DD301692A9 - Automatische verpackungsmaschine insbesondere fuer die herstellung von verpackungen fuer blumenpack-muster - Google Patents

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DD301692A9 DD89330171A DD33017189A DD301692A9 DD 301692 A9 DD301692 A9 DD 301692A9 DD 89330171 A DD89330171 A DD 89330171A DD 33017189 A DD33017189 A DD 33017189A DD 301692 A9 DD301692 A9 DD 301692A9
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Renzo Francioni
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00—Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/06—Enclosing successive articles, or quantities of material, in a longitudinally-folded web, or in a web folded into a tube about the articles or quantities of material placed upon it
    • B65B9/067—Enclosing successive articles, or quantities of material, in a longitudinally-folded web, or in a web folded into a tube about the articles or quantities of material placed upon it the web advancing continuously

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Abstract

Die Erfindung betrifft im allgemeinen Verpackungsmaschinen, beispielsweise der Ausführung, die gegenwärtig für die Herstellung der sogenannten Flow-Pack- oder Form-Fill-Seal-Verpackung eingesetzt werden. Damit die Maschine (1) automatisch an unterschiedliche Größen von Verpackungen und unterschiedlichen Betriebsbedingungen angepaßt werden kann, werden anstelle von getrennten, elektronisch synchronisierten Antriebsmotoren für die unterschiedlichen beweglichen Elemente (2, 7 und 8) wenigstens eines der beweglichen Elemente (2, 8), deren genaue Synchronisation für das richtige Funktionieren der Maschine wichtig ist, durch einen einzigen Motor (10) über eine Einrichtung (54) gesteuert, die wahlweise an die unterschiedlichen Formen und unterschiedlichen Betriebszustände durch elektronisch gesteuerte Stellglieder (52, 53) angepaßt ist. Die Erfindung ist insbesondere an Verpackungsmaschinen für Nahrungsmittel anwendbar. Fig. 2{Verpackungsmaschine; Verpackungen; Flow-Pack-Verpackungen; Betriebsbedingungen; Antriebsmotoren; Synchronisation; Betriebszustände; Stellglieder; elektronisch; gesteuert}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft im allgemeinen Verpackungsmaschinen, beispielsweise der Ausführung, die gegenwärtig für die Herstellung der sogenannten Flow Pack- oder Flow-Fill-Seal-Verpackungen eingesetzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Abbildung 1 der als Anhang beigefügten Zeichnungen veranschaulicht schematisch den Aufbau einer automatischen Verpackungsmaschine für Verpackungen der Flow-Pack-Ausführung, hergestellt entsprechend der bisherigen Technik. Die Maschine umfaßt im wesentlichen:
- einen Zuführungs- oder Eingabeförderer, der hier in der Form einer Kette gezeigt wird, die mit Mitnehmerzähnen oder Stehlfedern für das Hineindrücken der zu verpackenden Artikel (beispielsweise Kekse, Törtchen usw.) in die Maschine versehen ist,
- eine Matorialquelle die kontinuierlich eine Lage des Verpackungsmaterials (meistens durchsichtiges Materia!, möglicherweise bedruckt), das dazu gedacht ist, die Artikel einzuwickeln, zuführt,
- eine Folienformungsanlage (von der nur die wesentlichen Teile gezeigt werden), die sich stromabwärts vom Zuführungsförderer befindet und dazu gedacht ist, aus der Folie, die von der Materialquelle geliefert wird, eine kontinuierliche schlauchförmige Verpackung (nicht gezeigt) um die Artikel herum zu bilden, die der Maschine zugeführt werden, wobei die zwei Längsränder der Folie unterhalb der Verpackung zusammengebracht werden,
- eine Vielzahl von rotierenden Schweißköpfen, die in Paaren von gegenläufigen Elementen stromabwärts von der Folienformungsanlage angeordnet sind und dazu gedacht sind, die schlauchartige Verpackung durch Verschweißen der Längsränder der Folie, die durch die Formungsanlage zusammengebracht werden, zu schließen,
- eine Anlage mit rotierenden Klemmbacken oder Schienen (bestehend aus einem Paar von gegenüberliegenden rotierenden Schienen im veranschaulichten Beispiel), durch die die kontinuierliche schlauchförmige Verpackung, die die Artikel enthält, für ein Falten, Schweißen und Schneiden der Verpackung in den Abschnitten zwischen zwei aufeinanderfolgenden Artikeln hindurchgehen soll, um einen jeden Artikel in einer entsprechenden Flow-Pack-Verpackung (Fließverpackung) einzuschließen, und
- einen Ausgabe- oder Ausstoßförderer, der meistens durch einen Förderer in geschlossener Kreisausführung gebildet wird, für das Tragen und Transportieren der verpackten Artikel zum Ausgang der Verpackungsmaschine.
Wie vorangehend dargelegt wurde, kann der Aufbau der Maschine, die in der Abbildung 1 veranschaulicht wird, als im Fachgebiet im großen und ganzen bekannt betrachtet werden und erfordert - für den Zweck des Verständnisses für die vorliegende Erfindung - nicht eine detaillierte Beschreibung.
Damit die Maschine richtig arbeitet, ist es für alle ihre beweglichen Teile, vom Eingabeförderer bis zum Ausgabeförderer, erforderlich, sich in einer koordinierten (synchronisierten) Weise zu bewegen, um zu sichern, daß ein jeder Artikel richtig in die kontinuierliche schlauchförmige Verpackung, die durch die Folie gebildet wird, eingesetzt wird, ohne daß die letztere im Ergebnis einer übermäßigen Zugspannung zerrissen wird, und ebenfalls um zu sichern, daß die rotierenden Schienen der FaIt-, Schweiß- und Schneidanlage wirksam in der Zone der kontinuierlichen schlauchförmigen Verpackung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Artikeln arbeiten.
Außerdem, wenn die Verpackungsfolie ein aufgebrachtes bedrucktes Material in der Form einer Schrift, von Etiketten, Darstellungen des verpackten Erzeugnisses usw. trägt, wie es sehr häufig der Fall ist, ist es ebenfalls erforderlich, daß die Zuführung der Folie von der Quelle „in Phase" mit der Voiwärtsbewegung der Artikel ist, so daß das Material, das auf die Verpackung aufgedruckt ist, die einen jeden Artikel einschließt, wirksam mit dem Produkt selbst ausgerichtet ist.
Aus klaren Gründen der strukturellen Einfachheit und Zuverlässigkeit des Betriebes liefert die Lösung, die in den Jahren zur Anwendung kam, einen Antrieb aller sich bewegenden Teile mittels eines einzelnen Motors, der sich gewöhnlich im Rahmen der Maschine (nicht gezeigt) unterhalb des Weges, auf dem sich die Artikel bewegen, befindet.
Der Motor treibt (mittels eines Riemenantriebes) eine Hauptantriebswelle 12 an, die sich im allgemeinen in der Längsrichtung der Maschine erstreckt. Die Welle kann daher benutzt werden, um irgendwelche anderen ähnlichen Maschinen in der Nähe anzutreiben (mittels Transmissionsanlagen, die nicht spezifisch veranschaulicht werden).
Mittels einer 90-Grad-Transmissionsanlage, einer weiteren Welle, einem Differentials und eines Riemenantriebs treibt die Welle die Eingangswelle eines Variators mit kontinuierlicher Drehzahl an (beispielsweise der Ausführung mit ausdehnbaren Laufrollen), dessen Übersetzungsverhältnis selektiv durch den Betrieb eines Einstellknopfes variiert werden kann.
Mit Hilfe eines Elektromotors, der auf eine weitere Eingangswelle (oder Antriebswelle) des Differentials wirkt, ist es mittels eines Riemenantriebes möglich, selektiv die relative Winkelposition der Welle in beiden Richtungen zu variieren und ihre Drehzahl relativ zur Drehzahl der Welle anzuheben oder zu verringern.
Insbesondere, wenn der Motor zum Stillstand gebracht wird, ist die Drehzahl der Welle mit der Drehzahl der Welle 14 identisch.
Wenn der Motor gedreht wird, ist die Drehzahl der Welle jedoch größer oder kleiner als die Drehzahl der Welle, und zwar im Ergebnis der Drehung, die der Welle erteilt wird, und in Abhängigkeit von ihrer Drehungsrichtung.
Der Ausgang der kontinuierlichen Variatoranlago, ciio hier in der Form einer Welle gezeigt wird, wirkt auf eine Eingangslaufrollo einer Zahnriemenmitnahineanlage, deren Funktion es ist, die Bewegung, mittels der betreffenden Transmissionsanlagen, der Paare von gegenläufigen Schweißköpfen einzustellen, die dazu gedacht sind, den Längsverschluß der schlauchförmigen Verpackung zu bewirken.
Bei einer bestimmten Geschwindigkeit der Zustellung dor Artikel durch die Maschine ist es möglich, selektiv die Geschwindigkeit zu variieren, mit der die rotierenden Schweißköpfo die Verpackungsfolie durch das Formgcbungseloment von der Quelle her ziehen, indem auf den kontinuierlichen Variator eingewirkt wird. Die Zuführungsgeschwindigkeit der Folie wird tatsächlich nicht eindeutig durch die Transportgeschwindigkeit der Artikel durch die Maschine bestimmt, sondern hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise von der Form der Artikel, der Form, die den Verpackungen, die sie umhüllen, verliehen werden soll, usw.
Der Motor wird durch eine elektronische Steueranlage reguliert, die die Feineinstellung der Geschwindigkeit der Abwicklung der Folie ermöglicht, um irgendwelche momentanen Abweichungen zu berücksichtigen, die während der Benutzung der Anlage auftreten können. Im einzelnen kann die Anlage mit Positionssignalen versorgt werden, die durch.
- eine Kurve (mit einem on! ,"Tlienden Meßfühler, die auf die Verlängerung der Welle aufgekeilt ist, die aus der Transmissionsanlage herausragt, und
- einen optischen Meßfühler, der das Vorhandensein von Strichon, Kerben oder ähnlichen Bozugselemeneten, die ein Hinweis auf die Position des bedruckten Materials (Etiketten, usw.) sind, das auf der Folie selbst vorhanden ist, auf der Verpackungsfolie nachweist,
geliefert werden.
Durch ein Einwirken auf den Moior kann die Anlage daher die richtige Synchronisation der Zuführung der Folie in Phase mit den Artikeln bewirken, wodurch gesichert wird, daß ein jeder Artikel wirksam relativ zu den Etiketten, zur Schrift usw., die auf die Folie aufgebracht wurden, zentriert wird.
Die Verlängerung der Welle, die mit angezeigt wird, treibt den Kettenförderer an, der die Artikel zur Verpackungsmaschine liefert, und zwar mittels einer weiteren Riemenübertragung und einer Welle.
Am entgegeiiqesetzten Ende der Transmissionsanlage treibt die Welle eine weitere Welle mittels einer weiteren Transmissionsanlage an. Die Welle treibt wiederum den Ausgangsförderer mittels einer Riemenantriebsanlage, die mit angezeigt wird, an und mittels einer Zahnriemenanlago eine Welle, deren Funktion es ist, die richtige Mitnahme der FaIt-, Schweiß- und Schneidanlage mit den rotierenden Schienen zu sichern,
Was den Betrieb der Schneidanlage betrifft, so besteht zusätzlich zur Notwendigkeit der Sicherung ihrer richtigen Synchronisation mit dem Fluß der Artikel (so daß die Schneidvorrichtungen seitens der schlauchförmigen Verpackung zwischei.
zwei aufeinanderfolgenden Artikeln arbeiten, ohne daß sie „eingeklemmt" werden) ebenfalls eine Notwendigkeit, den Schneidvorrichtungen eine Bahnbewegung mit einer ungleichmäßigen Geschwindigkeit (einem sogenannten Schwenken) um die betreffenden verkeilenden Wellen und herum zu erteilen.
Insbesondere während des aktiven Abschnittes ihrer Bewegung (d.h. des Abschnittes der Bewegung, bei dem die Schneidvorrichtungen miteinander zusammenarbeiten, um zwischen sich die schlauchförmige Verpackung, die gefaltet, geschweißt und geschnitten werden soll, zu ergreifen) müssen sich die Schneidvorrichtungen mit einer Geschwindigkeit bewegen, die langsamer ist als die, mit der sio sich während des restlichen Abschnittes ihrer Bahnbewegung bewegen. Das Hauptziel ist, daß gesichert wird, daß die Schneidvorrichtungen sozusagen die Verpackung während ihres Durchgangs durch sie begleiten, ohne daß eine übermäßige Zugkraft (die ein Zerreißen der Verpackung bewerkstelligen könnte) ausgeübt wird, und daß gleichzeitig gesichert wird, daß die Verpackung mit den Schneidvorrichtungen (meistens durch Wärmeschweiß- und Warmschneidvorrichtungen gebildet) über eine ausreichende Zeit in Berührung bleibt, um das Schmelzen der Virpackung und das genaue Schweißen der Endränder der Verpackungen zu sichern.
Dieses Ergebnis wird dadurch erreicht, daß zwischen der Welle 36 und den verkeilenden Wellen und der Schienen ein Mitnahmemechanismiis geschaltet wird, der dazu da ist, die richtige Abweichung der Drehzahl der Schienen 8 zu sichern.
Im veranschaulichten umspiel wird angenommen, daß dar Mechanismus zwischen der Welle und einer entsprechenden Ausgangswelle, die mit der Welle übereinstimmt (oder mit dieser verbunden ist), die wiederum die Welle der anderen Schiene mittels eines Getriebezuges antreibt, wirkt.
Der Mechanismus ist mit einer Auskupplungssteuerung versehen, was die selektive Trennung der Welle vom Antrieb der Welle ermöglicht, so daß die Position der Welle (und daher der Schienen) selektiv durch den Betrieb eines Knopfes variiert werden kann, während die Welle in einer unveränderten Position bleibt, um die gewünschte Positionierung (Phaseneinstellung) der Schneidvorrichtungen relativ zum Fluß der Artikel zu bewirken.
Der Abschnitt des Mechanismus, der ermöglicht, daß die Drehzahl der Welle relativ zur Drehzahl der Welle variiert wird, wird schematisch mit aufgezeigt. Im allgemeinen ist das ein Getriebezug, der ein Antriebsrad (außer bei der Möglichkeit der Auskupplung, die durch das Element verkörpert wird, durch die Welle angetrieben) einschließt, das wiederum ein getriebenes Rad (auf die Welle aufgekeilt) über ein Zwischenrad antreibt. Das letztere Rad ist an einer Baugruppe von drehbaren Armen montiert, um in der Lage zu sein, eine schwingende Bewegung rückwärts und vorwärts relativ zur Drehungsachse des treibenden Rades durchzuführen. Die Amplitude und Geschwindigkeit dieser schwingenden Bewegung bestimmen die entsprechende Abweichung der Drehzahl der Klemmen relativ zur kontinuierlichen Antriebsgeschwindigkeit.
Schließlich hat ein Sicherheitsfreigabeelement, das mit angezeigt wird, die Funktion des Auskuppeins der Welle von der Mitnahme, die durch die Welle ausgeübt wird, wenn (beitpielsweise infolge einer mechanischen Blockierung der Schienen durch ein Objekt, das zufällig zwischen ihnen eingeklemmt wird) die Welle einem Widerstandsdrehmoment unterworfen wird, das einen vorherbestimmten Grenzwert übersteigt.
Wenn sich die Notwendigkeit ergibt, daß die Betriebsbedingungen einer Vei packungsmaschine zu verändern sind, wie beispielsweise die, die in der Abbildung 1 veranschaulicht wird, um von einer Verpackung eines einzelnen Artikeltyps auf einen Artikel einer anderen Ausführung, die abweichende Abmessungen zeigt (d.h., Länge, Breite und Höhe), überzuwechseln, und zwar mit einer anderen Charakteristik der Flow-Pack-Verpackung, beispielsweise einer breiteren oder schmaleren Endlasche usw., ist es erforderlich, eine Reihe von Einstellungen an der Maschine vorzunehmen, die folgendes in koordinierter Weise einschließen:
- die Einstellung des Übersetzungsverhältnisses des kontinuierlichen Variators und möglicherweise die Veränc erung der Position des Verkeilens der Synchronisationskurve,
- die Einstellung des Mechanismus betreffs der Amplitude der Bewegung der Veränderung der Drehzahl der Schneidvorrichtungen und insbesondere
- die Einstellung des Mechanismus betreffs der Position (Phase), die durch die Schienen 8 relativ zu den Artikel! durch Auskupplung dos Elementes und die manuelle Auswahl der Position der Schienen, die durch die Betätigung des Knopfes gedreht werden, erreicht wird.
Dio Durchfuhrung der vorangehend erwähnten Einstellungen erfordert moisteiiS das Eingreifen eines ausijebikli ten Mechanikers.
Diese Tatsache bringt meistens nicht spezielle Probleme bei großen Installationen mit hohen Produktionsgeschwindigkeitenmit sich, bei denen die Veränderungen der Betriebsbedingungen der Verpackungsmaschine meistens nicht sehr hau ig auftreten.
Außerdem ist bei Installationen dieser Art das ständige Vorhandensein eines ausgebildeten Mechanikers meistens gesichert.
Die Situation ist jedoch bei kleinen Produktionsanlagen anders, wo die Veränderung der Betriebsbedingungen (b aispielsweise der Wechsel von einer Größe zu einer anderen) ziemlich häufig auftritt. Außerdem ist es in derartigen Produktion !anlagen schwieriger, das ständige Vorhandensein eines ausgebildeten Mechanikers zu sichern, der die geforderten Regul erungen schnell vornehmen kann.
Um dio vorangehend erwähnten Probleme zu lösen, wurde in der Vorgangenheit vorgeschlagen, die sogenannte „tilektronische" Verpackungsmaschine zu verwenden, die die Möglichkeit einer automatischen Einstellung auf unterschiedliche Größen und Betriebsbedingungen mittels eines Befehls, der an eine übliche Schalttafel gegeben wird (sogar durch einen Operator, der nicht speziell ausgebildet ist), zur Verfügung stellt.
Bei diesen „elektronischen" Maschinen (siehe beispielsweise US-Patento 4 545174 u id 4553368 ebenso wie die I alienische Patentanmeldung 22161-A/86) ist jedes bewegliche Element (Förderer, Schienen usw.) im allgemeinen mit einen entsprechenden Antriebsmotor ausgestattet, wobei die Drehzahlen und relativen Betriebsphasen der verschiedei ien beweglichen Elemente durch elektronische Schaltkreise in Abhängigkeit von Einstellungssignaler· gesteuert were en, die von einer zentralen Steueranlage aus im Ergebnis der Befehle geliefert werden, die von einem Operator an einer Tastati reingegeben werden.
Diese Lösung, die im Prinzip sehr gut ist, zeigt tatsächlich beträchtliche Schwierigkeiten bei der praktischen Anwendung.
Ebenso wie sio zu einer Vervielfachung der Motoren der Verpackungsmaschine führen, zeigen diese Lösungen be .rächtliche Nachteile infolge der Tatsache, daß die elektronischen Schaltungen für die Synchronisation und Phaseneinstellung der verschiedenen Motorantriebsanlagen (einschließlich der Meßfühler und der damit verbundenen Betätigungselen iente) häufig einer Drift ausgesetzt sind, insbesondere in relativ feindlichen Umgebungen, wie beispielsweise denen der Verpad ungsanlagen.
Obgleich sie verbessert werden kann, wenn die Verpackungsmaschine erst einmal ihre Betriebsgeschwindigkeit erreicht hat, kann diese Drift schädlich sein, wenn nicht sogar schrecklich, und zwar während der vorübergehenden Betriebsbedingungen, beispielsweise wenn die Maschine gestartet wird.
Die richtige Synchronisation der rotierenden Schneidvorrichtungen in der Maschine der Abbildung 1 mit dem FIuU der Artikel A vom Eingangsförderer (in der gleichen Abbildung 1) ist besonders kritisch.
Die falsche Phaseneinstellung (oder einfach ihr Driften) kann in das „Hochfahren" der Artikel A durch die Schneidvorrichtungen mit einer folgenden Blockierung des Getriebes der Maschine übertragen werden und zu der Notwendigkeit führer, eine Neueinstellung vorzunehmen, die ebenfalls ziemlich kompliziert und beschwerlich sein kann.
Außerdem ist die Lösung des Versehens der Schneidvorrichtungen mit einem entsprechenden Antriebsmotor und des Veränderns der Drehzahl der Schneidvorrichtungen durch ein Einwirken auf das Steuern des Motors (beispielsweise die Energiezuführung) ziemlich problematisch durchzuführen, und zwar infolge der hohen Beschleunigung und der Bremsdrehmomente, die erforderlich sind, selbst bei einer relativ kleinen Trägheit der Schneidvorrichtung, wobei die ziemlich hohe durchschnittliche Drehzahl der Schneidvorrichtungen (vielleicht mehrere hundert Umdrehungen pro Minut 3) zu berücksichtigen ist.
Ziel der Erlindung
Das Ziel der Erfindung ist die Verringerung der durch fehlerhafte Verpackungsvorgänge verursachten Verluste s>wie die Senkung von Stillstandszeiten der Verpackungsmaschine. Bei der Anwendung der Erfindung werden im Vergleich zu den bereits bekannten Lösungen der Ausschuß gesenkt und die Umstellung der Verpackungsmaschine vereinfacht, wodurc h die Stillstandszeiten gesenkt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verpackungsmaschine zu schaffen, die sowohl oine Einrichtung aufweist, di 3 die Anpassung der Maschine an unterschiedliche Formen und Betriebsbedingungen ermöglicht, die einen geringen Einstellurgsdrift aufweist sowie die durch nicht ausgebildetes Bedienungspersonal bedienbar ist.
Die vorstehend genannte Aufgabe wird durch eine automatische Verpackungsmaschine gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie folgendes umfaßt:
- formschlüssige Antriebsmittel, die zwischen wenigstens zwei der beweglichen Elemente eine Getriebeverbindung herstellen und denen Einstellmittel zugeordnet sind, deren Bewegungen eine Veränderung der kinematischen Beziehungen in der Getriebeverbindung hervorruft, und
- Stellglieder, die den Steuermitteln zum kontrollierten Bewegen der einzelnen Einstellmittel untergeordnsisind um automatisch und in einer kontrollierten Weise die kinematische Beziehung zwischen den wenigstens zwe beweglichen Elementen zu variieren.
Mit anderen Worten, es unifaßt boi der Verpackungsmaschine gemäß der Erfindung die Operation der Anpassung der Synchronisation der Geschwindigkeit und der Phase der verschiedenen beweglichen Elemente an die verschiedenen Betriebsbedingungen nicht eine Operation für die Synchronisation und f'haseneinstellung separator Motorantriebsanlagen, die mit den beweglichen Elementen verbunden sind, sondern eine Operation für die Einstellung der Mechanismen (vorzugsweise mit Hilfe elektromagnetischer Positionierungsvorrichtungen durchgeführt), die die betreffenden beweglichen Elemente in einer zwangsläufigen Antriebsbeziehung verbinden.
Die Kupplung der beweglichen Elemente bleibt daher ihrem Weson nach wirklich mechanisch wie im Falle der Lösung, die in der Abbildung 1 veranschaulicht wird, und als solche bewirkt sie nicht die Erscheinungen der Drift, die für elektrische oder elektronische Synchronisationsgeräte typisch sind.
Das trifft sowohl betreffs der Synchronisation der Bewegung der FaIt-, Schweiß- und Schneidschieneii mit der Zuführungsbewegung des Eingangsförderers als auch betreffs der Steuerung der Veränderung der Bahngeschwindigkeit der Schienen zu.
Die Erfindung wird jetzt nur mittels des nicht einschränkenden Beispiels und mit Bezugnahme auf die als Anh. ι ig beigefügten Zeichnungen boschrieben, boi denen
die Abbildung 1 sich a.1 feine mechanische Verpackungsmaschine der bisherigen Art bezieht und bereits vorangehend im Detail beschrieben wurde
Die Abbildung 2 zeigt schematisch den Aufbau der Bauteile für die Steuerung der Bewegung einer Verpackungsmaschine entsprechend der Erfindung.
Die Abbildung 3 zeigt eine mögliche Variante oines Teils des Aufbaus, der in der Abbildung 2 gezeigt wird.
In den Abbildungen 2 und 3 werden alle Elemente, die den Elementen entsprechen (oder die zumindestens funkoonell äquivalent sind), die bereits mit Bezugnahme auf die Abbildung 1 beschrieben wurden, mit den gleichen Bezugszahlen angezeigt, wie sie vorangehend verwendet wurden.
Diese Elemente werden daher nicht erneut beschrieben, da es nicht erforderlich ist, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben.
Die Verpackungsmaschine, die in den Abbildungen 2 und 3 veranschaulicht wird, weicht von der Verpackungsmaschine, die in der Abbildung 1 gezeigt wird, im wesentlichen in folgender Hinsicht ab:
- Steuerung der Bewegung der gegenläufigen Köpfe 7, die das Längsschweißen der kontinuierlichen schlauchförmigen Verpackung, die aus der Folie 5 gebildet wird, die von dsr Zuführungsquelle 4 kommt, durchführen, und
- Steuerung der Bewegung der Schienen 8, einschließlich der Veränderung der Geschwindigkeit ihrer Bahnbewegung und der Einstellung dieser Bewegung in Phase mit der Bewegung des Förderers 3, der die Artikel A liefert.
Betreffs der Steuerung der Bewegung der Schweißköpfe 7 trifft die Maschine der Abbildung 2 Vorsorge für den Einsatz eines separaten Motorantriebs w.e im Falle bestimmter elektronischer Maschinen, die bereits in der Vergangenheit vorgeschlagen wurden, worauf man sich in der vorangegangenen Beschreibung des bisherigen Standes der Technik bezog. Im Falle der Abbildung 2 wird die Welle 23, die den Transmissionsriemen 24 antreibt, durch einen entsprechenden Motor 50 gedreht, der durch die Steueranlage 26 in Abhängigkeit von einem Synchronisationssignal gedreht wird, das von einem Meßfühler 27 geliefert wird, der mit dem Hauptmotor 10 verkeilt ist (d.h. ein Meßfühler, der den Kurvenmeßfühler 27 der Abbildung 1 äquivalent ist), und von dem Signal, das vom optischen Meßfühler 29 erzeugt wird, der Linien, Kerben oder Symbole nachweist, die auf die Folie 5 aufgebracht werden.
Die Steuerung des Motors 50 wird daher (gemäß den umfassend bekannten Kriterien) mittels eines allgemeinen Rückkopplungssystems bewirkt, das im Grunde genommen dem gleicht, das vom Differential 15 benutzt wird, und von den Bauteilen, die damit in dar Lösung der Abbildung 1 verbunden sind.
Eine Drift bei der Synchronisation des Motors 50 mit der allgemeinen Betriebsgeschwindigkeit der Maschine, die durch den Motor 10 festgelegt wird, ist nicht besonders kritisch, selbst während der nicht dauerhaften Betriebsstufen (Starten-Anhalten) der Maschine 1.
Für den richtigen Betrieb der Maschine ist es jedoch wichtig, daß in jedem Fall die richtige Synchronisation der Geschwindigkeit und der Phase der Bewegung der Schienen 8 mit dem Transport der Artikel A durch die Maschine, der hauptsächlich durch die Geschwindigkeit der Bewegung des Eingangsförderers 2 und des Ausgangsförderers 9 bestimmt wird, gesichert wird. Wie man bereits mit Bezugnahme auf die Abbildung 1 gesehen hat, erfordert diese richtigen Synchronisation der Geschwindigkeit und der Phasb die richtige Einstellung der Drehzahl und der relativen Winkelposition der Welle 37, die die Bewegung der Schienen 8 und der Antriebswelle 36 steuert.
Insbesondere müssen die Bedingungen, die die Geschwindigkeit und die Phase betreffen, verändert werden, wenn die Größe der Artikel A geändert wird oder, im allgemeinen, wenn die Betriebsbedingungen der Maschine als Ganze geändert werden. Bei der Ausführung, die in der Abbildung 2 veranschaulicht wird, wird diese Anpassung automatisch mittels einer Hauptsteueranlage 51 durchgeführt, die auf zwei elektromechanische Positionierungsteile 52, 53 wirkt, die den Betrieb eines Transmissionsmechanismus steuern, der im allgemeinen mit 54 angezeigt wird, angeordnet zwischen der Welle 36 und der Welle 37 (ebenso wie auf die Anlage 26 entsprechend den bekannten Kriterien, die nicht im Detail beschrieben werden müssen). Die Positionierer 52 und 53 können beispielsweise lineare Betätigungselemente des Typs sein, der unter dem Handelsnamen Electrak (mit verschiedenen großen Anfangsbuchstaben) von der Warner Electric Inc. of Lausanne (Schweiz) verkauft wird. Diese Betätigungselemente oder Positionierer besitzen einen aktiven Arm, der mit der Stange einer Flüssigkeitshebevorrichtung vergleichbar ist, und können eine verlängerte Position einnehmen, die genau in Abhängigkeit von einem elektronischen Steuersignal, das zu seinem Eingang gesendet wird, bestimmt wird.
Der Mechanismus 54 ist im wesentlichen eine Riementransmission 55 (oder altern ltiv ein anderes flexibles Kreiselement, wie beispielsweise eine Kette), die mittels einer Riemenscheibe 56 angetrieben wird, die auf die Welle 3ö aufgekeilt ict, und die wiederum eine Riemenscheibe 57 antreibt, die auf die Welle 37 aufgekeilt ist. Der Riemen 55 läuft über eine Reihe von Umlenkrollen 58, 59,60 und 61, die auf Wellen montiert sind, die relativ zum Aufbau der Maschine 1 feststehend sind, und über zwei weitere Paare von Umlenkrollen 62 und 63, die auf den entsprechenden Halterungen 64 und 65 angeordnet sind, die relativ zur Maschine 1 in der allgemeinen Ebene der Ausdehnung des Riemens 55 beweglich sind. Die Halterung 64, auf der die
beweglichen Rollen 62 des ersten Paares montiert sind, ist für den Posilionieror 52 nützlich. Der letztere ist daher in de Lage, selektiv die Position der Rolle 62 relativ zur Gruppe der feststehenden Riemenscheiben 56 bis 61 in Abhängigkeit von einem Steuersignal, das von der Hauptanlage 51 gesendet wird, zu variieren.
Wie in der Abbildung 2 deutlich gesehen werden kann, definieren die verschiedenen feststehenden Riemenscheiben 56 bis 61 Schleifen in der Windung des Riemens 55, deren Konkavitäten zum Inneren der im allgomeinon ringförmigen Entfaltung des Riemens 55 selbst hin liegen.
Die beweglichen Rollen 62 und 63 definieren jedoch Schlingen, die im Vergleich zur Windung des Riemens 55 kcnvex sind, d.h., bei denen ihre Konkavitäten zum Äußeren der im allgemeinen ringförmigen Entfaltung des Riemens 55 hin liegen.
Noch detaillierter: eine jede der zwei beweglichen Rollen des Paares 62 definiert mit Bezugnahme auf die allgemeine Entfaltung der Kurve 55
- eine erste Schlinge zwischen den feststehenden Riemenscheiben 56 und 59 und
- eine zweite Schlinge zwischen den feststehenden Riemenscheiben 58 und 60.
Wenn die Rollen 62 bewegt werden (im Ergebnis der Bewegung der Halterung 64, die durch den Positionierer 52 angetrieben wird), wird eine der Schlingen kleiner, während sich die andere ausdehnt.
Wenn die Winkel position der Welle 36 die gleiche bleibt (der Deutlichkeit der Veranschaulichung wegen wird angenommen, daß sie kurzzeitig angehalten wird), sind in diesem Fall eine allgemeine Bewegung des Abschnittes des Riemens 55 zwischen den zwei Rollen 62 und ein Passieren über die Riemenscheiben 59, 61, 57 und 60 zu verzeichnen. Im Ergebnis dieser Bewegung ist eine entsprechende Winkelbewegung der Welle 37 und folglich der Schienen 8 zu verzeichnen.
Daher besteht für eine jede Position, die von der Halterung 64 und den Rollen 62, die darauf montiert sind, eingenommen wird, eine entsprechende Phasenbeziehung (Winkelposition) der Wolle 37 relativ zur Welle 36, d. h. eine entsprechende Phaseneinstellung der Schienen 8 relativ zum vorlaufenden Fluß der Artikel A, angelrieben durch den Motor 10, der die Welle 36 steuert.
Die elektrischen Signale, die den verschiedenen Positionen entsprechen, die der Positionierer 52 der Halterung 64 und den darauf montieren Rollen 62 erteilt, werden innerhalb der Anlage 51 gespeichert (entsprechend den umfassend bekannten Kriterien, die nicht im Detail beschrieben werden müssen). Genauer gesagt, ist es für eine jede abweichende Größe des Artikels A (oder für eine jede unterschiedliche Betriebsbedingung, die gefordert wird) möglich, in der Anlage 51 das Befehlssignal zu speichern, das, wenn es beim Positionierer 52 angewendet wird, die automatische Bewegung der Rollen 62 in die Position bewirkt, die die richtige Phaseneinstellung der Schienen 8 sichert. Jedesmal, wenn eine Veränderung der Größe bewirkt werden soll, ist es daher ausreichend, die gespeicherten Daten abzurufen (eine Operation, die sehr leicht beispielsweise durch Betätigen einer Tastatur, die mit der Anlage 51 in Verbindung steht, durchgeführt werden kann), um automatisch die genaue Einstellung der Schienen 8 relativ zur Mitnahme der Artikel A zu bewirken.
Während eine automatische elektronische Regulierung der Größenveränderungen gesichert wird, wird daher ein Risiko des Verlustes der Synchronisation stromaufwärts als Ergebnis der Drift der elektrischen oder elektronischen Bauteile vermieden.
Die Abhängigkeit der Welle 37 von der Welle 36 behält tatsächlich die mechanische Beschaffenheit der Verbindung bei und bewirkt eine zwangsläufige Mitnahmewirkung, die exakt (ohne das Risiko der Drift) unter allen Betriebsbedingungen der Mabchine und daher auch während der nicht dauerhaften Operationen beim Starten oder Anhalten der Maschine 1 bestimmt wird. Ebenso wie die Gleichtaktsynchronisation, auf die man sich vorangehend ausdrücklich bezogen hat, trifft das ebenf; Ils zu insbesondere betreffs der Geschwindigkeitssynchronisation (Drehzahlsynchronisation). Die zwanglöufige Mitnahme de-Welle 37 durch die Welle 36 (durch den Riemen 55 gesichert) ist tatsächlich so, daß gesichert wird, daß sich cie Drehungsgeschwindigkeiten genau an das vorgewählte Verhältnis (meistens unitär) unter allen Betriebsbedingungen anpassen.
Die gleichen grundlegenden Kriterien regulieren ebenfalls den Betrieb des anderen Paares der beweglichen oder schwingenden Rollen 63, die auf der Halterung 65 montiert sind, und zwar mittels der betreffenden Wellen 63a.
Anders als die Halterung 64 ist die Halterung 65 nicht direkt mit dem betreffenden Positionierer 5 verbunden.
Die Halterung 65 wird jedoch in einer Konfiguration getragen, die im allgemeinen mit einem gelenkigen Parallelogramm vergleichbar ist, und zwar mittels eines Paares von parallelen überlagerten Armen 66, die für ein Drehen um die entsprechenden Achsen X66 montiert sind, die sich parallel zu den Wellen 36 und 37 in einer unveränderlichen Position relativ zum Gestell der Maschine 1 erstrecken.
Einer der Arme 66 ist mit einem im allgemeinen L-förmigen Verlängerungsstück 67 versehen. Eine Transmissionswelle 68 wirkt auf das freie Ende des Verlängerungsstückes 67 und ist mit einem Kipphebel 69 verbunden, der für eine Schwingung um eine entsprechende Achse Xeo parallel zu den Achsen X66 ebenfalls montiert ist und sich in einer unveränderlichen Position relativ zum feststehenden Gestell der Maschine befindet.
Genauer gesagt, der Kipphebel 69 besitzt ein erstes Ende 70, mit dem die Transmissionswelle 68 verbunden ist (entsprechend den Kriterien, die nachfolgend besser beschrieben werden), und ein zweites Ende 71, auf das durch die Verbindung (oder möglicherweise einen anderen exzentrischen Mechanismus, wie beispielsweise einen Kurvenmechanismus), die durch ein Rad 72 und eine Transmissionswelle oder einen tatsächlichen Verbindungsstab 73 gebildet wird, gewirkt wird. Das Rad 72 ist auf eine Welle 74 aufgekeilt, die mit der Umlenkrolle 59 verbunden ist, um dadurch im Ergebnis der Bewegung des Riemens 55 gedreht zu werden. Das Rad 72 dreht sich folglich, wobei dem Ende 71 des Kipphebels 69 um die Achse X69 eine im allgemeinen schwingende Bewegung erteilt wird.
Diese schwingende Bewegung wird durch die Transmissionswelle 68 und das Verlängerungsstück 67 auf die drehbaren Arme 66 und auf die Rollen 63, die an der Halterung 65 befestigt sind, übertragen.
Die Charakteristik der Verbindung 72, 73, die durch den Riemen bewegt wird, ebenso wie die Abmessungen des Kipphebels 69 und der Welle 68 werden so ausgewählt, daß die Halterung 65, an derdie Rollen 63 montiert sind, eine vollständige Schwingung hin und her für eine jede Drehung der Riemenscheibe 57, die auf die Welle 37 aufgekeilt ist, durchführt, d. h. für eine jede Drehung der Klemmbacken oder Schienen 8.
Die foigsnde Schwingung der Rollen 63 hin und her (basierend auf dem gleichen Mechanismus der Verlängerung und Verkürzung der gegenüberliegenden Schlingen des Riemens 55, wie vorangehend mit Be2ugn'ihme auf die Rollen 62 beschrieben wird) bewirkt eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der relativen Phase oder Winkclpoiuion d?r Welle 37 (und der Schienen 8) mit Bezugnahme auf die Welle 36.
Überlagert auf die übliche Drehbewegung der Welle 37 bewirkt diese Bewegung die gewünschte Veränderung boi dor Geschwindigkeit der Bahnbewegung der Schionon 8 um ihre entsprechenden Wollen 37, 38.
Die Größe der Veränderung dieser Bewegung wird (sonst bleibt alles das gleiche) durch don Abstand reguliert, der das Ende der Transmissionswelle 68 gegenüber den Armen 66 (das Ende, das in der Abbildung 2 mit 68a angegeben wird) von der Drehachse X69 des Kipphebels 69 ti onnt.
Das Ende 68 a ist am Kipphebel 69 mittels eines Trägorelementos 75 montiert, das in Richtung der Achse X69 und von dieser weg längs der Führungen 76 beweglich ist, jnd zwar in Abhängigkeit von der Position, die vom Positionieror 53 eingenommen wird.
Es ist daher durch selektives Bewirken der Verlängerung des Stabes des Betätigungselementes 53 möglich, entsprechend die Größe der Veränderung der Drehzahl der Schienen 8 während einer jeden Drehung zu variieren.
In diesem Fall ist es ebenfalls möglich, wie vorangehend für dio Einstellung der Phase der Schienen 8 relativ zum Transport der Artikel A beschrieben, in der Anlage 51 die Daten für die Einstellung des Positionierers 53 zu speichern, die floh verschiedenen Größen der Veränderung der Bewegung entsprechen, die auf die Schienen 8 zu übertragen ist.
In Abhängigkeit von der Größe, die von Zeit zu Zeit ausgewählt wird (im Ergebnis eines Befehls, der der Anlage 51 beispielsweise mittels einer Tastatur übermittelt wird), ist es möglich, die geforderte Positionierungskenngrößo abzurufen und automatisch die Einstellung des Mechanismus 54 zu erreichen, so daß er die geforderte Größe der Veränderung der Bewegung der Klemmbacken oder Schienen 8 während ihrer Drehung um ihre entsprechenden Wellen herum erteilt.
Natürlich kann die automatische Einstellung der Positionierer 52, 53 (und daher der beweglichen Rollen 62 und der schwingenden Rollen 63) gleichzeitig im Ergebnis eines einfachen Befehls erfolgen, der der Anlage 51 erteilt wird, und der folgenden Ablesung der Tabellen der darin gespeicherten Daten.
Zumindestens in der Theorie können die Funktionen der Einstellung der Phase und der Größe der Veränderung der Bewegung, die mit dem Einsatz von zwei Paaren von Rollen (62 und 63) bei der veranschaulichten Ausführung durchgeführt werden, mit dem Einsatz von nur einem Paar der schwingenden Rollen durchgeführt werden, wobei letztere bei einer jeden Drehung der Schienen 8 zur Schwingung veranlaßt werden, und zwar um eine zentrale Ruhestellung herum, die in Abhängigkeit von der gewünschten Phaseneinstellung selektiv verändert wird.
Die veranschaulichte Lösung, die den Einsatz von zwei Paaren von Rollen vorsieht, wird jedocl ι vom Gesichtspunkt der Leichtigkeit der praktischen Durchführung und der Zuverlässigkeit hinsichtlich des Betriebes als bevorzugt betrachte Die Abbildung 3 zeigt eine mögliche Variante des Mechanismus 54, der in diesem Fall mit 54' angegeben wird.
Die Variante der Abbildung 3 ist für die Verwendung von zwei Differentialen 77 und 78 vorgesehen, wobei ein jedes eine Eingangswelle (77 a und 78a) und eine Ausgangswelle (77 b und 78b) aufweist, deren relativen Winkelpositionen (oder Phasen) selektiv hinsichtlich Moduls und Richtung in Abhängigkeit vom Modul und der Richtung der Drehung, die einer zusätzlichen Antriebswelle (77 c und 78c) verliehen wird, variiert werden können.
Ausgehend von der Eingangswelle 36 z' ir Ausgangswello 37 kann man sehen, daß bei der veranschaulichten Ausführung die Welle 36 mit der Eingangswelle 77 a des ersten Differentials 77 übereinstimmt. Die Ausgangswelle des ersten Differentials 77 treibt die Eingangswelle 78 a des zweiten Differentials 78 direkt an, und über eine Riementransmission 79 treibt sie das Rad 72 der Verbindung an, was das Drehen des Kipphebels 69 um die Welle X6g bewirkt.
Die Ausgangswelle 78 b des zweiten Differentials 78 treibt mittels einer Riementransmission 80 die Ausgangswelle 37 an, was die Drehung der Schienen 8 bewirkt.
Wenn der Betrieb des Differentials 78 momentan vernachlässigt wird (d.h., wenn angenommen wird, daß sich die Ausgangswelle 78 b mit genau der gleichen Drehzahl wie die Eingangswelle 78 a dreht), sind die Welle 37 und die Schienen 8, die dadurch bewegt werden, tatsächlich der Eingangswelle 36 ausgesetzt, und ihre Winkelpositionen (Phase) können selektiv in Abhängigkeit vom Modul und der Richtung der Drehung, die der Steuerwelle 77c des ersten Differentials 77 erteil, wird, variiert werden. Diese Bewegung wird durch eine Riomentransmission 81 mittels eines Hilfsmotors 82, der durch die Anlage 51 entsprechend den Kriterien gesteuert wird, die im wesentlichen denen gleichen, die vorangehend mit Bezugnahme auf den Positionierer 52 beschrieben wurden, festgelegt.
Bei der Ausführung der Abbildung 3 wird die Phaseneinstellung der Schienen 8 relativ zum üblichen Transport der Artikel A erneut durch Drehen des Motors 83 mit einer Amplitude und einer Richtung der Winkelbewegung, die selektiv für einen jeden unterschiedlichen möglichen Betriebszustand vorherbestimmt und in der Hauptsteudranlage 51 gespeichert wurde, festgelegt, und zwar anstelle des Rückführens des Positionierungsarmes 52 in eine spezielle Position.
Der Motor 82 ist eigentlich ein Motor mit geringer Leistung und niedrigem Verbrauch, dessen Drift (vielleicht im Ergebnis der Untersetzung, die durch das Differential 77 bewirkt wird) nicht in ein entsprechendes gefährliches Driften der Phase der Schienen 8 umgewandelt wird. Betreffs der Steuerung der Drehzahl der Welle 37 durch die der Eingangswelle 36 erreicht der Mechanismus 54' der Variante, die in der Abbildung 3 veranschaulicht wird, ebenfalls eine zwangläufige Mitnahme einer mechanischen Ausführung, die in keiner Weise durch die Drift beeinflußt wird.
Betreffs der Veränderung der Drehzahl der Schienen 8 ist die Einstellung dieser, die mit Hilfe des Positionierers 53 durchgeführt wird, im wesentlichen der gleich, die mit Bezugnahme auf die Version der Abbildung 2 beschrieben wird.
Der Hauptunterschied liegt bei der Tatsache, daß im Falle der Abbildung 3 die WeIIo 68 ihre Bewegung hin und her (die Amplitude dieser ist selektiv durch Veränderung der Position einstellbar, die durch die Halte'ung 75 längs der Führungen 76 erreicht wird) zu einer Zahnstangenanlage 83 überträgt, die bewirkt, daß die Steuerwelle 78c aes zweiten Differentials 78 rückwärts und vorwärts gedreht wird (synchron mit der Welle 36).
In diesem Fall, wenn der Kipphebel 69 veranlaßt wird, sich so zu drehen, daß er eine komplette Bewegung hin und her für eine jede Drehung der Klemmbacken oder Schienen 8 durchführt, bedeutet die Funktion des Differentials 78, daß die Schienen 8 während einer jeden Drehung um ihre betreffenden Wellen 37,38 herum in Übereinstimmung mit dem Abschnitt ihrer Bahn, in dem sie zwischen sich die kontinuierliche Verpackung ergreifen, die die Artikel A umgibt, um sie zu schweißen und zu schneiden, langsamer werden.
In diesem Fall ist es ebenfalls zumindesiens theoretisch möglich, die Einverleibung sowohl der Phaseneinstellungsfunktion als auch der Funktion der Einstellung der Größe der Veränderung der Bewegung der Klemmbacken oder Schienen 8 in einem einzelnen Differential zu betrachten.
Beispielsweise könnte dns zweite Differential 78 eliminiert werden, und der Motor 82 könnte in einer im allgemeinen rückwärts und vorwärts verlaufenden Richtung für jüdo Drehung der Klemmbacken 8 um eine zontralo Bozugsposition herum angetrieben werden, die in Abhängigkeit von der relativen Phase variiert, dio den Schienen mit Bezugnahme auf clon Transport dos Artikels A durch die Maschine 1 verliohen wird. Das Aufspalton der Einstollungsfiinktion zwischen don zwei Difforentialcn 77, 78 ist jedoch im Sinno der strukturellen Einfachheit und Zuverlässigkeit beim Botriob vorteilhafter.
Natürlich können, während das Prinzip der Erfindung das gleiche bleibt, die Formen der Ausführung und dio Einzelheiten dor Konstruktion in breitem Umfang mit Bezugnahme auf jeno variiert werden, die beschrieben und veranschaulicht worden, ohne daß man dadurch vom Bereich der vorliegenden Erfindung abweicht.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Automatische Verpackungsmaschine (1), insbesondere für die Herstellung von Verpackungen der Flow-Pack-Ausführung, mit einer Anzahl beweglicher, in einer festgelegten kinematischen Beziehung miteinander stehender Elemente (2, 7, 8 und 9), sowie mit Steuermittel (51) zur wahlweisen und automatischen Änderung der kinematischen Beziehungen in Abhängigkeit von unterschiedlichen Betriebszuständen der Maschine (1), dadurch gekennzeichnet, daß sie folgendes umfaßt:
- formschlüssige Antriebsmittel (54, 24'), die zwischen wenigstens zwei (2, 8) der beweglichen Elemente eine Getrieboverbindung he stollon und denen Einstellmittel (62 bis 65; 77c, 78c) zugeordnet sind, deren Bewegungen tine Veränderung der kinematischen Bezifihungen in der Getriebeverbindung hervorruft, und
- Stellglieder (52, 53; 82), die den Steuermitteln (51) zum kontrollierten Bewegen der einzelnen Einstellmittel (62 bis 65; 77 c, 78 c) untergeordnet sind, um automatisch und in einer kontrollierten Weise die kinematische Beziehung zwischen den .venigstens zwei beweglichen Elementen (2, 8) zu variieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Verpacken von Artikeln (A) in Flow-Pack-Packungen mit querverlaufenden endseitigen Versiegelungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens ein Paar beweglicher Backen (8) aufweist, um die quervorlaufenden endseitigen Versiegelungen zu bilden, daß sie wenigstens einen Förderer (2; 9) enthält, um die Artikel (A) fortzubewegen, und daß die formschlüssigen Antriebsmittel (54; 54') die umlaufenden Backen (8) mit dem wenigstens einen Förderer (2; 9) koppeln.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens ein weiteres bewegliches Element (7) mit einem jeweils zugeordneten Antriebsmittel (50) umfaßt, das in nicht formschlüssiger Weise von einem (3,10) der wenigstens zwei beweglichen Elemente (3,8) abhängig arbeitet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (52, 53) wenigstens einen elektromechanischen Wandler (52, 53) mit einem Betätigungsarm umfassen, der in eine Vielzahl von Stellungen bringbar ist, die wahlweise abhängig von entsprechenden, durch die Steuermittel (51) bereitgestellten Signalen bestimmt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder wenigstens einen Elektromotor (82) umfassen der eine Vielzahl von Umdrehungen ausführen kann, deren Anzahl und Richtung wahlweise in Abhängigkeit von durch die Steuermittel (51) bereitgestellten elektrischen Signalen bestimmt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig zusammenwirkenden Antriebsmittel (54) umfassen:
- eine erste (36) und eine zweite Welle (37), die jeweils mit dem einen (2) bzw. dem anderen (8) der wenigstens zwei beweglichen Elemente getrieblich verbunden sind,
- ein zwischen der ersten (36) und der zweiten Welle (37) angeordnetes flexibles Element (55), das über eine Anzahl von Riemenscheiben (58 bis 63) mit wenigstens einem Paar beweglicher Riemenscheiben (62) läuft,von denen jede eine von zwei einandergegenüberliegenden Schleifen des flexiblen Elementes (55) in einer Anordnung derart festlegt, daß die Bewegung des wenigstens einen Paares beweglicher Riemenscheiben (62) das Verkürzen bzw. das Verlängern der einen bzw. der anderen der beiden Schleifen des flexiblen Elementes (55) mit einer daraus resultierenden Veränderung der relativen Winkelpositionen der ersten Welle (36) gegenüber der zweiten Welle (37) bewirkt,
- und daß die Stellglieder (52) geeignet sind, die Bewegungen des wenigstens einen Paares beweglicher Riemenscheiben (62) wahlweise zu bewirken.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig zusammenwirkenden Antriebsmittel (54) aufweisen:
- eine erste (36) und eine zweite Welle (37), die jeweils mit dem einen (2) bzw. dem anderen (8) der beiden beweglichen Elemente getrieblich verbunden sind,
- ein zwischen der ersten (36) und der zweiten Welle (37) angeordnetes flexibles Element (55), das über eine Anzahl von Riemenscheiben (58 bis 63) mit wenigstens einem Paar schwingender Riemenscheiben (63) läuft, von denen jede eine von zwei einandergegenüberliegenden Schleifen des flexiblen Elementes (55) in einer Anordnung derart festlegt, daß die Bewegung wenigstens des einen Paares schwingender Riemenscheiben (63) das Verkürzen bzw. das Verlängern der einen bzw. der anderen der beiden Schleifen bewirkt, und
- hin- und hergehende Antriebsmittel (66 bis 75), die zur zyklischen Variation der Drohzahl der zweiten Welle (37) relativ zur Drehzahl der ersten Welle (36) durch Beschleunigung und Verzögerung das Schwingen des wenigstens einen Paares schwingender Umlenkrollen (63) synchron (72 bis 74) mit der Umdrehung der ersten Welle (36) und der zweiten Welle (37) bewirken,
und daß durch die Stellglieder (53) wahlweise die Amplitude der Schwingbewegung zu verändern ist, die durch die hin- und hergehenden Antriebsmittel auf das wenigstens eine Paar schwingender Riemenscheiben (63) ausgeübt wird.
8, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig zusammenwirkenden Antriebsmittel (54) umfassen:
- eine erste (36) und eine zweite Welle (37), die mit dem einen (3) bzw. dem anderen (8) der wenigstens zwei beweglichen Elemente getrieblich verbunden sind,
- ein zwischen der ersten (36) und der zweiten Welle (37) angeordnetes flexibles Element (05), das über eine Anzahl Umlenkrollen (57 bis 63) läuft, die
wenigstens ein Paar beweglicher Riemenscheiben (62) umfassen, von denen jede eine von zwei ersten einander gegenüberliegenden Schleifen des flexiblen Elementes (55) derart festlegt, daß die Bewegung des wenigstens einen Paares beweglicher Riemenscheiben (62) das Verkürzen bzw. das Verlängern der einen bzw. der anderen der beiden ersten Schleifen des flexiblen Elementes (55) bewirkt, sowie
wenigstens ein Paar schwingender Riemenscheiben (63) enthalten, von denen jede eine von zwei zweiten einander gegenüberliegend angeordneter Schleifen des flexiblen Elementes (55) derart festlegt, daß die Bewegung des wenigstens einen Paares schwingender Riemenscheiben (63) das Verkürzen bzw. das Verlängern der einen bzw. der anderen der beiden zweiten Schleifen des flexiblen Elementes (55) bewirkt,
- erste Stellglieder (52), um wahlweise die Bewegung des wenigstens einen Paares beweglicher Umlenkrollen (62) zur Variation der relativen Winkelstellungen der ersten Welle (36) gegenüber der zweiten Welle (37) zu bewirken,
- hin- und hergehende Antriebsmittel (66 bis 75), die zur zyklischen Variation der Drehzahl der zweiten Welle (37) relativ zur Drehzahl der ersten Welle (36) durch Beschleunigung und Verzögerung das Schwingen des wenigstens einen Paares schwingender Riemenscheiben (63) synchron (72,74) mit der Umdrehung der ersx an Welle (36) und der zweiten Welle (37) bewirken, und
- zweite Stellglieder (53) zur wahlweisen Veränderung der Amplitude der schwingenden Bewegung, die die hin- und hergehenden Antriebsmittel (66 bis 75) auf das wenigstens eine Paar schwingender Riemenscheiben (63) ausüben.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehenden Antriebsmittel umfassen:
- einen Schwingarm (69) mit einem ersten (71) und einem zweiten Ende (70),
- eine Kurbeleinrichtung (72,73), die mit dem ersten Ende (71) des Schwingarms (69) verbunden ist und entweder durch die erste Welle (36) oder durch die zweite Welle (37) angetrieben (59,74) ist, um dem Schwingarm (69) eine Schwingbewegung zu erteilen, und
- eine einstellbare Schwingeinrichtung (66 bis 68), um die Schwingbewegung auf das wenigstens eine Paar schwingender Riemenscheiben (63) zu übertragen, wobei die Schwingeinrichtung ein verstellbares Element (75) umfaßt, das den Stellgliedern (53) zugeordnet ist, um die Amplitude derdurchden Schwingarm (69) auf das wenigstens ein PaarschwingenderRiemenscheiben (63) übertragenen Schwingbewegung wahlweise zu variieren.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig zusammenwirkenden Antriebsmittel (54') umfassen:
- eine erste (36) und eine zweite Welle (37), die mit dem einen (2) bzw. dem anderen (8) der wenigstens zwei beweglichen Elemente getrieblich verbunden sind,
- wenigstens ein Differential (77) mit einer mit der ersten Welle (36) verbundenen Eingangswelle (77a), einer mit der zweiten Welle (37) verbundenen Ausgangswelle (77b) sowie einer Steuerwelle (77c), deren Drehung eine Variation der relativen Winkelstellungen der ersten Welle (36) gegenüber der zweiten Welle (37) bewirkt,
- und daß Stellglieder (82) zur wahlweisen Drehung der Steuerwelle (77 c) des wenigstens einen Differentials (77) vorgesehen sind.
11. Vorrichtuni, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig zusammenwirkenden Antriebsmittel (54') umfassen:
- eine erste (36) und eine zweite Welle (37), die mit dem einen (3) bzw. mit dem anderen (8) der wenigstens zwei beweglichen Elemente getrieblich verbunden sind,
- wenigstens ein Differential (78) mit einer mit der ersten Welle (36) verbundenen Eingangswelle (78a), einer mit der zweiten Welle (37) verbundenen Ausgangswelle (78 b) sowie einer Steuerwelle (70c), deren Drehung eine Variation der relativen Winkelstellung der ersten Welle (36) gegenüber der zweiten Welle (37) bewirkt,
und
- hin- und hergehende Antriebsmittel (68 bis 79), die eine schwingende Hin- und Herbewegung der Steuerwelle (78c) des Differentials synchron (72,73,79) mit der Umdrehung der ersten Welle (36) und der zweiten Welle (37) bewirken und die Drehzahl der zweiten Welle (37) relativ zur Drehzahl der ersten Welle (36) durch Beschleunigung und Verzögerung zyklisch variieren,
- und daß die Steilglieder (53) zur wahlweisen Veränderung der Amplitude der auf die Steuerwelle (78c) ausgeübten schwingenden Drehbewegung vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig zusammenwirkenden Antriebsmittel (54) umfassen:
- eine erste (36) und eine zweite Welle (37), die mit dem einen (2) bzw. dem anderen (8) der wenigstens zwei beweglichen Elemente getrieblich verbunden sind,
- ein erstes (77) und ein zweites Differential (78), die zugehörige Eingangswellen (77a, 78a) und Ausgangswellen (77b, 78b) aufweisen und zwischen der ersten (36) und der zweiten Welle (37) in Reihe getrieblich hintereinander angeordnet sind sowie jeweils Steuerwellen (77c, 78c) enthalten, deren Drehung eine Variation der Winkelstellung der Ausgangswelle (77 b, 78b) relativ zu der Eingangswelle (77a, 78a) des jeweiligen Differentials (77, 78) bwirkt,
- schwingende Antriebsmittel (68 bis 72), die eine hin- und hergehende Drehung der Steuerwelle (78 c) entweder des ersten (77) oder des zweiten Differentials (78) synchron (79) mit der Umdrehung der ersten Welle (36) und der zweiten Welle (37) zur zyklischen Variation der Drehzahl der zweiten Welle relativ zur Drehzahl der ersten Welle durch Beschleunigung und Verzögerung bewirken,
- und daß vorgesehen sind:
• erste Stellglieder (81, 82), die die Drehung der Steuerwelle (77c) des jeweils anderen Differentials (77,78) zur Variation der relativen Winkelstellung der ersten Welle (36) gegenüber der zweiten Welle (37) wahlweise bewirken, und
• zweite Stellglieder (53) zur wahlweisen Vernderung der Amplitude der hin- und hergehenden Drehbewegung, die durch die schwingenden Antriebsmittel (68 bis 72) der Steuerwelle (78c) des einen (78) Differentials (77,78) erteilt wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehenden Antriebsmittel umfassen:
- einen Schwingarm (69) mit einem ersten Ende (71) und einem zweiten Ende (70),
- eine Kurbeleinrichtung (72,73), die mit dem ersten Ende (71) des Schwingarms (69) verbunden und entweder durch die erste (36) oder durch die zweite Welle (37) angetrieben (55, 59, 74) ist, um dem Schwingarm (69) eine schwingende Bewegung zu erteilen, und
- einen Schwenkmechanismus (66 bis 68; 83) zur Übertragung der Schwingbewegung zu der Steuerwelle (78c) des einen Differentials (78) als hin- und hergehenden Drehbewegung, wobei der Schwenkmechanismus ein Einstellelement (75) aufweist, das dem Stellglied (53) zugeordnet ist, um die Amplitude der hin- und hergehenden Drehbewegung, die von dem Schwingarm (69) der Steuerwelle (78c) des einen Differentials (78) erteilt wird, wahlweise zu variieren.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehenden Antriebsmittel umfassen:
- einen Schwingarm (69) mit einem ersten Ende (71) und einem zweiten Ende (70);
- eine Kurbeleinrichtung (72,73), die mit dem ersten Ende (71) des Schwingarmes (69) verbunden und entweder durch die erste (36) oder durch die zweite Welle (37) angetrieben (55, 59, 74) ist, um dem Schwingarm eine Schwingbewegung (69) zu erteilen, und
- einen Sch'.. jnkmechanismus (66 bis 68,83) zur Übertragung der Schwingbewegung zu der Steuerwelle (78c) entweder des ersten (77) oder des zweiten Differentials (78) als hin- und hergehenden Drehbewegung, wobei der Schwenkmechanismus (66 bis 68; 83) ein erstes Einstellelement (75) umfaßt, das mit dem Stellglied (53) verbunden ist, um wahlweise die Amplitude der hin- und hergehenden Drehbewegung wahlweise zu variieren, die von dem Schwingarm (69) der Steuerwelle (78c) entweder des eisten (77) oder des zweiten Differentials (78) erteilt wird.
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