CH465587A - Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine

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CH465587A
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CH
Switzerland
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alk
salts
isopropylamino
dependent
propane
Prior art date
Application number
CH170568A
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English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Karl Dr Schenker
Paul Dr Schmidt
Ulrich Dr Daeniker Hans
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C217/00Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C217/02Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton
    • C07C217/04Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being acyclic and saturated
    • C07C217/28Compounds containing amino and etherified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton having etherified hydroxy groups and amino groups bound to acyclic carbon atoms of the same carbon skeleton the carbon skeleton being acyclic and saturated having one amino group and at least two singly-bound oxygen atoms, with at least one being part of an etherified hydroxy group, bound to the carbon skeleton, e.g. ethers of polyhydroxy amines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/12Preparation of carboxylic acid amides by reactions not involving the formation of carboxamide groups

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-[o-(R  alk-O)-phenoxy]-propanen    der Formel
EMI1.1     
 worin alk einen   Alkylenrest    und R einen ungesättigten aliphatischen   Konlenwasserstoffrest    darstellt, wobei alk und R zusammen mindestens 4   C-Atome    besitzen, oder ihren Salzen.



   Der Alkylenrest ist insbesondere ein Niederalkylenrest mit 1 bis 3   C-Abomen.   



   Der Rest R ist vor allem ein in beliebiger Stellung verbundener Propenyl- oder gerader oder verzweigter Butenyl-,   Pentenyl    oder   Hexenytrest    oder ein entsprechender Rest mit Dreifachbindung.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Insbesondere bewirken sie eine Hemmung adrenergischer ss-Rezeptoren. Sie können dementsprechend bei   Herz- und    Kreislauferkrankungen als Medikament angewendet werden.



   Besonders wertvoll ist das   l-Isopropylamino-2-    hydroxy-3-(o-methallyloxy-phenoxy)-propan der Formel
EMI1.2     

Das   erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch   gekennzeicbnet,    dass man ein   o-(R-alk-O)-Phenol,    worin alk und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, oder ein Salz davon, mit einem an der Hydroxylgruppe in Stellung 1   reaktionsfähig    veresterten   3-Isopropyiaminc-1      ,2-dihy-    droxy-propan oder mit   3-Isopropylaminowl,    ,2epoxy-propan oder einem Salz dieser Verbindungen, umsetzt.



   Ein reaktionsfähiger Ester ist dabei z. B. derjenige einer starken organischen oder anorganischen Säure, wie vor   allem    einer Halogenwasserstoffsäure, z. B. der   Chlor-,    Brom oder Jodwasserstoffsäure, oder einer Sulfonsäure, wie einer Arylsulfonsäure,   z. B.    der p Toluolsulfonsäure. Die Reaktion kann in üblicher Weise durchgeführt   werden    Bei Verwendung der Ester kann man zweckmässig in Gegenwart eines säurebindenden Kondensationsmittels, insbesondere eines zur Salzbildung mit dem Phenol geeigneten Kondensationsmittels, arbeiten oder man kann ein Metall, wie Alkalisalz des Phenols verwenden. So kann man in Gegenwart von   Alkalialkoholaten    arbeiten.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen können die Endstoffe in freier   Form    oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer Salze erhalten werden. Die Salze der Endstoffe können in an sich bekannter Weise, z. B. mit Alkalien oder Ionenaustauschern in die freien Basen übergeführt werden. Von der letzteren lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder anorganischen, Säuren, insbeson- dere solchen, die zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind, Salze gewinnen.

   Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoffsäuren, Schwefel säuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische   Carbon ;    oder Sulfonsäuren, wie Ameisen+, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-,   Apfel-,      Weise,      Zitronen-,    Ascorbin-, Malein-, Hydroxyl   malein- oder      Brenztraubensäure;

      Phenylessig-,   Benzoe,      p-Aminobenzoe-,    Anthranil-,   pllydroxyb enzoe-,      Salzen     cyl- oder   p-Aminosalicylsäure,    Embonsäure,   Methan    sulfon-, Äthansulfon-,   Hydroxyäthansulfon-,      Äthylen    sulfonsäure; Halogenbenzolsulfon-,   Toiuolsulfon-,    Naph  thalinsulfonsäure    oder Sulfanilsäure; Methionin, Trypto  ph an,    Lysin oder Arginin.



   Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie z. B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Basen dienen, indem man die freien Basen in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen den neuen Verbindungen in freier Form und in Form ihrer Salze sind im vorausgegangenen und nachfolgend unter den freien Basen sinn- und zweckmässig, gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu verstehen.



   Die   Ausgangsstoffe    können auch unter den Reak  tionsbedmgungen    gebildet oder in Form ihrer Salze verwendet werden.



   Die neuen   Verbindungen    können   alis    Racemate oder in Form der Antipoden vorliegen. Die Racemate können in üblicher Weise in die Antipoden zerlegt werden.



   Die neuen Verbindungen können z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder gegebenenfalls in Form ihrer Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen,   firsten    oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
10 g o-Methallyloxy-phenol, 8 g 3-Isopropylamino2-hydroxy-1-chlorpropan und 10 g fein gemahlene Pottasche werden in 150 ml Aceton während 5 Stunden bei 500 gerührt. Den ungelösten Anteil filtriert man ab und dampft die Acetonlösung im   Wasserstrahlvakuum    ein. Der Rückstand wird in Äther gelöst und mit 2n Natronlauge extrahiert. Die   Ättherschicht    trennt man ab und dampft zur Trockne ein. Der Rückstand wird in 10 ml Alkohol gelöst, nach Zugabe von 2 ml 10n Salzsure in Alkohol und 50 ml Äther wird das 1-Isopropyl  amino-2-hydroxy-3-(o-methallyloxy-phenoxy)-propan-hy-    drochlorid der Formel
EMI2.1     
 in Kristallen vom Fp. 89 bis 910 erhalten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von l-Isopropylamino-2- hydroxy-3-[o-(R-alk-O)-phenoxy]-propanen der Formel EMI2.2 worin alk einen Alkylenrest und R einen ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest darstellt, wobei alk und R zusammen mindestens 4 Atome besitzen, oder ihren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein o-(R-alk-O)-Phenol, worin alk und R die oben gegebenen Bedeutungen haben, oder ein Salz davon, mit einem an der Hydroxyigruppe in Stellung 1 reaktions- fähig veresterten 3 -Isopropyiamino- 1 ,2dihydroxy-propan oder mit 3-Isopropyiamino-1 ,2-epoxy-propan oder einem Salz dieser Verbindungen,
    umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein o-(R-aik-O)-Phenol, worin alk und R die im Patentanspruch gegebenen Bedeutungen haben, mit einem 3 -Isopropylamino-hydroxy-propyl- halogenid umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennx zeichnet, dass man ein o-(R-alk-O)-Phenol, worin alk und R die im Patentanspruch gegebenen Bedeutungen haben, mit einem 3-Isopropylamino-2-hydroxy-propylchlorid oder-bromlid umsetzt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wählt und so verfährt, dass man das 1-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-methallyloxy phenoxy)-propan der Formel EMI2.3 herstellt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene freie Verbindungen in ihre Salze umwandelt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freien Verbindungen umwandelt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekenzeichnet, dass man erhaltene Racemate aufspaltet.
CH170568A 1965-06-11 1965-06-11 Verfahren zur Herstellung neuer ungesättigter Amine CH465587A (de)

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