CH380748A - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Info

Publication number
CH380748A
CH380748A CH1104263A CH1104263A CH380748A CH 380748 A CH380748 A CH 380748A CH 1104263 A CH1104263 A CH 1104263A CH 1104263 A CH1104263 A CH 1104263A CH 380748 A CH380748 A CH 380748A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ethyl
radical
meta
hydrochloride
ethyl acetate
Prior art date
Application number
CH1104263A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Dr Druey
Karl Dr Schenker
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Priority to CH1104263A priority Critical patent/CH380748A/de
Publication of CH380748A publication Critical patent/CH380748A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von sekundären Aminen der Formel
EMI1.1     
 worin   Ri    einen Kohlenwasserstoffrest aliphatischen Charakters mit 3-7 Kohlenstoffatomen, R2 einen Kohlenwasserstoffrest und n eine niedere ganze Zahl, mindestens aber 2, bedeuten.



   Besonders sind zu nennen Verbindungen der Formel
EMI1.2     
 worin   Ri    und   R9    zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 7-10 Kohlenstoffatome enthalten, und n für eine Zahl von 2-4 steht, und vor allem Verbindungen der Formel
EMI1.3     
 worin   R3    und   R    zusammen mindestens 5 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 7-10 Kohlenstoffatome enthalten.



   Der Kohlenwasserstoffrest aliphatischen Charakters   Ri    mit 3-7 C-Atomen ist beispielsweise ein Alkylrest wie Propyl, Isopropyl, Butyl, sek.-Butyl, Pentyl, Isopentyl, Hexyl oder Heptyl, ein Cycloalkylrest, wie Cyclopentyl oder Cyclohexyl, oder ein ungesättigter Rest, wie Allyl, Cyclopentenyl oder Cyclohexenyl. Der Kohlenwasserstoffrest   R2    ist zweckmässig ebenfalls aliphatischen Charakters, vor allem ein aliphatischer oder cycloaliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1-10, insbesondere 3-6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise ein niederer gerader oder verzweigter Alkylrest, z. B. Methyl, Athyl, Propyl, Isopropyl, Allyl, Methallyl, Butyl, sek.-Butyl, Pentyl oder Hexyl oder auch ein Cycloalkylrest, z. B. Cyclopentyl oder Cyclohexyl. Das Symbol n steht vorzugsweise für eine Zahl von 2-4, insbesondere für 2.



   Die neuen Verbindungen, ganz besonders diejenigen der Formel
EMI1.4     
 worin   Ri    einen Butyl-oder Pentylrest und R2 einen Propyl-oder Butylrest bedeuten, und ihre Salze, besitzen gute lokalanästhetische Eigenschaften und sollen dementsprechend als Heilmittel verwendet werden. In erster Linie sind hier zu erwähnen das   N- [#-      (m-n-Pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-isopropylamin,    das N-   [/ ?- (m-n-Pentyloxy-pbenoxy)-äthyl]-isobutylamin    und das   N-[ss-(m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl]-n-butyl-    amin und ihre Salze.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet,   dal3    man in einer Verbindung der Formel
EMI1.5     
 worin Z einen abspaltbaren Rest bedeutet, Z abspaltet.



   Als Rest Z kommt insbesondere eine durch Hydrolyse oder Hydrogenolyse abspaltbare Gruppe, z. B. ein Acyl-, wie ein niederer Alkanoylrest, z. B. der Acetylrest, ein Aroyl-oder Sulfonylrest oder ein Arylmethyl-oder Arylmethoxycarbonylrest, wie ein Benzyl-oder Carbobenzyloxyrest, in Frage.



   Die Abspaltung des Restes Z kann in üblicher Weise erfolgen, z. B. durch Hydrolyse, z. B. mit verdünnten Alkalien, oder Hydrogenolyse, z. B. mittels katalytisch erregtem Wasserstoff in Gegenwart von Platin-oder Palladiumkatalysatoren.



   Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form ihrer Basen oder Salze. Aus den Salzen können in an sich bekannter Weise die freien Aminbasen gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildung therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B. der Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phos  phorsäure,      Rhodanwasserstoffsäure,    Essigsäure, Pro  pionsäure,    Oxalsäure, Malonsäure, Weinsäure, Bern  steinsäure,    Apfelsäure, Methansulfonsäure, Athansul  fonsäure,      Oxyäthansulfonsäure,    Benzol-oder Toluolsulfonsäure oder von therapeutisch wirksamen Säuren.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Die neuen Verbindungen können als Heilmittel, z.   B.    in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale, parenterale oder topicale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen   Trägerma-    terial enthalten.



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel   1   
20,0 g (0,065 Mol)   N-[ss-(m-n-Butoxy-phenoxy)-      äthyl]-N-acetyl-butylamin      (Kpo      : 132-134 ),    welches z. B. durch Umsetzen des Natriumsalzes des Resorcinmonobutyläthers mit N-   (ss-Chlor-äthyl)-N-acetyl-    butylamin in absolutem Benzol gewonnen werden kann, wird über Nacht mit je 30 cm3 Methanol und   2n-Natronlauge    unter Rückfluss gekocht. Nach dem Erkalten säuert man mit 100   cm3    2n-Salzsäure an und entfernt die   Neutralprodukte    durch Extraktion mit Äther. Die wässrige Phase wird mit Aktivkohle durchgeschüttelt und nach dem Filtrieren mit konz. Ammoniak alkalisch gemacht.

   Die ausfallende Base nimmt man in Chloroform auf und destilliert sie nach dem Abdampfen des Lösungsmittels im Hochvakuum.



  Das   N-[ss-(m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl]-n-butylamin    der Formel
EMI2.1     
 ist ein farbloses   01    vom Kpo, 05 :   123-126 .    Sein Hydrochlorid kristallisiert aus Athanol-Ather in farblosen Kristallen vom F.   157-158 .   



   Beispiel 2
27,2 g (0,10   Mol) ss-(m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl-    bromid werden in 30   cms Äthanol gelöst,    mit 12,0 g (0,10 Mol) N-Methyl-benzylamin versetzt und 12 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen gibt man 150 cm3 Wasser zu, extrahiert nach Zugabe von 50   cm3      2n-Natronlauge    mit Methylenchlorid und wäscht die Extrakte mit Wasser neutral. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels hinterbleibt das   N- [13-       (m-n-Butoxy-phenoxy)-äthyl]-N-methyl-benzylamin    der Formel
EMI2.2     
 als ein gelbes hochviskoses   01,    welches direkt katalytisch entbenzyliert wird.

   Zu diesem Zweck löst man die Base in 200 cm3 Essigester und schüttelt die Lösung in Gegenwart von 0,5 g Palladiumkohle   (10 O/o    Pd) in einer Wasserstoffatmosphäre. Nach Aufnahme von 2,1 Liter Wasserstoff   hört    die Wasserstoffaufnahme auf. Man filtriert vom Katalysator ab und dampft das Lösungsmittel ab. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert : Das   N- [/3- (m-n-Butoxy-      phenoxy)-äthyl]-methylamin    der Formel
EMI2.3     
 ist ein farbloses Öl vom Kpo,   08 : 110-112 .    Das Hydrochlorid bildet, aus Athanol-Essigester umkristallisiert, farblose Kristalle vom F.   138-139 .   



   In analoger Weise kann man die folgenden Verbindungen erhalten : a)   N-[ss-(Meta-n-propoxy-phenoxy)-äthyl]-n-pro-    pylamin-hydrochlorid, F.   148-150     (aus Alkohol Essigester) ; b) N-   [/3-      (Meta-n-propoxy-phenoxy-äthyl]-n-iso-    butylamin-hydrochlorid, F.   138-140     (aus Alkohol Essigester) ; c)   N-[ss-(Meta-n-propoxy-phenoxy)-äthyl]-n-pen-    tylamin-hydrochlorid, F.   148-150     (aus Athanol Essigester) ;

      d)    N-   [ss-      (Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-äthyl-    amin-hydrochlorid, F.   160-162     (aus Alkohol-Essigester) ; e) N-   [ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-n-pro-    pylamin-hydrochlorid, F. 147,5  ;    D N-[ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-methallyl-    amin,   Kpoo5 : 125-128 ,    Hydrochlorid :

   F.   109-111     (aus Alkohol-Essigester) ; g)   N- [/3- (Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-isobutyl-    amin-hydrochlorid, F.   137-138     (aus Essigester) ; h) N-   [/3- (Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-tert.-    butylamin-hydrochlorid, F.   108     (aus Essigester Ather) ;    i) N-[ss-(Meta-n-butoxy-phenoxy)-äthyl]-n-pentyl-    amin-hydrochlorid, F.   142-144     (aus Essigester) ;    k) N- [/3- (Meta-isobutoxy-phenoxy)-äthyl]-n-pro-    pylamin-hydrochlorid, F.   138-140     (aus Essigester Alkohol) ;   
0 N- [- (Meta-isobutoxy-phenoxy)-äthyl]-n-butyl-    amin-hydrochlorid, F.   136-138     (aus Essigester) ;

      m) N- [y- (Meta-isobutoxy-phenoxy)-äthyl]-isobu-    tylamin-hydrochlorid, F. 140-142  (aus Essigester) ; n)   N-[ss-(Meta-n-pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-n-pro-    pylamin-hydrochlorid, F.   146-147     (aus Alkohol Essigester) ; o) N-   [fl-      (Meta-n-pentyloxy-phenoxy)-äthyl]-n-    butylamin-hydrochlorid, F.   151-153     (aus Methanol Essigester) ; p) N-   [ss- (Meta-n-pentyloxyphenoxy)-äthyl]-iso-    butylamin-hydrochlorid, F.   135-136     (aus Alkohol Essigester) ;    q)    N-   [ss-      (Meta-allyloxy-phenoxy)-äthyl]-n-butyl-    amin-hydrochlorid, F.   140-142     (aus Alkohol-Essigester).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung der neuen sekundären Amine der Formel EMI3.1 worin R, einen Kohlenwasserstoffrest aliphatischen Charakters mit 3-7 Kohlenstoffatomen, R2 einen Kohlenwasserstoffrest und n eine niedere ganze Zahl, mindestens aber 2, bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel EMI3.2 worin Z einen abspaltbaren Rest bedeutet, Z abspaltet.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin Z einen durch Hydrolyse oder Hydrogenolyse abspaltbaren Rest bedeutet, und diesen durch Hydrolyse bzw. Hydrogenolyse abspaltet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin Ri einen Alkylrest mit 3-7 Kohlenstoffatomen und R2 einen Alkylrest mit 3-6 Kohlenstoffatomen bedeuten.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man von Verbindungen ausgeht, worin Rt n-Butyl und R, n-Butyl bedeuten.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Amine in die Säureadditionssalze überführt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Säureadditionssalze in die freien Amine überführt.
CH1104263A 1958-11-06 1958-11-06 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine CH380748A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1104263A CH380748A (de) 1958-11-06 1958-11-06 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1104263A CH380748A (de) 1958-11-06 1958-11-06 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH380748A true CH380748A (de) 1964-08-15

Family

ID=4369456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1104263A CH380748A (de) 1958-11-06 1958-11-06 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH380748A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE916168C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrrolidinoalkylphenothiazinen
CH629776A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer phenylazacycloalkane.
CH380748A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
DE1936452C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 4,4-Diphenylpiperidlnen
CH484070A (de) Verfahren zur Herstellung basisch substituierter Phenylacetonitrile
CH396941A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
DE3020298C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,2,4,5,5-Pentamethyl-3-formyl-3-pyrrolin
DE2166997C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 4,4-Diphenyl-piperidinen
DE2004818C3 (de) Basisch substituierte Chinobenzazepine
CH383998A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
AT221505B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenoläther und ihrer Salze
DE950550C (de) Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Phenylcycloalkenylpropanolen
DE916055C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoverbindungen
DE1293148B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 1-Benzyl-3-isopropyl-carbazinate
AT221502B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenoläther und ihrer Salze
AT214427B (de) Verfahren zur Herstellung neuer basischer Phenoläther
AT360991B (de) Verfahren zur herstellung neuer 1-alkyl-4- phenylpiperidinderivate und von deren salzen und optisch aktiven verbindungen
AT203496B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen
CH380747A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
CH378343A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
CH371458A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine
DE1137439B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten Morpholinen
CH390942A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH392553A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Amine
CH396944A (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer Amine