CH377823A - Verfahren zur Herstellung neuer Chinonderivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Chinonderivate

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CH377823A
CH377823A CH7325459A CH7325459A CH377823A CH 377823 A CH377823 A CH 377823A CH 7325459 A CH7325459 A CH 7325459A CH 7325459 A CH7325459 A CH 7325459A CH 377823 A CH377823 A CH 377823A
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CH
Switzerland
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bis
preparation
acylamino
benzoquinone
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CH7325459A
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English (en)
Inventor
Marxer Adrian Dr Prof
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D203/00Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D203/04Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D203/06Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D203/08Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D203/14Heterocyclic compounds containing three-membered rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to the ring nitrogen atom with carbocyclic rings directly attached to the ring nitrogen atom

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Chinonderivate
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 2,5-Bis-äthylenimino3,6-bis- acylamino-p- benzochinonen, deren Acylaminogruppen Reste aliphatischer Carbonsäuren mit 7-18 Kohlenstoffatomen enthalten, wie z. B. der Önanthsäure, Laurylsäure oder Palmitinsäure. Die Athyleniminogruppen können auch an den Kohlenstoffatomen alkyliert sein, vorzugsweise durch eine Methylgruppe.



   Die Erfindung betrifft insbesondere das 2,5-Bis   äthylenimino - 3,6 6-bis-önanthoylamino-p-benzochinon    der Formel
EMI1.1     

Die neuen Benzochinonverbindungen sind gegen Amöben, wie z. B. gegen Entamoeba histolytica, sowie gegen Bakterien wirksam; zudem zeigen sie eine ausgeprägte tumorhemmende Wirkung und vermögen Remissionen zu erzeugen. Sie sind bekannten Verbindungen vergleichbarer Konstitutionen mit niederen Acylaminoresten mit Bezug auf ihre therapeutische Anwendbarkeit überlegen, insbesondere ist ihre Antitumorwirkung spezifischer.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen besteht darin, dass man 2,5  Dihalogen-3, 6-bis-acylamino-p-benzochinone,    deren Acylaminogruppen Reste von aliphatischen Carbonsäuren mit 7-18 Kohlenstoffatomen enthalten, mit Athyleniminen umsetzt. Als Dihalogenverbindungen kommen besonders die Dichlor- und Dibromverbindungen in Frage.



   Vorzugsweise arbeitet man in indifferenten Lösungsmitteln, wie Dioxan, Benzol oder auch in Gegenwart von Alkoholen, wie Äthyl-, Isopropyl- oder Butylalkohol oder Isopropyläther.



   Bei der Umsetzung mit   Äthyleniminen    kann man auch Kondensationsmittel, wie tert. Basen, verwenden. Die Reaktion lässt sich bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur durchführen.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können in an sich bekannter Weise hergestellt werden.



   Die verfahrensgemäss erhaltenen Chinone können als Bakterizide sowie als Heilmittel, besonders bei Krebserkrankungen oder durch Amöben verursachten Erkrankungen, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verwendung finden. Diese enthalten die genannten Verbindungen in Mischung mit einem für die enterale, parenterale oder lokale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen Trägermaterial.



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel I    81,7    g   2,5-Dichlor-3,6-bis-önanthoylamino-benzo    chinon werden in 600   cm8    Dioxan suspendiert.   Lang-    sam wird ein Gemisch von 29,2   cm8      Äthylenimin    und 42 g Triäthylamin in 150   cm8    Dioxan bei   25      zugetropft und die sich allmählich violett verfärbende Kristallsuspension 7 Stunden im Wasserbad von   45"    gerührt. Das rötliche Reaktionsprodukt wird durch Absaugen isoliert, mit Äthanol gewaschen, in 700   cm3    Wasser suspendiert und wieder abgesaugt, mit Äthanol gewaschen und getrocknet.



   Das erhaltene 2,5-Bis-önanthoylamino-3   6-bis-    äthylenimino-benzochinon schmilzt bei   208-210     unter Zersetzung. Durch   Umiösen    aus viel abs. Alkohol wird ein Schmelzpunkt von   219-221     erreicht.



  Diese Verbindung zeigt eine besonders ausgeprägte tumorhemmende Wirkung und ist entsprechenden Verbindungen mit niederen Alkanoylresten überlegen.



   Das als Ausgangsmaterial   verwendete      2,5-Di-      chlor-3,6-bis-önanthoylamino-benzochinon    wird z. B. folgendermassen gewonnen:    31,0 g 2,5- Dichlor - 3,6- 6-diamino-benzochinon    und 100 g Önanthsäureanhydrid werden mit 1   cm8    konz. Schwefelsäure versetzt und 7 Stunden im Wasserbad von   75O    gerührt. Dann werden weitere 0,5   cm3    konz. Schwefelsäure zugegeben und 6 Stunden im Wasserbad von   75O    weitergerührt. Die ursprünglich braune Suspension ist dabei gelb geworden. Unter Eiskühlung werden langsam 100 cm Alkohol zugegeben, die Kristalle durch Absaugen isoliert und aus 2,5 Liter Eisessig umkristallisiert.



  F.   225-230".   



   Beispiel 2
2,57 g   2,5-Dichlor-3,öbis-caprinoylamino-benzo-    chinon werden in 30 cm3 Dioxan suspendiert. Dazu wird ein Gemisch von 1,1 g Triäthylamin und 0,65 g   Äthylenimin    in 25   cm3    Dioxan zugetropft.



   Die Suspension wird nach kurzer Zeit rötlichviolett und wird 7 Stunden im Wasserbad von   45    gerührt. Man isoliert durch Absaugen, wäscht mit Äthanol und Wasser und kristallisiert wenn nötig aus 200   cm8    Äthanol um.



   Das erhaltene   2,5-Bis-    caprinoylamino-3,6-bis äthylenimino-benzochinon der Formel
EMI2.1     
 schmilzt bei   204-205o    unter Zersetzung.



   Das als Ausgangsstoff verwendete 2,5-Dichlor3,6-bis-caprinoylamino-benzochinon wird z. B. analog dem in Beispiel 1 beschriebenen Ausgangsstoff gewonnen. Es schmilzt bei   200-202".      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Chinone, dadurch gekennzeichnet, dass man 2,5-Dihalogen-3,6- bis - acylamino - p - benzochinone, deren Acylaminogruppen Reste von aliphatischen Carbonsäuren mit 7-18 Kohlenstoffatomen enthalten, mit Äthyleniminen umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von solchen Ausgangsstoffen ausgeht, in denen der Athyleniminrest unsubstituiert ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von solchen Ausgangsstoffen ausgeht, in denen der Äthyleniminrest an den Kohlenstoffatomen methyliert ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von solchen Ausgangsstoffen ausgeht, in denen die Acylaminogruppen den Rest der Önanthsäure enthalten.
CH7325459A 1959-05-15 1959-05-15 Verfahren zur Herstellung neuer Chinonderivate CH377823A (de)

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