DD280249A1 - Herbizide mittel - Google Patents

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DD280249A1
DD280249A1 DD32641489A DD32641489A DD280249A1 DD 280249 A1 DD280249 A1 DD 280249A1 DD 32641489 A DD32641489 A DD 32641489A DD 32641489 A DD32641489 A DD 32641489A DD 280249 A1 DD280249 A1 DD 280249A1
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nitro group
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cyclohexyl
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Ekkehard Schiewald
Gerhard Wolter
Norbert Lange
Wolfgang Mory
Siegfried Braun
Wolfgang Walek
Walter Steinke
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Bitterfeld Chemie
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Abstract

Die Erfindung betrifft neue herbizid wirksame Mittel zur selektiven Bekaempfung von monokotylen und dikotylen Unkraeutern in Kulturpflanzenbestaenden, insbesondere in Getreide, Mais, Zuckerrueben, Kartoffeln und Leguminosen. Erfindungsgemaess enthalten die neuen Mittel neben ueblichen Hilfs- und Traegerstoffen als Wirkstoff 1-(Aryloxycarbonylalkylen)-benzimidazole der allgemeinen Formel, in der R1 Wasserstoff, Methyl oder Trifluormethyl; R2 Methyl, Cyclohexyl oder eine Nitrogruppe; R3 Cyclohexyl oder eine Nitrogruppe; R4 Wasserstoff oder eine Nitrogruppe und n 1 oder 2 bedeuten. Formel

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft neue herbizidwirksame Mittel zur selektiven Bekämpfung von monokotylen und dikotylen Unkräutern in Kulturpflanzenbeständen, insbesondere in Getreide, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Leguminosen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, daß 2,4-Dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-1,3,5-triazino(1,2-a)benzimidazole und/oder ihre tautomeren Formen sich als Wirkstoffe für biozide Mittel, beispielsweise Akarizide, Insektizide und Fungizide eignen (DE-OS 2144505). in einer weiteren Patentschrift (DE-OS 2527677), die sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dioxo-1,2,3,4-tetrahydro-1,3,5-triazino(1,2-a)b3nzimidazolen bezieht, werden ebenfalls diese Verbindungen als fungizid wirksame Mittel beansprucht. Weiterhin werden in ilen DD-PS 214054 und 227035 2-substituierte4-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-1,3,5-triazino(1,2-a)benzimidazole bzw. 10-Acyl-2,2-dimethyl-4-oxo-3H-1,3,5-triazino(1,2-a)benzimidazole als herbizide Mittel zur selektiven Unkrautbekämpfung in Kulturpflanzenbeständen beschrieben.
Ein Nachteil in der Anwendung dieser Wirkstoffe als Herbizide besteht darin, daß zur ausreichenden Bekämpfung der Ungräser und Unkräuter relativ hohe Aufwandmengen zwischen 4 und 10 kg AS/ha benötigt werden, was unter den heutigen Bedingungen in der Landwirtschaft ökonomisch und ökologisch nicht mehr vertretbar ist. Ein weiterer Nachteil ist die zunehmende Phytotoxizität gegenüber Kulturpflanzen bei den geschilderten hohen Aufwandmengen.
In der Patentliteratur wurde ein Verfahren zur Herstellung von 1-(Aryloxycarbonylmethyl)-benzimidazolen beschrieben, wobei die entstehenden Verbindungen als Zwischenprodukte in der organisch-chemischen Industrie verwendet werden können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, neue herbizide Mittel zu entwickeln, die bei niedrigen Aufwandmengen eine verbesserte Unkrautbekämpfung bewirken, von den Kulturpflanzen toleriert werden, ein broites Wirkungsspektrum aufweisen, insbesondere Ungräser und dikotyle Prcblemunkräuter erfassen, Nachfrüchte nicht schädigen und die ökonomisch den gewachsenen Anforderungen des Einsatzes in der Landwirtschaft entsprechen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, neue herbizide Mittel zu entwickeln, die bei niedrigen Aufwandmengen eine sehr gute Unkrautbekämpfung bewirken, dabei ein breites Wirkungsspektrum aufweisen und von einer Reihe Kulturpflanzen gut toleriert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die neuen herbiziden Mittel neben den üblichen Hilfs- und Trägerstoffen als Wirkstoff 1 -(Aryloxycarbonylalkylenl-benzimidazole der allgemeinen Formel
inder R' Wasserstorf.Methyl-oderTrifluormethyl;
R2 Methyl, Cyclohexyl oder eine Nitrogruppe;
R3 Cyclohexyl oder eine Nitrogruppe;
R4 Wasserstoff oder eine Nitrogruppe;
η 1 oder 2 bedeuten; enthaiien.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen neuen herbizid wirksamen Verbindungen der allgemeinen Formel erfolgt durch Alkylierung der Benzimidazole über das Natriumsalz mit den entsprechenden im Phenylrest substituierten Chlorcarbonsäurearylestern in Acetonitril beziehungsweise in Gemischen von Acetonitril mit Dimethylformamid. Einige der dargestellten substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Tabelle 1: Eriindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel
-i.
Wirkstoff-Nr. R1
1/1 H
1/2 CF3
1/3 H
1/4 CF3
1/5 CF3
1/6 H
1/7 CH3
1/8 CH3
ι/υ H
1/10 H
R'
R3
Fp0C
CH3
CH3
C6H11-C
C6H ,.-c
NO2
C6H11-C
CH3
C6H11-C NO2
NO2
NO2
NO2
NO2
C6H11-C
NO2
NO2
NO2
NO2
C6H11-C
167-169 83-85 135-137 187-192 270-274 76-78 158-161 212-216 185-190 132-135
Die erfindungsgemäßen neuen Verbindungen der allgemeinen Formel weisen eine sehr gute herbizide Wirkung gegen Ungräser und Unkräuter in Kulturpflanzenbeständeri, wie zum Beispiel Getreide, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Leguminosen, auf. Diese erfindungsgemäßen Wirkstoffe können im Vorauflauf- und im Nachauflaufverfahren mit Aufwandmengen von 0,5 bis 5,0kg AS/ha, vorzugsweise zwischen 1,0 und 3,0kg AS/ha, angewendet werden. Besonders hervorzuheben ist dabei die überraschende und sehr gute herbizide Wirkung gegen schwer bekämpfbare Unkräuter, wie zum Seispiel Klettenlabkraut (Galium aparine) und Saatwucherblume (Chrysanthemum segotuni) sowie gegen schwer bekämpfbare Ungräser, beispielsweise Hühnerhirse (Echinocloa crus-galli) und Windhalm (Apera spiua venti) in Kulturen von Getreide, Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben und Leguminosen.
Von besonderem Vorteil ist es, daß von den erfindungsgemäßen Wirkstoffen solche vielfach schwer bekämpfbaren monokotylen- und dikotylen Unkräuter gleichzeitig erfaßt werden, ohne dabei die genannten Kulturpflanzen zu schädigen, wozu bekannte Herbizide aus dem Stand der Technik nicht in der Lage sind. Diese neuen erfindungsgemäßen Wirkstoffe der allgemeinen Formel stellen somit eine Bereicherung dos Standes der Technik dar.
Die Anwendung dieser neuen herbmden Mittel erfolgt zweckmäßigerweise in den für Unkrautbekämpfungsmitteln üblichen Zuboreitungs- bzw. Ausbringungsformen, wie Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, die unter Zusatz von flüssigen und/oder festen Trägerstoffen, beziehungsweise Verdünnungsmitteln, zumeist unter Beigabe oberflächenaktiver Stoffe und anderer Formulierungshilfsmittel bereitet und zur Anwendung mit Wasser verdünnt werden könne Die hergesio'iten Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,1 und S5, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90, Gew.-% Wirkstoff. Die Anwendungsformen richten sich nach dem Verwendungszweck. Sie haben in jedem Falle eine feine Verteilung der wirksamen Substanzen zu gewährleisten. Die Herstellung der Zubereitungen erfolgt in an sich bekannter Weise durch Misch- oder Mahlverfahren. Die nachstehend aufgeführten Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne sie jedoch einzuschränken.
Ausführungsbeispiele
Zum Nachweis der herbiziden Wirkung und der Kulturpflanzenverträglichkeit wurden Versuche sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland durchgeführt.
Nachstehend aufgeführte Kulturpflanzen, Ungräser und Unkräuter wurden zur Bewertung des Bekämpfungserfolges herangezogen und durch die angegebenen Buchstaben gekennzeichnet.
Tabelle 2 Kennbuchstaben der bewerteten Pflanzenarten
A Gerste Hordeum vulgäre
B Weizen Triticumaestivum
C Roggen Seeale cereale
D Hafer Avena sativa
E Mais Zea mays
F Zuckerrüben Beta vulgaris
G Kartoffeln Solanum tuberosum
H Erbsen Pisumsativum
I Ackerbohnen Viciafaba
K Lupinen Lupinusalbus
L Soja Glycine max
M Hühnerhirse Echinocloacrus-galli
N Windhalm Aperaspica-venti
O Einjährige Rispe Poaannua
P Klettenlabkraut Galiumaparine
Q Vogelmiere Stellaria media
R Stengelumfassende Taubnessel Lamium amplexicaule
S Gemeiner Erdrauch Fumariaofficinalis
T Windenknöterich Polygonum convolvulus
U Ackersenf Sinapisarvensis
V Echte Kamille Matricaria chamomilla
W WeißerGänsefuß Chenopodium album
X Efeuehrenpreis Veronica h3derifolia
Y Krummer Fuchsschwanz Amaranthus retroflexus
Z Saatwucherblume Chrysanthemum segetum
Die Bewertung des Bekämpfungserfolges und der Verträglichkeit wurde nach folgendem Boniiu.schema vorgenommen: Dabei bedeuten:
Boniturnote Schädigung in %
1 100-97
2 96-90
3 89-80
4 79-€0
5 59-40
6 39-20
7 19-10
8 9-4
9 3-0
in den folgenden Tabellen bedeuten weiterhin:
I Erfindungsgemäße Wirkstoffe der allgemein tn Formel
II Prometryn
III Simazin
IV Bentazon
V Dichlorprop
VI Atrazin
VII Metobromuron
VIII !i/1ethabenzthiazuron
Beispiel 1
Unter Gewächshausbedingungen wurden Samen von Kulturpflanzen, Ungräsern und Unkräutern im Boden ausgesät und diese Aussaaten kurz danach als Vorauflaufanwendung oberflächig behandelt. Die Endauswertung erfolgte am 28.Tag nach der Apllikation. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 zusammengefaßt.
Tabelle 3 Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen bei Vorauflaufanwenaung im Gewächshaus
Wirkstoff
Aufwandmenge kg/ha
Kulturpflanzen
Unkräuter QUV
Kontrolle — 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9
1/2 1 9 9 9 9 9 7 6 3 2 4
2 9 9 9 9 9 6 4 2 1 3
3 9 9 9 9 9 4 3 1 1 2
1/3 1 9 9 9 9 9 9 7 CJl 2 3
2 9 9 9 9 9 9 6 4 2 2
3 9 9 9 9 9 8 5 3 1 1
1/6 1 9 9 9 9 9 9 3 7 1 3
2 9 9 9 9 9 9 2 6 1 2
3 9 9 9 9 9 8 2 6 1 2
1/9 1 9 9 9 9 9 7 2 7 2 4
2 9 9 9 9 9 CJl 1 CJl 2 2
3 9 9 9 9 9 4 1 3 1 2
Aus der Tabelle 3 geht hervor, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen eine gute Selektivität in Getreidekulturen aufweisen. Überraschend ist auch die guts Verträglichkeit der Verbindungen I/3 und I/6 in Zuckerrüben.
Beispiel 2
Unter Gewächshausbedingungen wurden im Nachauflaufverfahren Pflanzen mit den erfindungsgemäßen Verbindungen behandelt, die sich im Keimblatt- bis 2-Blatt-Stadium befanden. Die Endauswertung erfolgte am 21. Tag nach der Applikation. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 4 zusammengestellt.
Tabelle 4 Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen bei Nachauflaufanwendung im Gewächshaus
Wirkstoff Aiifwand- Kulturpflanzen B C D E F Ungras Unkräuter Q R V Z
menge 9 9 9 9 9 9 9 9 9
kg/ha A 9 9 9 9 2 Μ P 5 6 3 4
Kontrolle - 9 9 9 9 9 2 9 9 4 4 2 2
1/1 0,5 9 9 9 9 9 1 6 8 2 3 1 1
1.0 9 9 9 9 S 1 4 7 2 2 1 2
2,0 9 9 9 9 9 1 3 6 2 1 1 1
I/2 0,5 9 9 9 9 9 1 3 4 1 1 1 1
1.0 9 9 9 9 9 9 2 3 3 3 2 2
2,0 9 9 9 9 9 9 1 2 2 2 1 2
I/3 0,5 9 9 9 9 9 7 4 7 1 2 1 1
1.0 9 9 9 9 9 9 2 5 2 2 1 2
2,0 9 9 9 9 9 9 1 4 1 1 1 1
I/4 0,5 9 9 9 9 9 8 2 5 1 1 1 1
1.0 9 9 9 9 9 3 2 3 6 7 5 4
2,0 9 9 9 9 9 1 1 3 4 5 3 4
I/5 0,5 9 9 9 9 9 1 7 8 3 3 2 2
1.0 9 9 9 9 9 9 6 7 2 3 1 2
2,0 9 9 9 9 9 8 5 5 2 2 1 1
I/6 0,5 9 9 9 9 9 5 6 4 1 2 . 1 1
1,0 9 9 9 9 9 3 5 3 6 6 3 2
2,0 9 9 9 9 9 2 4 2 5 5 1 2
I/7 0,5 9 9 9 9 9 1 2 9 4 3 1 1
1,0 9 9 9 9 9 2 1 6 5 5 2 1
2,0 9 9 9 9 9 1 1 5 3 4 1 1
I/8 0,5 9 9 9 9 9 1 3 8 2 2 1 1
1,0 9 9 9 9 9 2 2 7 3 2 1 3
2,0 9 9 9 9 9 2 1 6 2 1 1 2
I/9 0,5 9 9 9 9 9 1 2 8 1 1 1 1
1,0 9 2 6
2,0 9 1 5
Tabelle 4 zeigt die sehr gute Verträglichkeit der Verbindungen 1/1 bis I/9 in Getreidekulturen. Überraschend ist die gute Selektivität der Verbindungen I/3.I/4 und I/6 bis zur Aufwandmenge von 1,0 kg/ha AS in Zuckerrüben. Die Verbindungen l/2,l/3, I/4 und I/9 weisen eine sehr gute herbizide Wirkung gegen Hühnerhirse und dikotyle Unkräuter auf. Hervorzuheben ist die gute Bekämpfung von Klettenlabkraut durch die Verbindungen I/2,1/4 und I/6.
Beispiel 3
Auf Ackerflächen wurden Kulturen von Kartoffeln und Leguminosen im Vorauflaufverfahren behandelt, das heißt vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen und vor dem Auflaufen der dikotylen Unkräuter. Die Auswertung des Versuches erfolgte 42 Tage nach der Applikation. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 5 dargestellt.
Tabelle 5 Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen bei Vorai:ilaufanwendung im Freiland
Wirkstoff Aufwand- Kulturpflanzen Unkräuter
menge kg/ha GHI KLQSUW
999999999 9-9--6214 9 - 9 - - 3 1 1 3 -9-9-621 2 9 - 9 - 4 1 1 1 ----92712
999994212 9 9 9 9 9 3 2 1 1 9 9 9 9 9 2 1 1 1 9 9 9 9 9 2 112 9 9 9 9 9 1111 9 9 9 9 9 1 1 1 1
Die erfindungsgi mäßen Verbindungen I/2 und I/6 weisen bei sehr guter Selektivität in allen genannten Kulturen gegenüber den bekannten Verbindungen eine bessere Wirksamkeit, vor allem gegen Vogelmiere und Gemeinen Erdrauch, auf.
Beispiel 4
Auf Ackerflächen wurden Kulturen von Gerste, Weizen, Roggen und Mais im Nachauflaufverfahren behandelt. Zum Zeitpunkt der Applikation hatten Gerste, Weizen und Roggen eine Wuchshöhe bis 12cm und Mais eine Wuchshöhe bis 20cm erreicht. Die Mehrzahl der dikotylen Unkräuter befanden sich zur Behandlung im Keimblattstadium bis zum Stadium der beginnenden Knospenbildung, die monokotylen Unkräuter im Einblattstadium bis zum Stadium der beginnenden Bestockung. Die Endauswertung erfolgte 28 Tage nach der Spritzung. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 6 und 7 zusammengefaßt.
Tabelle 6 Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen bei Nachauflaufanwendung im Freiland
Kontrolle —
Il+ III 0,80 + 0,32
(bekannt) 1,20 + 0,48
III 1,00
(bekannt) 1,20
VII 2,00
(bekannt)
I/2 1,00
(erfindungsgemäß) 2,00
3,00
I/6 1,00
(erfindungsgemäß) 2,00
3,00
Wirkstoff Aufwand Getreide B C Ungräser O P Unkräuter R V X Z
menge kulturen 9 9 9 9 9 9 9 9
kg/ha A 9 9 N 8 2 Q 1 1 2 1
Kontrolle _ 9 9 9
IV+ V 1,04+1,36 9 9 8 9 1 9 1 3 2 4 5
(bekannt) 9 7 1 7 1 1 2 4
VIII 2,10 8 9 9 2 3 6 3 2 2 3 2
(bekannt) 2,80 6 9 9 1 2 3 2 1 1 2 2
I/2 1,0 9 9 9 4 1 2 4 1 1 2 1
(erfindungsgemäß) 1,5 9 9 9 2 1 1 2 1 1 1 1
2,0 9 9 9 1 4 5 2 2 2 3 2
2,5 9 9 9 1 3 4 1 2 1 1 1
I/3 2,0 9 9 9 4 2 3 3 1 1 1 1
(erfindungsgemäß) 3,0 9 9 9 4 5 5 2 4 2 3 2
4,0 9 9 9 3 3 4 1 2 2 2 1
I/4 1,5 9 9 9 5 2 3 3 1 1 1 1
(erfindungsgemäß) 2,0 9 9 9 4 2 2 2 1 1 1 1
2,5 9 9 9 3 3 3 2 4 2 2 2
3,0 9 9 9 2 2 2 1 3 1 2 1
I/6 1,0 9 9 9 4 1 2 2 2 1 1 1
(erfindungsgemäß) 1,5 9 9 9 2 1 1 1 1 1 1 1
2,0 9 1 1
2,5 9 1 1
Aus der Tabelle 6 goht die sehr gute Verträglichkeit der erfinciungsgemäßen Verbindungen in Gerste, Weizen und Roggen hervor. Weiterhin ist die gute bis sehr gute Bekämpfung monokotyler und dikotyler Unkräuter durch die erfindungsgmäßen Verbindungen ersichtlich. Dagegen zeigt die bekannte Kombination IV + V keine Wirkung gegen monokotyle Unkräuter, die bekannte Verbindung VIII eine ungenügende Wirkung gegen Klettenlabkraut und eine mittlere Wirkung gegen Saatwucherblume.
Tabelle 7 Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen bei Nachauflaufanwendung im Freiland
Wirkstoff Aufwand Kultur Ungras Unkräuter J W Y
menge ) 9 9
kg/ha E M T I 5 4 4
Kontrolle _ 9 9 9 J 2 1
Vl 0,75 g 8 7 : 1 1
(bekannt) 1,00 g 6 5 7 2 2
2,00 9 4 3 2 1
1/3 1,00 9 4 3 : 1 1
(erfindungsgemäß) 2,00 9 2 2 1 2
3,00 9 1 1 1 1
1/4 1,00 9 3 2 1 1
(erfindungsgemäß) 2,00 9 2 1 i 2 2
3,00 9 1 1 1 1
1/6 1,00 9 2 3 : 1 1
(erfindungsgemäß) 2,00 9 2 2
3,00 9 1 2
Die Ergebnisse der Tabelle 7 zeigen, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen gegenüber der bekannten Verbindung Vl eine gleichzeitige Bekämpfung von Hühnerhirse und dikotylon Unkräutern bewirken.

Claims (1)

  1. Herbizide Mittel zur selektiven Bekämpfung monokotyler und dikotyler Unkräuter in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen, gekennzeichnet dadurch, daß sie neben üblichen Hilfs-und Trägerstoffen als Wirkstoff 1-(Aryloxycarbonylalkylen)-benzimidazole der allgemeinen Formel
    in der
    R1 Wasserstoff, Methyl oderTrifluormethyl;
    R2 Methyl, Cyclohexyl oder eine Nitrogruppe;
    R3 Cyclohexyl oder eine Nitrogruppo;
    R4 Wasserstoff oder eine Nitrogruppe;
    η 1 oder 2 bedeuten,
    enthalten.
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