CH145868A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH145868A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/24Disazo or polyazo compounds
    • C09B45/28Disazo or polyazo compounds containing copper

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man einen neuen  metallhaltigen     Azofarbstoff    erhält, wenn  man den     Disazofarbstoff,    der erhalten wird  durch     Kuppeln    der     1-Diazo\benzol-4-sulfo-          säure    mit     1-Oxy-2-acetylaminobenzol,    darauf  folgende     Verseifung,        Weiterdiazotieren    des  entstandenen     Aminoazofarbstoffes    und Kup  peln     mit        2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-7-          sulfosäure,

      mit kupferabgebenden Mitteln be  handelt. Diese Operation kann durchgeführt  werden, indem der     fertige        Azofarbstoff        ge-          kupfert        wird,    oder durch Vereinigen des     dia-          zotierten        Aminoazofarbstoffes    mit der letzten  Kupplungskomponente in Gegenwart von  kupferabgebenden Mitteln. wobei dann die  Einwirkung des kupferabgebenden Mittels  auf den Farbstoff im     statu    nascendi statt  findet.  



  Der neue Farbstoff bildet ein dunkles  Pulver, das sich in Wasser mit blauer Farbe  löst. Er färbt Baumwolle und Kunstseide  aus sogenannter regenerierter Zellulose in    blauen Tönen, die sich durch ihre Lichtecht  heit und Gleichmässigkeit auszeichnen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Man stellt in bekannter Weise einen     Dis-          azofarbstoff    dar durch     Diazotieren    von 17,3       Teilen        1-Aminobenzol-4-sulfosäure,    Vereini  gen mit     1-Oxy-2-acetylaminobenzol,    darauf  folgende     Verseifung,        Weiterdiazotierung    und  Kupplung mit     2-Phenylamino-5-oxynaphtha-          lin-7-sulfosäure.    Der so hergestellte Farbstoff  wird in 600 Teilen Wasser gelöst und bei     .t11"     mit einer     ammoniakalischen    Lösung von ?.

    Teilen     kristallisiertem    Kupfersulfat versetzt.  Nach kurzem Rühren. isoliert man     dic#     Kupferverbindung durch     Aussalzen    und     Ab-          filtrieren.     



  <I>Beispiel 2:</I>  17,3 Teile     1-Aminobenzol-4-sulfosäurc,     werden in bekannter Weise dianotiert. Die       Diazosuspension    gibt man zu einer eiskalten  Paste, bestehend aus     1151    Teilen 1-Oxy-      2 -     acetylaminobenzol    und überschüssiger  30 %     iger    Natronlauge. Das     entstandende     Kupplungsprodukt wird nach dem     Abfiltrie-          ren    durch Kochen mit 10 %     iger    Natronlauge  verseift und der gebildete     Aminoazofarbstoff     durch     Aussäuern    isoliert.  



  29,3 Teile des erhaltenen Farbstoffes wer  den in 2.00 Teilen Wasser mit     2$    Teilen  30%iger Natronlauge gelöst, bei 15  mit 6,9  Teilen     Natriumnitrit    versetzt, worauf 5?  Teile 30%iger Salzsäure zugestürzt werden.  Die     Temperatur    steigt auf 2!8-30 . Die       schwerlösliche    gelbe     Diazoverbindung    fällt  aus.

   Sie wird direkt oder nach dem.     Abnut-          schen    in eine     ammoniakalische    Lösung von  31,5 Teilen     2-Phenylamino-5-oxynaphthalin-          7-sulfosäure    eingetragen, der ausserdem eine       ammoniakalische    Kupferlösung aus 25 Tei  len kristallisiertem Kupfersulfat zugesetzt  sind. Es treten gleichzeitig Kupplung und       Kupferung    ein. Der Farbstoff wird in be  kannter Weise isoliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen metallhaltigen Azofarbstoffes, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Disazofarbstoff, der erhalten wird durch Kuppeln der 1 Diazobenzol-4-sulfosäure mit 1-Oxy-2-acetyl- aminobenzol, darauffolgendeVerseifung,Wei- terdiazotieren des entstandenen Aminoazo- farbstoffes und Kuppeln mit 2-Phenylamino- 5-oxynaphthalin-7-sulfosäure, mit kupferab gebenden Mitteln behandelt. Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit blauer Farbe löst.
    Er färbt Baumwolle und Kunstseide aus sogenannter regenerierter Zellulose in blauen Tönen, die sieh durch ihre Lichtecht.. heit und Gleichmässigkeit auszeichnen. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Farbstoff im statu nascendi mit dem kupferabgebenden Mittel behandelt.
CH145868D 1928-12-11 1928-12-11 Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH145868A (de)

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