CH306886A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH306886A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 301440.    <B>Verfahren zur Herstellung eines</B>     kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen,     kobalthaltigen        Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0006     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös  liches Pulver, das Wolle aus neutralem bis  essigsaurem Bade in graublauen Tönen färbt,  welche sieh durch gute Lichtechtheit und vor  zügliche Wasch-,     Carbonisier-    und     Dekatur-          echtheit    auszeichnen.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff.    kann durch Kupplung des     1-Ben-          zoylsulfonylamino-7-oxynaphthalins    mit nach  an sich bekannten Methoden, z. B. mittels  Salzsäure und     Natriumnitrit    dianotiertem     5-          Nitro-2-amino-l-oxybenzol    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfah  ren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farb-         stoff    entsteht, der pro Molekül Farbstoff  weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die       Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss     komplexe          Kobaltverbindungen    dieser Zusammensetzung  liefern.

   Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf  ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,  mindestens aber ein halbes Atom Kobalt zu  verwenden und/oder die     Metallisierung    in  schwach saurem bis     alkalischem    Medium aus  zuführen.

   Als     kobaltabgebende    Mittel verwen  det man zweckmässig komplexe     Kobaltverbin-          dungen        aliphatischer        Oxycarbonsäuren    oder  einfache     Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder       Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch frisch ge  fälltes     Kobalthydroxyd.       <I>Beispiel:

  </I>    46,4 Teile des aus dianotiertem     5-Nitro-          2-amino-l-oxybenzol    und     1-Benzolsulfonyl-          a.mino-7-oxynaphthalin    erhaltenen Farbstoffes  werden in 2000 Teilen Wasser unter Zusatz  von 8 Teilen     Natriumhydroxyd    gelöst und auf  80  erwärmt. Zu der erhaltenen violetten Lö  sung werden 100 Teile einer 80  warmen Lö  sung von     Kobaltsulfat    mit einem     Kobaltgehalt     von     3,251/o    gegeben. Nach halb- bis einstün  digem Rühren bei 80  ist die     Metallisierung     beendet. Durch Zusatz von Essigsäure wird  die grünblaue Lösung neutralisiert und dann  eingedampft.

        Der in diesem Beispiel verwendete Farb  stoff kann zum Beispiel wie folgt hergestellt  werden:  15,4 Teile     5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    wer  den in 150 Teilen Wasser und 20 Teilen       30o/oiger    Salzsäure aufgeschlämmt und bei 5  bis 10  mit einer konzentrierten Lösung von  6,9 Teilen     Natriumnitrit        diazotiert.    Die durch  Zugabe von     Natriumcarbonat    neutralisierte       Diazoverbindung    gibt man in eine mit Eis auf  0  abgekühlte Lösung von 30,

  3 Teilen     1-Ben-          zolsulfonylamino    - 7 -     oxynaphthalin    in 52 Vo-         lumteilen        2n-Natriumhydroxydlösung    und 30       Volumteilen        2n-Natriumcarbonatlösung.    Nach  beendeter Kupplung wird der gebildete Farb  stoff     abfiltriert    und mit     lo/oiger        Natriumchlo-          ridlösung    gewaschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0022 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue Farbstoff bildet ein wasserlös liches Pulver, das Wolle aus neutralem bis essigsaurem Bade in graublauen Tönen färbt, welche sich durch gute Lichtechtheit und vor zügliche Wasch-, Carbonisier- und Dekatur- echtheit auszeichnen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül 31onoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom Kobalt ent haltende Menge eines kobaltabgebenden Mit tels anwendet.
    2. Verfahren gemä.L> Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem Medium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH306886D 1952-06-12 1952-06-12 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH306886A (de)

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