CH100869A - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.

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CH100869A
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Farbwerke Vorm Meiste Bruening
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Hoechst Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Azofarbstoffes.       In den     schweiz.    Patenten     Nr.   <B>99282</B>     und     <B>100372-78</B> und     Nr.   <B>100386-88</B> wurden  Verfahren zur Herstellung von besonders  echten     Azofarbstoffen    beschrieben, welche in  der Kombination beliebiger     Diazokomponen-          ten    mit 2<B>-</B>     3-Oxynaplitoüsäure-o-toluididen     bestehen.

   Es wurde nun gefunden,     dass    ein  neuer wertvoller     Azofarbstoff    entsteht, wenn  man die     Diazoverbindung    von     p-Chlorani-          sidin        (OCHZ,   <B>:</B>     NIT-.   <B>: Cl = 1 :</B> 2<B>:</B> 4) mit  2<B>-</B>     3-OxynaphtoUsäure-5-brom-2-anisidid          (NH   <B>:</B>     OCH,   <B>.</B>     CI   <B>= 1 :</B> 2<B>: 5)</B> kuppelt.  



  Es zeigte sieh nämlich in weiterer Aus  bildung des oben dargelegten     Erfindungsge-          dankens,    der die Erhöhung der Echtheit  durch Einführung von     Methylgruppen    in       o-Stellung    zur     Imidgruppe    des 2<B>-</B>     3-Oxynapli-          to#säurearylids    bezweckt,     dass    in analoger  Weise auch durch Einführung von     Al-          kyloxy-,        Aryloxy-    und     Aralkyloxygruppen    in  die gleiche     o-Stellung    Produkte von hervor  ragenden Eigenschaften,

   insbesondere beson  ders gesteigerter     Bäucheehtheit    erhalten wer  den. Neben den guten Eigenschaften der Pro-         dukte    der Patente     Nr.   <B>99282</B> und<B>100372-78</B>  und     Nr.   <B>100386-88</B> besitzen jene Körper  noch eine jenen gegenüber gesteigerte Licht  echtheit.  



  Ausserdem zeigt sieh,     dass    in der Gesamt  gruppe dieser Kombinationen aus     Diazover-          bindungen    mit     o-Alkyloxy-    oder     o-Aryloxy-          oder        o-Aralkylo.xyauüiden    der 2<B>-</B>     3-Oxynaph-          tofflure    sieh diejenigen Farbstoffe, welche  in der     Azokomponente    oder in der Kupp  lungskomponente, ganz besonders aber die,  welche in beiden     lialogensubstituiert        sindl     durch ganz besonders gute     Bäuchechtheit     auszeichnen,

   die namentlich bei den doppel  seitig     halogenierten    so hervorragend ist, wie  sie bei     Azofarbstoffen    bisher nicht beobach  tet wurde.  



  Die Vereinigung der Komponenten kann  ebenso wie im Falle der Patente     Nr.   <B>99282</B>  und<B>100372-78</B> und     Nr.   <B>100386-88</B> ent  weder in wässeriger Lösung erfolgen, wobei  ein Pigmentfarbstoff erhalten wird, oder es  kann die     Darstelluing    dieses Pigmentes auf  dem Gewebe oder einem sonstigen Substrat;      erfolgen, wodurch eine Färbung von der oben  geschilderten Echtheit erhalten wird.  



  <I>Beispiel:</I>  Die aus<B>15,6</B>     gr        p-Chlor-anisidin        (OCHS,          NH,   <B>:</B>     CI   <B>= 1 : 2. :</B> 4) in üblicher Weise dar  gestellte     Diazoverbindung        lässt    man unter  Rühren in eine wässerige Suspension von  <B>33</B>     gr    2     3-Oxynaphtoesäure-5-Chlor-o-ani-          sidid        (NH        OCHs   <B>:</B>     CI        =   <B>1 :

  </B> 2<B>- 5),</B> bereitet  durch Auflösen desselben in Natronlauge und       Wiederausfällen    mit verdünnter Essigsäure,  einlaufen. Der Farbstoff scheidet sich in  roten Flocken aus. Darauf wird-     filfriert,    ge  waschen und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Azo- farbstoffes, dadurch gekennzeiehnet, dass man die Diazoverbindung von p-Chloranisidin (OCH, <B>:</B> NH2 <B>:</B> CI <B>= 1 :</B> 2<B>:</B> 4) mit dem 2<B>-</B> 3- Oxynaphio#sä,ure <B>- 5 -</B> Chlor<B>-</B> o-anisidid <B>'</B> NII <B><I>:</I></B> OCHS, <B>:
    Cl</B> = <B>1 :</B> 2<B>: 5)</B> kuppelt. Der Farb stoff ist von roter Farbe und die mit ihm auf der Faser hergestellten Färbungen besitzen einen klaren, roten Farbton und sind gegen über den mit bekannten Farbstoffen ähn licher Konstitution hergestellten von hervor ragender Bäuchechtheit, Alkaliechtheit und Lichtechtheit.
CH100869D 1922-02-24 1923-02-01 Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. CH100869A (de)

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