CH645109A5 - Tetrahydrobenzothiazolyl-imidazolidinone sowie herbizide, die diese verbindungen enthalten. - Google Patents

Tetrahydrobenzothiazolyl-imidazolidinone sowie herbizide, die diese verbindungen enthalten. Download PDF

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CH645109A5
CH645109A5 CH164080A CH164080A CH645109A5 CH 645109 A5 CH645109 A5 CH 645109A5 CH 164080 A CH164080 A CH 164080A CH 164080 A CH164080 A CH 164080A CH 645109 A5 CH645109 A5 CH 645109A5
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CH
Switzerland
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hydroxy
reaction mixture
imidazolidin
tetrahydrobenzothiazol
Prior art date
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CH164080A
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English (en)
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Leonard J Stach
Original Assignee
Velsicol Chemical Corp
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/72Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms
    • A01N43/74Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms five-membered rings with one nitrogen atom and either one oxygen atom or one sulfur atom in positions 1,3
    • A01N43/781,3-Thiazoles; Hydrogenated 1,3-thiazoles
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/60Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D277/62Benzothiazoles
    • C07D277/68Benzothiazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached in position 2
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Tetrahydrobenzotha-30 zolyl-imidazoline der Formel I
1
•N
V
N — R
(I)
worin
X eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine Dialkylaminogruppe oder die Cyanogruppe ist,
n 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet, und
N—-R
8 CD
in welcher
X eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-45 gruppe, ein Halogenatom, eine Dialkylaminogruppe oder die Cyanogruppe ist,
n 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet, und R eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Alkinylgruppe oder eine Halogenalkylgruppe ist. Ebenfalls betrifft die so Erfindung ein herbizides Mittel, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es als Wirkstoffkomponente mindestens eine neue Verbindung der weiter oben definierten Formel I enthält.
Die erfindungsgemässen Verbindungen sind in unerwarteter Weise nützlich als Herbizide, und sie sind insbesondere 55 wirksam bei der Bekämpfung von Unkräutern nach dessen Auftreten, also als sogenannte Nachauflaufherbizide.
In den bevorzugten erfindungsgemässen Verbindungen der Formel I ist X eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, eine niedere Alkylthiogruppe, ein Chlor-60 atom, ein Bromaton, eine Di(niederaIlcyl)-aminogruppe oder die Cyanogruppe. Ferner sind die bevorzugten Bedeutungen von R in den erfindungsgemässen Verbindungen eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkenylgruppe, eine niedere Chloralkylgruppe und der Propargylrest der Formel 65 CH=C-CH2-,
Die erfindungsgemässen Verbindungen können leicht hergestellt werden, indem man eine Verbindung der folgenden Formel II
3
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OCH,
G-N-C-N-CH, - CH
■ !1 1 L
HÖR OCH,
genden Formel V
(II)
C - NIL
(V)
in welcher
X, n und R die gleiche Bedeutung wie in Formel I aufweisen, in einem verdünnten, wässrigen sauren Reaktionsmedium io während eines Zeitraumes von etwa 10 bis etwa 90 Minuten erhitzt.
Bei diesem Herstellungsverfahren liegt die Temperatur im allgemeinen im Bereich von etwa 60°C bis etwa zu der Rückflusstemperatur der Reaktionsmischung. Das verwendete 15 Reaktionsmedium kann eine verdünnte wässrige, anorganische Säure, wie zum Beispiel Chlorwasserstoffsäure, in einer Konzentration von etwa 0,5 bis etwa 5% enthalten. Es können auch saure Mischungen aus Wasser und Äthanol verwendet werden. Sobald die Reaktion vollständig ist, kann das 20 erwünschte Produkt als Niederschlag beim Kühlen der Reaktionsmischung oder als Rückstand, wenn man die Reaktionsmischung abdampft, gewonnen werden. Dieses Produkt kann als solches verwendet werden oder es kann weiter gereinigt werden, indem man übliche Reinigungsverfahren 25 anwendet, wie zum Beispiel ein Umkristallisieren.
Die zur Durchführung dieses Herstellungsverfahrens als Ausgangsmaterial benötigten Verbindungen der Formel II können hergestellt werden, indem man ein Carbamat der Formel III 30
in welchem
Z der Methylrest oder Äthylrest ist, und X und n die gleiche Bedeutung wie in Formel I aufweisen, mit einem Acetal der Formel IV
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herstellen, in welcher
Z und n die gleiche Bedeutung wie in Formel I besitzen, indem man diese Verbindung der Formel V mit einem Chlorameisensäuremethylester oder Chlorameisensäure-äthylester (Chlorkohlensäuremethylester oder Chlorkohlensäure-äthy-lester) umsetzt. Diese Reaktion kann durchgeführt werden, indem man den Chlorameisensäure-ester langsam zu einer Lösung der Verbindung der Formel III in einem organischen Lösungsmittel in Anwesenheit eines Säureakzeptors zusetzt. Dabei kann der Säureakzeptor selbst als Lösungsmittel dienen, beispielsweise dann, wenn man als Säureakzeptor Pyridin verwendet. Sobald die Zugabe vollständig ist, kann das Rühren der Reaktionsmischung noch fortgesetzt werden, damit man sicherstellt, dass die Reaktion vollständig abläuft. Nach einer derartigen zusätzlichen Rührzeit kann das gewünschte Produkt gewonnen werden, und es kann nach üblichen Arbeitsverfahren gereinigt werden, beispielsweise durch Waschvorgänge, um das Hydrochlorid des Säureakzeptors zu entfernen, oder es kann auch eine Reinigung durch Kristallisation oder ähnliche Arbeitsverfahren vorgenommen werden.
Wenn die Verbindungen der Formel V nicht leicht zugänglich sind, dann können sie nach denjenigen Arbeitsverfahren hergestellt werden, die in der USA-Patentschrift Nr. 3 682 945 beschrieben sind.
Die Verbindungen der Formel II können auch hergestellt werden, indem man eine molare Menge eines Isocyanat-dimeren der Formel VI
C - N = C = 0
H - N - CH. - CH
I 2
R
OCH-
/ 3
\
OCH,
(VI) _J2
45
(IV) in welchem
X und n die gleiche Bedeutung besitzen wie in Formel I, mit etwa der doppelten molaren Menge eines Dimethylace-tales der Formel VII
umsetzt, in welchem
R die gleiche Bedeutung wie in Formel I besitzt.
Diese Umsetzung kann durchgeführt werden, indem man die Verbindung der Formel III in einer molaren Menge oder einem geringen molaren Überschuss des Acetales der Formel IV auflöst und die so erhaltene Reaktionsmischung bei einer Temperatur im Bereich von etwa 90°C bis etwa 130°C während 12-48 Stunden in einem Reaktionsgefäss erhitzt, indem sich eine Schutzgasatmosphäre aus einem inerten Gas befindet. Das so erhaltene Reaktionsprodukt kann dann durch Destillation gewonnen werden, wobei man unumge-setztes Ausgangsmaterial entfernt und das Umsetzungsprodukt kann als solches verwendet werden, oder es kann weiter gereinigt werden, wenn dies erwünscht ist, indem man übliche Reinigungsverfahren anwendet.
Die Verbindungen der Formel III sind in der Literatur beschrieben, wenn sie jedoch nicht leicht erhältlich sind,
dann kann man sie, ausgehend von einer Verbindung der fol-
so
55
OCH3
H-N-CH2-CH
I \
R OCH3
(VII)
in welchem
R die in Formel I angegebene Bedeutung besitzt, umsetzt. Diese Reaktion kann auch durchgeführt werden, indem man 60 eine Mischung aus dem Isocyanat-dimeren und dem Acetal in einem inerten organischen Reaktionsmedium, wie zum Beispiel Toluol, erhitzt, vorzugsweise auf die Rückflusstemperatur des Reaktionsmediums. Dieses Erhitzen auf die Rückflusstemperatur des Reaktionsmediums kann während 6s eines Zeitraumes von etwa 2-30 Minuten fortgesetzt werden um sicher zu gehen, dass die Reaktion vollständig abläuft. Nach dieser Zeit kann das erwünschte Produkt gewonnen werden, indem man das Reaktionsmedium abdampft, und es
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kann als solches verwendet werden, oder es kann nach in der Literatur beschriebenen Arbeitsverfahren weiter gereinigt werden.
Das Isocyanat-dimere der Formel VI kann hergestellt werden, indem man das Tetrahydrobenzothiazol der Formel V mit Phosgen umsetzt. Diese Reaktion kann durchgeführt werden, indem man einen Brei oder eine Lösung des Benzo-thiazoles in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie zum Beispiel Essigsäure-äthylester, zu einer gesättigten Lösung von Phosgen in einem organischen Lösungsmittel, wie zum Beispiel Essigsäureäthylester, zugibt. Die erhaltene Mischung kann bei Zimmertemperatur während eines Zeitraumes von etwa 4 bis etwa 24 Stunden gerührt werden. Die Reaktionsmischung kann dann mit Stickstoffgas durchspült werden, um das nicht umgesetzte Phosgen zu entfernen. Das erwünschte Produkt kann dann durch Filtration gewonnen werden, wenn es als Niederschlag gebildet wird, oder nach dem Abdampfen des organischen Lösungsmittels verwendet werden, wenn es in diesem löslich ist. Dieses Produkt kann als solches eingesetzt werden, oder, falls dies erwünscht ist, weiter gereinigt werden.
Typische Beispiele fürTetrahydrobenzothiazolverbin-dungen der Formel V, die zur Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen der Formel I geeignet sind, sind die folgenden Verbindungen:
2-Amino-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-4-chlor-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-5-methyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-7-äthyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-5-hexyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-5-methoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazoI,
2-Amino-5-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-5-methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-5,5-diäthyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol,
2-Amino-5-methyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzo-
thiazol,
2-Amino-5-propylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol.
Typische Beispiele für Acefale der Formel IV, die geeignet sind, um die erfindungsgemässen Verbindungen herzustellen, sind die folgenden:
das Dimethylacetal des 2-Methylamino-acetaIdehydes, das Dimethylacetal des 2-Äthylamino-acetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-Propylamino-acetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-Butylamino-acetaldehydes, das Dimethylacetal des 2-Pentylamino-acetaldehydes, das Dimethylacetal des2-Hexylamino-acetaldehydes.
Die Verfahren, nach denen die erfindungsgemässen Verbindungen hergestellt werden können, sind noch genauer in den folgenden Beispielen beschrieben.
Beispiel 1
A. Herstellung des 2-Amino-5,5,7,7-tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazoles
9,9 g an dem 3,3,5,5-Tetramethylcyclohexanon, 2,1 g an Cyanamid, 1,6 g an Schwefel und 8 ml Äthanol wurden in ein Glasreaktionsgefäss gegeben, das mit einem mechanischen Rührer und einem Tropftrichter versehen war. Dann wurden 5 ml an Diäthylamin tropfenweise der Reaktionsmischung unter Kühlen zugesetzt, wobei die Reaktionsmischung durch Kühlen auf einer Temperatur unterhalb von etwa 45°C gehalten wurde. Sobald alles Material zugesetzt worden war erhitzte man die Reaktionsmischung während 2 Stunden auf eine Temperatur im Bereich von 40-45°C. Nach dieser Zeit wurde die Reaktionsmischung in 100 ml Wasser eingegossen, und man säuerte mit Chlorwasserstoffsäure auf einen pH-Wert von 4 an. Die Mischung wurde dann mit Äther gewaschen, die wässrige Phase abgetrennt und unter Verwendung einer wässrigen Lösung mit Natriumhydroxid auf einen pH-Wert von 9 gebracht. Die erhaltene Mischung wurde mit Äther ausgeschüttelt. Der Ätherextrakt wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und abgedampft, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich das 2-Amino-5,5,7,7-têtramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol als Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 120 bis 122°C erhielt.
B. Herstellung des Äthylesters der N-(5,5,7,7-Tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)carbaminsäure
16 g (0,075 Mol) an dem 2-Amino-5,5,7,7-tetramethyI-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol wurden in 100 ml Pyridin gelöst, und diese Lösung wurde in ein Glasreaktionsgefäss gegeben, das mit einem mechanischen Rührer und einem Tropftrichter versehen war. 11 g (0,1 Mol) an dem Chlor-ameisensäure-äthylester wurden dann tropfenweise unter Rühren und unter Kühlung der Reaktionsmischung zugesetzt. Sobald der gesamte Chlorameisensäure-ester zugesetzt worden war, liess man die Mischung auf Raumtemperatur erwärmen und rührte dabei während noch etwa 1 Stunde weiter. Nach dieser Zeit wurde die Reaktionsmischung in Eiswasser eingegossen, wobei man einen weissen Niederschlag erhielt. Dieser Niederschlag wurde abfiltriert und man trocknete ihn und kristallisierte ihn aus Methanol um. Dabei erhielt man das erwünschte Produkt, nämlich den Äthylester der N-(5,5,7,7-Tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure, der einen Schmelzpunkt von 124 bis 125°C aufwies.
C. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-Methyl-3-(5,5,7,7-tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl) ureido]-acetaldehydes
2 g des Äthylesters der N-(5,5,7,7-Tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)carbaminsäure und 20 ml des Dimethylacetales des 2-Methyl-aminoacetaldehydes wurden in einen Reaktionskolben aus Glas gegeben, der mit einem Magnetrührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleitrohr versehen war. Man bedeckte die Reaktionsmischung mit einer Schutzgasatmosphäre aus Stickstoffgas und erhitzte dann während eines Zeitraumes von etwa 50 Stunden auf 120°C. Nach dieser Zeit destillierte man die Reaktionsmischung unter vermindertem Druck, um den Überschuss an unumgesetztem Ausgangsmaterial zu entfernen, wobei ein brauner öliger Rückstand zurückblieb. Dieser Rückstand wurde durch Chromatographie gereinigt, wobei man die Elution unter Verwendung von Essigsäureäthylester als Laufmittel durchführte. Aus der chromatographierten Lösung wurde dann das Lösungsmittel abgedampft, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-Methyl-3-(5,5,7,7-tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzo-thiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes in Form eines farblosen Feststoffes erhielt, der einen Schmelzpunkt von 108°C aufwies.
D. Herstellung des 1-(5,5,7,7-Tetramethyl-4,5,6,7-tetrahy-drobenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-ones
2,5 g an dem Dimethylacetal des 2-[l-Methyl-3-(5,5,7,7-tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]ace-taldehydes wurden in 25 ml (Konzentration 3,7%) verdünnter Chlorwasserstoffsäure aufgelöst. Die Lösung wurde während eines Zeitraumes von etwa 10 Minuten auf 85°C erhitzt und dabei bildete sich ein Niederschlag. Dann wurden weitere 15 ml an Chlorwasserstoffsäure zugegeben, und man rührte während etwa 90 Minuten weiter. Nach dieser Zeit wurde der Niederschlag abfiltriert, man wusch ihn mit Wasser und
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trocknete ihn, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das 1-(5,5,7,7-Tetramethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on erhielt, welches einen Schmelzpunkt von 135 bis 138°C aufwies.
Beispiel 2
A. Herstellung des 5,5,7-Trimethyl-4,5,6,7-tetrahydroben-zothiazol-2-yl-isocyanat-Dimeren
Eine gesättigte Lösung von Phosgen in 200 ml Essigsäureäthylester und 6,0 g an dem 2-Amino-5,5,7-trimethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol wurden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem Rückflusskühler ausgestattet war. Die Reaktionsmischung wurde während eines Zeitraumes von etwa 5 Stunden auf Rückflusstemperatur erhitzt. Nach dieser Zeit dampfte man von der Reaktionsmischung das Lösungsmittel und die unumgesetzten Ausgangsmaterialien ab, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das 5,5,7-Trimethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl-isocyanat-Dimere in Form eines braunen kristallinen Feststoffes erhielt.
B. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-Methyl-3-(5,5,7-trimethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes
7,5 g an dem 5,5,7-Trimethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzo-thiazol-2-yl-isocyanat-Dimeren, sowie 5 g an dem Dimethylacetal des 2-Methyl-aminoacetaldehydes und 15 ml an Toluol wurden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem Rückflusskühler versehen war. Man erhitzte die Reaktionsmischung unter Rühren während eines Zeitraumes von etwa 1 Stunde. Nach dieser Zeit kühlte man ab und filtrierte. Das Filtrat wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und abgedampft, wobei das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-Methyl-3-(5,5,7-trimethyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]acetaldehydes als braunes Öl zurückblieb.
C. Herstellung von 1-(5,5,7-Trimethyl-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on
8,5 g des Dimethylacetales des 2-[l-Methyl-3-(5,5,7-tri-methyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]acetalde-hydes, 25 ml Wasser, 25 ml Äthanol und 8,5 ml an konzentrierter Chlorwasserstoffsäure wurden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Rückflusskühler ausgestattet war. Die Reaktionsmischung wurde dann auf Rückflusstemperatur während eines Zeitraumes von 10 Minuten erhitzt. Nach dieser Zeit wurden von der Reaktionsmischung die Lösungsmittel abgedampft, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich das l-(5,5,7-Trimethyl-4,5,6,7-tetrahydroben-zothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on als braunen Feststoff erhielt.
Beispiel 3
A. Herstellung des Äthylesters der N-(5,7-Dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure
0,10 Mol an dem 2-Amino-5,7-dimethoxy-4,5,6,7-tetra-hydrobenzothiazol, gelöst in 125 ml Pyridin, werden in ein Glasreaktionsgefäss gegeben, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter ausgestattet war. 0,12 Mol an Chlorameisensäureäthylester wurden dann tropfenweise der Reaktionsmischung unter Rühren und unter Kühlung zugesetzt. Sobald die Zugabe vollständig war, Hess man die Reaktionsmischung sich auf Zimmertemperatur erwärmen und rührte 1 Stunde lang weiter. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung in Eiswasser eingegossen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und umkristallisiert, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich den Äthylester der N-(5,7-Dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbamin-säure erhielt.
B. Herstellung des 2-[l-Äthyl-3-(5,7-dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes
0,08 Mol des Äthylesters der N-(5,7-Dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure und 30 ml an dem Dimethylacetal des 2-Äthylaminoacetaldehydes wurden in ein Glasreaktionsgefäss gegeben, das mit einem Rührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleitrohr ausgestattet ist. Die Reaktionsmischung wird unter Stickstoffgas gehalten und man erhitzt sie während eines Zeitraumes von 8 Stunden auf eine Temperatur von 125°C. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung destilliert, damit der Über-schuss an Ausgangsmaterial entfernt wird. Der Rückstand wird durch Elutions-chromatographie unter Verwendung von Essigsäureäthylester als Laufmittel gereinigt. Die bei der Chromatographie gewonnenen Eluatlösungen werden vom Lösungsmittel durch Abdampfen befreit, wobei man das erwünschte Reaktionsprodukt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-Äthyl-3-(5,7-dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzo-thiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes erhält.
C. Herstellung von l-(5,7-Dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on
0,05 Mol an dem Dimethylacetal des 2-[l-Äthyl-3-(5,7-dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]-ace-taldehyd und 25 ml (3%ige Konzentration) an verdünnter Chlorwasserstoffsäure werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer ausgerüstet ist. Man erhitzt die Reaktionsmischung auf eine Temperatur von etwa 85°C und belässt sie bei dieser Temperatur während etwa 45 Minuten, wobei sich ein Niederschlag bildet. Nach dieser Zeit wird der Niederschlag abfiltiert und getrocknet, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das l-(5,7-Dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydroben-zothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on.
Beispiel 4
A. Herstellung des Äthylesters der N-(5-Äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure
0,10 Mol an dem 2-Amino-5-äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahy-drobenzothiazol werden in 125 ml Pyridin gelöst, und man gibt diese Lösung in ein Glasreaktionsgefäss, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter ausgestattet ist. 0,12 Mol an dem Chloramei-sensäure-äthylester werden dann tropfenweise unter Rühren und unter Kühlung der Reaktionsmischung zugesetzt. Sobald der gesamte Chlorameisensäure-ester zugegeben ist lässt man die Reaktionsmischung sich auf Zimmertemperatur erwärmen und rührt während einer Zeit von etwa 1 Stunde weiter. Nach dièser Zeit wird die Reaktionsmischung in Eiswasser eingegossen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und umkristallisiert, wobei man das gewünschte Produkt erhält, nämlich den Äthylester der N-(5-Äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahydrobenzo-thiazol-2-yl)carbaminsäure.
B. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-Allyl-3-(5-äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]-acetaldehydes
0,08 Mol des Äthylesters der N-(5-Äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure und 30 ml des Dimethylacetales des 2-Allylamino-acetaldehydes werden in ein Glasreaktionsgefäss eingefüllt, das mit einem Rührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleitrohr ausge5
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stattet ist. Man hält die Reaktionsmischung unter einer Schutzgasatmosphäre aus Stickstoff und erhitzt sie während eines Zeitraumes von 8 Stunden auf eine Temperatur von 125°C. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung destilliert, um den Überschuss des Ausgangsmateriales zu entfernen. Der Rückstand wird durch Elutions-chromatogra-phie unter Verwendung von Essigsäureäthylester als Laufmittel gereinigt. Von den bei der Chromatographie gewonnenen Eluatlösungen wird das Lösungsmittel abgedampft, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-Allyl-3-(5-äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes erhält.
C. Herstellung von l-(5-Äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-allyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on
0,05 Mol des Dimethylacetales des 2-[l-Allyl-3-(5,5-diäthyl-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetalde-hydes und 25 ml (3%ige Konzentration) an verdünnter Chlorwasserstoffsäure werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer versehen ist. Die Reaktionsmischung wird auf eine Temperatur von etwa 85°C erhitzt, und bei dieser Temperatur während etwa 45 Minuten belassen, wobei sich ein Niederschlag ausbildet. Nach dieser Zeit wird der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich das l-(5-Äthyl-7-chlor-4,5,6,7-tetrahydroben-zothiazol-2-yl)-3-allyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 5
A. Herstellung des Äthylesters der N-(7-Methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure
0,10 Mol an dem 2-Amino-7-methylthio-4,5,6,7-tetrahy-drobenzothiazol, gelöst in 125 ml an Pyridin, wurden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter ausgestattet ist. 0,12 Mol an dem Chlorameisensäureäthylester werden dann tropfenweise in die Reaktionsmischung unter Rühren und Kühlung eingebracht. Sobald die Zugabe vollständig ist lässt man die Reaktionsmischung sich auf Zimmertemperatur erwärmen und rührt während einer Zeit von etwa 1 Stunde weiter. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung in Eiswasser eingegossen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und umkristallisiert, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich den Äthylester der N-(7-Methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäureerhält.
B. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-ß-Chlor-äthyl-3-(7-methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]-acetaldehydes
0,08 Mol an dem Äthylester der N-(7-Methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure und 30 ml an dem Dimethylacetal des2-ß-Chloräthylaminoacetaldehydes werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem Rührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleitrohr ausgestattet ist. Die Reaktionsmischung wird unter einer Schutzgasatmosphäre aus Stickstoff auf eine Temperatur von 125°C erhitzt und bei dieser Temperatur während etwa 8 Stunden belassen. Nach dieser Zeit destilliert man die Reaktionsmischung um den Überschuss des Ausgangsmateriales zu entfernen. Der Rückstand wird durch Elutions-chromato-graphie gereinigt, wobei man als Elutionsmittel Essigsäureäthylester verwendet. Von der chromatographierten Lösung wird dann das Lösungsmittel abgedampft, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-ß-ChloräthyI-3-(7-methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes erhält.
C. Herstellung von l-(7-Methylthio-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-ß-chloräthyl-5-hydroxy-l,3-imidazo-lidin-2-on
0,05 Mol an dem Dimethylacetal des 2-[l -ß-Chloräthyl-3-(7-methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureidojacetaldehydes und 25 ml (3%ige Konzentration) an verdünnter Chlorwasserstoffsäure werden in ein Glasreaktionsgefäss gegeben, das mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer ausgestattet ist. Die Reaktionsmischung wird während eines Zeitraumes von etwa 45 Minuten bei einer Temperatur von 85°C gehalten, wobei sich ein Niederschlag bildet. Nach diesem Erhitzungsvorgang wird der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich das l-(7-Methylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-ß-chloräthyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 6
A. Herstellung des Äthylesters der N-(5-Propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure
0,10 Mol an dem 2-Amino-5-propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetra-hydrobenzothiazol, gelöst in 125 ml Pyridin werden in ein Glasreaktionsgefäss gebracht, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter ausgestattet ist. 0,12 Mol an dem Äthylester der Chlorameisensäure werden dann tropfenweise unter Rühren und unter Kühlung zu der Reaktionsmischung zugesetzt. Sobald die Zugabe vollständig ist lässt man die Reaktionsmischung auf Zimmertemperatur erwärmen und rührt während eines Zeitraumes von etwa 1 Stunde weiter. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung in Eiswasser eingegossen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und umkristallisiert, wobei man das gewünschte Produkt erhält, nämlich den Äthylester der N-(5-Propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)carbaminsäure.
B. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-But-3-enyl-3-(5-propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureidoj-acetaldehydes
0,08 Mol an einem Äthylester der N-(5-Propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäureund 30 ml an dem Dimethylacetal des 2-But-3-enyl-amino-acetal-dehydes werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem Rührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleitrohr versehen ist. Die Reaktionsmischung wird unter einer Schutzgasatmosphäre von Stickstoff auf eine Temperatur von 125°C erhitzt und bei dieser Temperatur während etwa 8 Stunden belassen. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung destilliert, um den Überschuss an Ausgangsmaterial zu entfernen. Der Rückstand wird durch Elutionschromato-graphie gereinigt, wobei man als Elutionsmittel Essigsäureäthylester erhält. Die nach dem chromatographieren erhaltene Lösung wird vom Lösungsmittel befreit, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-But-3-enyl-3-(5-propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzo-thiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes erhält.
C. Herstellung von l-(5-Propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahy-drobenzothiazol-2-yl)-3-but-3-enyl-5-hydroxy-1,3-imidazo-lidin-2-on
0,05 Mol des Dimethylacetales des 2-[l-But-3-enyl-3-(5-propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazoI-2-yI)-ureido]acetaldehydes und 25 ml (3%ige Konzentration) an verdünnter Chlorwasserstoffsäure werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer ausgestattet ist. Die Reaktionsmischung wird auf eine Temperatur von etwa 85°C während s
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eines Zeitraumes von etwa 45 Minuten erhitzt, wobei sich ein Niederschlag bildet. Nach dieser Zeit wird der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das l-(5-Propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-but-3-enyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 7
A. Herstellung des Äthylesters der N-(5-Hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure
0,10 Mol an dem 2-Amino-5-hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol, gelöst in 125 ml an Pyridin, werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropf-trichter ausgestattet ist. 0,12 Mol and em Äthylester der Chlor-ameisensäure werden dann tropfenweise zu der Reaktionsmischung unter Rühren und unter Kühlung zugesetzt. Sobald die Zugabe vollständig ist, lässt man die Reaktionsmischung sich auf Zimmertemperatur erwärmen und rührt während eines Zeitraumes von etwa 1 Stunde weiter. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung in Eiswasser eingegossen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und umkristallisiert, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich den Äthylester der N-(5-Hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure erhält.
B. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-Propyl-3-(5-hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]-aceta!dehydes
0,08 Mol an dem Äthylester der N-(5-Hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure und 30 ml an dem Dimethylacetal des 2-Propylaminoacetaldehyd werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem Rührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleiterohr versehen ist. Die Mischung wird unter einer Schutzgasatmosphäre von Stickstoff gehalten und auf eine Temperatur von 125°C erhitzt und bei dieser Temperatur während etwa 8 Stunden belassen. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung destilliert, um den Überschuss an Ausgangsmaterial zu entfernen. Der verbleibende Rückstand wird durch Elutions-chromatographie gereinigt, indem man mit Essigsäureäthylester als Elutionsmittel arbeitet. Die nach dem Chromatographieren erhaltene Lösung wird vom Lösungsmittel befreit, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-Propyl-3-(5-hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetal-dehydes erhält.
C. Herstellung von l-(5-Hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahy-drobenzothiazol-2-yl)-3-propyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on
0,05 Mol an dem Dimethylacetal des 2-[l-Propyl-3-(5-hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]-acetaldehydes und 25 ml (3%ige Konzentration) an verdünnter Chlorwasserstoffsäure werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer versehen ist. Die Reaktionsmischung wird auf eine Temperatur von etwa 85°C erwärmt und bei dieser Temperatur während etwa 45 Minuten belassen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Nach dieser Zeit wird der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das l-(5-Hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-propyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 8
A. Herstellung des Äthylesters der N-(5-Äthylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure
0,10 Mol an dem 2-Amino-5-äthylthio-4,5,6,7-tetrahydro-s benzothiazol, gelöst in 125 ml an Pyridin, werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter ausgestattet ist. Dann werden 0,12 Mol an dem Chlorameisen-säure-äthylester tropfenweise zu der Reaktionsmischung io unter Rühren und unter Kühlung zugesetzt. Sobald die Zugabe des Chlorameisensäure-esters vollständig ist, lässt man die Reaktionsmischung sich auf Zimmertemperatur erwärmen und rührt während etwa 1 Stunde weiter. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung in Eiswasser einge-15 gössen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und umkristallisiert, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich den Äthylester der N-(5-Äthylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-carbamin-säure erhält.
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B. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-Brom-methyl-3-(5-äthylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes
0,08 Mol an dem Äthylester der N-(Äthylthio-4,5,6,7-tetra-25 hydrobenzothiazol-2-yl)-carbaminsäure und 30 ml an dem Dimethylacetal des 2-Brommethylamino-acetaldehydes werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem Rührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleiterohr versehen ist. Die Reaktionsmischung wird unter eine 30 Schutzgasatmosphäre aus Stickstoff gebracht und während etwa 8 Stunden auf einer Temperatur von 125°C belassen. Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung destilliert, um den Überschuss des Ausgangsmaterials zu entfernen. Der Rückstand wird durch Elutions-chromatographie gereinigt, 35 indem man Essigsäureäthylester als Elutionsmittel verwendet. Aus der von der Chromatographiesäule austretenden Lösung wird dann das Lösungsmittel abgedampft, wobei man das gewünschte Produkt, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l -Brommethyl-3-(5-äthylthio-4,5,6,7-tetrahydroben-40 zothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes erhält.
C. Herstellung von l-(5-Äthylthio-4,5,6,7-tetrahydroben-zothiazol-2-yl)-3-brommethyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on
45 0,05 Mol des Dimethylacetales des 2-[l -Brommethyl-3-(5-äthylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-ureido]-ace-taldehydes und 25 ml (3%ige Konzentration) an verdünnter Chlorwasserstoffsäure werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem so Thermometer versehen ist. Die Reaktionsmischung wird auf eine Temperatur von 85°C erhitzt und bei dieser Temperatur während etwa 45 Minuten belassen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Nach dieser Zeit wird der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, wobei man das erwünschte Produkt, 55 nämlich das l-(5-Äthylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-brommethyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on erhält.
Beispiel 9
A. Herstellung des Äthylesters der N-(4,5,6,7-Tetrahydro-60 benzothiazol-2-yl)-carbaminsäure
0,10 Mol an dem 2-Amino-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol werden in 125 ml Pyridin gelöst und die Lösung in ein Glasreaktionsgefäss gebracht, das mit einem mechanischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter ausge-65 stattet ist. 0,12 Mol an den Chlorameisensäureäthylester werden dann tropfenweise zu der Reaktionsmischung unter Rühren und unter Kühlung zugesetzt. Sobald diese Zugabe vollständig ist, lässt man die Reaktionsmischung sich auf
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Zimmertemperatur erwärmen und rührt während eines Zeitraumes von etwa 1 Stunde weiter. Nach dieser Zeit giesst man die Reaktionsmischung in Eiswasser ein, wobei sich ein Niederschlag bildet. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und umkristallisiert, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich den Äthylester der N-(4,5,6,7-Tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-carbaminsäure erhält.
B. Herstellung des Dimethylacetales des 2-[l-Methyl-3-(4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes
0,08 Mol an dem Äthylester der N-(4,5,6,7-Tetrahydroben-zothiazol-2-yl)-carbaminsäure und 30 ml an dem Dimethylacetal des 2-Methylamino-acetaldehydes werden in ein Glasreaktionsgefäss gegeben, das mit einem Rührer, einem Rückflusskühler und einem Gaseinleiterohr versehen ist. Die Reaktionsmischung wird unter einer Schutzatmosphäre aus Stickstoffgas auf 125 °C erhitzt und bei dieser Temperatur während eines Zeitraumes von etwa 8 Stunden belassen.
Nach dieser Zeit wird die Reaktionsmischung destilliert, um den Überschuss an Ausgangsmaterial zu entfernen. Der Rückstand wird durch Elutions-chromatographie gereinigt, indem man Essigsäureäthylester als Elutionsmittel verwendet. Die aus der Chromatographiesäule eluierte Lösung wird dann durch Abdampfen von dem Lösungsmittel befreit, wobei man das erwünschte Produkt erhält, nämlich das Dimethylacetal des 2-[l-Methyl-3-(4,5,6,7-tetrahydrobenzo-thiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes.
C. Herstellung von 1-(4,5,6,7-Tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on
0,05 Mol des Dimethylacetales des 2-[l-Methyl-3-(4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)ureido]-acetaldehydes und 25 ml (3%ige Konzentration) an verdünnter Chlorwasserstoffsäure werden in ein Glasreaktionsgefäss eingebracht, das mit einem mechanischen Rührer und einem Thermometer ausgestattet ist. Die Reaktionsmischung wird auf eine Temperatur von etwa 85°C erhitzt und während 45 Minuten bei dieser Temperatur belassen, wobei sich ein Niederschlag bildet. Nach dieser Zeit wird der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, wobei man das erwünschte Produkt, nämlich das l-(4,5,6,7-TetrahydrobenzothiazoI-2-yl)-3-methyI-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on erhält.
Weitere erfindungsgemässe Verbindungen, die nach denjenigen Arbeitsverfahren hergestellt wurden, die in den vorangegangenen Beispielen im einzelnen erläutert wurden, sind die folgenden Verbindungen:
1 -( 5-Propylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-8-jodbutyI-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on, l-(5-Butylthio-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on, l-(7-Pentylthio-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-butyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on,
l-(7-Hexylthio-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-pentyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on, 1 1 -(5,7-Diäthoxy-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-hexyl-5-hydroxy-1,3-imidazoIidin-2-on,
l-(5-Butoxy-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-pent-4-enyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on,
l-(7-Hexyloxy-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-hex-3-enyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on,
l-(5,7-Dibutyl-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-ß-fluoräthyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on,
l-(5,5,7-Triäthyl-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-5-chlor- . hexy 1-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on, l-(5,5,7-Trimethyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on,
l-(5-Cyano-5,7-dimethyl-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on, l-(5-Dimethylamino-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazolidin-2-on, l-(5-Diäthylamino-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-methyI-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on, l-(7-Dibutylamino-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-propargyI-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on, l-(5,5,7-Trimethyl-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-hydroxy-l ,3-imidazolidin-2-on und l-(5-Brom-4,5,6,7-tetrahydrothiazol-2-yl)-3-propargyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on.
Die herbiziden Mittel enthalten gewöhnlich einen inerten Träger und eine herbizid wirksame oder herbizid toxische Menge an der Verbindung der Formel I. Derartige herbizide Mittel, die auch Formulierungen genannt werden können, ermöglichen es, die aktive Verbindung in angenehmer Weise an den Orten anzubringen, wo ein Unkrautbefall vorliegt, und zwar in irgendeiner erwünschten Menge. Diese Mittel können feste Materialien sein, wie zum Beispiel Stäube, Granulate oder benetzbare Pulver, oder sie können auch in Form von flüssigen Materialien vorliegen, beispielsweise als Lösungen, als Aerosole oder als emulgierbare Konzentrate.
Stäube können beispielsweise hergestellt werden, indem man vermahlt und die aktive Verbindung mit einem festen Trägermaterial vermischt, wie zum Beispiel mit Talkum, mit Tonarten, mit Kieselsäure enthaltenden Materialien, beispielsweise mit Siliziumdioxid, mit Pyrophyllit und ähnlichem. Granulierte Formulierungen können hergestellt werden, indem man die Verbindung, die üblicherweise in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst ist, auf und in körnige Trägermaterialien einverleibt, wie zum Beispiel die Attapul-gite oder die Vermikulite, wobei die körnigen oder granulierten Trägermaterialien üblicherweise eine Teilchengrösse besitzen, die im Bereich von etwa 0,3 bis 1,5 mm liegt. Benetzbare Pulver, die in Wasser oder in Öl bis zur Erreichung irgendeiner gewünschten Konzentration der aktiven Verbindung dispergiert werden können, können hergestellt werden, indem man Netzmittel in konzentrierte Staubformulierungen einverleibt.
In manchen Fällen sind die aktiven Verbindungen ausreichend in üblichen organischen Lösungsmitteln löslich, wie zum Beispiel Kerosin oder Xylol, so dass sie direkt als Lösungen in diesen Lösungsmitteln eingesetzt werden können. Häufig können Lösungen von herbiziden Verbindungen unter einem Druck der über dem Atmosphärendruck liegt als Aerosole freigegeben werden. Die bevorzugten flüssigen herbiziden Mittel sind jedoch emulgierbare Konzentrate, welche eine erfindungsgemässe aktive Verbindung enthalten und als inerten Träger ein Lösungsmittel und ein Emulgiermittel. Derartige emulgierbare Konzentrate können mit Wasser und/oder Öl auf irgendeine gewünschte Konzentration der aktiven Verbindung verdünnt werden, die zur Aufbringung als Sprays an den Stellen geeignet ist, wo ein Unkrautbefall vorliegt. Die Emulgiermittel, die am häufigsten in derartigen Konzentraten verwendet werden, sind nicht-ionische oberflächenaktive Mittel oder Mischungen aus nicht-ionischen oberflächenaktiven Mitteln mit anionischen oberflächenaktiven Mitteln. Unter Verwendung von einigen Emulgiermittelsystemen können Invers-Emulsionen, also Wasser-in-Öl-Emulsionen hergestellt werden, die zur direkten Aufbringung auf auftretende Unkräuter bestimmt sind.
Ein typisches erfindungsgemässes herbizides Mittel wird anhand des folgenden Beispiels erläutert. In diesem Beispiel sind alle angegebenen Mengen Gewichtsteile, falls nicht ausdrücklich andere Angaben gemacht werden.
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Beispiel 10 Herstellung einer Staubformulierung Es wurden die folgenden Ausgangsmaterialien verwendet:
Bestandteil
Mengen in Gew.-Teilen
Produkt gemäss Beispiel
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Gepulvertes Talkum
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Die oben angegebenen Bestandteile werden in einer mechanisch mahlenden Mischvorrichtung vermischt, und man mahlt so lange, bis ein homogener, frei fliessender Staub der gewünschten Teilchengrösse erreicht ist. Dieser Staub ist zur direkten Anwendung auf die Stellen geeignet, wo ein Unkrautbefall auftritt.
Die erfindungsgemässen Verbindungen können als Herbizide auf irgendeine Weise aufgebracht werden, die in der Fachwelt bekannt ist. Ein Verfahren zur Bekämpfung von Unkräutern besteht im allgemeinen darin, dass man den Ort, wo diese Unkräuter auftreten mit einer herbiziden Zusammensetzung behandelt, die ein inertes Trägermaterial und als wesentlichen aktiven Bestandteil eine erfindungsgemässe Verbindung in einer Menge enthält, die herbizid toxisch gegenüber den zu bekämpfenden Unkräutern ist. Die Konzentration der neuen erfindungsgemässen Verbindungen in den herbiziden Mitteln hängt sehr stark von der Art der Formulierung und dem Zweck, zu dem diese bestimmt sind, ab, jedoch wird ein herbizides Mittel im allgemeinen etwa 0,05 bis etwa 95 Gew.-% der aktiven Verbindungen, bezogen auf ' das Gesamtgewicht des Mittels, enthalten. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung enthalten die herbiziden Mittel etwa 5 bis etwa 75 Gew.-% der aktiven Verbindung, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Die herbiziden Mittel können auch zusätzliche Substanzen enthalten, wie zum Beispiel andere Pestizide wie beispielsweise Insektizide, Nematozide, Fungizide und ähnliche Bekämpfungsmittel, Stabilisatoren, Ausbreitungsmittel, Desaktivatoren, die Haftung verbessernde Mittel, klebende Mittel, Düngemittel, Aktivatoren, synergistisch wirkende Komponenten und ähnliches.
Die erfindungsgemässen Verbindungen sind auch nützlich, wenn sie in Kombination mit anderen herbiziden Mitteln und/oder Entlaubungsmitteln, ausdörrend wirkenden Mitteln, Wachstumsinhibitoren und ähnlichem in den oben erwähnten herbiziden Zusammensetzungen eingesetzt werden. Diese anderen Materialien können im Bereich von etwa 5 Gew.-% bis etwa 95 Gew.-% der aktiven Bestandteile der herbiziden Mittel ausmachen. Die Verwendung von Kombinationen mit diesen anderen herbiziden Mitteln und/ oder Entlaubungsmitteln oder ausdörrenden Mitteln usw., zusammen mit den erfindungsgemässen Verbindungen kann zur Schaffung von herbiziden Mitteln führen, die wirksamer bei der Bekämpfung von Unkräutern sind, und die oft zu Ergebnissen führen, die mit getrennten Zusammensetzungen der einzelnen Herbizide nicht erreichbar sind. Andere Herbizide, Entlaubungsmittel, austrocknende Mittel und das Pflanzenwachstum hemmende Mittel, die in Kombination mit den erfindungsgemässen Mitteln in herbiziden Mitteln zur Bekämpfung von Unkräutern eingesetzt werden können, sind beispielsweise Chlorphenoxy-Herbizide, wie zum Beispiel die Produkte mit der Bezeichnung 2,4-D, 2,4,5-T, MCPA, MCPB, 4(2,4-DB), 2,4-DEB, 4-CPB, 4-CPA, 4-CPP, 2,4,5,-TES, 3,4-DA, Silvex und ähnliche, Carbamat-Herbi-zide wie zum Beispiel Produkte mit der Bezeichnung IPC, CIPC, Swep, Barban, BCPC, CEPC, CPPC und ähnliche, Thiocarbamat-Herbizide und Dithiocarbamat-Herbizide, wie zum Beispiel Produkte mit der Bezeichnung CDEC,
Metham-Natrium, EPTC, Diallat, PEBC, Perbulat, Vernolat und ähnliche.
Herbizide auf Basis substituierter Harnstoffe, wie zum Beispiel die Produkte mit der Bezeichnung Norea, Siduron, Dichloral-Harnstoff, Chloroxuron, Cycluron, Fenuron, Monuron, Monuron-TCA, Diuron, Linuron, Monolinuron, Neburon, Buturon, Trimeturon und ähnliche; symmetrische Triazin-Herbizide, wie zum Beispiel die Produkte mit der Bezeichnung Simazine, Chlorazine, Atraon, Desmetryn, Norazin, Ipazin, Prometryn, Atrazin, Trietazin, Simeton, Prometon, Propazin, Ametryn und ähnliche; Chloracetamid-Herbizide wie zum Beispiel die Produkte mit der Bezeichnung a-Chlor-N,N-dimethylacetamid, CDEA, CDAA, a-Chlor-N-isopropyl-acetamid, 2-Chlor-N-isopropylacet-anilid, 4-(Chloracetyl)-morpholin, l-(Chloracetyl)piperidin und ähnliche; Herbizide auf Basis chlorierter aliphatischer Säuren, wie zum Beispiel die Produkte mit der Bezeichnung TCA, Dalapon, 2,3-Dichlorpropionsäure, 2,2,3-TPA und ähnliche; Herbizide auf Basis von chlorierter Benzoesäure und Phenylessigsäure, wie zum Beispiel die Produkte mit der Bezeichnung 2,3,6-TBA, Dicamba, Tricamba, Amiben, Fenac, PBA, 2-Methoxy-3,6,-dichlorphenylessigsäure, 3-Methoxy-2,6-dichlorphenylessigsäure, 2-Methoxy-3,5,6-trichlorphenylessigsäure, 2,4-Dichlor-3-nitrobenzoesäure und ähnliche, sowie ferner solche Verbindungen wie Amino-triazon, Maleinsäurehydrazid, Phenylmercuri-acetat, Endo-thal, Biuret, technisches Chlordan, 2,3,5,6-Tetrachlortereph-thalsäure-dimethylester, Diquat, Erbon, DNC, DNBP Di-chlobenil, DPA, Diphenamid, Dipropalin, Trifluralin,
Solan, Dicryl, Merphos. DMPA, DSMA, MSMA, Kalium-azid, Acrolein, Benefin, Bensulid, AMS, Bromacil, 2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-methyl-1,2,4-oxadiazolidin-3,5-dion, Bromxynil, Kakodylsäure, CMA, CPMF, Cypromid, DCB, DCPA, Dichlon, Diphenatril, DMTT, DNAP, EBEP, EXD, HCA, Ioxynil, IPX, Isocil, Kaliumcyanat, MAA, MAMA, MCPES, MCPP, MH, Molinat, NPA, OCH, Paraquat, PCP, Picloram, DPA, PCA, Pyrichlor, Seson, Terbacil, Terbutol, TCBA, Brominil, CP-50144, H-176-1, H-732, M-2901, Pla-navin, Natriumtetraborat, Calciumcyanamid, DEF, Äthyl-xanthogen-disulfid, Sindon, Sindon-B, Propanil und ähnliche Verbindungen.
Derartige bekannte Herbizide können auch bei den Anwendungsverfahren und in den erfindungsgemässen herbiziden Mitteln in Form ihrer Salze, ihrer Ester, ihrer Amide und anderer Derivate eingesetzt werden, und zwar in der gleichen Weise, wie dies für die ursprünglichen Verbindungen der Fall ist, von denen sich diese Derivate ableiten.
Unkräuter sind unerwünschte Pflanzen, die an Stellen wachsen, wo man sie nicht haben will, und sie besitzen keinen wirtschaftlichen Wert und stören die Heranzüchtung von Erntepflanzen, das Wachstum von Zierpflanzen oder die Gesundheit von Nutzvieh. Es gibt viele Arten an Unkräutern, einschliesslich der einjährigen, wie zum Beispiel: Gänsefuss, Gänsekraut, Fuchsschwanz, Digitarla sanguinalis, wilder Senf, Hydrocotyle vulgaris, Raigras, Gänsegras, Vogelmiere, wilder Hafer, Cissampelos pareira, Portulak, Echinochla crus-galli, Wasserpfeffer, Polygonum aviculare, Xanthium, wilder Buchweizen, Chenopodiaceae, Agrostemma githago, Ambrosia, Sonchus, Zichorie, Purgierkroton, Lythraceae, Zittergras, Feldraute, Kreuzkraut, Galeopsis, Wolfsmilch, Knöterich, Emex, Shama millet, Potamogeton, Heideaster, Molugo verticillata, Impomoea, Galium, Lemmaceae und Naias; zweijährige Pflanzen, wie z.B. wilde Rübe, Matricaria, wilde Gerste, Lichtnelke, Kamille, Klette, Wollkraut, windblättrige Malve, Cirsium lanceolatum, Hundezunge, Ver-bascum blattaria und Purpursterndistel; oder mehrjährige Stauden, wie z.B. weisse Kornrade, Lolium perenne, Quek-kengras, Sorghium habpense, kanadische Distel, Hecken5
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10
winde, Bermudagras, Rumex acetosella, gekräuselter Rumex, Cyperus, Feld-Arenaria, Löwenzahn, Glockenblume, Feld-Winde, russische Flockenblume, Grammagras, Leinkraut, Schafgarbe, Aster, Steinsame, Schachtelhalm, Centaurea nigra, Fabaceae, Seesimse, Katzenschwanz und Winterkresse.
In gleicher Weise können die zu bekämpfenden Unkräuter in die Klasse der zweiblättrigen Unkräutr oder grasartigen Unkräuter eingeteilt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es wünschenswert das Wachstum derartiger Unkräuter zu bekämpfen, ohne dabei die Nutzpflanzen oder die Nutztiere zu schädigen.
Die neuen erfindungsgemässen Verbindungen sind insbesondere wertvoll zur Unkrautbekämpfung, weil sie gegen viele Arten und Gruppen von Unkräutern toxisch wirken, während sie andererseits relativ untoxisch gegenüber vielen Nutzpflanzen sind. Die genaue Menge der Verbindung, die benötigt wird, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, einschliesslich der Widerstandsfähigkeit der jeweiligen Unkrautart, dem Wetter, der Bodenart, der Methode der Anwendung, der Art der Nutzpflanzen, die im gleichen Bereich vorkommen und ähnlichem. Während dementsprechend die Anwendung von bis zu nur etwa 28,3 g oder 56,7 g (1-2 Unzen) der aktiven Verbindung pro 4050 m2 ausreichend sein kann, um eine gute Bekämpfung eines leichten Befalls mit Unkräutern, die unter ungünstigen Bedingungen wachsen, zu erreichen, so kann dennoch die Anwendung von 4,54 kg oder noch grösseren Mengen der aktiven Verbindung pro 4050 m2 nötig sein, wenn eine gute Bekämpfung und dicht wachsenden oder schwer bekämpfbaren, mehrjährigen Unkräutern nötig ist, die unter günstigen Bedingungen wachsen.
Die herbizide Toxizität der neuen Verbindungen gemäss dieser Erfindung kann durch viele gut eingeführte Testverfahren veranschaulicht werden, die für den Fachmann bekannt sind, wie zum Beispiel durch Testung vor dem Befall (Vorauflauf), oder Testung nach dem Befall (Nachauflauf).
Die herbizide Aktivität der erfindungsgemässen Verbindungen wurde durch Versuche gezeigt, die für die Bekämpfung einer Anzahl von Unkräutern vor deren Auftreten (Vorauflauf-Verfahren) durchgeführt wurden. Bei diesen Versuchen wurden kleine Gewächshaustöpfe aus Kunststoff mit trockener Erde gefüllt und sie wurden mit verschiedenen Unkrautsamen besät. 24 Stunden oder weniger nach dem Besäen wurden die Töpfe mit Wasser besprüht, bis der Boden feucht war, und die zu testenden Verbindungen wurden formuliert als wässrige Emulsionen oder als Acetonlösungen,
die Emulgiermittel enthalten, in den angegebenen Konzentrationen auf die Oberfläche des Bodens aufgesprüht.
Nach dem Aufsprühen wurden die die Erde enthaltenden Behälter in ein Gewächshaus eingebracht und dort einer s zusätzlichen Wärmebehandlung unterworfen, je nach dem wie es nötig war, und täglich oder noch häufiger gegossen. Man beliess die Pflanzen unter diesen Bedingungen während eines Zeitraumes von 15-21 Tagen,undzu dieser Zeit wurde der Zustand der Pflanzen und das Ausmass der Schädigung io der Pflanzen festgestellt, wobei man eine Benotung vornahm, gemäss einer Notenskala, die von 0 bis 10 reicht. Die Notenskala bedeutet das folgende:
keine Schädigung leichte Schädigung mässige Schädigung massig starke Schädigung starke Schädigung Absterben der Pflanze
0
ls 1+2 3+4 5+6 7,8+9 10
20
Die Wirksamkeit dieser Verbindungen wird durch die folgenden Ergebnisse gezeigt, die in den Tabellen I und II zusammengestellt sind. In diesen Tabellen geben Ziffern mit Dezimalstellen das Ergebnis eines Durchschnittes von 2 oder 25 mehr Beurteilungen an, die nach einer Wiederholung der gleichen Versuche erzielt wurden.
Die herbizide Aktivität der erfindungsgemässen Verbindungen wurde auch anhand von Versuchen veranschaulicht, die bei einer Anzahl von Unkräutern bei einer Bekämpfung 30 nach dem Auftreten (Nachauflauf-Verfahren) durchgeführt wurden. In diesen Versuchen wurden die zu testenden Verbindungen als wässrige Emulsionen formuliert, die in der angegebenen Dosierung auf die Blätter der verschiedenen Unkrautarten aufgesprüht wurden, welche die vorgeschrie-35 bene Grösse erreicht hatten. Nach dem Aufsprühen gab man die Pflanzen in ein Gewächshaus und goss sie täglich oder häufiger. Dabei wurde kein Wasser auf die Blätter der behandelten Pflanzen aufgebracht. Die Stärke der Schädigung wurde 10-15 Tage nach der Behandlung bestimmt, und sie 40 wurde mit Hilfe einer Notenskala beurteilt, die wieder Noten von 1 bis 10 aufweist, wobei die einzelnen Noten die weiter oben angegebenen Bedeutungen besitzen.
Die Wirksamkeit dieser Verbindungen wird durch die folgenden Ergebnisse veranschaulicht, die in den Tabellen III 45 und IV angegeben sind. Werte, die Dezimalstellen aufweisen sind wieder das Ergebnis der Bildung eines Durchschnittswertes aus einer Wiederholung der gleichen Experimente.
Tabelle I
Ergebnisse des Produktes gemäss Beispiel 1 bei Anwendung im Vorauflauf-Verfahren, wobei die Schädigung der angegebenen Pflanzen nach der vorhin erläuterten Notenskala angegeben ist.
Art des Unkrautes Konzentration der Verbindung in Pfund pro Acre bzw. der Nutzpflanze - ~ ~ - — —
Scleria
5
0
0,0
-
-
Wilder Hafer
10
10
6,7
5,0
2,5
1,0
Datura stramonium
10
10
10,0
-
4,0
5,0
Cissampelos
10
10
9,0
8,5
10,0
8,5
Sorghum halepense
9
10
7,7
6,5
2,5
2,0
Gänsefuss
9
9
7,0
3,5
1,5
1,0
Wilder Senf
10
10
10,0
10,0
10,0
4,0
Setaria lutescens
10
8
7,0
5,5
2,0
1,5
Echinochloa crus-galli
10
10
9,3
10,0
7,0
0,0
Digitaria sanguinalis
9
8
8,0
7,0
3,0
1,5
Bromus secalinus
10
9
7,0
5,0
3,5
0,5
Ipomoea purpurea
8
10
8,3
7,0
4,0
4,5
I1 645109
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Art des Unkrautes Konzentration der Verbindung in Pfund pro Acre bzw. der Nutzpflanze
8,0 2,0 1,0 0,5 0,25 0,125
Winde
10,0
5,0
3,0
1,5
Quecke
5,5
4,5
4,0
2,5
Fluminea festucacea
10,0
9,0
4,5
3,5
Pintobohnen
9,5
6,5
3,0
2,5
Zuckerrübe
9,0
8,5
8,0
9,5
Weizen
9,5
8,0
7,5
2,5
Reis
4,0
3,5
3,0
2,0
Sojabohne
6,5
4,0
1,0
1,0
Baumwolle
10,0
5,0
2,5
0,5
Hirse
10,0
10,0
5,0
4,5
Mais
7,0
5,5
3,0
0,5
Alfalfa i0,0
3,5
2,0
1,0
Hafer
6,5
2,5
2,0
1,0
Tabellen
Ergebnisse des Produktes gemäss Beispiel 2 bei Anwendung irn Vorauflauf-Verfahren, wobei die Schädigung der angegebenen Pflanzen nach der vorhin erläuterten Notenskala angegeben ist.
Konzentration der Verbindung in Pfund pro Acre
2,0 1,0 0,5 0,25 0,125
Art des Unkrautes bzw. der Nutzpflanze
Scleria
3,0
0,0
0,0
-
-
Wilder Hafer
10,0
9,3
2,7
0,0
0,5
Datura stramonium
10,0
4,0
2,5
4.0
1,0
Cissampelos
10,0
10,0
8,5
5,5
1,0
Sorghum halepense
10,0
6,5
3,2
0,0
0,0
Gänsefuss
10,0
6,0
3,5
0,0
0,0
Wilder Senf
10,0
9,0
10,0
1,0
0,0
Setaria lutescens
9,0
6,7
2,2
0,5
0,5
Echinochloa crus-galli
10,0
5,7
5,2
2,0
1,0
Digitaria sanguinalis
6,0
4,5
1,7
1,5
2,0
Bromus secalinus
10,0
6,7
1,7
0,5
0,0
Ipomoea prupurea
10,0
7,6
8,4
5,0
1,5
Winde
-
10,0
5,5
3,0
0,0
Quecke
7,0
2,0
1,0
0,0
-
Fluminea festucacea
-
10,0
6,0
2,5
0,0
Pintobohnen
-
5,0
2,5
0,0
0,0
Zuckerrübe
-
6,0
3,0
0,0
0,0
Weizen
-
10,0
10,0
8,0
6,0
Reis
-
9,5
5,5
1,5
1,0
Sojabohne
-
4,0
2,5
3,5
0,0
Baumwolle
6,0
3,7
0,7
0,3
1,0
Hirse
2,0
1,7
0,0
0,0
0,0
Mais
-
10,0
4,0
2,0
1,0
Alfalfa
-
3,0
0,5
0,0
0,0
Hafer
-
5,0
0,0
0,0
0,0
Tabelle III
Produkt gemäss Beispiel 1, angewandt im Nachauflauf-Verfahren, wobei die Schädigung bei der angewandten Konzentration benotet wird.
Art der Unkräuter Konzentration in Pfund/Acre bzw. Nutzpflanzen — - - — —
Wilder Senf 10,0
Wilder Hafer 10,0
Winde 10,0
Echinochloa crus-galli 10,0
Digitaria sanguinalis 9,0
10,0 10,0 10,0 10,0
3,5 4,0 2,0 1,0
10,0 10,0 10,0 3,0
10,0 10,0 10,0 5,0
9,5 9,5 10,0 10,0
645 109 12
Tabelle III (Fortsetzung)
Art der Unkräuter bzw. Nutzpflanzen
Konzentration in Pfund/Acre
2,0
1,0
0,5
0,25
0,125
Setaria lutescens
9,0
10,0
10,0
6,0
4,0
Sorghum halepense
10,0
9,5
8,0
3,0
2,0
Ipomea purpurea
10,0
10,0
10,0
10,0
10,0
Stechapfel
10,0
10,0
10,0
10,0
5,0
Scleria
5,0
2,0
2,0
-
-
Gänsefuss
10,0
10,0
10,0
10,0
10,0
Cissampelos pareira
-
10,0
10,0
10,0
10,0
Quecke
-
10,0
6,0
4,0
2,0
Fluminea festucacea
-
10,0
10,0
4,0
3,0
Bromus secalinus
-
10,0
10,0
2,0
2,0
Pintobohnen
-
10,0
10,0
10,0
10,0
Hirse
-
10,0
10,0
10,0
10,0
Weizen
-
10,0
5,0
10,0
1,0
Reis
-
5,0
4,0
4,0
2,0
Baumwolle
-
10,0
10,0
10,0
10,0
Mais
-
7,0
10,0
4,0
3,0
Alfalfa
-
10,0
10,0
10,0
10,0
Hafer
-
2,0
2,0
0,0
0,0
Sojabohne
-
10,0
10,0
10,0
10,0
Zuckerrübe
-
10,0
10,0
10,0
10,0
Tabelle IV
Produkt gemäss Beispiel 2, angewandt im Nachauflauf-Verfahren, wobei die Schädigung bei der angewandten Konzentration benotet wird.
Art der Unkräuter bzw. Nutzpflanzen
2,0
1,0
0,5
0,25
0,125
0,062
Wilder Senf
10,0
10,0
10,0
10,0
6,5
2,0
Wilder Hafer
10,0
5,0
2,0
0,0
0,0
0,0
Winde
10,0
10,0
9,0
5,5
1,0
0,0
Echinochloa crus-galli
10,0
10,0
7,2
6,0
3,5
2,0
Digitaria sanguinalis
10,0
8,7
6,2
4,5
2,0
0,0
Setaria lutescens
10,0
5,7
5,7
2,5
1,0
0,0
Sorghum halepense
10,0
8,0
6,0
5,5
3,5
5,0
Ipomea purpurea
10,0
10,0
10,0
6,5
10,0
5,0
Stechapfel
10,0
9,3
9,2
8,5
8,5
10,0
Scleria
2,0
0,5
0,0
-
-
-
Gänsefuss
10,0
8,3
7,5
6,0
4,0
3,0
Cissampelos pareira
-
10,0
10,0
10,0
8,5
7,0
Quecke
-
10,0
10,0
7,0
2,0
2,0
Fluminea festucacea
-
10,0
6,0
5,5
1,0
0,0
Bromus secalinus
-
10,0
5,0
5,0
0,0
0,0
Pintobohnen
-
5,0
10,0
7,0
7,0
3,0
Hirse
-
10,0
5,0
1,0
1,0
0,0
Weizen
-
2,0
1,5
1,0
0,0
0,0
Reis
-
7,0
5,5
10,0
0,5
0,0
Baumwolle
-
10,0
10,0
8,5
7,5
10,0
Mais
-
4,0
3,0
0,5
0,5
0,0
Alfalfa
-
10,0
10,0
9,5
9,5
4,0
Hafer
-
2,0
0,5
1,0
0,5
0,0
Sojabohne
10,0
10,0
7,0
4,5
3,5
3,0
Zuckerrübe
-
10,0
10,0
8,5
6,5
2,0

Claims (10)

  1. 645 109
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Tetrahydrobenzothiazolyl-imidazolidinone der Formel I
    R eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Alkinylgruppe oder eine Halogenalkylgruppe bedeutet, enthält.
  2. 10. Verfahren zur Bekämpfung von Unkräutern, dadurch gekennzeichnet, dass man die Unkräuter mit einer toxisch s wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I
    worin
    X eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-gruppe, ein Halogenatom, eine Dialkylaminogruppe oder die Cyanogruppe ist,
    n 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet und R eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Alkinylgruppe oder eine Halogenalkylgruppe bedeutet.
  3. 2. Verbindung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie das l-(5,5,7-Trimethyl-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on ist.
  4. 3. Verbindung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie das l-(5,5,7,7-Tetramethyl-4,5,6,7-tetrahy-drobenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on ist.
  5. 4. Verbindung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie das l-(5,7-Dimethoxy-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-äthyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on ist.
  6. 5. Verbindung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie das 1-(5,5,7-Trimethyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydrobenzothiazol-2-yl)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imida-zolidin-2-on ist.
  7. 6. Verbindung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie das l-(5-Cyano-5,7-dimethyl-4,5,6,7-tetra-hydrobenzothiazol-2-yI)-3-methyl-5-hydroxy-l,3-imidazo-lidin-2-on ist.
  8. 7. Verbindung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie das l-(5-Propyl-7-cyano-4,5,6,7-tetrahydro-benzothiazol-2-yl)-3-but-3-enyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on ist.
  9. 8. Verbindung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie das 1 -(5-Hexyl-7-propoxy-4,5,6,7-tetrahy-drobenzothiazol-2-yl)-3-propyl-5-hydroxy-1,3-imidazolidin-2-on ist.
  10. 9. Herbizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoffkomponente mindestens eine Verbindung der Formel I
    OH
    worin
    X eine Alkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine Alkylthio-20 gruppe, ein Halogenatom, eine Dialkylaminogruppe oder die Cyanogruppe ist,
    n 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeutet, und R eine Alkylgruppe, eine Alkenylgruppe, eine Alkinylgruppe oder eine Halogenalkylgruppe bedeutet, zusammenbringt.
    25
CH164080A 1979-03-02 1980-02-29 Tetrahydrobenzothiazolyl-imidazolidinone sowie herbizide, die diese verbindungen enthalten. CH645109A5 (de)

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