CH448996A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins

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CH448996A
CH448996A CH1209867A CH1209867A CH448996A CH 448996 A CH448996 A CH 448996A CH 1209867 A CH1209867 A CH 1209867A CH 1209867 A CH1209867 A CH 1209867A CH 448996 A CH448996 A CH 448996A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
salts
propargyloxy
preparation
phenol
dependent
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Application number
CH1209867A
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English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C217/00Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C217/02Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton
    • C07C217/04Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being acyclic and saturated
    • C07C217/28Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being acyclic and saturated having one amino group and at least two singly-bound oxygen atoms, with at least one being part of an etherified hydroxy group, bound to the carbon skeleton, e.g. ethers of polyhydroxy amines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung des 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-pro  pargyloxy-phenoxy)-propans    der Formel
EMI1.1     
 Die neue   Verbindung besitzt wertvolle phamiakolügi-      sche      Eigenschassssen.    Insbesondere bewirkt sie eine Hem  mung    adrenergischer ¯-Rezeptoren. Sie kann dementsprechend bei Herz- und kreislauferkrankungen als Me  dikamente angewendet werdisn.   



   Das erfindungsgemϯe Verfahren zur   Henstetluag    der neuen Verbindung ist dadurch gekennzeichnet, da¯ man   o-Propargyloxy-phleíol    mit emer Verbindung der   aügememen Formel   
EMI1.2     
 worin X2 eine Hydroxylgruppe und X1 eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgmippe bedeuten oder Xi und   XO    gemeinsam eine   Sauersboffbrücke    bilden, umsetzt.



   Ein   reakttonsfäbigefr    Ester ist dabei z. B. derjenige einer starken organischen oder anorganischen SÏure, wie   vor allem einsr Halogenwafssorstoffsäure,    z. B. der Chlor-, Brom- oder JodwasserstoffsÏure, oder einer Sul  fonsäure,    wie einer ArylsulfonsÏure, z. B. der   p-Toluol-    sulfonsÏure. Dabei arbeitet man in  blicher Weise. Bei Verwendung der Ester verfährt man zweckmässig in Gegenwart eines sÏurebindenden Kondensationsmittels, insbesondere eines zur Salzbildung mit dem Phenol geeignten Kondensationsmittels, oder man verwendet ein Metall-, wie Alkalisalz des Phenols. So kann man in Gegenwart von   Alkalialkoholaten    arbeiten.



   Die   AusgamsOoffe    sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Je nach den Verfahrensbedingungen und Aus, gangsstoffen erhÏlt man den Endstoff in freier Form oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form seiner Salze. Die Salze des Endstoffes k¯nnen   in an sich be-      kannter    Weise, z. B. mit Alkalien oder Ionenaustau  schern    in die freie Base  bergef hrt werden. Von der letzteren lassen sich durch Umsetzung milt organischen oder anorganischen Säuren, insbesondere solchen, die zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind, Salze gewinnen.

   Als solche Säuren seien beispielsweise genannt : HalogenwasserstoffsÏuren, SchwefelsÏuren, PhosphorsÏuren, Salpetersäure, PerchlorsÏure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder   heterocyoliache      Carbon-oder    Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-,   Propion-,      Bernstein-,    Glykol-,   Milch-,      apte-,    Wein-, Zitronen-,   Ascorbin-,    Malein-, Hydroxy  malein-oder    Brenztraubensäure ; Phenylesstg-, Benzoe-,   p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxy-benzoe-,    Salicyl-oder p-AminosalicylsÏure, EmbonsÏure, Methan  sulfon-, Abhansulfon-, Hydroxyäthansulfon-, Athylen-      suffonsäure    ;

   Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, NaphthalinsulfonsÏure oder SulfanilsÏure ; Methionin, Trypto  phan,    Lysin   odeur      Argmia.   



     Die6e      od ! er andere Salze    der neuen Verbindung, wie z. B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der   er-    haltenen freien Base dienen, indem man die freie Base in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Base freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen der neuen Verbindung in. freier Form und in Form ihrer Salze sind im   vorausgegange-    nen und nachfolgend unter der freien   Base sinn-und    zweckmϯig, gegebenenfalls auch   dfie    entsprechenden Salze zu verstehen.



   Die   noue    Verbindung kann als   Racemat    oder in Form der Antipoden vorliegen. Das Racemat lässt sich in üblicher Weise in die Antipoden zerlegen. 



   Die neue Verbindung kann z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung findien, welche sie in freier Form oder gegebenenfalls in Form ihrer Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel werden die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
10 g o-Propargyloxy-phenol, 8 g 3-Isopropylamino2-hydroxy-l-chlorpropan und 10 g   Pottasche    werden in 150   ml    Aceton während 5 Stunden bei 50  gerührt.



  Hierauf filtriert man die Pottasche ab und dampft im Vakuum zur Trockne ein. Den Rückstand l¯st man in Ather und   extrahert    mit In Natronlauge. Die Atherschicht wird abgetrennt und eingedampft. Es verbleibt das    1-Isopropylamino-2-hydroxy-   
3-(o-propargyloxy-phenoxy)-propan der Formel
EMI2.1     
   das bei 48-52  schmilzt.   



   Das Hydrochlorid der Verbindung schmilzt bei   96-97 .   



   Das als   Ausgangsmatenal    1 verwendete A-Propargyloxy-phenol kann auf folgende Weise hergestellt werden.



     110    g   Brenzkatechin    werden   in l Liter Aoeton ge-    l¯st und unter gutem Rühren mit 150 g   Pottasche    und 120 g   Propargylbromid    wÏhrend 4 Stunden auf   80     erwärmt. Hierauf filtriert man den ungelösten Anteil ab und dampft im Vakuum das   Lösuingsmitttel    ab. Den Rückstand destilliert man im   Wasserstrahivakuum.    Man erhält das   o-Propargyloxy-phenol, das    bei 120 bis 130¯/14 mm siedet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des neuen 1-Isopropyl-amino-2-hydìroxy- 3-(o-propargyloxy-phenoxy)-propans der Formel EMI2.2 dadurch gekennzeichnet, dass man o-Proplargyloxy-phe- nol mit einer VerMndumg der allgemeinen Formel EMI2.3 worin X2 eine Hydroxylgruppe und Xt eine reaktions- fähig veresterte Hydroxylgruppe bedeuten oder Xi und X2 gemeinsam eine Sauerstoffbrücke bilden, umsetzt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch goketmzeichnet, dass man o-Propargyloxy-phenol mit einem 3-Isopropylamino-2-hydroxy-propylhalogenid umsetzt.
    2. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man o-Propargyloxy-phenol mit einem 3-Isopropylamino-1, 2-epoxy-propan umsetzt.
    3. Verfahren nach dem Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB man erhaltene Racemate aufspaltet.
    4. Verfahren nach dem Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze überführt.
    5. Verfahren nach dem Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ man erhaltene Salze in die freien Verbindungen berf hrt.
CH1209867A 1964-12-17 1964-12-17 Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins CH448996A (de)

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