CH135393A - Verfahren zur Darstellung eines Beizenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Beizenfarbstoffes.

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CH135393A
CH135393A CH135393DA CH135393A CH 135393 A CH135393 A CH 135393A CH 135393D A CH135393D A CH 135393DA CH 135393 A CH135393 A CH 135393A
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CH
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dye
acid
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diazotized
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English (en)
Inventor
A-G Durand Huguenin
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Durand & Huguenin Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/44Preparation of azo dyes from other azo compounds by substituting amine groups for hydroxyl groups or hydroxyl groups for amine groups; Desacylation of amino-acyl groups; Deaminating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 132918.    Verfahren zur Darstellung eines     Beizenfarbstoffes.       Im Hauptpatent wurde ein Verfahren  beschrieben, wonach ein wertvoller Beizen  farbstoff entsteht, wenn man die     p-Amino-o-          sulfobenzolaazosalicylsäure        diazotiert    und die  entstandene     Diazoverbindung    mit einem Al  kali behandelt.  



  Es wurde nun gefunden, dass ein ähnlicher  Farbstoff entsteht, wenn man in dem aus       diazotierter        p-Aminosalicylsäure    und dem  technischen Gemisch von 1.6- und     1.7-          Naphtylaminsulfosäure    erhältlichen     Aminoazo-          farbstoff    die     Aminogruppe        diazotiert    und die  gebildete     Diazoverbindung    mit einem Alkali  behandelt, bis die Kupplungsfähigkeit voll  ständig verschwunden ist.  



  Das Verfahren kann beispielsweise auf  folgende Art ausgeführt werden  387 Teile des     Aminoazofarbstoffes    aus     diazo-          tierter        p-Aminosalicylsäure    und dem tech  nischen Gemisch von 1.6- und 1 .7-     Naph-          tylaminosulfosäure    werden in verdünnter So  da gelöst. Zu dieser Lösung werden 69 Teile       Natriumnitrit    zugefügt und die Mischung    wird unter Kühlen und Rühren allmählich  in 600 Teile Salzsäure eingegeben, worauf  sich die     Diazoverbindung    ausscheidet.  



  Das Reaktionsgemisch wird mit über  schüssigem     Ammoniak    versetzt. In der an  fänglich blauen, nach kurzer Zeit braunen  Lösung setzt eine Gasentwicklung ein. Nach  dem diese aufgehört hat und die Kupplungs  fähigkeit verschwunden ist, säuert man die  Lösung mit Salzsäure an, worauf sich der  neue     Farbstoff    ausscheidet. Er wird     abfiltriert     und getrocknet.  



  An Stelle von Salmiakgeist kann eben  sogut Soda, verdünnte Natronlauge     ete.    ver  wendet werden.  



  Der neue Farbstoff löst sich in Wasser  mit brauner Farbe, in konzentrierter Schwe  felsäure mit violetter Farbe. Aus der     Schwe-          felsäurelösung    fällt er auf Zusatz von Was  ser in Form schwarzer Flocken aus. Der  neue Farbstoff gibt mit Chrombeize auf  Baumwolle gedruckt braune Nuancen von  guten Echtheitseigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPUUCI=i; Verfahren zur Darstellung eines Beizen farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man in dem aus diazotierter p-Aminosalicylsäure und dem. technischen Gemisch von 1<B>.6-</B> und 1.7-Naphtylauiinsulfosäure erhältlichenAmino- azofarbstoff die Aminogruppe diazotiert und die gebildete Diazoverbindung mit einem Alkali behandelt, bis die Kupplungsfähigkeit vollständig verschwunden ist. Der erhaltene Farbstoff löst sich in Was ser mit brauner, in konzentrierter Schwefel säure mit violetter Farbe.
    Aus der Schwefel. säurelösung fällt er auf Zusatz von Wasser in Form schwarzer Flocken aus. Der neue Farbstoff gibt mit Chrombeize auf Baumwolle gedruckt braune Nuancen von guten Echt heitseigenschaften.
CH135393D 1927-01-10 1928-01-02 Verfahren zur Darstellung eines Beizenfarbstoffes. CH135393A (de)

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