CH481873A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins

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CH481873A
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salts
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isopropylamino
propane
hydroxy
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CH1210269A
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Max Dr Wilhelm
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Ciba Geigy
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen Amins
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung des 1 -Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyloxyphenoxy)-propans der Formel
EMI1.1     
 oder seiner Salze.



   Die neue Verbindung besitzt wertvolle pharmakologische Eigenschaften. Insbesondere bewirkt sie eine Hemmung adrenergischer ss-Rezeptoren. So hemmt sie z. B. an der mit Dial narkotisierten Katze oder am wachen Hund durch Isoproterenol hervorgerufene Blutdrucksenkungen in Dosen von 0,01-1 mg/kg i. v. oder 2-3 mg/kg p. o. Sie ist in der Lage, digitalis-induzierte Extrasystolen zu unterdrücken, wie z. B. aus Experimenten mit einer Dosis von 0,3-1 mg/kg i. v. am narkotisierten Hund hervorgeht. Die Verbindung kann dementsprechend bei Herz- und Kreislauferkrankungen als Medikament angewendet werden.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man in einem   l-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propar-    gyloxy-phenoxy)-propan oder einem Salz davon, das am Stickstoffatom einen durch Hydrolyse abspaltbaren Rest aufweist, diesen Rest durch Hydrolyse abspaltet. Solche Reste sind z. B. Acylreste von Carbonsäuren, wie niedere Alkanoylreste, z. B. der Acetylrest.



   Die Hydrolyse kann in üblicher Weise vorgenommen werden.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen kann man den Endstoff in freier Form oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form seiner Salze erhalten. Die Salze des Endstoffs können in an sich bekannter Weise, z. B. mit Alkalien oder Ionenaustauschern, in die freie Base übergeführt werden.



  Von der letzteren lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder anorganischen Säuren, insbesondere solchen, die zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind, Salze gewinnen. Als solche Säuren seien beispielsweise genannt: Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Per  chlorsäure,    aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische   Carbon- oeer      Sulfonsäuren,    wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-,   Ap-    fel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxymalein- oder Brenztraubensäure;

   Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxybenzoe-, Salicyl- oder p-Aminosalicylsäure, Embonsäure, Methansulfon-,   Äthansulfon-,    Hydroxyäthansulfon-,   Athylen-sul-    fonsäure; Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin.



   Diese oder andere Salze der neuen Verbindung, wie z. B. die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Base dienen, indem man die freie Base in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wiederum die Base freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen der neuen Verbindung in freier Form und in Form ihrer Salze sind im vorausgegangenen und nachfolgend unter der freien Base   sinn- und    zweckmässig, gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu verstehen.



   Die neue Verbindung kann als Racemat oder in Form der Antipoden vorliegen. Das Racemat lässt sich in üblicher Weise in die Antipoden zerlegen.



   Die neue Verbindung kann z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder gegebenenfalls in Form ihrer Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   In dem folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel
10,0 g   g N-Acetyl-l-(isopropylamino)-2-hydroxy-3-(o-    propargyloxy-phenoxy)-propan werden in 100 ml   Sitha-    nol gelöst. Nach Zugabe von 25 ml 5n Salzsäure kocht man 3 Stunden unter Rückfluss und dampft anschlie ssend im Vakuum ein. Der Rückstand wird in Wasser gelöst und durch Zugabe von 2n Natronlauge alkalisch gestellt. Es kristallisiert das   l-(Isopropylamino)-2-hy-    droxy-3-(o-propargyloxy-phenoxy)-propan der Formel
EMI2.1     
 aus, das bei   48-560    schmilzt. Der Schmelzpunkt des Hydrochlorids liegt bei 96 bis   97 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des neuen l-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyloxy- phenoxy)-propans der Formel EMI2.2 oder seiner Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem l-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyl- oxy -phenoxy) -propan oder einem Salz davon, das am Stickstoffatom einen durch Hydrolyse abspaltbaren Rest aufweist, diesen Rest durch Hydrolyse abspaltet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem l-Isopropylamino-2-hydroxy-3-(o-propargyloxy-phenoxy)-propan, das am Stickstoff einen Acylrest enthält, diesen durch Hydrolyse abspaltet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Salze in die freie Base umwandelt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltene freie Verbindung in ein Salz umwandelt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Racemate aufspaltet.
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DE2961251D1 (en) * 1978-08-15 1982-01-14 Smithkline Beckman Corp A method of preparing a 2-hydroxy-3-isopropyl or a 2-hydroxy-3-tert-butylaminopropyl aromatic ether

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