz-          imidazol    und ihre Salze.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man ein     2-(p-Alkoxybenzyl)-          benzimidazol        mit    einem reaktionsfähigen Ester eines  Alkohols der     Formel        HO-AR    umsetzt.

   Reaktions  fähige     Ester    sind insbesondere solche starker an  organischer oder organischer Säuren, wie der     Halo-          genwasserstoffsäuren,    oder organischer     Sulfonsäuren,     wie     p-Toluolsulfonsäure.    Die Umsetzung wird vor  zugsweise vorgenommen in Gegenwart von Konden  sationsmitteln,     insbesondere    solcher, die mit den       2-(p-Alkoxybenzyl)-benzimidazolen        Metallsalze    zu  bilden vermögen, wie Alkali- und     Erdalkalimetalle,     beispielsweise Natrium,     Lithium,        Calcium,    ihre       Amide,

      Hydride, Kohlenwasserstoffverbindungen,       Alkoholate,    Oxyde oder     Hydroxyde,    z. B.     Natrium-          amid,        Natriumhydrid,        Butyllithium,        Phenylkalium,          Phenyllithium,        Kalium-tert.-butylat,        Kalium-tert.-          amylat,        Natriumäthylat,        Natriumoxyd    oder Natrium  hydroxyd, oder unter Verwendung der vorgebildeten       Metallsalze    der     Benzimidazole.     



  Die     verfahrensgemässen    Umsetzungen können in  An- oder Abwesenheit von     Verdünnungs-        undjoder     Kondensationsmitteln, wenn nötig bei erhöhter  Temperatur im offenen oder     im    geschlossenen Gefäss  unter     Druck        ausgeführt    werden.  



  Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen       Verbindungen    in Form der freien Basen oder ihrer       Salze.    Aus den Salzen     können    in an sich bekannter  Weise die freien Basen gewonnen     werden.    Von letz  teren lassen sich durch Umsetzung     mit    Säuren,     die     zur Bildung therapeutisch verwendbarer     Salze    ge  eignet sind, Salze     gewinnen,    wie z.

   B. der Halogen  wasserstoffsäuren, Schwefelsäure,     Salpetersäure,         Phosphorsäure,     Rhodanwasserstoffsäure,    Essigsäure,       Propionsäure,        Oxalsäure,        Malonsäure,    Bernstein  säure,     Äpfelsäure,        Methansulfonsäure,        Athansulfon-          säure,        Oxyäthansulfonsäure,    Benzol- oder     Toluol-          sulfonsäure.     



  Die Ausgangsstoffe     sind    bekannt oder können  nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.  Die neuen Verbindungen können als Arznei  mittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate,  Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in  Mischung mit einem für die     enterale,        parenterale     oder     topicale        Applikation    geeigneten, pharmazeuti  schen, organischen oder anorganischen, festen oder       flüssigen    Trägermaterial enthalten.  



  Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen  in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  1,19 g 2 - (p -     Methoxy    -     benzyl)    -     benzimidazol,     suspendiert in 25     cm3    absolutem     Dioxan,    werden  mit 0,3g     Natriumamid    so lange bei 80-90      gerührt,     bis kein Ammoniak mehr entwickelt wird.

   Dann  wird bei 60-70  1,0 g     ,8lChloräthyl-diäthylamin    zu  getropft und weitere 5 Stunden     gerührt.    Filtration  und Eindampfen des Filtrates gibt rohes     1-(ss        Di-          äthylamino-äthyl)-2=(p-methoxybenzyl)-benzimi.dazol,     welches durch Lösen in Alkohol, Zugabe von einem       Äquivalent    alkoholischer Salzsäure und Einengen in  das Hydrochlorid vom F. 150-151  übergeführt  werden kann.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     2-(p-Meth-          oxy-benzyl)-benzimidazol    kann wie folgt erhalten  werden:  Zu 5,4 g     o-Phenylendiamin    in 50     cms    absolutem       Dioxan    werden am     Rückfluss    10 g     p-Methoxyphenyl-          essigsäurechlorid        zugetropft    und zwei Stunden ge  kocht. Darauf wird von Ungelöstem     abgenutscht    und  das Filtrat im Vakuumeingedampft.

   Der Rückstand  gibt aus Wasser 9,5 g     o-(p-Methoxy-phenylacet-          amido)-anilin    vom F.     144-146 .       Durch Erhitzen unter Stickstoff auf 180-200   kann das letztere in     2-(p-Methoxy-benzyl)-benzimid-          azol    vom F. 159-161      übergeführt    werden.  



  In analoger Weise kann man folgende Verbin  dungen herstellen:       1-(ss-Diäthylamino-äthyl)-2-(p-äthoxy-benzyl)-          benzimidazol,    F. 65-66 ; Hydrochlorid F. 118 bis  120 ;       1-(,B-Diäthylamino-äthyl)-2-(p-propyloxy-benzyl)-          benzimidazol,    F. des Hydrochlorids 115-116 ;  1-     (ss        -Diäthylamino-äthyl)-2-(p-butyloxy-benzyl)-          benzimidazol,    F. des Hydrochlorids 129-130 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole der Formel EMI0002.0056 worin A einen niederen Al'kylenrest, R eine tertiäre Aminogruppe und R1 eine Alkylgruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-(p-Alkoxy- benzyl)-benzimidazol mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel HO-AR umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man erhaltene basische Verbin dungen in ihre Säureadditionssalze überführt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-(p-Alkoxybenzyl)-benzimidazol mit einer Verbin dung der Formel Hal-AR, worin Hal ein Halogen atom bedeutet, umsetzt.
CH361285D 1957-08-30 1957-08-30 Verfahren zur Herstellung neuer Benzimidazole CH361285A (de)

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