CH171979A - Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.

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CH171979A
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barbituric acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Barbitursäurederivates.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung von     1-Methyl-          5-äthyl-5-phenyl-barbitursäure.    Das Verfah  ren ist dadurch gekennzeichnet, dass man auf  2 -     Imino@-    3     -cyan    - 5 -     äthyl    - 5 -     phenylbar        bitur-          säure    ein     Methylierungsmittel    einwirken  lässt und das     Methylierungsprodukt    der     Ver-          seifung    unterwirft.

   Als     Methylierungsmittel     verwendet man zum Beispiel     Methyljodid,          Dimethylsulfat    oder einen aromatischen       Sulfonsäuiemethylester    in .Gegenwart von  Alkali zweckmässig     Alkalialkoholat.    Die Re  aktion wird normalerweise in Gegenwart  eines Löse- oder     Verdünnemittels    ausgeführt.  Zweckmässig kommen dafür Alkohole zur  Verwendung. Als     Verseifungsmittel    kommen  vorzugsweise verdünnte Mineralsäuren in  Frage.  



  Das in der beschriebenen Weise erhält  liche neue Produkt bildet Kristalle vom       Schmelzpunkt   <B>176'.</B> Es ist in Wasser     prak-          tisch    unlöslich, löst sich aber     in    wässerigen    Alkalien. Es soll therapeutische Anwendung  finden.  



  <I>Beispiel:</I>  256 Teile     3-Cyan-2-imino-5-phenyl-5-          äthylbarbitursäure    löst man in 3000, Teilen       n-Natronlauge    und fügt hierzu unter leb  haftem Rühren 20 Teile     Dimethylsulfat    bei  einer 40' nicht übersteigenden Temperatur.  Wenn alles     Dimethylsulfat    in Reaktion ge  treten ist, säuert man die alkalische Lösung  mit verdünnter Schwefelsäure eiskalt an und       hebert    die saure Flüssigkeit von dem erst  klebrig ausfallenden, bei längerem Reiben  aber kristallinisch werdenden Rückstand ab.  



  Die so gewonnene     1.-Methyl-2-imino-3-cyan-          5    -     phenyl    - 5 -     äthylbarbitursäure    von F. 150  bis 151   (aus Methanol umgelöst) kocht  man nunmehr mit der fünf- bis     sechs.faehen     Menge ihres     Gewichtes.    20%iger Schwefel  säure 5 Stunden am     Rüekflusskühler.    Nach  dem     Erkalten    saugt man die als schweres  Kristallmehl     abgeschiedene'    1-Mssthyl-5-phe-           nyl-5-äthlylbarbitursäure    ab, wäscht mit  Wasser nach und löst sie aus der dreizehn  fachen Menge Alkohol um.

   Man erhält sie so  in Form eines     mikrokristallinen    farblosen  Pulvers vom Schmelzpunkt<B>176</B>  .  



  Die als Ausgangsmaterial dienende 3  Cyan - 2 -     imino        -5-phenyl-5-äthylbarbitursäure     kann man zum Beispiel wie folgt erhalten:  46 Teile     Natriummetall    löst man in 300  Teilen Methanol, gibt hierzu 92 Teile     Di-          cyan.diamid    und 264 Teile     Phenyläthylmalon-          säurediäthylester    und erhitzt das Gemenge  etwa 10 Stunden am     Rückflusskühler    auf  70: bis<B>80'.</B> Hierauf destilliert man das Me  thanol ab, löst den Rückstand in 200.0 Teilen  Wasser und säuert die mit Fis gekühlte Lö  sung mit verdünnter Schwefelsäure bis zur       schwach    kongosauren Reaktion an.

   Man  saugt den abgeschiedenen kristallinischen  Niederschlag scharf ab, wäscht ihn mit Was  ser nach und trocknet ihn im Dampfbad. Die  so erhaltene     3:-Cyan-2-imino-5-phenyl-5-äthyl-          barbitursäure    bildet nach dem     Umlösen    aus       verdünntem    Alkohol farblose Nadeln vom  F. 223  .  



  Man     kann    die     Methyliierung    auch un  mittelbar in der bei der     Herstellung,des    Aus  gangsmaterials anfallenden Lösung vorneh  men. So lässt man zum Beispiel ohne den  Methylalkohol     abzudestillieren,    in die Lö  sung     unter    Rühren 140 Teile     Dimethylsul-          fat        einfliessen.    und trägt dafür Sorge, dass  die Temperatur während des Zulaufes<B>50'</B>  nicht übersteigt.

       Wenn    die     Reaktionstempe-          ratur    zurückgegangen ist,     destilliert    man  dann zum     Beispiel    den Methylalkohol auf  dem Wasserbad ab, versetzt den Rückstand  mit der sechsfachen Menge seines Gewichtes    20%iger     wässeriger    Schwefelsäure und kocht  6 Stunden unter Rühren am     Rückflusskühler.     Die     weitere    Aufarbeitung erfolgt wie oben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 1-Methyl- 5-äthyl-5-phenylbarbitursäure, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf 2-Imino-3-.cyan- 5-äthyl-5-phenylba-rbitursäure ein Methylie- rungsmitteleinwirken lässt und das Methylie- rungsprodukt der Verseifung unterwirft. Die so erhältliche bisher noch nicht be kannte 1-Methyl-5-äthyl-5-phenylbarbitur- säure bildet farblose Kristalle vom F. 176 . die in wässerigen Alkalien löslich sind.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruth,dadurch gekennzeichnet, .dass als Methylierungs- mittel 1)imethylsulfat in Gegenwart von Alkali Verwendung findet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart eines Verdünnemittels gearbeitet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Alkohol als Verdünnemittel Verwen dung findet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis :3, dadurch gekenn- zeichnet, dass verdünnte Mineralsäuren als Verseifungsmittel zur Anwendung kom men.
CH171979D 1931-12-31 1932-09-05 Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates. CH171979A (de)

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