CH468436A - Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen

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CH468436A
CH468436A CH634565A CH634565A CH468436A CH 468436 A CH468436 A CH 468436A CH 634565 A CH634565 A CH 634565A CH 634565 A CH634565 A CH 634565A CH 468436 A CH468436 A CH 468436A
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CH634565A
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Inventor
Berthold Dr Gertisser
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/16Amino-anthraquinones
    • C09B1/20Preparation from starting materials already containing the anthracene nucleus
    • C09B1/26Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals
    • C09B1/28Dyes with amino groups substituted by hydrocarbon radicals substituted by alkyl, aralkyl or cyclo alkyl groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von Farbstoffen    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Her  stellung von     Anthrachinonfarbstoffen    der Formel  
EMI0001.0003     
    worin A den Rest     eines        Anthrachinonfarbstoffs,    R Was  serstoff oder die     Methylgruppe,    n 1 oder 2 und die Reste       R1    gleiche oder verschiedene, gegebenenfalls substi  tuierte     Alkylreste    oder beide Reste     R1    zusammen mit  dem benachbarten     N-Atom    einen     heterocyclischen        Ring          bilden,    dadurch gekennzeichnet,

   dass man eine     a-Halo-          gen-,        a-Hydroxy-    oder     a-Nitroanthrachinonverbindung     mit einer     Verbindung    der Formel  
EMI0001.0019     
    kondensiert.  Mit Vorteil wird nach dem erfindungsgemässen Ver  fahren die     Leukoform    eines der genannten     Anthra-          chinonderivate    mit einer     Verbindung    der Formel     (II)     kondensiert.  



  Die     Umsetzung    einer Verbindung der Formel     (II)     mit einer der genannten     Anthrachinonverbindungen    er  folgt vorzugsweise in einem organischen Lösungsmittel  und bei erhöhten Temperaturen und gegebenenfalls in  Gegenwart     eines    Katalysators. Man kann die Umset  zung auch in     wässrigem    Medium, gegebenenfalls unter  Zusatz eines organischen Lösungsmittels, ebenfalls bei  erhöhten Temperaturen     durchführen.    Auch in diesem  Fall     kann        ein    Katalysator beigefügt werden.  



  Die Reste     R1    stehen vorzugsweise für     Alkylreste     mit beispielsweise 1 bis 8     Kohlenstoffatomen,    insbeson-         dere    jedoch für     Methylreste.    Die beiden Reste     R1    kön  nen auch, zusammen mit dem benachbarten     N-Atom,     einen     heterocyclischen    Ring bilden, z. B. einen     Morpho-          lin-,        Piperidin-,        Piperazin-    oder     Pyrrolidinring.     



  Die Abtrennung der gebildeten Farbstoffe aus dem  Reaktionsmedium erfolgt nach     einer    der     üblichen     Grundoperationen wie Filtrieren, Eindampfen und Fil  tration, Ausfällen in einem geeigneten Medium und Fil  tration.  



  Die neuen Farbstoffe dienen vorzugsweise zum Fär  ben, Klotzen oder Bedrucken von Fasern, Fäden oder  daraus hergestellten Textilien, die aus     Acrylnitrilpoly-          merisaten    oder     -mischpolymerisaten    bestehen oder sol  che enthalten.  



  Unter     Acrylnitrilpolymerisaten    sind insbesondere       Polymerisate    mit mehr als 80 %     Acrylnitril    zu verstehen;       Acrylnitrilmischpolymerisate    sind im allgemeinen     Co-          polymere    aus 80 bis 95 %     Acrylnitril    und 20-5 %     Vinyl-          acetat,        Vinylpyridin,        Vinylchlorid,        Vinylidenchlorid,          Acrylsäure,        Acrylsäureester,        Methacrylsäure,

          Methacryl-          säureester    usw.  



  Diese Fasern können     im    Gemisch mit anderen ge  färbt werden. Man erhält kräftige egale Färbungen mit  guter Licht- und     Nassechtheit    und besonders guter  Wasch-, Schweiss-, Sublimier-, Plissier-, Bügel-,     Wasser-          und        Meerwasserechtheit.    Ferner sind die Farbstoffe zum  Färben oder Bedrucken von durch saure Gruppen modi  fizierten Polyester- oder     Polyolefinfasern    geeignet; sie       sind    in Wasser gut bis sehr gut löslich.

   Man färbt meist       in        wässrigem,    neutralem oder saurem Medium bei Koch  temperatur unter Atmosphärendruck oder in geschlos  senem Gefäss bei erhöhter Temperatur unter erhöhtem  Druck. Handelsübliche     Retarder    stören nicht, sind je  doch nicht erforderlich.  



  Die Farbstoffe eignen sich auch zum Färben von       Acrylnitrilpolymerisationsprodukten    und anderen, gege  benenfalls gelösten Kunststoffen in der Masse     in        licht-          und        nassechten    Tönen, zum Färben von Ölen oder     Lak-          ken    oder auch zum Färben von Baumwolle, besonders       tannierter    Baumwolle, Wolle, Seide,     Cellulose,    regene-           rierter        Cellulose,    synthetischen Polyamiden,     Leder    und  von Papier in jedem Herstellungsstadium.

   Es hat sich  gezeigt, dass man auch vorteilhaft Gemische aus zwei  oder mehreren Farbstoffen der Formel (I) einsetzen  kann.  



  Im folgenden Beispiel bedeuten die Teile Gewichts  teile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Tempera  turen sind     in    Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  50     Teile        N,N-Dimethyl-N'-3-aminopropylhydrazin     werden zusammen mit 0,3 Teilen basischem Kupfer  acetat auf 65  erhitzt.     Innerhalb    30 Minuten werden zu  diesem Gemisch 15 Teile     1-Methylamino-4-bromanthra-          chinon    eingetragen, wobei die Temperatur des Gemi  sches auf 100-110  gesteigert wird. Das Reaktions  gemisch wird so lange bei dieser Temperatur belassen,       bis    die blaue Farbe sich nicht mehr ändert. Alsdann  wird das Gemisch auf 60  abgekühlt und innerhalb  30 Minuten 100 Teile Wasser zugegeben. Der Farbstoff  fällt in kristalliner Form aus.  



  <I>Färbevorschrift</I>  20 Teile des nach dem Beispiel erhaltenen Farb  stoffs werden zunächst mit 80 Teilen     Dextrin    in einer  Kugelmühle während 45 Stunden innig vermischt.  



  1 Teil des so gewonnenen Präparates wird mit 1 Teil  40     5ö        iger    Essigsäure     angeteigt,    der Brei unter ständigem  Schütteln mit 400 Teilen destilliertem Wasser von 60   übergossen und kurz aufgekocht. Hierauf verdünnt     man     nochmals mit 7600 Teilen destilliertem Wasser, setzt  2 Teile Eisessig zu und geht bei 60  mit 100 Teilen   Orion  (eingetragene Marke)     in    das Färbebad ein. Das  Material wurde 10 bis 15 Minuten lang bei 60  in einem  Bad von 8000 Teilen Wasser und 2 Teilen Eisessig vor  behandelt.  



  Das Färbebad wird innerhalb 30 Minuten auf Koch  temperatur gebracht. Man kocht während 1 Stunde.    Man erhält eine egale blaue Färbung von ausgezeichne  ten     Echtheiten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonfarb- stoffen der Formel EMI0002.0020 worin A den Rest eines Anthrachinonfarbstoffs, R Was serstoff oder die Methylgruppe, n 1 oder 2 und die Reste R1 gleiche oder verschiedene, gegebenenfalls substi tuierte Alkylreste bedeuten oder beide Reste R1 zusam men mit dem benachbarten N-Atom einen heterocy- clischen Ring bilden, dadurch gekennzeichnet, dass man eine a-Halogen-,
    a-Hydroxy- oder a-Nitroanthrachinon- verbindung mit einer Verbindung der Formel EMI0002.0034 kondensiert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Leukoform eines der ge nannten Anthrachinonderivate mit einer Verbindung der Formel (II) kondensiert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Anthrachinonfarbstoffe der Formel (I) herstellt, welche von Sulfonsäureb uppen frei sind.
CH634565A 1965-05-07 1965-05-07 Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen CH468436A (de)

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