DD145748A5 - Verfahren zur herstellung von trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsaeure-derivaten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsaeure-derivaten Download PDF

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DD145748A5
DD145748A5 DD21530878A DD21530878A DD145748A5 DD 145748 A5 DD145748 A5 DD 145748A5 DD 21530878 A DD21530878 A DD 21530878A DD 21530878 A DD21530878 A DD 21530878A DD 145748 A5 DD145748 A5 DD 145748A5
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methyl
acid
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connection
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DD21530878A
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Inventor
Kazuo Jikihara
Shigekazu Itoh
Shuichi Takayama
Koichi Sato
Ichiro Kimura
Isao Chiyomaru
Original Assignee
Kumiai Chemical Industry Co
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Trifluormethy!phenoxyphenoxycrotonsäure-Derivaten der folgenden allgemeinen Formel
OCHCH=CHCOOR (I)
wobei X ein Wasserstoff oder Halogenatom bedeutet und wobei R eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Alkenyl-, Halogenalkenyl- oder Alkinyl-Gruppe bedeutet, · -
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es werden eine Vielzahl verschiedenster Herbizide zur Steigerung der Erträge und Elminierung von Arbeitsaufwand eingesetzt. Dabei treten jedoch verschiedene Probleme bezug™, lieh der unterschiedlichen herbiziden Effekte und der Schädigung Von Nutzpflanzen auf. Dies gilt insbesondere für die herbiziden Verbindungen dor ungeprüf-ten japanischen Patentanmeldungen 33 637/1977 und 12924/1976.
Ziel der Erfindung
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivaten zu.schaffen, welche keinerlei schädigenden Einfluß auf Nutzpflanzen haben und andererseits schon bei geringer Dosierung gegen Unkräuter wirksam sind und nicht zu Umweltverschmutzung führen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß werden die Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivate der Formel
CF'<-<\ fr °-A /jr OCHCh=CHCOOr
CH3
wobei X ein Viasserstoff atom oder Halogenatom bedeutet und wobei R eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Alkenyl-, Halogenalkenyi· oder Alkinyl-Gruppe bedeutet, hergestellt durch Umsetzung eines Trifluormethylphenoxyphenol-Derivats der folgenden
allgemeinen Formel
Wobei X die oben angegebene Bedeutung hat, mit einem γ-Halogen-Y-methylcrotonsäure-Derivat der folgenden Formelt
Ψ 3 X1-CHCH=CHCOOr' ' (Ill)
Aiii -IQ /Q* WiKH
- 3 - Λ. ϊ Ο..
wobei X1 ein Halogenatoiti bedeutet und wobei R1 für R oder für ein Wasserstoffatom steht, in Anwesenheit einer Base worauf man gegebenenfalls die Säureform in die entsprechende Esterform umwandelt, wenn R1 ein Wasserstoffatom bedeutet.
Die Umsetzung kann in einem Reaktionsmedium in Anwesenheit einer Base bei 0 bis 150 °C während 1 bis 20 h erfolgen.
Geeignete Basen sind Alkalimetallhydroxide, wie Natriumhydroxid oder.Kaliumhydroxid; Alkalimetallcarbonate, wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumbicarbonat; Alkoholate, wie Natriumäthylat und tertiäre Amine, wie Triäthylamin, Dimethylanilin oder Pyridin usw. Geeignete Reaktionsmedien umfassen Wasser, Aceton, Methyläthylketon, Methanol, Äthanol, Isopropanol, Butanol, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Tetrahydrofuran, Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Dichloräthan usw.
Die Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivate der Formel (I) können auch erhalten werden durch Umsetzung von Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivaten der Formel
OCIICH=CHCOOIi /VT
CH.
wobei X ein Wasserstoffatom oder Halogenatom bedeutet, mit einem Alkohol der Formel
ROH,
wobei R eine Alkyl-, Halogcnalkyl-, Alkenyl-, llalogcnalkcnyl· oder Alkinyl-Gruppc bedeutet, in Anwesenheit eines Katalysators, wie Schwefelsäure, Salzsäure, einer aromatischen Sulfonsaure, wie Benzolsulfonsäure. Toluolsulfonsäure oder 3-NaphthcTlinsulfonsäure; eines wasserfreien Sulfats, wie
wasserfreies Kupfersulfat, wasserfreies Eisensulfat; Phosphoroxychlorid, Phosphorsäureanhydrid, Bortrifluorid oder einem sauren Ionenaustauscher bei 20 bis 150 0C unter Rückflußbedingugen während 1 bis 20 h .
Die Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivate der Formel (I) können ferner erhalten werden durch Umsetzung eines Trif luormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Deriva.ts der Formel
CH3 mit einem Alkohol der folgenden Formel
R2OH,
wobei R- von R2 verschieden ist und eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Alkenyl-, Halogenalkenyl- oder Alkinyl-Gruppe bedeutet, und zwar in Abwesenheit oder Anwesenheit eines Katalysators, z. B, einer Säure, wie Schwefelsäure oder p-Toluolsulfonsäure, eines Alkoholats, wie Natriumäthylat oder Kaliumbutyrat; Pyridin oder einem basischen Ionenaustauscherharz bei 0 bis 150 0C während 1 bis 20 h unter Umesterung.
Die Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivate der Formel (I) können ferner hergestellt werden durch Umsetzung eines "Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-halogenids der folgenden allgemeinen Formel
(VIII)
0-CHCH=CHCOZ
CH.
wobei X ein Wasserstoffatom oder Halogenatom bedeutet und wobei 2 ein Ilalogcnatoin bedeutet, mit einem Alkohol der folgenden allgemeinen,Formel
- 5 - J ROH < (V) ,
wobei R eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Alkenyl-, Halogenalkenyl- oder Alkinyl-Gruppe bedeutet in Abwesenheit oder in Anwesenheit eines Dehydrohalogenierungsmittel (einer Base) in einem Reaktionsmedium oder in einem Überschuß des Alkohols der Formel ROH oder ohne Reaktionsmedium bei -10 bis 150 C während 1 bis 20 h.
Geeignete' Dehydrohalogenierungsmittel in Form von anorganischen oder organischen Basen sind Alkalimetallhydroxide, wie Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid,· Alkalimetallcarbonate, wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat oder Natriumbicarbonat; Alkoholate, wie Natriumäthylat und tertiäre Amine, wie Triäthylamin, Dimethylanilin oder Pyridin. Geeignete Reaktionsmedien sind Aceton, Methylethylketon, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Tetrahydrofuran, Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Dichloräthan.
Die neuen Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivate der Formel (I) haben überlegene herbizide Wirksamkeiten gegen Gramineen-Unkräuter, wie Panicum crusgalli L., Digitaria sangulnalis SCOPOLI und Sorghum halepense, und zwar im Vergleich zu Verbindungen der japanischen ungeprüften Patentanmeldung Nr. 33637/1977, z. B. Methyl-2-[4-(4-trifluormethylphenoxy) -phenoxy] -crotonat, A'thyl-2- [4- (4-trif luormethyl-2-chlorphenoxy) -phenoxy] -crotonoat, Ä'thyl-γ- Γ4- (4-trif luormethylphenoxy) -phenoxy] -valerylat und Ä'thyl-γ- (4- (4-trifluormethyl-2-chlorphenoxy)-phenoxy]-valerylat. Die neuen erfindungögemäßen Verbindungen haben eine überlegene bleibende Aktivität im Boden bei Bodenbehandlung im Vergleich zu γ- t4- (4-Trif luormethylphenoxy) -phenoxy] -propionsäure.derivaten gemäß der japanischen ungeprüften Patentanmeldung Nr. 12924/1976,
Diese neuen Verbindungen haben ferner ausgezeichnete Wirkungen gegen später keimende Unkräuter im Sinne einer Langzeitbekämpfung von Unkräutern. Darüber hinaus ist im. Falle einer unvollständigen Unterdrückung der Unkräuter die Erholung
derselben für lange Zeit verzögert (bei Blattbehandlung). Darüber hinaus wirken die erfindungsgemäßen Verbindungen im Sinne einer Wachstumshemmung von bereits herangewachsenen Unkräutern. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Mittels äußerst stabil unabhängig von normalerweise die Aktivität von Herbiziden beeinflussenden Faktoren, z. B. Regenfall, atmosphärischer Feuchtigkeit und hoher Temperatur.
Die neuen Verbindungen weisen in γ-Position der Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Verbindungen eine Methyl-Gruppe auf. Hierdurch kommen die speziellen herbiziden Effekte zustande, insbesondere die beträchtliche herbizide Wirkung gegen Gramineen-Kräuter, wie Sorghum halepense, Alopecurus aequalis SOBOLEWSKI var. amurensis OHWI, Panicum crusgalli L. und Digitaria sanguinalis SCOPOLI.
Die neuen Verbindungen zeigen eine beträchtliche Selektivität ohne Phytotoxizität gegenüber breitblättrigen Nutzpflanzen, wie Rettich, Soyabohnen, Erdnuß, Baumwolle, Flachs, Rote Beete, Pimento und Sonnenblumen. Gramineen-Unkräuter werden vollständig unterdrückt. Dies gilt insbesondere für Panicum crusgalli L., Digitaria sanguianlis SCOPOLI, Sorghum halepense, Paspalum conjugatum BERG, Alopecurus aequalis SOBOLEWSKI var. amurensis OHWI, Quack-Gras, Wildes Sorghum.
Die neuen Verbindungen können nach jeweils erwünschten Verfahreil als Herbizide angewandt werden, und zwar zu jeder Jahreszeit, insbesondere zur Behandlung des Bodens, zur Blattbehandlüng (Postemergenz-Behandlung und Pre-Emergenz-Behandlung). Öle neuen erfindungsgemäßen Verbindungen haben ausgezeichnete herbizide Effekte bei der Blattbehandlung, z.B. wird Sorghum halepense im fünf-blättrigen oder höheren Stadium noch vollständig vernichtet.
Im folgenden seien einige typische Gramineen-Unkräuter aufgezählt, welche mit den neuen Herbiziden erfolgreich bekämpft werden können:
1 5 3
Johnson-Gras Quack-Gras Para-Gras Sothern Sandbar Finger-Gras Bermuda-Gras Crowfoots-Gras Large crab-Gras Crab-Gras Barnyard-Gras Jungle-Reis Cattail-Gras Goose-Gras Cogon-Gras Wrinkle-Gras Southern cut-Gras Bearded sprangle top Red sprangle top Mexican sprangle top Brown top panicum Sour paspalura Water paspalum Natal-Gras Raoul-Gras . Green foxtail Bristly foxtail Yellow foxtail Sorghum halepense Agropyron repens Brachiara mutica Cenchrus echinatus Digitaria violascens Cynodon dactylon Dactyloctenium aegyptium Digitaria sanguinalis SCOPOLI Digitaria sanguinalis Panicum crusgalli L. Echinochloa colonum Echinochloa crus-paranis Eleusine indica Imperata cylindrica Ischaemum rugosum Leersia hexandra Leptochloa fascicularis Leptochloa filitormis Leptochloa unirierva Panicum fasciculatum Paspalum repens Paspalim repens Phyncheltrum repens Rottboellia exaltara Setaria viridis Setaria verticillata Setaria geniculata
Im folgenden seien typische nach den erfindungsgemäßen Verfahren herstellbaren Verbindungen zusammen mit ihren pyhsikälischen Daten angegeben.
Verbindung Nr. 1: ,
Methyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]crotonat
Kp.: 157 - 162 °C/0,015 mmHg
Πρ° : 1,5238
Verbindung Nr. 2:
Äthyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]crotonat
Kp.: 173 °C/0,01 mmHg
Πρ°: 1,5175
Verbindung Nr. 3:
Isopropyl-Y-methyl-y-[4-(4'-triflormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat Kp.: 158 °C/0,015 mmllg
n2° : 1,5134
Verbindung Nr. 4:
n-Butyl-γ-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]-crotonat
Kp.; 180 - 182 °C/0,02 mmllg
n2°: 1,5137
Verbindung Nr. 5:
Isobutyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]-crotonat
Kp.t 172 - 174 °C/0,007 mmHg
n20S 1,5100 .
Verbindung Nr. 6:
Äthyi-Y-methyl-γ-[4~(4'-trifluormethyl-2-chlorphenoxy)-phenoxy]crotonat Kp. ί 175 ~ 185 °C/0,07 mmllg
n20: 1,5283
Verbindung Nr.7;
Allyl-y-methyl-y- [4- (4 ' -trif luorine thy Iphenoxy) phenoxy] -
crotonat Kp.: 172 - 174 °C/0f015 mmHg Πρ°: 1,5218
Verbindung Nr. 8;
Propargyl-Y-raethyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]
erotonat Kp.: 180 -' 181 °C/0,015 mraHg up : 1,5310
Verbindung Nr. 9:
2-Chloräthyl-Y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-
phenoxy]crotonat : 192 °C
: 1,5284
Kp.: 192 °C/0,007 mmHg
Verbindung Nr. 10:
2-Chlorallyl~y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-
phenoxy]crotonat Kp.: 190 - 193 °C/O,O1 mmHg n2°: 1,5310
Verbindung Nr. 11:
Sec-BUtyl-γ-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat Kp. ί >140 °C/0,07 nimHg η^°: 1,5112
Verbindung Nr. 12:
Isoafnyl~Y-methyl~Y- [4- (4 ' -trif luormethylphenoxy) phenoxy]
crotonat Kp.: >140 °C/0,07 nimilg n^°: 1,509 5
η λ f. lit
Verbindung Nr. 13: '
n-Octyl-Y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy] crotonat
Kp.: >140 °C/0,07 mmHg n20: 1,5045
Verbindung Mr. 14:
1-Methylallyl-Y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat Kp.: >140, °C/0,07 rcmHg n20: 1,5176
Verbindung Nr. 15:
2-Hexenyl-y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-phenxy]crotonat
Kp.: > föO °C/0,07 mrnlig
n20: 1,5153
Verbindung Nr. 16: .
2-Broniäthyl-Y-methyl-Y- [4-{4 '-trif luormethylphenoxy) phenoxy]crotonat Kp.: >140 °C/0,07 mmHg n2°: 1,5360
Verbindung Nr. 17: .
3~Chlörpropyl-Y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat Kp.: >140 °C/0,07 mmHg
h2^: 1i524O
Verbindung Nr.18:
2,2,2-Trichloräthyl-Y~methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy )phenoxy]crotona t Kp. ι /155 °C/0f07 mmilg n2°: 1,5320
0 -i (Viii -IQ Ί 0 *. ί,! μ H
Verbindung Nr. 19:
Methyl-y-methyl-y- [4- (4 ' -trif luorinethyl-2 '--chlorphenoxy) -
phenoxy]crotonat Kp.: > 150 °C/0,07 mmllg n2°: 1,5323
Verbindung Nr. 20;
Isopropyl-y-methyl-y-[4 ~(4'-trifluormethyl-2'--chlorphenoxy) -
phenoxy]crotonat Kp.: >15O °C/0,07 mmHg n2°: 1,5227
Verbindung Nr. 21:
n-Butyl-Y-raethyl-Y-[4-{4'-trifluormethyl-2'-chlorphenoxy)-
phenoxy]crotonat Kp. : > 150 °C/0,07 nunPIg n2°; 1,5222
Verbindung Nr. 22:
Allyl-Y-raethyl-Y-[4-(4'-trifluormethyl-2'-chlorphenoxy)-.
phenoxy]crotonat Kp.: > 150 °C/Ö,07 lumHg n2°: 1,5328
Verbindung Nr. 23:
Propdrgyl-Y-methyl-Y- [4- (4 '-trif luormethyl-2 '-chlorplienoxy) -
phenoxy]crotonat Kp.: > 150 °G/0,07 mmlig n2°: 1,5376
Verbindung 24:
2-Brottiäthyl-Y,-methyl-Y-[4-(4 '-trif luormethyl-2 '-chlorphonoxy)
phenoxy]crotonat Kp.: > 150 °C/0,07 mmllg n2^: 1,5436
j iijii -it} /ο,.ϊ-Η
Verbindung Nr. 25:
a-Chlorpropyl-Y-methyl-Y-Γ4-(4'-trifluormethyl-2'-chlorphenoxy) phenoxy] crotonat Kp.: >150 °C/0,07 imnHg η ^: 1,5324
Verbindung Nr. 26:
Äthyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethyl-2·-bromphenoxy)-phenoxy]crotonat
Kp.: "^150 °C/0,07 mmHg
n2°: 1,5341
Die folgenden Verbindungen sind ebenfalls als Herbizid wirksam:
Der n-Propylester, sec-Butylester, tert-Butylester, n~Ämylester, i-Amylester, n-Hexylester, n-Octylester, Vinylester, 2-Methylallylester, Butenylester, 2-Propylallylester, 2-Hexenylester, 2~Bromäthylester, Trichloräthylester, 1-Chlor-2-propylester, 1,3-Dichlor-2-propylester und 3-Brompropylester der γ-Methyl-y-[4-(4'-trifluromethylphenoxy)phenoxy]crotonsäure;
der Methylester, Äthylester, n~Propylester, i-Propylester, n-Butylester, Isobutylester, sec-ButyLester, tert-Butylester, Amylester, Allylester, Propargylester, Chloräthylester, Bromäthylester, Trichloräthylester, 1-Chlor-2-propylester oder 1,3-Dichlor-2-propylester der y-Methyl-y-f4-(4'-trifluormethyl-2'-chlorphenoxy)phenoxy]crotonsäure oder Y-Methyl-γ-[4~(4'-trifluormethyl-2'-bromphenoxy)phenoxy]-crotonsäure.
Das Kalogenatom in der Gruppe R jcann Fluor, Chlor, Brom oder Jod und speziell Chlor oder Brom sein. Die Gruppe R kann vorzugsweise 1 bis 20, speziell 1 bis 12, insbesondere 1 bis 9 und spezieller 1 bis 7 Kohlenstoffπ tome aufweisen. X kann ein iial.ogenatoni, nämlich Fluor, Chlor, Brom oder Jod und speziell Chlor oder Brom bedeuten.
Die neuen Verbindungen haben beträchtliche herbizide Wirkungen und sie sind ferner durch das Fehlen jeglicher Phytotoxizität gegenüber einer Vielzahl von Nutzpflanzen gekennzeichnet. Sie können auf normalen Hochlandfeldern oder Trockenfeldern angewandt werden sowie auf Reisfeldern, in Obstplantagen, in der Forstwirtschaft oder auf nicht-landwirtschaftlich genutzten Flächen. Sie eignen sich zur Bodenbehandlung oder zur Blattbehandlung unter Auswahl der jeweils günstigsten Anwendungsmethode und der jeweils günstigsten Dosis des, Wirkstoffs.
Die Dosis des neuen Wirkstoffs hängt ab von den. V?etterbeindungen,von den Bodenbedingungen, von der Art des angewandten Mittels und von der Jahreszeit der Anwendung sowie von der Anv/endungsmethode, der Art der Nutzpflanze-und der Art der Unkräuter. Gewöhnlich liegt die Dosis im Bereich von 0,01 bis 10 kg und insbesondere 0,1 bis 5 kg und speziell 0,5 bis 3 kg/ha oder behandelten Fläche. Die Konzentration beträgt gewöhnlich 10 bis 10 000 ppm und speziell 100 bis 5000 ppm und insbesondere 250 bis 3000 ppm des Wirkstoffs.
Die neue Verbindung kann per se als Herbizid angewendet werden oder in Form von Mischungen oder Mitteln, z.B. in ,Form von Granulat, benetzbarem Pulver, in Form von Stäubemitteln, von emulgierbaren Konzentraten, von feinen Pulvern, von fiießbaren Mitteln, in Form von Suspensionen oder dgl.
Bei der Herstellung des neuen herbiziden Mittels kann der Wirkstoff gleichförmig mit geeigneten Verdünnungsmitteln vermischt oder in diesen aufgelöst werden. Als Verdünnung kommen z. B. feste Trägerstoffe in Frage, wie Talkum, Bentonit, Ton, Kaolin, , Diatonieencrde, Silicagcl, ' Vermiculit, Kalk, Kieselsand, Ammoniumsulfat oder Harnstoff. Geeignet«.! flüssige Träger sind Alkohole, Dioxan, Aceton, Cyclohexanon, MeLhy]naphthalin oder Dimethylformamid. Geeignete
1 5 30
oberflächenaktive Emulgatoren, Dispergiermittel oder Benutzungsmittel können ebenfalls eingesetzt werden, z. D. Alkylsulfate, Alkylsulfonate, Polyoxyäthylenglycoläther, Polyoxyäthylenalkylaryläther, wie Polyoxyäthylennonylphenyläther oder PoIyoxyäthylensorbitanhydridmonoalkylat und schließlich kann man auch Carboxymethylcellulose, Gummi arabicum oder andere Verdünnungsmittel einsetzen.
Die Menge des Wirkstoffs, des Verdünnungsmittels und ggfs. weiterer Zusätze werden im folgenden erläutert:
Benetzbares Pulver:
Wirkstoff: 5 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 50 Gew.-%
oberflächenaktives Mittel: 1 bis 20 Gew.-%\
vorzugsw. 5 bis 1O Gew.-%
fester Trägerstoff: 5 bis 85 Gew.-%
vorzugsw. 40 bis 70 Gew.-%
Der Wirkstoff wird mit dem festen Trägerstoff und dem oberflächenaktiven Mittel vermischt und das Gemisch wird pulverisiert
Emulgierbares Konzentrat:
Wirkstoff: 5 - 95 Gew.-%, vorzugsw. 20 - 70 Gew.-% oberflächenaktives Mittel: 1-40 Gew.-?.,
vorzugsw. 5 -.20 Gew.-%
flüssiger Trägerstoff: 5-90 Gew.-%, vorzugsw.
30 - 60 Gew.-%
Der Wirkstoff wird in dem flüssigen Trägerstoff aufgelöst und das oberflächenaktive Mittel wird zugemischt.
Stäubemittel:
Wirkstoff: 0,5 - 10 Gew.-%, vorzugsw. 1 - 5 Gew.-% fester Trägerstoff: 99,5 - 90 Gew.-?,, vorzugsweise
99 - 95 Gew.-%
Der Wirkstoff wird mit dem.feinen festen Trägerstoff vermischt und das Gemisch wird pulverisiert.
Granulat:
Wirkstoff: 0,5 - 40 Gew.-%, vorzugsw. 2 - 10 Gew.~%
fester Trägerstoff: 99,5 - 60 Gew.-%
vorzugsw. 98 - 90 Gew.-%
Der Wirkstoff wird auf den festen Trägerstoff aufgesprüht oder der feste Trägerstoff wird mit dem Wirkstoff beschichtet, um das Granulat herzustellen.
Dem ' ',. herbiziden Mittel können auch andere
herbizide Wirkstoffe einverleibt werden. Geeignete zusätzliche
Herbizide sind Verbindungen vom Carbonsäuretyp, wie 2,3,6-Trichlorbenzoesäure und Salze derselben, 2,3,5,6-Tetrachlorbenzoesäure und Salze derselben,
2-Methoxy-3,5,6-trichlorbenzoesäure und Salze derselben,
2-Methoxy~3,6-dichlorbenzoesäure und Salze derselben, 2-Methy1-3,6-dichlorbenzoesäure und Salze derselben, 2,3-Dichlor-6-inethylbenzoesäure und Salze derselben,
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure und Salze derselben und Ester
derselben,
2,4, 5-Triclilorphenoxyessigsäure und Salze und Ester derselben, 2-Methyl~4-chlorphenoxyessigsäure und Salze und Ester derselben,
α- (2,4,5-Trichlorphenoxy)propionsäure und Salze und Ester derselben,
2- (2,4~D.ichlorphenoxy) buttersäure und Salze und Ester derselben,
A- (2-Methyl~4-chlorphenoxy)buttersäure und Salze sowiö Ester derselben,
2,3,6-Trichlorphenylessigsäure und Salze derselben,
3,6-Endoxohexahydrophthalsäure, · . '
Dirnetfiy 1-2, 3, 5, 6-tetrachlorterephthalat, Trichloressigsäure und Salze derselben, 2,2~Dichlorpropionsäure und Salze derselben, 2,3-Dichlorisobuttersäure lind Salze derselben;
Verbindungen vom Carbaminsäure-Typ, wie Äthyl-N,N-di(n-propyl)-
thiolcarbainat,
Propyl-N,N-di(n-propyl)thiolcarbamat,
Äthyl-N-äthyl-N-(η-butyl)thiolcarbamat, Propyl-N-äthyl-N-(η-butyl)thiolcarbamat, ^-Chlorallyl-I^N-diäthyldithiocarbamat,
N-Methyldithiocarbamat, S-Äthylhexahydro-1H~azepin-1-carbothioat,
S~4-ChIorbenzyl~N,N-diäthylthiolcarbamat, S-Benzyl-NjN-di-sec-butylthiolcarbamat,
Isopropyl-N-phenylcarbamat, Isopropyl-N-(m-chlorphenyl)carbamat,
4~Chlor-2--butyl--N-(m-chlorphenyl) carbamat, Methyl-N-(3,4-dichlorphenyl)carbamat, und Methylsulf anylcarbaniat;
Verbindungen vom Phenol-Typ, wie Dinitro-0-(sec-butyl)phenol und Salze desselben, Pentachlorphenol und Salze desselben; Verbindungen vom Harnstoff-Typ, wie 3~(3,4-Dichlorphenyl)-1,1-dimethylharnstoff, 3-Phenyl-1,1-dimethylharnstoff, 3-(3 , 4-Dichlorphenylh3-methoxy-1 , 1 -dirnethylharnstof f, 3- (4-Ch.lorphenyl)-3-methoxy-1 , 1-dimethylharnstof f, 3~(3,4-Dichlorphenyl)-1-n-butyl-1-methylharnstoff, 3-(3,4-DichlorphenylH-methoxy-i-methylharnstoff, 3™(4~Chlorphenyl)-1-methoxy-1-methy!harnstoff 3-(3,4~Dichlorphenyl)-1,1,3-trimethylharnstoff, 3-(3,4-Dichlorphenyl)-1,1-diäthylharnstoff 1- (2~Hothylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff, 1-(5-t-Butyl-1,3,4~triadiazol-2-yl)-1,3-dimethylharnstoff, 3-(3-Chlor-4-methylphenyl)-1,1-dimethylharnstoff, 3-n-Chlor~4~methoxyphenyl)-1,1-dimethylharnstoff, und bichloralharnstoff;
Verbindungen vom Triazin-Typ, wie 2-Chlor~4 , 6-bis (äthylamino)-s-triazin, 2-Chlar-4,6-bis (metiioxypropylamino) -s-triazin, 2~Chlor-4-äthylamino-6-isopropyl-amino-s-triazin, 2-Metiioxy-4 ,6-bis (isorpopylamino) -s-triazin, 2,~Methyimercapto-4 , 6-bis ( isopropylamino) -s-triazin ,
1 S
2-Methylmercapto-4,6-bis(ethylamino)-s~triazin,
2-Methylmercapto-4-äthylamino-6-isopropylamino-s-triazin,
2-Chlor-4,6-bis(isopropylamino)-s-triazin, 2-Methoxy-4,6-bis{äthylamino)-s~triaziri, ' 2~Methoxy-4-äthylamino-6-isopropylamino~s-triazin, 2-Methylcercapto~4-(2-methoxyäthylamino)-6-isopropylamino-s-triazin,
2-(4-Chlor~6-äthylarnino-s-triazin-2-yl) amino-2-rnethylpropionitril,
4-Amino-6'-t-butyl-3-methylthio-1, 2, 4~triazin-5- (411) -on und 3-Cyclohexyl-6-dimethylarnino-1-methyl-s-l:riazin-2, 4- (HI, 3H) -dion;
Verbindungen vom Äther-Typ, wie 2,4-Dichlor-4'-nitrodiphenyläther, 2,4,6-Trichlor~4'-nitrodiphenyläther, 2,4-Dichlor-6-fluor-4'-nitrodiphenyläther, 3-Methyl-4'-nitrodiphenyläther, 3,5-Dimethyl~4'-nitrodiphenyläther, 2,4e-Dinitro-4-trifluormethyldiphenyläther, 2,4-Dichlor-3 i-methoxy-4·-nitrodiphenyläther, 2~Chlor-4-trifluormethyl-4'-nitrodiphenyläther,
2~Chlor-4-tri£luormethyl-3 '-äthoxy~4 '-nitrodiplienyläther, 2-ChlDr-4-trifluormethyl-3'-carbathoxy-4'"nitrodiphenyläther
2~Chlor-4-trif luorniethyl-3 ' - (1 -carboäthoxy) -ä thoxy-4 ' nitrodiphenyläther;
Verbindungen vom Anilid-Typ, wie N-(3,4-Dichlorphenyl)-propionamid, N- (3 , 4*-Dichlorphenyl) -methacrylamid, N-(3-Chlor-4-methylphenyl)-2-inetliylpentainid» N- (3,4-Dichlorphenyl) -triinethylacetamid,
N- (3, 4-Diclilorphenyl) -σ, a-dimethylvaleramid, ,;;·.
N-Iyopropyl-N-plienylchloracetamid,
N-n-Butoxymotliyl-N- ( 2 , C-diäthyl phenyl) -cli ioraeeLaniid, und
N-n-McthoxynioLhyl-N- (2 , 6-dia thy 1 phenyl) -ch 1. or ace I α mid;
Verbindungen vom Uracil~Typf wie S-Brom^-sec-butyl-ö-methyluracil, S-Brom-S-cyclohexyl-i,6-dimethyluracil, 3-Cyclohexyl~5,6-trimethylenuracil, S-Brom-S-isopropyl-G-methyluracil und S-tert-Butyl-S-chlor-ö-methyluracil;
Verbindungen vom Nitril-Typ, wie 2,6-Dichlorbenzonitril, Diphenylacetonitril, 3,5~Dibrom-4-hydroxybenzonitril und 3,5-Dijod-4-hydroxybenzonitril;
andere herbizide Verbindungen, wie 2-Chlor-N,N-diallylacetamid, N- (1,1-Dirnethyl-2-propyl) -3, 5-diclilorbenzamid, Maleinsäurehydrazid, 3-AmIno~1, 2, 4-triazol, Mononatrium-Methanarsonat, Dinatrium-Methanarscnat, NiN-Dimethyl-Ora-diphenylacetamid,
Κ,Ν-Di(n-propyl)-2,6-dinitro-4-trifluormethylanilin, N,N-Di(n-propyl)-2,6~dinitro~4~methylanilin, N,N-Di(n-propyl)-2,6-dinitro-4~methylsulfonylanilin, 0- (2, 4-Dichlorphenyl) -0~met.hylisopropy!phosphorsäurcamidthioat, 4-Amino-3,5,ö-trichlorpicolinsäure, 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon, Dimethoxycarbonyldisulfid, 3-Isopropyl-1H-2,1, 3--benzotfiiadiazin~4-"(3H) -on-2f 2-dioxid, 6, 7-Dihydrodipyridol [ 1, 2-a: 2 ' : 1 '--cjpyraziniumsalz, 1,1'-Dimethyl-4,4'-dipyridlniumsalz, 3,4,5,6-Tetrahydro-3,5-dimethyl-2~thio-2H~1,3,5-thiadiazin, 11 2-DiItiethyl-3, 5~diphenylpyrazoliniununethylsulfat, i3~sec-ßutyl-2, 6-dinitro-3, 4-xylidin,
NT-sec-ßutyl-4-t-butyl-2, 6-dInitroanilin,
K1 fN -Diäthyl-2,4-dinitro-6-trifluormethyl-1,3-phenylendiamin, 1,1 f 1- l'rifluor (4 '-phenylsulfonyl) -methansulfono-O-toluidin,
2- (1-Naphthoxy)-Ν,Ν-diäthylprapionamid,
2-t-Butyl-4- (2/4-dichlor-5-isoprOpoxyp!ienyl) -1 r3, 4-oxadiazol in-
5-on, 4-Chlor~5-mel:hylarnino~2- (α,α,α-trif luoro-m-tolyl) 3 (211) -pyr iilazinon, N-Cyclopropyliuot-hyl-a,«,a-t.rif luor-
21 5 3
2,6-dinitro-N-propyl-p-toluidin und N-Phosphonomethylglycin usw.
Wenn man eines der genannten weiteren Herbizide mit dem neuen Wirkstoff vermischt, so werden die Mengenverhältnisse der Verbindungen und die Dosis der Verbindungen je nach den Selektivitäten der herbiziden Effekte der Verbindungen in Bezug auf die zu bekämpfenden Unkräuter und die Nutzpflanzen ausgewählt.
Ausführungsbeispiele
Herstellungsbeispiel 1
Ä'thyl-Y-raethyl-γ- [4- (4 ' -trif luormethylphenoxy) -phenoxy 3 crotonat
Zu 70 ml Äthanol gibt man 0,9 g (0,039 Mol) Natrium (Metall) unter Bildung von Natriumäthylat. Sodann gibt man 8,9 g (0,035 Mol) 4-{4·-Trifluormethylphenoxy)-phenol zu dem Natriumäthylat und danach setzt man noch 8,0 g (0,039 Mol) Äthyl-γ-brom-Y-methylcrotonat hinzu. Das Gemisch wird während 4 h am Rückfluß gehalten. Die Reaktionsmischung wird mit Toluol extrahiert und die Toluolphase wird nacheinander mit Wasser, verdünnter Salzsäure und wiederum Wasser gewaschen und schließlich über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Danach wird die Lösung eingeengt unter Abclestillieren des Toluols. Der Rückstand wird durch Vakuumdestillation gereinigt und man erhält 10,8 g (Ausbeute 81,5 %) einer blaßgelben
Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 173 °C/0,01 mmllg
20 und mit einem Brechungsindex nn von 1,5175.
Herstoilungsbeispiel 2
Isopropyl-Y-methyl-Y-[4-(4'-trif!norme thy!phenoxy)-
phenoxy]croί oha t
?.u 150 ml. Dimethylformamid gibt man 25,4 g (0» 1 Mol)
4- (Ί-Trif ] uonnotliylphenoxy) -phenol und 19,3 g (0f14 Mo])
Natriumcarbonat und 27,0 "(0,1 Mol) Isopropyl-Y-brom-Y-methylcrotonat, und zwar unter Rühren während 6 h bei 100 C. Nach dem Abkühlen des Reaktionsgemisches wird dieses in Wasser gegossen. Das Reaktionsprodukt wird mit Dichlormethan extrahiert und aufeinander folgend mit Wasser, mit verdünnter Salzsäure und wiederum mit Wasser gewaschen und schließlich über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Dann wird die Lösung durch Abdestillieren von Dichlormethan eingeengt. Der Rückstand wird durch Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 33,6 g (Ausbeute 85 %) einer blaßgelben Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 158 °C/O,O15 mmlJg und einem Brechungs index von nn von 1,5134.
Herstellungsbeispiel 3
-methyl-γ- [4- (4 ' -trif luormethylphenoxy) -phenoxy) crotonat
In 300 ml wasserfreiem Toluol löst man 25,4 g (0,1 Mol) 4-(4'-Trifluormethylphenoxy)phenol auf. Danach gibt man 8,8 g (0,11 Mol) Pyridin hinzu und die Lösung wird mit Eiswasser abgekühlt und dann mit 21 g (0,12 Mol) Allyl-Y-chlor-γ-methylcrotonat versetzt. Das Gemisch wird während 2 h auf Zimmertemperatur gehalten und dann während 2 h auf 40 °C erhitzt und umgesetzt und schließlich mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Dann wird die Lösung unter Abdestillieren des Toluols eingeengt. Der Rückstand wird durch Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 34,9 g (Ausbeute 89 %) einer.blaßgelben Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 172 bis 174 °C/O,O15 mmHg und einem Brechungsindex η von 1,5218.
Die nachstehenden Verbindungen werden nach dem gleichen Verfahren hergestellt, wobei man die "folgenden Ausgangsverbindungen anstelle von Allyl-Y-chlor-Y-methylcrotonat einsetzt. Die Umsetzung erfolgt mit 4-(4'-Trifluormethylphenoxy)phenol in Äthanol und in Anwesenheit von Kaliumcarbonat.
'M Aiii in 7 ° -M-HU
Aiii in 7 °: -M
Ausgangsmaterial
Produkte
Methy1-γ-brom-γ-methylcrotonat
Methyl-Y-methyl-γ-[4 —(4' —
trifluormethylphenoxy)-phenoxy]
crotonat
Äthyl-γ-brom-Y-methylcrotonat
Xthyl-Y-raethyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat
Propyl-γ-brom-γ-methylcrotonat
Propyl~Y-methyl-Y"[4-(4' trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat
Butyl-γ-brbm-γ-methylcrotonat
Butyl-Y-methyl-Y-[4--(4 '-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat
Al IyI-γ-brom-γ-methylcrotonat
Allyl-Y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-, phenoxy]crotonat
Chloräthyel-Y-brom-Y-methylcrotonat
Chloräthyl-Y-methyl-Y-[4-( trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat
Propargyl-γ-brom-γ-methyI-crotonat
Propargyl-Y-methyl-γ-[4-(4 trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat
Man erhält nach dem gleichen Verfahren Äthyl-Y-methyl-γ-f4-(2 '-chlor-4'-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat, wobei man γ-Brom-Y-äthyl-crotonat mit 4-(2'-Chlor-4'-trifluormethylphenoxy )-phenol in Äthanol und in Anwesenheit von Kaliumcarbonat einsetzt.
Herstellunqsbeispiel 4
Methyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonat
Eine Mischung, von 70,0 g (0,2 Mol) Y-Methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy) -phenoxy] crotonsäure, 200 ml Äthanol und 10 g konzentrierte Schwefelsäure wird während 4 h am Rückfluß gehalten und dann durch Abdestillieren von etwa der Hälfte des Methanols eingeengt. Danach gibt man 300 ml Wasser hinzu, um
5 30
das Ganze zu verdünnen und man erhält ein öliges Produkt, welches mit Äther extrahiert wird. Die Ätherphase wird über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und der Äther wird abdestilliert. Das zurückbleibende ölige Produkt wird durch Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 65,9 g (Ausbeute 90,0 %) einer blaßgelben viskosen Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 157 bis 162 °C/0,015 nunHg und einem Brechungsindex n^° von 1,5238.
Man arbeitet nach dem gleichen Verfahren, wobei man jedoch
Y-Methyl-y-[4-(4'-trifluormethy!phenoxy)phenoxy]crotonsäure mit Methanol, Äthanol, Propanol, Butanol, Allylalkohol oder Propargylalkohol umsetzt, und zwar in Anwesenheit von p-Toluolsulfonsäure als Katalysator. Dabei erhält man die folgenden Produkte: ,
Alkohol Produkt
Methanol Methyl-y-methyl-Y-[4-(4'-trifluormethyl- phenoxy ) phenoxy ] crotonat
Äthanol Äthyl-y-methyl-y-[4-(4'-trifluormethyl- phenoxy) phenoxy]crotonat
Propanol Propyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethyl- phenoxy )phenoxy]crotonat
Butanol Butyl-y-methyl-y-[4-(4'-trifluormethyl- phenoxy ) phenoxy] crotonat
Allylalkohol Allyl-Y-methyl-Y-[4~(4'-trifluormethyl- phenoxy ) phenoxy]crotonat
Propargylalkohol
Propargyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy) phenoxy] crotonat
Nach dem gleichen Verfahren erhält man Äthyl-Y-methyl-γ- [ A- (2 ' chxor-4'-trifluormethyl-phenoxy)phenoxy]crotonat, wobei
jedoch Y-Methyl-γ-[4-(2'-chlor-4'-trifluormethylphenoxy)-phenoxy]crotonsäure mit Äthanol umsetzt, und zwar in Anwcsenlelt Von p-Toluolsulfonsäure als Katalysator.
Herstellungsbeispiel 5
Ij5opropyl~Y-methyl~Y- [4-(4' -tr if luorme thy !phenoxy) phenoxy ] crotonat
Zu 70 ml Isopropylalkohol gibt man 19,0 g (0,05 MoI) Äthyl~Y-methyl~Y-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]crotonat und 3 g Schwefelsäure. Das Gemisch wird während 15 h am Rückfluß gehalten und dann unter Abdestillieren von etwa 50 ml Isopropylalkohol eingeengt. Sodann gibt man 150 ml Wasser hinzu und das erhaltene öl wird mit Äther extrahiert und die Ätherpause wird mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Dann wird der Äther abdestilliert. Das zurückbleibende ölige Produkt wird durch Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 14,2 g (Ausbeute 72,3 %) einer blaßgelben viskosen Flüssigkeit mit einem Siedepunkt von 158 °C/0,015 mmHg und einem Brechungsindex η von 1,5134.
Nach dem gleichen Verfahren kann man Äthyl-Y-methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]crotonat mit Butylalkohol umsetzen, wobei man ßutyl-Y~methyl~v-[4-(4'-trifluormethylphenoxy) phenoxy] crotonat erhält.
Herstellungsbeispiel 6
Äthyl-Y-methyl-γ-[4- (4 '-tr Ifluormethy!phenoxy)phenoxy]crotonat
2u 200 ml wasserfreiem Äthylalkohol gibt man 37 g (0,1 Mol) Y-MethyI-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]crotonsäurechlorid. Das Gemisch wird bei Zimmertemperatur während 1 Tag umgesetzt und dann wird der Äthylalkohol abdestilliert. Der Rückstand wird durch Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 34,9 g (Ausbeute 92,5 %) einer blaßorangen Flüssigkeit mit eineni Siedepunkt von 173 °C/0,01 mmHg und einem Brechungsindex rip0 von 1,5175.
Herstellungsbcispiel 7
n-But^l-Y-iiiGthy 1-4- [4-(4 ' -tri lluormethylphcnqxy) phenoxy] crotonat
zu 250 ml n-Butylo l.kohol gibt man 40,6 g (0,1 Mol) γ-Melhyl-y- ί 4 - (4 · - tr i f luorme thy 1 phenoxy) phenoxy ] cro tonsäurebrom 1 d .
Sodann wird das Gemisch allmählich auf 60 C erwärmt und während 5 h auf 60 °C gehalten und umgesetzt- Dann wird der n-Butylalkohol abdestilliert. Der Rückstand wird durch Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 36,1 g (Ausbeute 88,8 %) einer blaßgelben viskosen Flüssikgeit mit einem Siedepunkt von 180 bis 182 °C/0,02 mmllg und einem Brechungsindex nD von 1,5137.
Herstellungsbeispiel 8
Methyl-Y-methyl-γ- [4-(4'-trifluromethylphenoxy)phenoxy]crotonat
Ein Gemisch von 74 g (0,02 Mol) γ-Methyl-v-[4-(4'-trifluormethylphenoxy)phenoxy]crotonsäure und 30 ml Thionylchlorid wird während 6 h am Rückfluß gehalten und umgesetzt. Sodann wird der Überschuß Thionylchlorid abdestilliert und 50 ml Methanol werden zu dem zurückbleibenden Säurechlorid gegeben. Das Gemisch wird während 5 h am Rückfluß gehalten und dann wird das Methanol abdestilliert. Der Rückstand wird" durch Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 6,4 g (Ausbeute 87,3 %) einer blaßgelben Flüssigkeit, mit einem Siedepunkt von 157 bis °C/0,015 mmlig und einem Brechungsindex η von 1,5238. Man arbeitet nach dem gleichen Verfahren, wobei man y-Methyl-γ-[4-(4'-trifluormethylphenoxv)phenoxy]crotonsäure mit Thionylchlorid umsetzt und den Überschuß Thionylchlorid abdestilliert und danach das gebildete Säurechlorid mit Propylalkohol, Butylalkohol, Allylalkohol, Propargylalkohol oder Chloräthylalkohol anstelle von Methanol umsetzt. Dabei erhält man die folgenden Produkte:
Alkohol Produkt
P r opylalkohol PropyI-Y-iTiethyl-γ- [4- (4 ' -tr Γί luorniethyl-
phenoxy) phenoxy] crotonat
ButyTalkohöI Butyl-y-methyl-y-[4-(4'-trifiuormethyl-
phenoxy)phenoxy]crotonat
Mlylillkohol Allyf-y-methyl-y- [A- (4 '-trifluormethyl-
phenoxy)phenoxy]crotonat
3ropa.tgylalkohl Propargyl-y-methyl-y- [4- (4 ' -trifiuormethyl·
phenoxy) phenoxy j crotonat
:hloräthyla.lkohol ChloräLhyl-y-methyl-y- (4- (4 '-trif iuormethylphenoxy) ph enoxy ] crotonat
m folgenden seien einige spezielle Beispiele von herbi'/iden iitteln mit dem erfindungscjciHäßen Wirkstoff angegeben.
- 25 - 4
Mittel Nr. 1: benetzbares Pulver
Verbindung Nr. 1 30 Gew.-%
, höheres Natriumalkoholsulfat 5 "
Ton 65 "
Diese Komponenten werden gleichförmig durchmischt und zu einem benetzbaren Pulver pulverisiert.
Mittel Nr. 2: emulgierbares Konzentrat
Verbindung Nr. 2 25 Gew.-%
Polyoxyäthylenalkylaryläther 10 "
Cälciumdinaphthylmethansulfonat 5 "
Xylol 60 "
Diese VErbindungen werden gleichförmig durchmischt, wobei
man ein emulgierbares Konzentrat erhält.
Mittel Nr. 3;. Granulat
Verbindung Nr. 3 3 Gew.-%
Bentonit 40 "
Ton ' 50 "
Natriumligninsulfonat 7 "
Diese Komponenten werden gleichförmig durchmischt und pulverisiert und dann mit Wasser geknetet und granuliert und getrocknet.
Mittel Nr, 4; Stäubemittel
Verbindung Nr, 4 2 Gew.-%
Ton 98 "
Die Bestandteile werden vermischt und pulverisiert, wobei ein Stäubemittel erhalten wird.
Mittel Nr. f5: benetzbares Pulver
Verbindung Nr. 5 30 Gew.-%
Kaolin . 4 3 "
weißer Kohlenstoff 20 "
Polyvinylalkohol 5 "
Polyoxyä Lhylcjinony.1 phenol 2 "
0 -i ii WC: A 0 / Q x W i \
r 26- 21
Diese Komponenten werden gleichförmig durchmischt und pulverisiert, wobei man ein benetzbares Pulver erhält.
Mittel Nr. 6: emulgierbares Konzentrat
Verbindung Nr. 6 50 Gew.-% Polyoxyäthylennonylphenol 5 "
Alkylarylsulfonat 5 "
Xylol 40 "
Diese Komponenten werden gleichförmig durchmischt, wobei man
ein emulgierbares Konzentrat erhält.
Mittel Nr. 7: Granulat
Verbindung Nr. 7 5 Gew.-%
Kieselsand 92 "
weißer Kohlenstoff 3 "
Diese Komponenten werden gleichförmig durchmischt und pulverisiert und dann mit Wasser geknetet und granuliert und getrocknet.
Mittel Nr. 8: Stäubemittel
Verbindung Nr. 8 . 3 Gew.-%
weißer Kohlenstoff 2 "
Kaolin 95 "
Diese Komponenten werden durchmischt und pulverisiert.
Die herbizide Aktivität der erfindungsgemäßen Verbindungen wurde getestet.
Testversuch 1:
Zu diesem Test wurden Nutzpflanzen und Hochlandunkräutor herangezogen. Es erfolgte eine Bodenbehandlung (Pre-Emergenz-Behandlung oder Pre-Germinations-Behandlung).
IiB Wird jeweils ein Topf mit 600 cm2 mit llochlandcrdc qefüllt und Samen von Weizen, Gerste, Soyabohnen, Rettich,
Panicum crus-galli und Digitaria sanguinalis wurden in einer Tiefe von 0,5 cm eingesäht. Es wurde jeweils ein emulgierbares Konzentrat nach der Methode des Mittels Nr. hergestellt und mit Wasser verdünnt, um die spezifische Konzentration für die Anwendung von 1 Klit./ha einzustellen. Die verdünnte Lösung wird gleichförmig auf die Bodenoberfläche gesprüht. 20 Tage nach der Behandlung werden die herbiziden Effelte und die Phytotoxizität in Bezug auf die Nutzpflanzen untersucht und folgendermaßen bewertet:
Herbizider Effekt oder Phytotoxizität:
10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0
vollständige Wachstumsunterdrückung
.90 - 100 % Wachstumsunterdrückung
80 - 90 % "
70 - 80 % "
60 - 70 % "
50 - 60 % "
40 - 50 % 1V
30 - 40 % "
20 - 30 % "
0 '- 20 % "
kein herbizider Effekt
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusainmengestellt.
In der TAbelle werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
Wh.s Weizen Bar.: Gerste
So.ι Soyabohne Ra.: Rettich
B.Gt'. Panicum grus galli L. Cr. G.: Digitaria sanguinalis SCOPOLI
Tabelle 1 Ergebnisse der Pre-Siaergenz-Bodenbehändlung (Topf-Test)
Wirkstoff (kg/ha) 1 Dosis Wh. Bar. So. Ra. B.G. Cr. G.
Verbindung Nr. 2 0,5 0,25 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 3 0,5 0,25 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 4 0,5 0,25 0 0. 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 5 0,5 0,25 0 0 0 0 0 ο 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 6 0,5 0,25 0 0 0 0 0 0 0 ο · 10 10 10 10
Verbindung Nr. 7 0,5 0,25 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 8 0,5 0,25 0 0 0; 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 9" 0,5 0,25 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 10 0,5 0,25 0 0 0 0 ο Ό 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr. 0,5 0,25 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 io
Vergleichsverbindung 0,5 A Of25 0 0 0 0 0 0 0 0 5 1 6 3
- 29 - 21
Vergleichsverbindung (Λ):
Cl
ο_/Γ~\Ν
Die Ergebnisse mit den Verbindungen Nr. 11 bis Nr. 26 entsprechen im wesentlichen denjenigen der Verbindungen Nr. 1 bis Nr. TO.
Testversuch Nr. 2:
Bei einer Pre-Emergenz-Bodenbehandlung werden Nutzpflanzen
und Hochlandunkräuter eingesetzt. Es wird jeweils ein
2 Polyäthylentopf mit 2000 cm mit Hochlanderde gefüllt und Samen von Reis, Mais, Weizen, Soyabohnen, Baumwolle, -Rettich, Panicum crus-galli L., Digitaria sanguinalis SCOPOLI, Alopecurus aequalis SOBOLEWSKI var. amurensis 0I1W1, Sorghum halepense, Chenopodium album L. var. centorubrum ΜΛΚΙΝΟ eingesäht und zwar 25 Samen je Pflanze, und zwar in einer Tiefe von 0,5 cm. Es wird jeweils ein emulgierbares Konzentrat nach dem Verfahren des Mittels Nr. 2 hergestellt und mit Wasser verdünnt, so daß man 0,25, 0,125 und 0,0625 kg/ha des Wirkstoffs erhält und die verdünnte Lösung wird gleichförmig auf die Oberfläche des Bodens in einer Menge von 200 ml/Topf gesprüht.
20 Tage nach der Behandlung wird der herbizide Effekt untersucht und die Phytotoxizität der Nutzpflanzen wird untersucht und wie oben beschrieben bewertet. Die Ergebnisse sind in Talle 2 zusammengestellt. Dabei werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
IUc. : * Reis Mai.: Mais
Wh.: Weizen
So.: ' Soyabohnen Cot.: Baumwolle
Ra-: Rettich
B.G.: * Panicuni crus-galli L.
Cr.G.: Digitaria sanguinalis SCOPOLI
D. F.: Alopccu-rus aequalis S0B01.EWSK1- var.
ainuronsis OUWI
J-G.:- Sorghum halepense G. !. '.: ChonopodiuHi album linnaeus var.
ceii i or üb runi ΜΛΚ INO
Tabelle 2 Ergebnisse der Pre-Emergenz-Bodenbehandiung (Topftest)
Wirkstoff (kg/ha) Dosis Ric. Mai. Wh. So. Cot. Ra. B.G. Cr.G. D.F. J.G. G.F.
Verbindung Nr. 1
0,25 8 6 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 7 1 0 0 0 0 10 10 10 10 ο .
Verbindung Nr. 2 L_OzO625 2 0 0 0 0 0 9 10 10 10 0
0,25 8 7 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 6 2 0 0 0 0 10 10 10 10 0
Verbindung Nr. 3 0,0625 3 0 0 0 0 0 9 10 10 10 0
0,25 6 4 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 3 0 0 0 0 0 10 10 10 10 0
Verbindung Nr. 4 Ι_Ό,Ο625 0 0 0 0 0 0 9 10 10 10 0
0,25 4 3 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 2 0 0 0 0 0 10 10 10 10 0
Verbindung Nr. 5 0,0625 0 0 0 0 0 0 8 10 10 10 0
0,25 6 2 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 4 1 0 0 0 0 10 10 1O 10 0
Verbindung Nr* 6 0,0625 1 0 0 0 ο 0 8 10 10 10 0
0,25 3 3 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 1 0 0 0 0 0 10 10 10 10 0
Verbindung Nr. 7 0,0625 0 0 0 0 0 0 8 6 8 8 0
0,25 6 1 0 0 0 I0 10 10 10 10 0
0, 125 3 0 0 0 0 to ! 10 10 10 10 0
Verbindung Nr. 8 0,0625 1 0 0 0 0 Ο" 1 8, 10 10 10 0
0,25 5 3 0 0 0 0 i io 10 10 ,10 0
0, 125 2 0 0 0 0 0 110 10 10 10 0
OfO625 0 0 0 0 0 0 1 * i 9 i 10 10 9 0
Fortsetzung Tabelle 2
Wirkstoff '''r.'- Dosis Ric. Mai. Wh. So. COt. Ra. B.G. Cr.G. D.F. J.G. G.F.
(kg/ha) Vgl.-Verbindung
Verbindung. Nr. 9 (C) 0,25 2 σ 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 1 0 0 0 0 0 10 10 10 10 0
Vgl.-Verbindung 0,0625 0 0 0 0 0 0 9 10 10. 10 0
Verbindung Nr. 10 (D) 0,25 6 2 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,125 3 0 0 0 0 0 10 10 10 10 0
0,0625 0 0 0 0 0 0 8 10 10 10 0
Vgl.-Verbindung 0,25 0 0 0 0 0 0 2 3 2 0 0
(A) 0,125 0 0 •0 0 0 0 0 0 0 0 0
0,0625 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Vgl.-Verbindung 0,25 0 0 0 0 0 0 1 2 1 0 0
(B) :- . :. 0,125 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0,0625 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0,25 0 0 0 0 0 0 4 5 2 1 0
0,125 0 0 0 0 0 0 1 2 0 0 0
0,0625 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0,25 0 0 0 0 0 0 3 Λ 2 1 0
0, 125 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0,0525 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Bemerkungen: Vergleichs-Verbindung (A) : Diese Verbindung wurde auch bei Versuch 1 eingesetzt. — & Vergleichs-Verbindung (B) : Vergleichs-Verbindung (C):
CFi/"X<W^\ocH,CH.CHCOOC,H,
\=y W ..25. ' . Vergleichs-Verbindung (D) : ·· el
-CHCH-CH0COOC-H^ ι 2 2 2 ^
I «J,
CF.
-CHCH2CH2COOC2H CH-,
Mit den Verbindungen Nr. 11 bis Nf. 26 werden Ergebnisse erzielt, welche im wesentlichen denjenigen der Verbindungen 1 bis 10 gleichen.
Testversuch Nr. 3:
Es wird eine Blattbehandlung von Nutzpflanzen und Hochlandunkräutern durchgeführt (Post-Emergenz-Behandlung oder Post-Germinations-Behandlung). Es wird jeweils ein Topf mit
2 600 cm Oberfläche mit Hochlanderde gefüllt und Samen von
Weizen, Gerste, Soyabohnen, Rettich, Panicum crus-galli L. und Digitaria Sanguinalis SCOPOLI werden eingesäht. Ferner stellt man jeweils ein emulgierbares Konzentrat gemäß dem Verfahren des Mittels Nr. 2 her. Dieses wird mit Wasser verdünnt, um die spezifische Konzentration der Verbindung einzustellen. Die verdünnte Lösung wird gleichförmig in einer Menge von 1 Kl/ha aufgesprüht, sobald die Gramineen-Unkräuter das 2- bis 2,5-blättrige Stadium erreicht haben und sobald breitblättrige Unkräuter das erste Divergenz-Stadium erreicht haben. 15 Tage nach dieser Behandlung werden die herbiziden Effekte und die Phytotoxizität an den Nutzpflanzen untersucht und v/ie oben angegeben bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengestellt. In der Tabelle werden folgende Abkürzungen verwendet:
Wh. : Weizen L L. SCOPOLI
Bar. : Gerste aus
So. : Soyabohnen
Ra. : Rettich
B.G. : Panicum crus-yall
Cr.G. : Digitaria sanguin
Tabelle 3
Ergebnisse der Wirkstoff Konz. (ppm) Blattbehandlung· Bar. So. (Topf-Test) BoG. Cr.G.
Verbindung Nr.1 500 250 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.2 500 250 Wh. 0 0 0 0 Ra. 10 10 10 10
Verbindung Nr.3 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.4 500 2 50 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.5 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.6 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.7 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.8 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.9 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Verbindung Nr.10 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10
Vergleichs-Verb. (A) 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 4 1 5 2
Vergleichs-Verb. (B) 500 250 0 0 0 0 0 0 ο —' 0 3 1 4 1
Vergleichs-Verb. (C) 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 3 1 3 2
Vergleichs-Verb. (D) 500 250 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 2 1
0 0 0 0
0 0 0 0
Die Vergleichsverbindungen (A), (B), (C) und (D) entsprechen denen des Versuchs 2.
Die Ergebnisse mit den Verbindungen 1 bis 10 entsprechen weitgehend den Ergebnissen mit den Verbindungen 11 bis 26,
- 34 - J
Testversuch 4:
Es erfolgt eine Post-Emefgenz-Blattbehandlung von
Nutzpflanzen und ilochlandunkräutern. Jeweils ein Polyäthylen-
topf mit einer Größe von 2000 cm wird mit Hochlanderde gefüllt und Samen von Reis, Mais, Weizen, Soyabohnen, Baumwolle, Rettich, Panicum crus-galli L., Digitaria sanguinalis SCOPOLI, Alopecurus aequalis SOBOLOWSKI var. armurensis OHWI, Sorghum halepense und Chenopodium album L. var. centrorobrum MAKINO werden eingesäht, und zwar 25 Samen je Pflanze. Es wird jewe'ils ein emulgierbares Konzentrat nach dem Verfahren des Mittels Nr. 2 hergestellt und mit Wasser verdünnt, so daß man eine Konzentration von 125, 62,5 und 31,25 ppm erhält und diese verdünnten Lösungen werden gleichförmig in einer Menge von 200 ml pro Topf aufgesprüht, wenn die Pflanzen das 2-bis 4-blättrige Stadium erreicht haben. 10 Tage nach der Behandlung wird der herbizide Effekt und der Phytotoxizitätseffekt in Bezug auf die Nutzpflanzen untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 zusammengestellt. Es werden die gleichen Abkürzungen verwendet, wie bei Versuch
Tabelle 4 Ergebnisse der Post-Emergenz-Blattbehandlung (Topf-Test)
Wirkstoff Konz. fppm) Ric. Mai. Wh. So. Cot. Ra. B.G. Cr.G. D.F. * J.G. G.F.
Verbindung Nr. 1 125 62,5 31,25 8 2 0 4 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 9 10 10 10 10 10 10 10 10 10 0 0 0
Verbindung Nr. 2 125 62,5 31 ,25 δ 3 0 b 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10 10 9 10 10 10 10 10 9 0 0 ..... 0
Verbindung Nr. 3 125 62,5 31,25 3 0 0 2 o 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 0 0 0
Verbindung Nr. 4 125 62,5 31 ,25 . 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0. 0 0 0 10 10 8, 10 10 9 10 10 10 10 10 10 0 0 0
Verbindung Nr. 5 125 6 2,5 31 ,25 4 o 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 8 10 10 9 10 10 9 10 10 10 0 0 0
Verbindung Nr. 6 125 62,5 31,25 0 0 0 4 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ο 10 8 4 10 7 5 10 8 7 10 10 8 0 ο 0
Verbindung Nr. 7 ' 125 62,5 , 3 1,25. 4 2 0 1 0 0 0 0 0 S 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10 10 9 10 10 10 10 10 IO 0 0 0
Verbindung rv.._ Q ιΛ±. . O 125 62,5 31 ,25 6 2 0 i 0 0 0 0 0 0 0 0 0 S 0 10 10 10 10 10 8 10 10 10 10 10 8 0 .0 0
Fortsetzung Tabelle 4
Korn. Jsorc) 125 62,5 31,25 ' Ric.I Mai. I Wh. So. 0 0 0 Cot. Ra. B.G. Cr. G. D.F. IJ.G. 10 10 10 G.F.
Wirkstoff 125 62,5 31,25 Vergl.-Verb.(C) j 125 I 62,5 !31,25 3 IO o Io 0 (O 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10 1Q 9 XO 10 9 10 10 8 0 0 . 0
Verbindung Nr. 9 125 62,5 21 ,25 Verql.-Verb.(D) !125 I62,5 31,2 5 |4 1 iO ο Io 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 10 10 10 10 10 8 10 10 10 0 0 0 0 0 0
Verbindung Nr.10 Vergl.-Verb.(A) !125 !62,5 ί 31 ,25 ο :o ο Io ο Io 0 . 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ο 0 0
|Vergl. -Verb. (B) 0 jO 0 j D 0 iO 0 |0 0 j0 0 JO I 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
ο ; ο 0 iO 0 0 0 IO ο -Io ο Io 0 0 0 0 0 0 1 0 0 2 1 0 0 0 0 - 0 0 0 0 0 0
0 ,0 '; 0 :0 : 0 ;0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 Ό 0 0 0 0 0 0 0
Es werden die Vergleichsverbindungen (A), (B), (C) und (D) gemäß Testversuch 2 eingesetzt. ·
Die Ergebnisse mit den Verbindungen 1 bis 10 entsprechen weitgehend den Ergebnissen mit den Verbindungen 11 bis 26.
Regenbeständigkeitstest: Unkräuter:
Panicum crus-galli L.: 3,8- bis 4-blättriges Stadium
21 - 25 cm
Digitaria sanguinalis
SCOPOLI: 5 bis 3,5-blättriges Stadium
5 bis 10 cm.
Wirkstoff:
Nach dem Verfahren des Mittels Nr, 2 erhält man ein
emulgierbares Konzentrat, wobei man den Wirkstoff Nr. 2
einsetzt.
Beregnungsbedingungen:
Die Pflanzen werden künstlich während jeweils 20 min beregnet, und zwar 30.min, 3 h, 6 h oder 24 h nach der Behandlung, und zwar mit einer Gesamtregenmenge von 5 mm.
"röstverfahren:
Eine Lösung des Wirkstoffs der spezifischen Konzentration wird gleichförmig aufgesprüht und zwar in einer Menge von 100 1/10 a. Sodann werden die Pflanzen mit einer Beregnungseinrichtung gemäß den oben angegebenen Beregnungsbedingungen künstlich beregnet.
Beobachtung:
Die herbiziden Effekte werden 15 Tage nach der Behandlung bewertet und mit Bereichen verglichen, welche nicht beregnet
wurden.
Testergebnis^e:
Einen Index des herbiziden Effekts von 5 beobachtet man bei der Beregnung 30 min nach der·Behandlung mit 500 ppm im Falle von Panicum crus-galli L.. Im Falle der Beregnung
3 h nach Behandlung odor cine längere Zeit, nach Behandlung oder ilti Falle dos UnLorbloibens einer Beregnung erhall: mau
einen Index des herbiziden Effekts von 5 bis dem gleichen Unkraut. Dabei wird ebenfalls eine Behandlung mit 500 ppm der Lösung vorgenommen.
Bei Digitaria sanguinalis SCOPOLI erhält man nach einer Behandlung mit 100 ppm der Lösung in allen Fällen der Beregnung und auch im Falle des Unterbleibens der Beregnung einen Index des herbiziden Effekts von 2,5. Daher ist die Regenbeständigkeit des applizierten Wirkstoffs äußerst hoch.
Die herbiziden Effekte wurden mit den Verbindungen Nr. 1 bis 10 unter Hochlandbedingungen getestet, und zwar mit Sorghum halepense, Bermuda-Gras (Cynodon dactylon) und anderen Gramineen-Unrkäutern, wie Crab-Gras (Digitaria adcendens) und Panicum crus-galli L. Ferner werden Soyabohnensamen gesäht. Man läßt die Pflanzen natürlich wachsen. Am 21. Tag erfolgt ein Besprühen mit einer jeweiligen Lösung des Wirkstoffs in einer Menge von 500 l/ha. Die Unkräuter und die Soyabohnenpflanzen haben dabei das folgende Wuchsstadiuni:
Soyabohne: 2-blättriges Stadium
Sorghum halepense: 2,5- bis 4-blättriges Stadium Bermuda-Gras: " 5- bis 6-blättriges Stadium Digitaria sanguinalis SCOPOLI: '
3,5- bis 5-blättriges Stadium Panicum crus-galli L.: 3,5- bis 4-blättriges Stadium
Man erzielt ausgezeichnete herbizide Effekte ohne jegliche Phytotoxizität bei Soyabohnen.
Ferner wurden die herbiziden Effekte der Verbindungen Nr. 1, 2, 3 und 6 unter Hochlandbedingungen getestet, und zwar an Törpedo-Gras, Paspalum-Gras und anderen Gramineen-Unkräutern, wie Digitaria sanguinalis SCOPOLI und Panicum crus-galli LINNAEUS. Man läßt die Unkräuter bis zum 21. Tag nach dem Säen von Dauwollsamcn natürlich wachsen. Sodann sprüht man jeweils eine Lösung dos Wirkstoffs in elnor
Menge von 500 l/ha auf. Die Unkräuter und die Baumwolle haben dabei das folgende Wuchsstadium:
Baumwolle: 2-blättriges Stadium
Torpedo-Gras: (Panicum repens 1.) 3,5 bis 4-blättriges Stadium
Paspalum-Gras: - (Paspalum conjugatum BERG) 3- bis 4-blättriges Stadium
Digitaria sanguinalis
SCOPOLI: . 3,5- bis 4-blättriges Stadium
Panicuin crus-galli
LINNAEUS: 3,5- bis 4-blättriges Stadium
Die herbiziden Effekte sind ausgezeichnet. Es wird gegenüber Baumwolle keinerlei Phytotoxizität beobachtet.

Claims (3)

AP C 07 C/215 308 56 055 18 Erfindungsanspruch
1. Verfahren zur Herstellung eines Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivats der folgenden allgemeinen Formel
OCHCH=CHCOOR (I)
wobei X ein Wasserstoff- oder Halogenatom bedeutet und wobei R eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Alkenyl-, Halogenalkenyloder Alkinyl-Gruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man
a) ein Trifluormethylphenoxyphenol-Derivat der folgenden
allgemeinen Formel
(II)
mit einem V-Halogencrotonsäure-Derivat der'folgenden allgemeinen Formel <
X1-CHCh=CHCOOR1
wobei X., für ein Halogenatom und wobei R' für R oder für ein Wasserstoffatom steht, in Anwesenheit einer Base umsetzt, worauf man gegebenenfalls die Säureform in die entsprechende Esterform umwandelt, wenn R1 ein Wasserstoffatom bedeutet, oder
b) ein- Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Berivat
der Formel
/— ν
—J' Λ_—n-nt
CHCh=CHCOOR1 CH3
wobei IL von R verschieden ist "und eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Alkenyl-, Halogenalkenyl- oder Älkinyl-Gruppe bedeutet, mit einem Alkohol der Formel ROH umsetzt.
2. Verfahren nach Punkt 1 a, dadurch gekennzeichnet, daß in an das im Falle R!-H erhaltene Trifluormethylphenoxyphenoxycrotonsäure-Derivat der folgenden allgemeinen Formel ^
OCHCH^CHCOOH
CH3
(Vl)
mit einem Alkohol der Formel
ROH
(VII)
in Anwesenheit eines Dehydratisierungsmittels umsetzt,
3« Verfahren nach Punkt 1 a, dadurch gekennzeichnet, daß man das im Falle R'-H erhaltene Produkt über das Säure· halogenid der Formel
0"CHCH=CHCOY' CH,
wobei Y' ein Halogenatom bedeutet mit einem Alkohol der Formel ROH in die Esterform umwandelt·
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