CH465587A - Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter AmineInfo
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- C07C217/02—Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton
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- C07C217/28—Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being acyclic and saturated having one amino group and at least two singly-bound oxygen atoms, with at least one being part of an etherified hydroxy group, bound to the carbon skeleton, e.g. ethers of polyhydroxy amines
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Description
Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-[o-(R alk-O)-phenoxy]-propanen der Formel
EMI1.1
worin alk einen Alkylenrest und R einen ungesättigten aliphatischen Konlenwasserstoffrest darstellt, wobei alk und R zusammen mindestens 4 C-Atome besitzen, oder ihren Salzen.
Der Alkylenrest ist insbesondere ein Niederalkylenrest mit 1 bis 3 C-Abomen.
Der Rest R ist vor allem ein in beliebiger Stellung verbundener Propenyl- oder gerader oder verzweigter Butenyl-, Pentenyl oder Hexenytrest oder ein entsprechender Rest mit Dreifachbindung.
Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Insbesondere bewirken sie eine Hemmung adrenergischer ss-Rezeptoren. Sie können dementsprechend bei Herz- und Kreislauferkrankungen als Medikament angewendet werden.
Besonders wertvoll ist das l-Isopropylamino-2- hydroxy-3-(o-methallyloxy-phenoxy)-propan der Formel
EMI1.2
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeicbnet, dass man ein o-(R-alk-O)-Phenol, worin alk und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, oder ein Salz davon, mit einem an der Hydroxylgruppe in Stellung 1 reaktionsfähig veresterten 3-Isopropyiaminc-1 ,2-dihy- droxy-propan oder mit 3-Isopropylaminowl, ,2epoxy-propan oder einem Salz dieser Verbindungen, umsetzt.
Ein reaktionsfähiger Ester ist dabei z. B. derjenige einer starken organischen oder anorganischen Säure, wie vor allem einer Halogenwasserstoffsäure, z. B. der Chlor-, Brom oder Jodwasserstoffsäure, oder einer Sulfonsäure, wie einer Arylsulfonsäure, z. B. der p Toluolsulfonsäure. Die Reaktion kann in üblicher Weise durchgeführt werden Bei Verwendung der Ester kann man zweckmässig in Gegenwart eines säurebindenden Kondensationsmittels, insbesondere eines zur Salzbildung mit dem Phenol geeigneten Kondensationsmittels, arbeiten oder man kann ein Metall, wie Alkalisalz des Phenols verwenden. So kann man in Gegenwart von Alkalialkoholaten arbeiten.
Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.
Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen können die Endstoffe in freier Form oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer Salze erhalten werden. Die Salze der Endstoffe können in an sich bekannter Weise, z. B. mit Alkalien oder Ionenaustauschern in die freien Basen übergeführt werden. Von der letzteren lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder anorganischen, Säuren, insbeson- dere solchen, die zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind, Salze gewinnen.
Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoffsäuren, Schwefel säuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische Carbon ; oder Sulfonsäuren, wie Ameisen+, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, Apfel-, Weise, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxyl malein- oder Brenztraubensäure;
Phenylessig-, Benzoe, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, pllydroxyb enzoe-, Salzen cyl- oder p-Aminosalicylsäure, Embonsäure, Methan sulfon-, Äthansulfon-, Hydroxyäthansulfon-, Äthylen sulfonsäure; Halogenbenzolsulfon-, Toiuolsulfon-, Naph thalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure; Methionin, Trypto ph an, Lysin oder Arginin.
Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie z. B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Basen dienen, indem man die freien Basen in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen den neuen Verbindungen in freier Form und in Form ihrer Salze sind im vorausgegangenen und nachfolgend unter den freien Basen sinn- und zweckmässig, gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu verstehen.
Die Ausgangsstoffe können auch unter den Reak tionsbedmgungen gebildet oder in Form ihrer Salze verwendet werden.
Die neuen Verbindungen können alis Racemate oder in Form der Antipoden vorliegen. Die Racemate können in üblicher Weise in die Antipoden zerlegt werden.
Die neuen Verbindungen können z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder gegebenenfalls in Form ihrer Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, firsten oder flüssigen Trägermaterial enthalten.
Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel
10 g o-Methallyloxy-phenol, 8 g 3-Isopropylamino2-hydroxy-1-chlorpropan und 10 g fein gemahlene Pottasche werden in 150 ml Aceton während 5 Stunden bei 500 gerührt. Den ungelösten Anteil filtriert man ab und dampft die Acetonlösung im Wasserstrahlvakuum ein. Der Rückstand wird in Äther gelöst und mit 2n Natronlauge extrahiert. Die Ättherschicht trennt man ab und dampft zur Trockne ein. Der Rückstand wird in 10 ml Alkohol gelöst, nach Zugabe von 2 ml 10n Salzsure in Alkohol und 50 ml Äther wird das 1-Isopropyl amino-2-hydroxy-3-(o-methallyloxy-phenoxy)-propan-hy- drochlorid der Formel
EMI2.1
in Kristallen vom Fp. 89 bis 910 erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von l-Isopropylamino-2- hydroxy-3-[o-(R-alk-O)-phenoxy]-propanen der Formel EMI2.2 worin alk einen Alkylenrest und R einen ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest darstellt, wobei alk und R zusammen mindestens 4 Atome besitzen, oder ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein o-(R-alk-O)-Phenol, worin alk und R die oben gegebenen Bedeutungen haben, oder ein Salz davon, mit einem an der Hydroxyigruppe in Stellung 1 reaktions- fähig veresterten 3 -Isopropyiamino- 1 ,2dihydroxy-propan oder mit 3-Isopropyiamino-1 ,2-epoxy-propan oder einem Salz dieser Verbindungen,umsetzt.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein o-(R-aik-O)-Phenol, worin alk und R die im Patentanspruch gegebenen Bedeutungen haben, mit einem 3 -Isopropylamino-hydroxy-propyl- halogenid umsetzt.2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennx zeichnet, dass man ein o-(R-alk-O)-Phenol, worin alk und R die im Patentanspruch gegebenen Bedeutungen haben, mit einem 3-Isopropylamino-2-hydroxy-propylchlorid oder-bromlid umsetzt.3. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wählt und so verfährt, dass man das 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-methallyloxy phenoxy)-propan der Formel EMI2.3 herstellt.4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze umwandelt.5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Verbindungen umwandelt.6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekenzeichnet, dass man erhaltene Racemate aufspaltet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH170568A CH465587A (de) | 1965-06-11 | 1965-06-11 | Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH170568A CH465587A (de) | 1965-06-11 | 1965-06-11 | Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH465587A true CH465587A (de) | 1968-11-30 |
Family
ID=4216668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH170568A CH465587A (de) | 1965-06-11 | 1965-06-11 | Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH465587A (de) |
-
1965
- 1965-06-11 CH CH170568A patent/CH465587A/de unknown
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