CH386445A - Verfahren zur Herstellung von a-Phenyl-alkyl-phenol-äthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von a-Phenyl-alkyl-phenol-äthern

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CH386445A
CH386445A CH6262658A CH6262658A CH386445A CH 386445 A CH386445 A CH 386445A CH 6262658 A CH6262658 A CH 6262658A CH 6262658 A CH6262658 A CH 6262658A CH 386445 A CH386445 A CH 386445A
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Mathieu Dr Quaedvlieg
Herbert Dr Hempel
Guenther Dr Boehmke
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Bayer Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     a-Phenyl-alkyl-phenol-äthern       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung von     Äthern    von     a-Phenyl-          alkyl-    bzw.

       Di-(a-phenylalkyl)-phenolen,    das dadurch  gekennzeichnet ist, dass man Verbindungen der Formel  
EMI0001.0006     
    in der     X1    einen gegebenenfalls durch einen     Alkyl-          oder        Vinylrest    substituierten     Phenylrest    und     X2    Was  serstoff oder einen niederen     Alkylrest    bedeutet, ent  weder mit     unverätherten        Phenolen    oder mit     Phenolen,     die mit einer eine     verätherbare        Hydroxylgruppe    be  sitzenden,

   mindestens 2     Kohlenstoffatome    enthalten  den organischen Verbindung     veräthert    sind, umsetzt  und danach, falls man von     unverätherten        Phenolen     ausgegangen ist, die erhaltenen Reaktionsprodukte mit  einer eine     verätherbare        Hydroxylgruppe    besitzenden,  mindestens zwei     Kohlenstoffatome    enthaltenden orga  nischen Verbindung     veräthert.     



  Als Verbindungen der obengenannten Formel  seien beispielsweise genannt:       Styrol,        a-Methyl-styrol    und     Divinylbenzol.     Geeignete     Phenoläther    sind z. B. die Äther, die  aus zur Ätherbildung befähigten     aliphatischen    oder  aromatischen Verbindungen, wie Äthylalkohol,     2-          Chlor-äthylalkohol,        Glykolsäure,        Butylalkohol    und  Phenol, mit Phenol oder dessen     Substitutionsproduk-          ten    hergestellt sind, wobei als     Substituenten    z.

   B.     ali-          phatische,        cycloaliphatische    oder aromatische Kohlen  wasserstoffreste, ferner Halogen,     Nitro-    oder     Sulfo-          gruppen    in Betracht kommen. Vorzugsweise setzt man  solche     Phenoläther    ein, in denen sich in     Ortho-    oder       Parastellung    ein Wasserstoffatom befindet.

   Für die  jenige Ausführungsform des erfindungsgemässen Ver  fahrens, bei der die     Vinylverbindungen    zunächst mit         unverätherten        Phenolen    umgesetzt werden und bei der  die Reaktionsprodukte anschliessend     veräthert    wer  den, kommen als     phenolische    bzw. als ätherbildende  Verbindungen die gleichen Verbindungen in Betracht,  die als Komponenten für die     Phenoläther    angeführt  sind.  



  Man kann solche nach dem erfindungsgemässen  Verfahren hergestellte     a-Phenyl-alkyl-phenoläther,    die  keine     Sulfogruppe    enthalten, sulfonieren, beispiels  weise mit     Chlorsulfonsäure.     



  Das     Molverhältnis    der     Vinylkomponenten    zu den       phenolischen    Komponenten beträgt im allgemeinen  zweckmässig 1 : 1 bis 2 : 1. Ferner empfiehlt es sich,  die Umsetzung der     Vinylkomponenten    mit den     pheno-          lischen    Komponenten bei erhöhter Temperatur   etwa zwischen 80 und 160  und/oder in Gegenwart  von Katalysatoren - durchzuführen. Als Katalysatoren  seien starke anorganische und organische Säuren, wie  z. B. Schwefelsäure,     para-Toluolsulfonsäure,    ferner       Borfluorid    und Aluminiumchlorid genannt.  



  Die erfindungsgemäss erhaltenen Produkte sind  mannigfacher Anwendung fähig; sie können u. a. zur  Herstellung von oberflächenaktiven Mitteln dienen.  Diejenigen Produkte, die     Sulfonsäuregruppen    enthal  ten, zeichnen sich in Form ihrer Alkali-,     Erdalkali-          oder        Aminsalze    durch ein hohes     Emulgier-    und     Di-          spergiervermögen    aus. Bemerkenswert ist weiterhin  die     synergistische    Wirkung, die die genannten Pro  dukte in Kombination     mit    anderen     Emulgier-    und       Dispergiermitteln,    z.

   B. in Kombination mit     Phenyl-          polyglykoläthern,    ausüben können.  



  <I>Beispiel 1</I>  122 g     Phenyl-äthyläther    werden in Gegenwart von  3 g 30%iger Schwefelsäure auf 140  erhitzt; dann lässt  man bei dieser Temperatur 177 g     Styrol    so     zutropfen,         dass durch die entstehende     Reaktionswärme    eine Tem  peratur von l50  nicht wesentlich überschritten wird.  Nach einer Stunde wird die Reaktionsmischung ab  gekühlt, mit     Sodalösung    neutral gewaschen und der  Vakuumdestillation unterworfen.

   Der gebildete a  Phenyl-äthyl-phenyl-äthyläther, der in Form eines     Iso-          merengemisches    vorliegt, siedet zwischen 140 und  155  bei 1 mm     Hg    und der ebenfalls entstandene Di  a -     phenyl-äthyl)-phenyl-äthyläther    siedet zwischen  200 und 204  bei 0,8 mm     Hg.     



  <I>Beispiel 2</I>  100 g     p-Phenyl-phenyl-äthyläther    werden in Ge  genwart von 2 g     p-Toluolsulfonsäure    bei l40  mit  60 g     Styrol    gemäss den Angaben des Beispiels 1 um  gesetzt. Man erhält dann den     p-Phenyl-(a-phenyl-          äthyl)-phenyl-äthyläther    mit dem Siedepunkt     312     bei  760 mm     Hg.     



  <I>Beispiel 3</I>  100 g     Phenyl-butyläther    werden in Gegenwart von       1,5-p-Toluolsulfonsäure    mit 103 g     Styrol    umgesetzt.  Der hierbei gebildete     a-Phenyl-äthyl-phenyl-butyl-          äther,    der in Form eines     Isomerengemisches    vorliegt,  siedet zwischen 150 und 168  bei 1,2 mm     Hg    und der  ebenfalls entstandene     Di    - (a -     phenyl    -     äthyl)-phenyl-          butyläther    siedet zwischen 202 und 207  bei 0,8 bis  1 mm     Hg.     



  <I>Beispiel 4</I>  116 g     Phenyl-amyläther    werden in Gegenwart von  2 g     p-Toluolsulfonsäure    mit 125 g     Styrol    bei 150 bis  160  entsprechend den Angaben des Beispiels 1 um  gesetzt. Der hierbei gebildete     a-Phenyl-äthyl-phenyl-          amyläther,    der in Form eines     Isomerengemisches    vor  liegt, siedet zwischen 125 und 155  bei 1,5 mm H  und der ebenfalls entstandene     Di-(a-phenyl-äthyl)-          phenyl-amyläther    siedet zwischen 225 und 227  bei  1,8 mm     Hg.     



  <I>Beispiel S</I>  84g     Diphenyloxyd    werden in     Gegenwart    von 1 g       p-Toluolsulfonsäure    mit 104 g     Styrol    bei 140 bis 160   entsprechend den Angaben des Beispiels 1 umgesetzt.  Der hierbei gebildete     a-Phenyl-äthyl-diphenyläther,     der in Form eines     Isomerengemisches        anfällt,    siedet  zwischen<B>130</B> und 160  bei 1 mm     Hg.     



  <I>Beispiel 6</I>  156. g     Phenyl-ss-chlor-äthyläther    werden in Gegen  wart von 2,3 g     p-Toluolsulfonsäure        mit    208 g     Styrol     bei 140 bis l50  entsprechend den Angaben des Bei  spiels 1     umgesetzt.    Der hierbei gebildete     a-Phenyl-          äthyl-phenyl-ss-chlor-äthyläther,    der in Form eines       Isomerengemisches    vorliegt, siedet zwischen 135 und  165  bei 0,7 bis 0,8 mm     Hg    und der ebenfalls gebil  dete     Di    - (a -     Phenyl-äthyl)-phenyl-ss-chlor-äthyläther,     der einen Schmelzpunkt von 92  besitzt,

   siedet zwi  schen 210 und 212 bei 0,7 mm     Hg.     



  <I>Beispiel 7</I>  153 g     Phenyl-carboxymethyläther    werden - gegebe  nenfalls in     Gegenwart    von 2 g     p-Toluolsulfonsäure    -    mit 208 g     Styrol    bei 150-155  gemäss den Angaben  des Beispiels 1 umgesetzt. Die gebildeten     a-Phenyl-          äthyl-phenyl-    und     Di-(a-phenyl-äthyl)-phenyl-carboxy-          methyläther    fallen in Form einer zähflüssigen Mi  schung an, die eine Säurezahl von 146 besitzt (theo  retische Säurezahl 155).  



  Die Alkali-, Erdalkali- und     Aminsalze    des Reak  tionsproduktes sind in Wasser wie auch in organischen  Lösungsmitteln, wie z. B. in Äthylalkohol, Aceton  und Benzol, gut löslich.  



  <I>Beispiel 8</I>  110 g     Phenyl-ss-chlor-äthyläther-sulfonsäure,    er  halten durch     Sulfonierung    von     Phenyl-ss-chlor-äthyl-          äther    vom Schmelzpunkt 83 , werden bei 130 bis       l40     unter starkem Rühren allmählich mit 94 g     Styrol     versetzt. Dann wird das Reaktionsprodukt auf etwa  50  abgekühlt, in 200 g Methanol gelöst und mit       Calciumcarbonat    neutralisiert.

   Die von unlöslichen  Begleitstoffen     abfiltrierte        Methanollösung    liefert dann  beim Eindampfen das     Calciumsalz    der     a-Phenyl-äthyl-          phenyl-ss-chlor-äthyläther-sulfonsäure,    das in Wasser  und organischen Lösungsmitteln löslich ist.  



  <I>Beispiel 9</I>  Das gemäss Beispiel 6 erhaltene Reaktionsgemisch,  das im wesentlichen aus     Di-(a-phenyl-äthyl)-phenyl-/3-          chlor-äthyläther    besteht, wird allmählich bei 60  mit  180 g 100%iger Schwefelsäure versetzt und anschlie  ssend so lange bei 80 bis 90  gerührt, bis die Reak  tionsmischung wasserlöslich geworden ist; dies dauert  etwa 2 bis 3 Stunden.

   Anschliessend gibt man zu dem  Reaktionsgemisch 60 bis 70  20     cm3-    Wasser     hinzu.     Die sich nach einiger Zeit unten abtrennende dünn  flüssige Schicht, die die gesamte überschüssige Schwe  felsäure enthält, wird entfernt und die verbleibende  dickflüssige Schicht, die die gebildete     Di-(a-phenyl-          äthyl)    -     phenyl    -     ss-chlor-äthyläther-sulfonsäure    enthält,  wird     in    wässriger oder     methanolischer    Lösung neutrali  siert, beispielsweise mit     Monoäthanolamin.    Man er  hält dann nach dem Eindampfen der Lösung eine  zähe     Substanz,

      die in Wasser und in organischen Lö  sungsmitteln leicht löslich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Äthern von a- Phenyl-alkyl- bzw. Di-(a-Phenyl-alkyl)-phenolen, da durch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI0002.0093 in der X1 einen gegebenenfalls durch einen Alkyl- oder Vinylrest substituierten Phenylrest und X., Was serstoff oder einen niederen Alkylrest bedeutet, ent weder mit unverätherten Phenolen oder mit Phenolen,
    die mit einer eine verätherbare Hydroxylgruppe be sitzenden, mindestens 2 Kohlenstoffatome enthalten den organischen Verbindung veräthert sind, umsetzt und danach, falls man von unverätherten Phenolen ausgegangen ist, die erhaltenen Reaktionsprodukte mit einer eine verätherbare Hydroxylgruppe besitzenden, mindestens zwei Kohlenstoffatome enthaltenden orga nischen Verbindung veräthert. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,
    dass man erhaltene a-Phenyl-alkyl- phenoläther, die keine Sulfongruppe enthalten, sul- foniert.
CH6262658A 1957-08-16 1958-08-06 Verfahren zur Herstellung von a-Phenyl-alkyl-phenol-äthern CH386445A (de)

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