CH421987A - Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure

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CH421987A
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CH
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pyromellitic acid
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CH1382261A
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Karnik Dr Manukian Badrig
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Derivaten der Pyromellitsäure
Es wurde gefunden, dass man neue Derivate der Pyromellitsäure erhält, wenn man Pyromellitsäure oder eines ihrer funktionellen Derivate, die in l-Stellung oder in 1- und 4-Stellung die   Gruppe -NR1R2,    in der R1 und R2 Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene, gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeuten, oder einen gegen die Gruppe -NH2 austauschfähigen Substituenten enthalten, mit Ammoniak umsetzt. Man erhält auf diese Weise   Pyromellits äure-di-imide.   



   Es ist besonders vorteilhaft, vom bekannten Diamino-pyromellitsäure-tetramethylester auszugehen und diesen mit flüssigem Ammoniak in einem Druckgefäss bei erhöhter Temperatur umzusetzen. In ähnlicher Weise lassen sich andere Derivate der Pyromellitsäure in die Diimide überführen.



   Die so erhaltenen Verbindungen können z. B. zum Färben von Kunststoffen, insbesondere Polyvinylchlorid, wässrigen Kunstharzdispersionen zu Anstrichzwecken, Drucktinten, Lacken, Spinnmassen aus Cellulosexanthogenat (Viscosekunstseide) und Acetylcellulose (Zweieinhalb- und Triacetatkunstseide), Kautschuk sowie von wertvollen Papieren und für den Pigmentdruck auf Textilien dienen. Sie eignen sich auch zum Färben von Polypropylen, synthetischen Polyamiden, linearen aromatischen Polyestern und anderen hydrophoben Kunststoffen, wobei sie in üblicher Weise als Dispersionsfarbstoffpräparate angewandt werden. Die Färbungen von Lacken, Kunstharzdispersionen, Polyvinylchlorid, die Spinnfärbungen von Viscose, Acetatkunstseide und die Drucke auf Textilien haben gute Allgemeinechtheiten, reine Nuancen und eine sehr gute bis hervorragende Lichtechtheit.

   Besonders hervorzuheben sind    noch die gute Überlackierbarkeit t der Kunstharzdis-    persions- und der Lackfärbungen, die Migrationsechtheit der Polyvinylchloridfärbungen sowie die gute bis sehr gute Wasser-, Wasch-, Schweiss-,   Über-    färbe-, Alkali-, Säure-, Peroxydbleich- und Trockenreinigungsechtheit der Viscose- und Acetatkunstseide-Färbungen und der Druck auf Textilien.



   Die im Beispiel genannten Teile sind Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
3,5 Teile   Diamino-pyromellitsäure-tetramethylo    ester werden mit 250 Teilen Äthanol und 400 Teilen flüssigem Ammoniak unter Druck 16 Stunden auf   175-1800    erhitzt. Nach dem Abkühlen lässt man das Ammoniak entweichen und filtriert. Man erhält das 1   ,4-Diamino-pyromellitsäurediimid.   



   Beispiel 2
10 Teile 1   ,4-Dichlor-pyromellits äure-tetramethyl-    ester werden mit 250 Teilen Äthanol und 300 Teilen flüssigem   Ammoniak    unter Druck in 3 Stunden auf 1750 erhitzt und während weiteren 5 Stunden bei   175-180     gehalten. Nach dem Abkühlen wird das überschüssige Ammoniak abgeblasen und der Rückstand aus Dimethylformamid umkristallisiert. Es werden 5,7 Teile kristallines gelbes   1,4-Dichlorpyro-    mellitsäurediimid erhalten mit einem Schmelzpunkt, der über   340"    liegt.



   Beispiel 3
4 Teile 1 ,4-Dibrom-pyromellitsäure-dianhydrid werden mit 87 Teilen flüssigem Ammoniak unter Druck innert 4 Stunden auf 1300 erhitzt und anschliessend noch 4 Stunden bei   140-1450    gehalten.



  Nach Abkühlen wird das überschüssige Ammoniak abgeblasen und der Rückstand 2 Stunden bei   120-1250    getrocknet. Durch Sublimationsreinigung  des Rohproduktes erhält man 2,4 Teile braunes   l-Brom-4-aminopyromellitsäurediimid    mit einem Schmelzpunkt, der über 3400 liegt.



   Beispiel4
30 Teile 1   ,4-Dibrom-pyromellits äure-dianhydrid    werden zusammen mit 3 Teilen Kupferacetat, 1 Teil Kupferpulver und 1450 Teilen 25   0/obiger    wässeriger   Ammoniaklösung unter D   Druck während 4 Stunden    auf   1800    erhitzt. Man hält weitere 4 Stunden auf 1800. Nach Abkühlen werden die Ammoniakgase abgeblasen. Der Inhalt des Reaktionsgefässes wird durch 2 stündiges Erhitzen auf 1300 zur Trockene verdampft. Nach der Sublimationsreinigung werden 6,6 Teile blauviolettes   1,4-Diaminopyromellitsäure-      diamid    erhalten mit einem Schmelzpunkt, der über 3400 liegt.



   Eine beträchflich höhere Ausbeute erhält man, wenn an Stelle der wässerigen Ammoniaklösung flüssiges Ammoniak verwendet wird bei sonst analogen Versuchs- und Aufarbeitungsbedingungen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Pyromellitsäurediimiden, dadurch gekennzeichnet, dass-man Pyromellitsäure oder eines ihrer funktionellen Derivate, die in l-Stellung oder in 1- und 4-Stellung die Gruppe -NR1R2, in der R, und R2 Wasserstoff oder gleiche oder verschiedene, gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeuten, oder einen gegen die Gruppe -NH2 austauschfähigen Substituenten enthalten, mit Ammoniak umsetzt.
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