CH505130A - Verfahren zur Herstellung von neuen Oxazolidin-2-thion-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Oxazolidin-2-thion-Verbindungen

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Publication number
CH505130A
CH505130A CH1029770A CH1029770A CH505130A CH 505130 A CH505130 A CH 505130A CH 1029770 A CH1029770 A CH 1029770A CH 1029770 A CH1029770 A CH 1029770A CH 505130 A CH505130 A CH 505130A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
compound
radical
dependent
isopropylamino group
Prior art date
Application number
CH1029770A
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English (en)
Inventor
Max Dr Wilhelm
Karl Dr Schenker
Paul Dr Schmidt
Ulrich Dr Daeniker Hans
Original Assignee
Ciba Geigy Ag
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/02Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D263/08Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D263/16Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen   OxazolidinK2-thion Verbindungen   
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Oxazolidin-2-thion-Verbindungen der Formel
EMI1.1     
 worin R einen mindestens 2 und vorzugsweise nicht mehr als 4 Kohlenstoffatome aufweisenden niederen Alkenylrest bedeutet.



   Der Rest R ist vorzugsweise der Vinylrest oder auch ein Propenyl- oder Butenylrest.



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So hemmen sie insbesondere adrenergische ss-Rezeptoren, wie sich im Tierversuch, z. B. an Katzen und isolierten Meerschweinchenherzen zeigt. Die neuen Verbindungen können daher bei Angina pectoris oder   Herzrhytmusstörungen    Verwendung finden. Die neuen Verbindungen sind aber auch wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von anderen nützlichen Stoffen, insbesondere von pharmakologisch wirksamen Verbindungen.



   Besonders wertvoll bezüglich ihrer pharmakologischen Eigenschaften sind die Verbindungen der Formel
EMI1.2     
 worin M für den Allyl- oder Methallylrest steht.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
EMI1.3     
 oder ein Salz davon intramolekular kondensiert, wobei R die oben gegebenen Bedeutungen hat und einer der Reste X und Y die Isopropylaminogruppe und der andere einen gegen die Isopropylaminogruppe austauschbaren Rest bedeutet.



   Ein gegen die Isopropylaminogruppe austauschbarer Rest X ist vor allem eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe, wie besonders eine mit einer starken organischen oder anorganischen Säure, wie einer Halo   gernvasserstoffsäure,    wie Chlor-, Brom- oder Jodwasserstoffsäure, oder einer Sulfonsäure, wie einer Arylsulfonsäure, z. B. der p-Toluolsulfonsäure, veresterte Hydroxylgruppe.



   Ein gegen die Isopropylaminogruppe austauschbarer Rest Y ist vor allem eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe, wie eine der oben genannten, oder eine Aminogruppe.



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können nach an sich bekannten Methoden gewonnen werden.



   Ein erfindungsgemässer Ausgangsstoff kann auch in Form eines unter den Reaktionsbedingungen gebildeten rohen Gemisches eingesetzt werden oder in Form eines Salzes vorliegen.



   So kann man beispielsweise eine Verbindung der Formel  
EMI2.1     
 worin R obige Bedeutung hat und X1 einen gegen die Isopropylaminogruppe austauschbaren Rest, wie einen der oben genannten, bedeutet, mit einem reaktionsfähigen Derivat der Isopropylthiocarbaminsäure umsetzen, wobei intermediär Verbindungen der Formel II entstehen. Als reaktionsfähige Derivate der Isopropylthiocarbaminsäure sind vor allem Halogenide oder Anhydride, vor allem das innere Anhydrid Isopropylaminoisothiocyanat, oder Ester zu erwähnen.



   Die neuen Verbindungen können als Racemate oder in Form der Antipoden vorliegen. Die Racemate lassen sich in üblicher Weise in die Antipoden zerlegen. Vorteilhaft isoliert man den wirksameren Antipoden.



   Die neuen Verbindungen können z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten.



   Im folgenden Beispiel sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.

 

   Beispiel 1
Zu einer Lösung von 12 g   1-Chlor-2-hydroxy-3-    (o-allyloxyphenoxy)-propan in 100 ml Aceton gibt man 5 g Isopropylisothiocyanat und   S g    fein gepulvertes Kaliumcarbonat. Nach 4-stündigem Kochen werden die ungelösten Anteile filtriert, und das Filtrat dampft man im Vakuum ein. Den Rückstand kristallisiert man aus Methylenchlorid Petroläther um und erhält so das 3-Isopropyl-5-(o-allyloxyphenoxymethyl)-oxazolidinthion-(2) der Formel
EMI2.2     
 das bei   92-94"    schmilzt.



   Beispiel 2
Tabletten, enthaltend 20 mg an aktiver Substanz, werden in folgndeer Zusammensetzung hergestellt:
3-Isopropyl-5-(o-allyloxy-phenoxy methyl)-oxazolidinthion-2 20 mg
Stärke 60 mg
Milchzucker 50 mg kolloidale Kieselsäure 5 mg
Talk 9 mg
Magnesiumstearat 1 mg    145mg    

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Oxazolidin-2-thion Verbindungen der Formel EMI2.3 worin R einen mindestens 2 Kohlenstoffatome aufweisenden niederen Alkenylrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI2.4 oder ein Salz davon intramolekular kondensiert, worin R die oben gegebene Bedeutung hat und einer der Reste X und Y die Isopropylaminogruppe und der andere einen gegen die Isopropylaminogruppe austauschbaren Rest bedeutet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II intramolekular kondensiert, worin X für die Isopropylaminogruppe und Y für eine reaktionsfähig veresterte Hydroxyl- oder für eine Aminogruppe steht.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II intramolekular kondensiert, worin X für eine reaktionsfähig veresterte Hydroxylgruppe und Y für die Isopropylaminogruppe steht.
    3. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ausgangsstoff in Form eines unter den Reaktionsbedingungen erhältlichen rohen Reaktionsgemisches oder in Form eines Salzes verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II in Form eines unter den Reaktionsbedingungen entstehenden rohen Gemisches aus einer Verbindung der Formel EMI3.1 worin Xt einen gegen die Isopropylaminogruppe austauschbaren Rest bedeutet, und einem reaktionsfähigen Derivat der Isopropylthiocarbaminsäure einsetzt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Ausgangsstoffe verwendet, worin -CH2-R für den Allyl- oder Methallylrest steht.
    6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene Racemate aufspaltet.
CH1029770A 1965-07-09 1966-04-06 Verfahren zur Herstellung von neuen Oxazolidin-2-thion-Verbindungen CH505130A (de)

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