CH145867A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH145867A
CH145867A CH145867DA CH145867A CH 145867 A CH145867 A CH 145867A CH 145867D A CH145867D A CH 145867DA CH 145867 A CH145867 A CH 145867A
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copper
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sulfonic acid
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/24Disazo or polyazo compounds
    • C09B45/28Disazo or polyazo compounds containing copper

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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 142443.    Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man einen neuen  metallhaltigen     Azofarbstoff    erhält, wenn  man den     Disazofarbstoff,    der erhalten wird  durch Kuppeln der     1-Diazobenzol-3-sulfo-          säure    mit     Aminokresol   <B>(CH,</B> :

   OH<B>.</B>     NH,    =  1 : 4 : 3).     Weiterdiazotieren    des entstandenen       Azofarbstoffes    und Kuppeln mit     2-Phenyl-          amino    - 5 -     oxynaphthalin    - 7 -     sulfosäure,    mit  kupferabgebenden     Mitteln    behandelt.

   Diese  Operation kann durchgeführt werden, indem  der fertige     Azofarbstoff        gekupfert    wird, oder  durch Vereinigen des     diazotierten        Aminoazo-          farbstoffes    mit der letzten Kupplungskom  ponente in Gegenwart von kupferabgebenden  Mitteln, wobei dann die Einwirkung des  kupferabgebenden Mittels auf den Farbstoff  im statu nascendi stattfindet.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkles  Pulver, das sich in Wasser mit blauer Farbe  löst. Er färbt Baumwolle und Kunstseide  aus sogenannter regenerierter     Cellulose    in  blauen Tönen, die sich durch ihre Lichtecht-         heit    und Gleichmässigkeit, auch auf     soge-          nannter    streifiger     Viscose,    auszeichnen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Man stellt zunächst in bekannter \'eise  einen     Disazofarbstoff    dar durch     Diazo-          tieren    von 17,3 Teilen     1-Aminobenzol-    3  sulfosäure, Vereinigen mit     Aminokresol          (CH,    : OH :     NH2    = 1 : 4 : 3) und     Weiter-          diazotieren    und Kuppeln mit     2-Phenylamino-          5-ogynaphthalin-7-sulfosäure.    Der so herge  stellte     Azofarbstoff    wird in<B>500</B> Teilen Was  ser gelöst.

   Die Lösung wird auf 50" erwärmt  und mit einer     ammoniakalischen    Lösung von  25     gr    Kupfersulfat versetzt. Man hält die  Temperatur eine Stunde auf 50  und isoliert  die entstandene Kupferverbindung durch       Aussalzen    und Filtrieren.  



  <I>Beispiel 2:</I>  17,3 Teile     1-Aminobenzol-3-sulfosäure     werden in bekannter Weise     diazotiert.    Zu der       Diazoverbindung    gibt man innert kurzer Zeit      eine Lösung von     193    Teilen     Aminokresol     (CH; : OH<B>:</B>     NHZ    =<B>1,:</B> 4 : 3) in verdünnter  Salzsäure. Nach Beendigung der Kupplung  wird der Farbstoff     ausgesalzen    und filtriert.

    Der     Monoazofarbstoff    wird sodann mit 700       Teilen    Wasser angerührt, mit<B>2,5</B> Raumteilen  konzentrierter Salzsäure versetzt und durch  langsame Zugabe einer konzentrierten Lö  sung von 6,9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.     Die gebildete     Diazoverbindung        wird    mit  Kochsalz     ausgesalzen,        genutscht    und in eine  Lösung eingetragen, welche hergestellt wurde  durch Lösen von 31,5 Teilen     2-Phenylamino-          5-oxynaphtalin-7-sulfosäure    in 2,

  10 Teilen  einer 4     %        igen        Ammoniaklösung,    welcher noch  eine     ammoniakalische    Kupferlösung aus<B>12,5</B>  Teilen kristallinem Kupfersulfat und 80  Raumteilen konzentriertem Ammoniak zu  gesetzt worden ist. Es treten Kupplung und       Kupferung    ein. Nach Beendigung der     Reah          tion    fällt der Farbstoff aus und kann filtriert  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen metallhaltigen Azofarbstoffes, dadurch ge- kennzeichnet, dass man den Disazofarbstoff, der erhalten wird durch Kuppeln der 1- Diazobenzol -3- sulfosäure mit Aminokresol (CH: OH : NH2 = 1 : 4 :
    3), Weiterdiazo- tieren des entstandenen Azofarbstoffes und Kuppeln mit 2 - Phenylamino - 5 - oxynaph- thalin-7-sulfosäure, mit kupferabgebenden Mitteln behandelt. Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit blauer Farbe löst.
    Er färbt Baumwolle und Kunstseide aus sogenannter regenerierter Cellulose in blauen Tönen, die sich durch ihre Lichtecht heit und Gleichmässigkeit, auch auf soge- na.nnter streifiger Viscose, ausze=chnen. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Farbstoff im statu nascendi mit dem kupferabgebenden Mittel behandelt.
CH145867D 1928-12-11 1928-12-11 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH145867A (de)

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