DD291464A5 - Virizide wasserloesliche pflanzenschutzmittel - Google Patents

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DD291464A5
DD291464A5 DD33726190A DD33726190A DD291464A5 DD 291464 A5 DD291464 A5 DD 291464A5 DD 33726190 A DD33726190 A DD 33726190A DD 33726190 A DD33726190 A DD 33726190A DD 291464 A5 DD291464 A5 DD 291464A5
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dialdehydes
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DD33726190A
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Ulf Thust
Christine Fieseler
Jutta Naumann
Ute Bauer
Siegfried Kluge
Kurt Kellner
Kurt Trautner
Gottfried Schuster
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Bitterfeld Chemie
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Abstract

Die Erfindung betrifft wasserloesliche Pflanzenschutzmittel mit hoher Anwenderfreundlichkeit zur Bekaempfung von Viren, die vor allem fuer eine Anwendung in Intensivkulturen geeignet sind. Erfindungsgemaesz enthalten die neuen Mittel bekannte quartaere Ammoniumverbindungen zur Wirkungsverstaerkung, * uebliche Hilfs- und Traegerstoffe und als Wirkstoffe aldehydgruppenfreie acetalartige Verbindungen, die durch Umsetzung von * oder aequimolaren Mengen Formaldehyd und Ethanolamin mit aliphatischen oder aromatischen Mono- oder Dialdehyden hergestellt werden. Die neuen Mittel zeichnen sich durch eine sehr gute Wirksamkeit, hoher Lagerstabilitaet und Vertraeglichkeit aus.{Pflanzenschutzmittel; Viren; Intensivkulturen; Ammoniumverbindungen; * acetalartige Verbindungen; Formaldehyd; Ethanolamin; aliphatische oder aromatische Mono- und Dialdehyde; Lagerstabilitaet}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft virizide Pflanzenschutzmittel mit hoher Anwenderfreundlichkeit, die sich zur Bekämpfung von Virosen in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen eignen,
Charakteristik dos bekannten Standes der Technik
Viruskrankheiten spielen auf Grund der von ihnen verursachten Ertragsreduzier .ng oder -ausfälle als Schadfaktoren bei landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturpflanzen eine große Rolle. Die Bekämpfungsmöglichkeiten pflanzlicher Virosen sind begrenzt und sehr aufwendig. Die Erfolgssicherheit ist gering. Bei Viren, die durch Blattläuse übertragen werden, wird häufig eine Vektorenbekämpfung durchgeführt. Auch diese bringt nicht immer dio gewünschten Erfolge auf Grund von Resistenzerscheinungen der Blattläuse gegenüber den eingesetzten Mitteln.
Weitere Möglichkeiten der Verringerung des Virusbefalls werden in der Züchtung von virusresistenten Pflanzen gesehen. Da diese Resistenzen meistens nicht 100%ig ausgeprägt sind und durch Pathogene gebrochon werden können, ist allein durch Resistenzzüchtung die Virussituation nicht zu beherrschen.
Direkte Bekämpfungsmöglichkeiten von pflanzlichen Virosen sind zwar aus der Literatur bekannt (A. J. Hansen, Coit, Rev. in Plant Science 8 45-88 (1989), G. Schuster, Appl. virology Res. 1 265-283 [1988]) finden aber in der Praxis kaum Anwendung.
Bekannt ist, daß 2,4-Dioxohexahydrotriazin allein oder auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen zur Bekämpfung von Kartoffel-X-Virus (PVX), Tabakmosaikvirus (TMV), Trespenmosaikvirus (TrMV) sowie Gurkenmosaikvirus (GMV) eingesetzt werden kann (DD-PS 153953 und DD-PS 271258).
Es werden jedoch durch diese Verbindung und deren Kombinationen mit anderen Wirkstoffen volkswirtschaftlich wichtige Erreger, wie z.B. das Kartoffel-Y-Virus und das Rotkleescheckungsvirus nicht erfaßt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, neuo virizide Mittel zu entwickeln die verschiedene Problemviren erfassen, eine gute Kulturpflanzenverträglichkeit besitzen sowie umweit- und anwenderfreundlich sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung ist die Entwicklung neuer virizider Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, die sich effektiv herstellen lassen und keine freien Aldehydanteile enthalten.
Die Aufgabe winde erfindungsgemäß gelöst, daß die neuen viriziden Pflanzenschutzmittel neben bekannten quartären Ammoniumverbindungen und N,N',N"-Tris-(2-hydroxyethyl)-1,3,5-hexahydrotriazin (im folgenden alo HHT bezeichnet) und üblichen Hilfs- und Trägerstoffen als Wirkstoffe aldehydgruppenfreie acetalartige Verbindungen (Ethanolaminacatale, im folgenden als EA-Acetale bezeichnet) enthalten, die durch Umsetzung von HH Γ bzw. äquimolaren Mengen von' ormaldehyd
und Ethanolamin mit aliphatischen oder aromatischen Mono- oder Dialdehyden in Äquivalenzverhältnissen der OH-Gruppen im HHT zu den Aldehydgruppen in den aliphatischen oder aromatischen Mono- oder Dialdehyden von 10:1 bis 9 hergestellt werden und die durch Zugabe von Säuren auf pH-Werte von 7 bis 13, vorzugsweise 7 bis 10 eingestellt werden können.
Als Aldehyde eignen sich Butyraldehyd, Isobutyraldohyd, Trichloracetaldehyd, Glyoxal, 2-Ethylhexanal, Glutardialdehyd und andere mehr. Glutardialdehyd ist besonders zu empfehlen.
Die erfindungsgemäßen EA-Acetale sind neutralisiert und alkalisch stabile, wasserlösliche, gering toxische, gut pflanzen- und hautverträgliche, wenig korrosive Verbindungen, die nur geringen Eigengeruch aufweisen. Sie besitzen gute virizide Eigenschaften. Zur Neutralisation eignen sich organische Säuren wie z. B. Ameisensäure und Essigsäure, aber auch anorganische, wie z. B. Salz- oder Schwefelsäure. Alilehydgruppen sind analytisch nicht erfaßbar. In den neuen Pflanzenschutzmitteln sind die EA-Acotale mit mikrobizid wirksamen quartären Ammoniumverbindungen wie z. B.
Dimethylbenzylalkyl(C||-C|4)ammoniumchlorid (Benzalkoniumchlorid, C4) oder
Dimethylbenzylacetamidododezylammoniumchlorid (Mothalkoniumchlorid, Quartolan) und HHT in Gewichtsverhältnissen von
0,5 bis 20:0,1 bis 10:1 kombiniert.
Daneben können übliche Hilfs- und Trägerstoffe wie Tenside, Lösungsvermittler und Stabilisatoren enthalten sein.
Die neuen Pflanzenschutzmittel enthalten vorzugsweise 10 bis 60% Wirkstoffe und zeigen bereits ab 0,01 % eine gute mikrobizide Wirksamkeit. Für den praktischen Einsatz vcn Hydrokulturen sind 0,01 bis 2, für die Desinfektion von Materialien aller Art 0,3- bis 5%ige Lösungen je nach Einsatzfall erfordorlich. In speziellen Fällen (Vernebelungstechnik) können auch höhere Konzentrntionen
erforderlich sein.
Auch Kombinationen mit bekannten Pflanzenschutzmitteln und Wirkstoffen, insbesondere gegen spezielle Erreger pilzlicher
Erkrankungen, sind möglich und je nach Einsaufall empfehlenswert,
Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es erstmals gelungen, ein virizid wirksames Mittel auch für Intensivkulturon zu finden, das gegenüber bekannton Mitteln bedeutende Vorteile hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit, Wirksamkeit und Lagerstabilität besitzt. Durch die aldehydgruppenfreien Wirkstoffe verbessern sich die Arbeitsbedingungen und die Gesundheitsgefährdung verringert sich. Eb war überraschend, daß die erfindungsgemäßen Mittel eine so hohe Wirksamkeit auch auf solchen Anwendungsgebieten wie der Bekämpfung von Viren besitzen, die bisher ein großes Problem darstellen.
Ausführungsbeispiele Tabelle 1
Abkürzungen für Komponenten der erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel und Vergleichsmuster
Muster
Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen (bekannt)
V1 formaldehyd
V2 Methalkoniumchlorid (Quartolan)
V3 HHT
V4 Benzalkoniumchlorid (C4)
Aldehyde A
Glutardialdehyd AG
Butyraldehyd AB
Isobutyraldehyd Al
Trichloracetaldehyd AT
Glyoxal AGI
2-Ethylhexei. °-al AH
Quarternare Ammoniumsalze (Quats) Methalkoniumchlorid QM
Benzalkoniumchlorid QB
Dimothyldidodecylammoniumchlorid QD
Säuren SA
Ameisensäure SE
Essigsäure SO
Schwefelsäure SH
Salzsäure
Tabelle 2
Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel (E 1—E18)
lfd
Nr.
Komponenten EA-Acetale
Gewichtsverhältnisse
Neutralisation
Aldehyde
Verhältnis OH zu Aldehydgruppen
Art des Quats
EA-Acetal:Quat:HHT
Säure
pH-Wert
E1 AG 10:3 QM 1 :0,8:1 - 13,0
E2 AG 10:3 QM 0,5:0,5:1 SE 8,5
E3 AG 10:5 QM 20:5 :1 SB 8,0
E4 AG 10:9 QB 5 :4 :1 SA 8,5
E5 AG 10:1 QB 2 :0,5:1 SH 8,5
E6 AG 10:4 QB 1,5:1 :1 - 13,0
E7 AG 10:3 0,9:0 :1 - 12,5
E8 AG 10:4 - 1,2:0 :1 SE 8,5
Fortsetzung der Tabelle 2
Lfd. Komponenten Verhältnis Gewichtsverhältnisse EA- Neutralisation pH-Wert
Nr. E A-Acetale OH zu Alde Art Acetal:Quat:HHT Säure
Alde hydgruppen des
hyde 10:3 Quats 1 :1 :1 12,5
10:9 QD 5 :4 :1 _ 8,5
E9 AB 10:1 QD 20 :0,8:1 SE 13,5
E10 · AB 10:5 QM 8,5:3 :1 - 8,0
E11 Al 10:4 QB 1 :10:1 SA 7,5
E12 Al 10:8 QM 3 :8 :1 SE 8,5
'£13 AT 10:1 QM 20:5 :1 SA 8,5
E14 AT 10:9 QD 0,5:0 :1 SE 13,0
E15 AG1 10:4 - 1,5:1 :1 - 8,5
E16 AG1 10:3 QM 0,9:1 :1 ' SE 9,0
E17 AH QM SE
E18 AH
Beispiel 1
Wirkung der erfindungsgemäßen Mittel auf verschiedene Viren
Die Wirkung der erfindungsgemäßen Mittel wurde an folgenden Virus-Wirt-Kombinat'onen geprüft:
- Rotkleescheckungs-Virus (red dover mottle virus = RCMV) Erbse (Pisum sativum Diub. Alef „Nadja")
- Tabakmosaik-Virus (tobacco mosaic virus) Tabak (Nicotiana tabacum L „Samsun NN')
- Kartoffel-Virus Y (potato virus Y = PVY) Tabak (Nicotiana tabacum L. „Samsun")
- Trespenmosaik-Virus (brome mosaik virus = BrMV) Wintergerste (Hordeum vulgäre L. „Erfa")
Mais (Zea mays L.)
Die Behandlung der Wirtspflanzen mit den Wirkstoff lösungen erfolgte in der Regel 2 Tage vor und 2 Tage nach der Inokulation. Bei der Untersuchung der Wirkung gegenüber TMV wurden die Testpflanzen nur 2 Tage vorher behandelt. Eine zusätzliche Substanzapplikation sofort nach der Inokulation ist bei der Prüfung gegen TrMV, BMV und PVY erfolgt. Zur Anwendung kamen folgende Wirkstoffkonzentrationen: 0,25%, 0,50%, 0,75% und in einem Fall auch 5,0%. Am günstigsten erwiesen sich Konzentrationen von 0,25% bis 0,5%.
Zur Bestimmung der Virusgehalte wurden außer bei TMV nur serologische Methoden angewandt. Die Wirkung gegenüber TMV wurde durch die Reduzierung der Anzahl von Lokalläsionen ermittel..
Der RCMV-Gehalt in den Erbsenpflan^en wurde 8...9 Tage nach der Inokulation mittels Ringtest nach KLUGE und MARCINKA (1979) (Acta Virologica 23,148-152) bestimmt. Zur Bestimmung von BrMV- und PVY-Gehalten in den Wirtspflanzen ist 14 Tage nach der Inokulation der ELISA durchgeführt worden. Außerdem wurde beim PVY der Virusgehalt in den inokulierten, also primär infizierten Blättern 7 Tage nach der Inokulation bestirr .nt. Zur Ermittlung der Hemmwirkungen (in %) wurden Virusgehalte von mit Wasser behandelten Kontrollpflanzen zu denen mit Substanz behandelten Pflanzen ins Verhältnis gesetzt. Die erfindungsgemäßen Mittel zeigen deutliche antivirale Wirkungen gegenüber schwer bekämpfbaren, ökonomisch bedeutsamen Viren von Kulturpflanzen. In der Tabelle sind die Viren-inhibierenden Effekte in Form der Hemmprozente ausgedrückt
Sie belegen eine Reduktion des Virusgehaltes im Durchschnitt zwischen 30 bis 40%, im günstigsten Fall um 70%.
Tabelle 3
Verminderung des Gehaltes an Kartoffel-Y-Virus (PVY), des Tabakmosaik-Virus (TMV), des Rotkleescheckungsvirus (RCHV) und des Trespenmosaik-Virus (BrMV) in den entsprechenden Wirtspflanzen nach Behandlung mit den erfindungsgemäßen Mitteln
Prüf Konz. Verminderung des Virusgehaltes um % TMV RCMV BrMV
muster (%) PVY - 69 _
E1 0,25 41 48 32
0,50 68 _
E2 0,25 37 46 - 31
0,50 36 - 70 -
E3 0,25 38 48 33
0,50 38 - 65 -
E4 0,25 32 45 - 30
0,50 - - 62 -
E5 0,25 37 46 - 34
0,50 - - 65 -
E6 0,25 33 45 - 35
0,50 - - 68 -
E7 0,25 40 49 - 39
0,50 _
Fortsetzung der Tabelle 3
Prüf Konz. Verminderung des Virusgehaltes um % TMV RC
muster (%) PVY • - 64
E8 0,25 40 47
0,50 40 - 68
E9 0,25 39 48 -
0,50 - - 67
E10 0,25 35 49 -
0,50 - - 65
E11 0,25 37 45 -
0,50 - - 67
E12 0,25 33 44 -
0,50 - - 65
E13 0,25 37 48 -
0,50 - - 69
E14 0,25 41 47 _
0,50 _ - 68
E15 0,25 40 49 -
0,50 - - 70
E16 0,25 32 44 _
0,50 - _ 68
E17 0,25 38 48 -
0,50 - - 66
E18 0,25 33 45 _
0,50 -
33 32 35 31 30 33 31 38 35 35 37
Beispiel 2
Prüfung der Pflanzenverträglichkeit
Die Ermittlung der Pflanzenverträglichkeit erfolgte durch Blattapplikation der erfindungsgemäßen Mittel in Konzentrationen von
0,2% und 0,5% auf getopfte Pflanzen von Tabak, Erbse, W-Gerste und zusätzlich an Tomate und Gurke.
Die Pflanzenverträglichkeit wurde 6 Tage nach der Blat. applikation anhand des folgenden Boniturschemas ermittelt:
4 = ohne Schaden-absolut pflanzenverträglich
3 = leichte Schäden - ohne Beeinträchtigung der weiteren Entwicklung
2 = starke Schäden - mit Beeinträchtigung der weiteren Entwicklung
1 = Pflanze total geschädigt-abgestorben
Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 dargestellt:
Tabelle 4
Prüfung der Pflanzenverträglichkeit im Gewächshaus
Prüfmuster Konz. (%) Beispiel 3 Tabak Erbse W-Gerste Gurke Tomate
E1 0,2 Anwenderfreundlichkeit 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
0,5 (1) Toxizität 4,0 4,0 4,0 1,1 3,0
E 3 0,2 (a) Präparat 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
0,5 (b)0,5%ige Lösung 4,0 3,7 4,0 1,0 3,7
E 5 0,2 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
0,5 3,7 3,3 3,7 1,0 3,3
E10 0,2 (2) Hautverträglichkeit 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
0,5 (a) Präparat 4,0 3,7 4,0 1,0 3,7
E15 0,2 (b) 0,5%ige Lösung 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
0,5 3,7 3,7 3,7 1,0 3,7
E16 0,2 4,0 3,7 4,0 4,0 3,7
0,5 4,0 3,7 4,0 1,0 3,7
Bonitur
0 nicht o. äußerst gering toxisch
1 gering toxisch
2 mittelmäßig toxisch
3 sehrtoxisch
0 keine Hautschäden
1 leichte Hautreizung
I
I
2 mittelmäßige Hautreizung
3 starke Hautreizung
(3) Geruchsbelästigung 0 nicht oder kaum belästigend (a) (b) (2) (a) (3) (b) (a) (4) (b)
(a) Präparat 1 leicht belästigend V1 3 2 (a) (b) 3 2 . 2 1
(b)0,5%ige Lösung V2 3 0 3 2 1 0 1 0
2 mittelmäßig belästigend V3 2 0 2 0 2 1 1 0
3 stark belästigend V4 3 0 2 1 0 1 1 0
E1 0 0 2 0 1 0 1 0
0 nichto. kaum schädigend E2 0 0 1 0 1 0 1 0
E7 0 0 1 0 1 0 1 0
(4) Materialverträglichkeit E10 0 0 1 0 1 0 1 0
(a) Präparat E13 0 0 1 0 1 0 1 0
(b)0,5%ige Lösung E15 0 0 1 0 1 0 1 0
E17 0 0 1 0 1 0 1 0
1 0
1 gegenüber einzelnen Materialien schädigend
2 mittelmäßig schädigend
3 stark schädigend
Die Beurteilung ist in Tabellenform dargestellt:
Tabelle 5
Mittel Bonitur
(1)

Claims (4)

1. Virizide wasserlösliche Pflanzenschutzmittel mit hoher Anwenderfreundlichkeit zur Bekämpfung von Viren mit Zusatz von bekannten Ammoniumverbindungen, N,N',N"-1,3,5-Tris-(2-hydroxyethyO-hexahydrotriazin und übliche Hilfs- und Trägerstoffen, gekennzeichnet dadurch, daß sie als Wirkstoffe aldehydgruppenfreie, wasserlösliche und lagerstabile acetalartige Verbindungen enthalten, die durch Umsetzung von 1,3,5-Tris-(2-hydroxyethyl)-hexahydrotriazin oder äquimolaren Mengen Formaldehyd und Ethanolamin mit aliphatischen oder aromatischen Mono- oder Dialdehyden mit einem Äquivalenzverhältnis der OH-Gruppen zu den Aldehydgruppen von 10:1 bis 9 hergestellt werden.
2. Virizide wasserlösliche Pflanzenschutzmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß für die Umsetzung als aliphatische oder aromatische Mono- oder Dialdehyde vorzugsweise Glutardialdehyd eingesetzt wird.
3. Virizide wasserlösliche Pflanzenschutzmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die wasserlöslichen Wirkstoffe einen pH-Wert von 7 bis 13, vorzugsweise? bis 10, besitzen.
4. Virizide wasserlösliche Pflanzenschutzmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Bestandteile im Gewichtsverhältnis acetalartige Verbindungen: bekannten quartären Ammoniumverbindungen:N,N',N"-1,3,5-Tris-(2-hydroxyethyl)-hexahydrotriazin = 0,5 bis 20:0,1 bis 10:1 enthalten sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005013695A1 (de) * 2005-03-21 2006-09-28 Bode Chemie Gmbh & Co Wäßrige Suspensionen oder Dispersionen anorganischer Pigmente enthaltend ein Gemisch aus Dialdehyden und Formaldehydabspaltern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005013695A1 (de) * 2005-03-21 2006-09-28 Bode Chemie Gmbh & Co Wäßrige Suspensionen oder Dispersionen anorganischer Pigmente enthaltend ein Gemisch aus Dialdehyden und Formaldehydabspaltern
WO2006100042A3 (de) * 2005-03-21 2008-01-03 Bode Chemie Gmbh & Co Wässrige suspensionen oder dispersionen anorganischer pigmente, enthaltend ein gemisch aus dialdehyden und formaldehydabs paltern

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